Sátoraljaújhely

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Sátoraljaújhely
Wappen von Sátoraljaújhely
Sátoraljaújhely (Ungarn)
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Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Nordungarn
Komitat: Borsod-Abaúj-Zemplén
Kleingebiet bis 31.12.2012: Sátoraljaújhely
Koordinaten: 48° 24′ N, 21° 39′ OKoordinaten: 48° 23′ 35″ N, 21° 39′ 24″ O
Höhe: 190 m
Fläche: 73,44 km²
Einwohner: 15.619 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 213 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 47
Postleitzahl: 3980
KSH kódja: 05120
Struktur und Verwaltung (Stand: 2015)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Péter István Szamosvölgyi (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Kossuth tér 5.
3980 Sátoraljaújhely
Website:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)
Blick über die Stadt
Sátoraljaújhely-Kloster

Sátoraljaújhely [ˈʃaːtorɒljɒuːjhɛj] (deutsch Neustadt am Zeltberg, slowakisch Nové Mesto pod Šiatrom) ist eine Stadt in Ungarn im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén an der Grenze zur Slowakei.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sátoraljaújhely erstreckt sich über 7344 Hektar und hat (2011) 15.619 Einwohner. Die Stadt liegt am Nordrand des ungarischen Teils des bekannten Tokajer Weingebiets, 80 Kilometer vom Komitatssitz Miskolc entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsgründung geht auf die Zeit der ungarischen Landnahme zurück. Im 13. Jahrhundert wurde der Ort durch die Tataren zerstört und später wiederaufgebaut. 1261 erhielt der Ort durch Stephan V., den späteren König von Ungarn, das Stadtrecht.

1748 wurde Sátoraljaújhely zum Hauptort des Komitats Zemplén. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte Ferenc Kazinczy, ein Reformer der ungarischen Sprache und Literatur, im Dorf Széphalom, das heute ein Stadtteil von Sátoraljaújhely ist.

1808 gründete Mosche Teitelbaum in Újhely eine chassidische jüdische Gemeinde. 1905 lebten 13.000 Menschen in der Stadt, davon 4.500 Juden.

1920 wurde ein Teil der Stadt, die Vorstadt Kisújhely (Unterneustadt) mit einem strategisch wichtigen Bahnhof, durch den Vertrag von Trianon der Tschechoslowakei zugesprochen und erhielt dort den Namen Slovenské Nové Mesto.

In der jüngeren Geschichte gab es international immer wieder ähnliche Fälle. Siehe auch Liste geteilter Orte.

1985 wurden die einige Kilometer entfernt liegenden Nachbargemeinden Károlyfalva, Rudabányácska und Széphalom eingemeindet.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Sátoraljaújhely verläuft der Bergwanderweg Eisenach–Budapest und es beginnt der Fernwanderweg Alföldi Kéktúra.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sátoraljaújhely – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien