Ramat haScharon

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Karte: Israel
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Ramat haScharon

Ramat haScharon (hebräisch רמת השרון, arabisch رامات هشارون, deutsch Anhöhe Scharons) ist eine Stadt in Israel, etwa 16 Kilometer nordöstlich von Tel Aviv.

Emblem von Ramat haScharon
Ramat haScharon
Das Jad LaBanim (Erinnerung an die Söhne) Gebäude in Ramat haScharon ist eine Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten der Stadt und beherbergt auch die Stadtbibliothek.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 4. Oktober 1923 wurde Ramat haScharon als Ir Schalom (hebräisch עִיר שָׁלוֹם, Stadt des Friedens) gegründet.[1] Die Gründer der Moschawa waren Olim (Einwanderer) aus Polen. 1931 zählte Ramat haScharon 312 Einwohner, um 1950 etwa 900 Einwohner. Die Umbenennung in Ramat haScharon erfolgte 1932.

Infolge des schnellen Bevölkerungszuwachses in den 1960er und 1970er Jahren wurden zahlreiche neue Straßen, Schulen und Parks errichtet, und es entstanden neue Quartiere. In den 1980er Jahren zogen viele Familien der oberen Mittelschicht nach Ramat haScharon, das als sicher galt sowie viele Gärten und Alleen bot.

2002 erhielt Ramat haScharon den Status einer Stadt. Im Jahr 2016 betrug die Einwohnerzahl 45.066.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Großteil der Stadt liegt nördlich des Highway 5, östlich von Highway 20 und dem Kibbutz Glil Yam, westlich der Zentrale von Israel Military Industries und dem Highway 4 sowie südlich von Herzlia. Das Verwaltungsgebiet erstreckt sich darüber hinaus, südlich des Highway 5 grenzt es an den Friedhof Kiryat Shaul und Tel Aviv-Jaffa.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis in die 1960er Jahre war der Ort hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt, bekannt für seine Erdbeerfelder und Zitrushaine. In der Stadt befindet sich die Zentrale des Rüstungskonzerns Israel Military Industries.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballclub der Stadt, Hapoel Ironi HaScharon, spielt aktuell in der höchsten israelischen Spielklasse, der Ligat ha’Al.

Zudem ist Ramat haScharon bekannt für seine hohe Affinität zum Tennis. So werden im Canada Stadium seit Mitte der 1970er Jahre sämtliche Heimspiele der israelischen Davis-Cup-Mannschaft ausgetragen. Zwischen 1979 und 1996 gastierte auch einmal im Jahr die ATP World Tour. Seit 1996 hat das Turnier in Ramat haScharon Challenger-Status. 1996 bestritt die Gruppe II der Europa/Afrika Zone des Fed-Cups ihre Spiele in Ramat haScharo. Als Leistungsstützpunkt des israelischen Tennis hat das Israel Tennis Center in Ramat haScharon zahllose Topathleten seines Landes ausgebildet, wie etwa Dudi Sela, Amos Mansdorf oder Shahar Peer.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte von Ramat haScharon sind[3]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ramat haScharon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Offizielle Website (hebräisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mordecai Naor: Eretz Israel, Könemann, Köln, 1998, ISBN 3-89508-594-4, Seite 123
  2. http://www.cbs.gov.il/ishuvim/reshimalefishem.pdf abgerufen am 9. Dezember 2017
  3. Beschreibung der Stadt auf Deutsch

Koordinaten: 32° 9′ N, 34° 50′ O