Sørreisa

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Sørreisa
Sørreisa (Norwegen)
Sørreisa
Sørreisa
Basisdaten
Kommunennummer: 5419
Provinz (fylke): Troms og Finnmark
Verwaltungssitz: Sørreisa
Koordinaten: 69° 5′ N, 18° 11′ OKoordinaten: 69° 5′ N, 18° 11′ O
Fläche: 362,95 km²
Einwohner: 3.464 (27. Feb. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Jan-Eirik Nordahl (Ap) (2015)
Lage in der Provinz Troms og Finnmark
Lage der Kommune in der Provinz Troms og Finnmark

Sørreisa (samisch Ráisavuona) ist eine Kommune in der nord-norwegischen Provinz (Fylke) Troms og Finnmark. Die Kommune hat 3464 Einwohner (Stand: 27. Februar 2020). Verwaltungssitz ist der gleichnamige Ort Sørreisa.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sørreisa liegt am Südostufer des Reisafjorden, einer südöstlichen Fortsetzung des Solbergfjords. Zur Gemeinde gehört der See Reisvatnet (samisch: Ráissajávri), sowie der Großteil des Andsvatnet. An der Küste und im Norden ist das Gebiet flach, vor allem Südosten gibt es größere Erhebungen und mehrere Täler.[2] Die höchste Erhebung ist der Hjerttinden (samisch: Basečohkka) mit 1381 moh.[3]

Die Bevölkerung konzentriert sich vor allem auf das Gebiet um den Reisafjord. Der Ort Sørreisa ist der einzige Tettsted der Gemeinde. Dort leben 1566 Einwohner (Stand: 2019).[4] Im Ort treffen außerdem die beiden Provinzstraßen 84 und 86 aufeinander, beide stellen eine Verbindung zur Europastraße 6 (E6) her.

Sørreisa hat wie viele andere Kommunen der Provinz Troms og Finnmark weder Nynorsk noch Bokmål als offizielle Sprachform, sondern ist in dieser Frage neutral.[5] Die Einwohner der Gemeinde werden Sørreisværing genannt.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommune Sørreisa wurde zum 1. September 1886 gegründet, als sie von Tranøy abgespalten wurde. Im Jahr 1964 wurde der südöstliche Teil der Insel Senja mit damals 129 Einwohnern von Sørreisa an Lenvik übergeben.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft des Ortes basiert vor allem auf Rinder- und Schafhaltung. Für die industrielle Produktion ist die Holzwarenindustrie von großer Bedeutung, da unter anderem ein Spanplatten- und eine Fertighausfabrik in der Gemeinde angesiedelt sind. Ein weiterer wichtiger Arbeitgeber ist das norwegische Militär, da sich im Ort Sørreisa eine Niederlassung der norwegischen Luftwaffe befindet.[8]

Im Jahr 2019 arbeiteten von 1723 Einwohnern der Gemeinde nur 828 Personen in Sørreisa selbst. 527 Personen waren in der Nachbargemeinde Lenvik und 142 weitere in Målselv angestellt.[9]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Sørreisa“ leitet sich vom Namen des Flusses Reisaelva ab. Dieser wiederum stammt vermutlich von „rísa“, also „steigen“, ab. Weiter nördlich befindet sich die Kommune Nordreisa, die ebenfalls durch diesen Fluss ihren Namen erhalten hat.[10][11]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sørreisa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisk sentralbyrå – Befolkning
  2. Sørreisa kommune. In: norgeskart.no. Kartverket, abgerufen am 21. Juli 2020 (norwegisch).
  3. Høyeste fjelltopp i hver kommune. Kartverket, 1. September 2015, abgerufen am 25. Oktober 2020 (norwegisch Bokmål).
  4. Tettsteders befolkning og areal. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, 4. November 2019, abgerufen am 21. Juli 2020 (norwegisch).
  5. Forskrift om målvedtak i kommunar og fylkeskommunar (målvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 21. Juli 2020 (norwegisch).
  6. Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 1. September 2015, abgerufen am 25. Oktober 2020 (norwegisch Nynorsk).
  7. Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 17. November 2020 (norwegisch).
  8. Geir Thorsnæs: Sørreisa. In: Store norske leksikon. 5. März 2018 (norwegisch, snl.no [abgerufen am 21. Juli 2020]).
  9. Pendlingsstrømmer. In: Statistics Norway. Abgerufen am 21. Juli 2020 (norwegisch).
  10. Sørreisa. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 21. Juli 2020 (norwegisch).
  11. Nordreisa. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 21. Juli 2020 (norwegisch).