Riviera (Berlin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Riviera Grünau
Blick auf den Tanzsaal der Riviera (linkes Gebäude), April 2014

Blick auf den Tanzsaal der Riviera
(linkes Gebäude), April 2014

Daten
Ort Berlin-Grünau
Architekt Otto Gerth (für die Erweiterungsbauten der 1920er Jahre)
Baujahr 1888–1890[1]
Grundfläche 615 m² (Haus-Kombination);
5.200 (Grundstück ohne die Zugangsflächen zu den Bootsstegen) m²
Koordinaten 52° 24′ 53,6″ N, 13° 34′ 58,6″ OKoordinaten: 52° 24′ 53,6″ N, 13° 34′ 58,6″ O
Besonderheiten
Denkmalschutz seit 1977; einsturzgefährdet (2015); Teile des Dachaufbaus sind bereits zusammengebrochen (Jahr 2015)

Die Riviera Grünau ist ein historisches Gebäudeensemble für große Tanz- und Freizeitvergnügen im Berliner Ortsteil Grünau in der Regattastraße 161 mit einem ehemals imposanten Ballsaal direkt an der Straße. Es entwickelte sich aus einem einfachen Ausschank um 1888. Südlich neben dem Haus Riviera steht das Gesellschaftshaus Grünau, das auf Veranlassung des Berliner Börsenmaklers Schmidt 1874/1875 errichtet worden war.

Kernstück der Riviera war das Restaurant Bellevue. Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde Johannes Bittner Eigentümer der Immobilie und blieb es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Gesellschaftshaus und die Riviera stehen seit 1977 in der Landesdenkmalliste, seit 1991 sind sie jedoch geschlossen und verfallen langsam. Eine Sanierung der Bauten blieb bisher aus (Stand Ende 2015).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vergnügungseinrichtungen entlang der Wasserlagen der Berliner Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit der schnell wachsenden Bevölkerung von Berlin nach der Gründung des Deutschen Reichs entwickelten sich die Bedürfnisse für eine abwechslungsreiche Gestaltung der Freizeit. Im Umland der deutschen Hauptstadt entstanden neue Wohnviertel, Einrichtungen für den Wassersport, im Jahr 1880 eine Regattastrecke und „Vergnügungsetablissements“. Im Rahmen dieser Entwicklung gründeten sich an der Dahme – die zur damaligen Zeit auch Wendische Spree genannt wurde – Klubs für Ruderer, Paddler, Segelbootfahrer und ließen zugehörig epochale Bootshäuser errichten. Für das Wohlbefinden der Besucher und Sportler eröffneten zum Ende des 19. Jahrhunderts viele Ausflugs- und Tanzlokale, darunter Steins Restaurant (später Steins Casino), das Etablissement Paradiesgarten, das Café Liebig, das Gesellschaftshaus Grünau, die Riviera und noch viele andere.[2] (Die lange Regattastraße entstand erst im Jahr 1935 durch Zusammenführung dreier Straßen). Unmittelbar am Ufer gab es Anlegestege für Ruder- und Segelboote, mit denen die Besucher von der Wasserseite aus kommen konnten. Große Sonnenterrassen und Biergärten luden zum Verweilen.

Die Riviera begann 1888 bescheiden mit einem Bierausschank von Ernst Krüger im Uferbereich der Dahme. Zwei Jahre später ließ Krüger zur Straßenseite hin einen freistehenden Tanzsaal mit den Außenmaßen 14,60 m × 19,60 m errichten. Dieses Gebäude verfügte nach allen vier Seiten über acht Meter hohe Rundbogenfenster und bot eine schöne Aussicht auf das Wasser. Deshalb erhielt die Einrichtung offiziell den Namen Restaurant Bellevue.[3] Der Tanzsaal ist in der Infobox (am linken Bildrand) zu sehen. Bald verkaufte Krüger dieses Gebäude an C. Klebig, wie der nebenstehenden kolorierten Ansichtskarte entnommen werden kann.

Ansichtskarte von 1895: Restaurant „Bellevue“

Das Aussehen des Restaurants Bellevue um 1895 zeigt die hier abgebildete Grußkarte.

Im Besitz von Klebig blieb das Bellevue nicht lange, neuer Eigentümer wurde Johannes Bittner.

Totalumbau und Umbenennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab etwa 1920 bis um 1930 entstanden nach Entwürfen von Otto Gerth[4] schrittweise Erweiterungsbauten und völlig neue Gartenbereiche auf der straßenabgewandten Seite.

Das Gebäude des Tanzsaals mit seinem neoklassizistischen Aussehen wurde mit einigen früheren Einzelgebäuden auf der Gartenseite verbunden, die wiederum aufgestockt wurden. Bittner kaufte zur großzügigen Erweiterung des Gartenbereichs Anschlussgrundstücke hinzu wie den benachbarten Spreehof.[5][3]

Nach der Umgestaltung bestimmten Blumenrabatten, Palmen in Kübeln, überdachte Restaurantplätze, Wasserspiele und eine offene glasüberwölbte Konzerthalle das Ambiente. Eine gesonderte Tanzfläche im Freien und kunstvoll gestaltete Leuchten lockerten die Einrichtung auf, die nun auf Wunsch des Besitzers offiziell als „Die Riviera“[3] beziehungsweise Hotel-Restaurant Riviera firmierte.

Historische Ansichtskarten zeigen neben dem Gebäudekomplex auch die Freiluftterrassen der Riviera unter Palmen.[6]

Im Souterrain und in den Erdgeschossetagen der Gebäudekombination mit dem Tanzsaal hatten die Gastwirtsfamilie und die Familie des Kochs (H. Gottschlich) ihre Wohnungen, darüber befand sich ein Sommersaal mit breiter Fensterfront zur Dahme. Dieser Raum war oval und in Nischen unterteilt, hatte die Abmessungen 7 m × 12 m und erfreute die Besucher mit einer Ausstattung im Stil des Art déco. Außerdem gab es ein gesondertes Weinzimmer.[7] Im Tanzsaal dirigierte auch Paul Lincke sein Orchester.[3]

Den früheren Spreehof betrieb Bittner als Hotel.

Um 1929 erhielten die Parzellen der hier dargestellten Gastwirtschaften in der Friedrichstraße neue Hausnummern, Nummer 36/37 (Gesellschaftshaus) und 38/39 (Riviera).

Im Jahr 1943 befand sich die Anlage der Riviera noch immer im Eigentum (=E) des Gastwirts Johannes Bittner, der weiterhin dort wohnte.[8] Unmittelbar gegenüber auf der anderen Seite der Regattastraße (Nummer 168) hatten sich die Deutsche Arbeitsfront, Ortsgruppe Grünau, sowie ein Amt für Volkswohlfahrt und die NSDAP, Ortsgruppe Grünau, in einem ehemaligen Kolonistengehöft eingerichtet.

Aus einer Veröffentlichung des Jahres 2013 geht hervor, dass in der NS-Zeit die Organisation Kraft durch Freude Träger der Ausflugslokale Gesellschaftshaus und Riviera gewesen sein soll.[9] Das Bauwerksensemble überdauerte die beiden Weltkriege relativ unbeschadet.

Nach 1945 Treuhandverwaltung mit Betreiberwechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Krieg übertrug die Sowjetische Stadtkommandantur mit dem Befehl 124 die Verwaltung aller Sport- und Gastronomieeinrichtungen von Grünau dem Bezirksamt Köpenick. Die Namen von Riviera und Gesellschaftshaus blieben erhalten, auch in der DDR-Zeit, ihre Bewirtschaftung erfolgte durch die HO. Nach den langen Jahren der Nutzung war eine gründliche Renovierung erforderlich, die ab 1957 erfolgte. Dabei schlugen die Bauarbeiter den vorherigen grün-gelben Putz der Riviera ab, teilweise auch die Klinker des Gesellschaftshauses. Beide Gebäude erhielten einheitlichen grauen Rauputz.[3] Die vorher auf dem Dach der Riviera vorhandenen Balustraden wurden abgebaut, die Bogennischen im Inneren verloren ihre italienischen Landschaften.[3] Die Riviera wurde zur „HO Gaststätte Riviera“ und ergänzte auf diese Weise das benachbarte Gesellschaftshaus, als Tanzbälle nicht mehr zeitgemäß waren. In den 1980er Jahren musste der Tanzsaal der Riviera gesperrt werden, die verbliebenen Räume wurden als Diskothek[10] und als Nachtbar genutzt[11].

Nach 1990 Schließung und Verfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Wende und der Auflösung der HO gingen die Immobilien in den Besitz des Bundes und damit an die Treuhandanstalt bzw. deren Nachfolgeeinrichtung, den Liegenschaftsfonds. Die Bewirtschaftung wurde aufgegeben, die Häuser geschlossen. Für den Erhalt der seit 1991 leer stehenden Gebäude ist der Bezirk (seit 2001: Treptow-Köpenick) verantwortlich.

Im Jahr 2006 fand sich nach einer Ausschreibung eine türkische Unternehmerin aus Ankara, die das Bauensemble aus Gesellschaftshaus und Riviera mit den Grundstücken bis auf einen sechs Meter breiten Uferstreifen kaufte. Der Kaufpreis soll 650.000 Euro betragen haben. Die neue Eigentümerin beabsichtigt, auf dem Gelände ein Kongresshotel als siebengeschossigen Turmbau und Wohnvillen für Eigentümer zu errichten. Konkrete Bauanträge liegen dem Bauamt nicht vor (Stand Ende 2015), eine zuvor beantragte Abrissgenehmigung wurde wegen des Denkmalschutzes abgelehnt.[12] Mehrfach, zuletzt Ende des Jahres 2013, hat das Bezirksamt die Besitzerin aufgefordert, „Maßnahmen zum Schutz der Gebäude vor weiterem Verfall“ einzuleiten.[13] Weil bis Januar 2014 nichts passiert war, wollte der Bezirk Handwerkeraufträge zur Reparatur der kaputten Dächer beider Häuser und für den sicheren Verschluss der Türen und Fenster ausschreiben (eine Ersatzvornahme veranlassen). Die entstandenen Kosten von rund 40.000 Euro[14] wären der Besitzerin in Rechnung gestellt worden. Im Sommer des gleichen Jahres wurde bekannt, dass die Eigentümerin nach Gerichtsurteilen und mehrstündigen Gesprächen mit dem Bezirksamt notdürftige Maßnahmen eingeleitet hat, um weiteren Verfall und Vandalismus aufzuhalten. Die demolierten Fenster und Türen wurden mit Spanplatten verschlossen (vorgesehen war die Anbringung von Lochplatten, um die Luftzirkulation zu ermöglichen, die einer Schimmelbildung vorbeugt). Die vereinbarten Fristen für Dachdeckerarbeiten, für eine Sanierung der Regenrinnen und für die sorgfältige Abnahme vorhandenen Stuckzierrats wurden nicht eingehalten. Die Bezirksverantwortlichen haben, wie schon zuvor angekündigt, die Sicherungsarbeiten an Baufirmen vergeben und die Rechnungen dann weitergereicht.[15]

Aus etlichen im Internet kursierenden Amateurvideos geht hervor, dass sowohl das Parkett als auch die Kronleuchter entfernt wurden. Einen Großteil der Innenwände verzierten die illegalen Besucher mit Graffiti. Baufachleute schätzen, dass die denkmalgerechte Sanierung der Gebäude etwa 15 Millionen Euro kostet, was „für uns nicht zumutbar ist“, wie der in Potsdam lebende Bruder der Besitzerin mitteilte.[16] Aus den Tatsachen schlussfolgern Bauexperten und Wirtschaftsfachleute, dass die Tatenlosigkeit beabsichtigt ist, um das Zusammenbrechen des Ensembles abzuwarten. Damit hätte sich der Denkmalschutz erledigt.[17]

Der nächste Akt um das Riviera ereignete sich im November 2015: Das Berliner Verwaltungsgericht verhandelte die Klage der Eigentümerin gegen den Bezirk, weil dieser kurzfristig im Inneren des Gebäudes ein Spezialgerüst aufstellen lassen hatte und nun die vorgestreckten Kosten in Höhe von 112.000 Euro zurückverlangte. Damit sollte einer „ Einsturzgefahr des Daches vorgebeugt werden“. Doch das Gericht beschied, dass diese nach einem neueren Gutachten nicht bestanden habe, weil die Dachträger nicht komplett aus Holz bestehen, sondern von vier massiven Stahlträgern gehalten werden, was auch aus den historischen Bauakten hervorgeht. Der Richter appellierte nachdrücklich an beide Seiten, zu einem Kompromiss zu finden, der entsprechend einem Vorschlag der Eigentümerin darin bestehen könnte, für den vertraglich zugesagten Erhalt des Riviera-Saals und der Anlage eines öffentlichen Uferweges über beide Grundstücke im Gegenzug das Baurecht für die Immobilie Gesellschaftshaus zu erteilen.[18]

Neubeginn ?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den vorangegangenen Querelen mit der türkischen Erwerberin wurde der Kaufvertrag in beiderseitigem Einvernehmen im Jahr 2017 aufgehoben. Ein neuer Investor, die Terragon Projekt GmbH hat dieses Grundstück und das des benachbarten Gesellschaftshauses erworben. Geplant ist auf beiden Flächen die Errichtung einer Seniorenwohnanlage mit vier neuen Gebäuden mit mindestens 190 Wohneinheiten, eine Tagespflege für Senioren und eine Senioren-Wohngemeinschaft für 10 bis 12 ältere Menschen in fünfgeschossigen Neubauten.[19] Außerdem soll auf dem Gelände am Dahme-Ufer ein kleines Restaurant auch für die Öffentlichkeit entstehen. Das Bezirksamt hat für das Projekt einen positiven Bauvorbescheid erteilt. Der Ballsaal des Riviera soll denkmalgerecht saniert werden, um ihn anschließend als Veranstaltungsraum nutzen zu können. Direkt am Ufer des Flusses wird es einen öffentlichen Uferweg mit Verbindung zur Regattastraße geben.[20] Seitens zahlreicher Anwohner und Bürgervereine werden die bekanntgewordenen Baupläne kritisiert, die Bebauung sei viel zu massiv und vor allem stört ein gläserner Verbindungsbau. Die Direktorin der Berliner Senatsbauverwaltung Regula Lüscher kommentierte: „Wir finden es schrecklich.“[19][21] Im Januar 2019 trat die Bauverwaltung von Treptow-Köpenick wieder an die Öffentlichkeit, um mitzuteilen, dass nach etlichen amtlichen Prüfungen die erste Bauphase genehmigt worden ist. Zu den Kritiken der Bürger – vorgetragen vom Ortsverein Grünau – hieß es seitens des Bauamtsleiters Rainer Hölmer: „Ich habe Verständnis dafür, dass angesichts der einzigartigen Historie von Riviera und Gesellschaftshaus einige Bürger angesichts einer künftigen Nutzung als Seniorenresidenz enttäuscht reagieren“. Allerdings gebe es zu dem Projekt keine andere Alternative, ein fiktiver Interessent sei nie in Kontakt mit der Bauverwaltung getreten. Und die Ruinen stehen kurz vor dem Zusammenbruch. Auch durch den demografischen Wandel ist das Projekt für eine Seniorenwohnanlage zu begrüßen. Der erste Bauabschnitt mit kompletter Sanierung der Baudenkmale (für die der Investor, die Terragon-Gesellschaft rund 13 Millionen Euro einplant) soll Ende 2021 fertiggestellt sein und neben den ersten Seniorenwohnhäusern auch die Wiedernutzung des Rivierea-Saals mit einer öffentlichen Gaststätte beinhalten.[22]

Architektur und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Riviera, nördlich an das Gesellschaftshaus anschließend, hatte von der Straße aus neben dem Gebäude einen Eingang mit einem geschwungenen schmiedeeisernen Tor zum Gartenbereich und zum Haus (im Einleitungsbild ganz am linken Bildrand zu erkennen). Das Saalgebäude, aus Ziegelsteinen aufgemauert und verputzt, ist eingeschossig und verfügt im straßenseitigen Bauabschnitt über ein Flachdach, dahinter schließt sich ein gering geneigtes Pultdach an.[23] Von den anfangs auf allen vier Seiten vorhandenen Bogenfenstern wurden 1920 die an den seitlichen Bauteilen befindlichen zugemauert. Im Inneren des Raumes wurden an den so entstandenen Rundnischen Phantasie-Bauwerke nach italienischen Vorbildern aufgemalt[3], ein vieretagiger Kronleuchter hing in der Mitte des Raumes.[24] (Den Kronleuchter hat das Landesdenkmalamt in den 2010er Jahren sichergestellt.[3])

Der Gast gelangte in den imposanten Ballsaal, mit Palmen geschmückt, und mit neun Meter hohen Wänden. Große vierbahnige Rundbogenfenster ließen von Ost und West Tageslicht eintreten. An den Giebelseiten bildeten Rundnischen mit zwischengearbeiteten Halbsäulen das architektonische Pendant. Die Säulendarstellungen gingen in Vouten über und waren mit Stuckaturen verziert. Um die mit Parkett ausgelegte Tanzfläche herum gab es auf allen vier Seiten auf einer umlaufenden Halbempore Sitzbereiche mit freiem Blick in den Raum. Eine Sandsteinbalustrade trug unter dem Handlauf von Bildhauern ausgearbeitete Schmuckelemente. An einer Längsseite befand sich eine Nische für das Orchester. Der Ballsaal ähnelte sehr dem Ballsaal des Gesellschaftshauses.[25]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gegenstände, die aus den Ruinen entwendet wurden, werden bereits im Internet angeboten. Auf einer Kleinanzeigenseite war von einem Verkäufer aus Röthenbach an der Pegnitz im Jahr 2013 zu lesen: „Jugendstil-Deckenlampe/Messing, aus dem Ballsaal der Riviera in Grünau“.[26]
  • Unter dem Namen Riviera Grünau unterhält ein Privatmann im Ortsteil Grünau eine Website und eine kleine Marina und bietet hier Boots-Liegeplätze an.[27]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-II. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 352 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riviera (Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Kommentare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Unterschiedliche Quellen geben Baujahre zwischen 1885 und 1895 an. Hier wurde das Jahr aus einer aktuellen Veröffentlichung übernommen.
  2. Grünau > Friedrichstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil 4, S. 1684 (Beispiele von Lokalitäten im Jahr 1922, als Grünau erstmals im Berliner Adressbuch ausgewiesen war).
  3. a b c d e f g h Treptow-Köpenick 2012. Ein Jahr- und Lesebuch. Bezirksamt Treptow-Köpenick (Hrsg.); Helgunde Henschel: Riviera und Gesellschaftshaus – Glanz und Niedergang (Leseprobe, S. 134–137.)
  4. Gerth, Otto. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil 1, S. 861. „Architekt; Mitglied des Verbandes Bildender Künstler. Bauten und Wohnungen, Entwürfe. Gesamtausführung und Beratung. Atelier. Wohnung in Grünau, Wilhelmstraße 14; Atelier in Berlin NW 23, Klopstockstraße 14“.
  5. Friedrichstraße 36, 37, 38. In: Berliner Adreßbuch, 1930, IV, S. 2004 (Im Jahr 1934 kam zur Adresse Friedrichstraße 39 die Nummer 38 hinzu, Eigentümer beider Grundstücke ist J. Bittner).
  6. Hotel-Restaurant „Riviera“, Berlin-Grünau; Straßenansicht 1938 (Memento vom 6. Februar 2016 im Internet Archive)
  7. Bau- und Kunstdenkmale
  8. Regattastraße 161. In: Berliner Adreßbuch, 1943, Teil IV, S. 2130. Bittner, Johannes; Gastw. In: Berliner Adreßbuch, 1943, I, S. 222.
  9. Vergessene Vergnügungsorte. (Memento vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) zitty-berlin.de 2013. (Herunterscrollen zum „Ballhaus Riviera“); abgerufen am 17. Januar 2014.
  10. Privatwebsite mit kurzen Geschichtsabrissen und einer Sammlung von rund 100 historischen Ansichten aus Grünau, abgerufen am 4. Februar 2016.
  11. Foto des verrosteten Schildes „Nacht BAR Riviera“ am Gebäude, auf www.flickr.com, Ansichtskarte aus Grünau mit HOG Riviera und Gesellschaftshaus, 1963, Ansichtskarte von drei Teilen der HOG Riviera, ohne Jahr.
  12. Gericht rettet diese Häuser Faksimile eines Artikels vom Berliner Kurier, 6. Dezember 2013; abgerufen am 17. Januar 2014.
  13. Teilerfolg für Riviera und Gesellschaftshaus. Pressemitteilung des Bezirksamts zum Problem der beiden Baudenkmale in Grünau vom 6. Dezember 2013. Abgerufen am 20. Januar 2014.
  14. Eilantrag abgewiesen: Besitzerin muss Hotel „Riviera“ schützen. In: MOZ, 7. Dezember 2013.
  15. Karin Schmidl: Spanplatte statt Lochblech. Trotz gerichtlicher Auflagen an die Eigentümerin verfallen in Grünau die Ausflugslokale Gesellschaftshaus und Riviera weiter. In: Berliner Zeitung vom 27. August 2014, S. 18.
  16. Karin Schmidl: Löcher im Dach. Seit 20 Jahren verfallen in Grünau die Ausflugslokale Riviera und Gesellschaftshaus. Jetzt greift der Bezirk ein. In: Berliner Zeitung, 16. Januar 2014.
  17. Die Wut über den Verfall wächst. in: Berliner Abendblatt, mit einem großen Foto des Ballsaals vom Riviera; abgerufen am 3. Februar 2016.
  18. Karin Schmidl: Wie in Grünau Traditionshäuser verrotten.; Printausgabe: Eins aufs Dach. Seit Jahren verfallen zwei Traditionslokale in Grünau. Bezirk und Eigentümer streiten. Jetzt hat ein Richter ein Machtwort gesprochen. In: Berliner Zeitung, 29. Januar 2016, S. 15.
  19. a b Seniorenwohnanlage an der Dahme. In: Berliner Zeitung, 1. November 2017, S. 12.
  20. Sabine Flatau: Der Müggelturm lockt wieder Tausende Besucher an. In: Berliner Morgenpost, 1. Mai 2017.
  21. Thomas Loy: Die Zukunft des Riviera ist ungewiss auf www.tagesspiegel.de, 23. Juli 2017. Abgerufen am 2. November 2017.
  22. Ulrich Paul: Vom Ausflugslokal zur Seniorenresidenz. In: Berliner Zeitung, 23. Januar 2019. S. 12 (Printausgabe).
  23. Ansicht des Ballhauses (im Vordergrund) von der Regattastraße aus.
  24. Innenansicht des Ballsaals vom Hotel-Restaurant „Riviera“, um 1925 (Memento vom 6. Februar 2016 im Internet Archive)
  25. @1@2Vorlage:Toter Link/www.zukunftingruenau.eu(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Innenansicht des Ballsaals vom Gesellschaftshaus, um 1920)
  26. Absolute Rarität!!! diese Jugendstil-Deckenlampe/Messing stammt aus dem Ballsaal der Riviera in Grünau (Memento vom 6. Februar 2016 im Internet Archive)
  27. Website Riviera Grünau