Fley (Hagen)

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51.3902777777787.5008333333333119Koordinaten: 51° 23′ 25″ N, 7° 30′ 3″ O

Fley
Stadt Hagen
Höhe: 119 m
Eingemeindung: 1. August 1929
Postleitzahl: 58093
Fachwerkhaus in der Ortsmitte

Fachwerkhaus in der Ortsmitte

Fley ist ein Ortsteil der kreisfreien Großstadt Hagen im östlichen Ruhrgebiet. Das westfälische Wort Fley bedeutet Flur.

Geschichte[Bearbeiten]

Ganz versteckt am Rande des Fleyer Waldes steht das Fleyer Kriegerdenkmal.

Dietrich von Volmarstein verkaufte 1369 in Fley (Kirchspiel Herdecke) Allodbesitz an Herman von Siborgh einen Kotten, eine Fischerei, ein Wehr und einen halben Hof.

Ab 1705 gehörte zum Gericht Hagen, Amt Wetter. 1734 existierte in Fley eine Feuerspritze. Ab 1753 gehörte der Ort zum Kreis Wetter, 1809 kam er zur Munizipalität Boele (Kanton und Arrondissement Hagen). Ab 1817 gehörte Fley zum Amt Boele, Kreis Hagen.

Im Jahr 1923 wurde die Freiwillige Feuerwehr Fley gegründet, deren Feuerwehrhaus Feldmarkweg am 21. September 1924 eingeweiht wurde. Am 1. August 1929 endete die Selbstständigkeit der Landgemeinde, die nun zusammen mit anderen Gemeinden in die Stadt Hagen eingegliedert wurde.[1]

Die Firma Theis nahm 1976 das Edelstahlwerk Fley in Betrieb. Im Jahr 2004 wurde das Neubaugebiet Fley-Erlhagen mit 130 Wohneinheiten erschlossen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 234.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hagen-Fley – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma