Ronny Jakubaschk

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Ronny Jakubaschk (* 1979 in Guben)[1] ist ein deutscher Theaterregisseur.

Ronny Jakubaschk wuchs in Cottbus/Niederlausitz auf. Bereits während der Schul- und Zivildienstzeit verwirklichte er mit seiner eigenen Theatergruppe erste Regiearbeiten und wurde mit dem Förderpreis der Cottbuser Max-Grünebaum-Stiftung ausgezeichnet.

Während seines Dramaturgiestudiums an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig absolvierte er Assistenzen am Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Cottbus und dem Wiener Burgtheater. Parallel inszenierte er in Leipzig, Cottbus und Bad Hersfeld. Darüber hinaus war er Stipendiat der Masterclass Schauspiel der Salzburger Festspiele im Sommer 2003.

Mit Beginn der Intendanz von Armin Petras 2006 ging Ronny Jakubaschk als Regieassistent ans Maxim Gorki Theater Berlin. Neben der Leitung des Jugendclubs richtete er zahlreiche szenische Lesungen ein, realisierte Werkstattprojekte und eigene Inszenierungen.

Ronny Jakubaschk inszeniert seit 2009 unter anderem am Theater Aachen, Theater Basel, Theaterhaus Jena, Schauspiel Frankfurt, Neues Theater Halle, Oldenburgisches Staatstheater, Staatstheater Braunschweig, Staatstheater Mainz und an der Oper Dortmund. Er arbeitete im Rahmen des Heidelberger Stückemarkts, beim Festival Primeurs am Staatstheater Saarbrücken[2] und, gefördert vom Goethe-Institut, am Theater Stary Dom in Nowosibirsk.

Seine Inszenierungen wurden zum Theatertreffen der Jugend, zum Tag der Talente des Bundesbildungsministeriums, zum Kaltstartfestival, zu radikal jung, zum Festival Grenzenlos, zum Kinder- und Jugendfestival "Wildwechsel", zu Augenblick mal! – dem Festival des Theaters für junges Publikum und zu den Autorentheatertagen des Deutschen Theaters Berlin eingeladen.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Hausregisseur am Neuen Theater Halle.

Inszenierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ronny Jakubaschk. Ronny Jakubaschk, abgerufen am 24. März 2013.
  2. Ein Tor zum deutschsprachigen Theater. Redaktion nachtkritik.de, abgerufen am 27. März 2013.
  3. Ronny Jakubaschk. (Nicht mehr online verfügbar.) Münchner Volkstheater, ehemals im Original; abgerufen am 24. März 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.muenchner-volkstheater.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Auflehnen aber gegen wen? Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 27. März 2013.
  5. Mut zum Absprung. Redaktion nachtkritik.de, abgerufen am 27. März 2013.
  6. Wenn das Selbstkonzept wackelt. Redaktion nachtkritik.de, abgerufen am 27. März 2013.
  7. Fass mich nicht an! Redaktion nachtkritik.de, abgerufen am 27. März 2013.
  8. Der kleine Barbier. Theater Dortmund, abgerufen am 24. März 2013.
  9. Der Barbier von Sevilla. (Nicht mehr online verfügbar.) Oldenburgisches Staatstheater, archiviert vom Original am 31. März 2013; abgerufen am 24. März 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.staatstheater.de
  10. Auswahl des 8. Sächsischen Theatertreffens. Abgerufen am 18. Juni 2014.
  11. 2 Uhr 14. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 9. März 2015; abgerufen am 8. März 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/augenblickmal.de
  12. Die Eisprinzessin. taz, abgerufen am 27. Februar 2014.
  13. Ein Spiel von Menschen ohne Gefühl und Moral. rp-online, abgerufen am 19. März 2014.
  14. Der Kaiser – ein Traum… – Das neue theater in Halle lädt ins Weiße Rößl … nmz-online, abgerufen am 18. Juni 2014.