Pugwash Conferences on Science and World Affairs

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Die Pugwash Conferences on Science and World Affairs sind eine Serie von Konferenzen in Pugwash, Nova Scotia, Kanada.

Im Jahr 1957 brachte Cyrus Eaton die Pugwash Conferences on Science and World Affairs, eine Konsequenz des „Russell-Einstein-Manifestes“ von 1955, nach Pugwash. Seit dem ersten Treffen in Pugwash kamen in internationalen Konferenzen und Workshops renommierte und einflussreiche Wissenschaftler zusammen, um Beiträge zu Fragen der atomaren Bedrohung, zu bewaffneten Konflikten und Problemen der globalen Sicherheit zu leisten. Heute veranstaltet „Pugwash International“ neben Jahrestagungen verschiedene Workshops zu Themen wie der nuklearen Abrüstung, den biologischen und chemischen Waffen, regionalen Konflikten der Weiterverbreitung von Waffentechnologien und der Verantwortung der Naturwissenschaftler.

1995, fünfzig Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, wurde Józef Rotblat stellvertretend für die Pugwash Conferences on Science and World Affairs (die entscheidenden Anteil am Atomteststopp im Jahre 1963 und dem Atomwaffensperrvertrag hatten) der Friedensnobelpreis verliehen. Die Pugwash-Bewegung war 1987 mit einem Antonio-Feltrinelli-Preis ausgezeichnet worden.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Klaus Gottstein: Erinnerungen an Pugwash und an die Rolle der VDW als deutsche Pugwash-Gruppe. In: Götz Neuneck und Michael Schaaf (Hrsg.): Zur Geschichte der Pugwash-Bewegung in Deutschland. Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, 2007, S. 39–62 (pdf, abgerufen am 10. März 2010).

Weblinks[Bearbeiten]