Reinhard Schwarzenberger

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Reinhard Schwarzenberger Skispringen
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 7. Jänner 1977
Geburtsort SaalfeldenOsterreichÖsterreich Österreich
Karriere
Verein TSU St. Veit
Pers. Bestweite 202 m (Oberstdorf 2001)
Status zurückgetreten
Karriereende 2007
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 1998 Nagano Team
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 1999 Ramsau Team
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
0Bronze0 1994 Breitenwang Mannschaft
0Silber0 1995 Gällivare Einzel
0Silber0 1995 Gällivare Mannschaft
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 3. Dezember 1994
 Weltcupsiege (Einzel) 02  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 09. (1995/96)
 Skiflug-Weltcup 09. (1995/96)
 Sprung-Weltcup 10. (1995/96)
 Vierschanzentournee 03. (1995/96)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 3 2
 Teamspringen 1 2 1
 

Reinhard Schwarzenberger (* 7. Jänner 1977 in Saalfelden) ist ein ehemaliger österreichischer Skispringer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1994 in Breitenwang gewann Schwarzenberger mit österreichischen Mannschaft die Bronzemedaille. Ein Jahr später holte er sich bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1995 im schwedischen Gällivare sowohl im Einzel, als auch mit der österreichischen Mannschaft die Silbermedaille. Schon bei seinem ersten Antreten an einem Weltcup Springen in Oberstdorf und dies ausgerechnet bei der prestigeträchtigen Vierschanzentournee triumphierte der damals 17-jährige Pongauer. In der Saison 1995/96 belegte er nach seinem zweiten Weltcupsieg in Garmisch-Partenkirchen in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee den dritten Platz. In dieser Saison erzielte er auch in der Weltcup-Gesamtwertung mit dem neunten Platz sein bestes Ergebnis. Zu seinen weiteren großen Erfolgen gehören der dritte Platz bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano und bei der Weltmeisterschaft 1999 in Ramsau jeweils im Mannschaftswettbewerb. Schwarzenberger startete für die Turn- und Sportunion St. Veit im Pongau. Am 29. November 2007 gab er seinen Rücktritt vom Skisprungsport bekannt. Er schloss 2010 ein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck erfolgreich ab.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 30. Dezember 1994 DeutschlandDeutschland Oberstdorf Großschanze
2. 1. Jänner 1996 DeutschlandDeutschland Garmisch-Partenkirchen Großschanze

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
1994/95 14. 394
1995/96 09. 724
1996/97 31. 152
1997/98 21. 245
1998/99 15. 444
1999/00 30. 208
2000/01 34. 120
2002/03 27. 216
2003/04 36. 093
2004/05 74. 010
2005/06 41. 057

Schanzenrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Engelberg SchweizSchweiz Schweiz 127,5 m
(HS: 137 m)
14. Januar 1996 15. Dezember 2001

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reinhard Schwarzenberger in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Parlamentskorrespondenz des Österreichischen Parlaments über den 15. Sportbericht vom 1. Oktober 1999, abgerufen am 11. November 2009