Saint-Saturnin-lès-Avignon

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Saint-Saturnin-lès-Avignon
Wappen von Saint-Saturnin-lès-Avignon
Saint-Saturnin-lès-Avignon (Frankreich)
Saint-Saturnin-lès-Avignon
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Avignon
Kanton Le Pontet
Gemeindeverband Grand Avignon
Koordinaten 43° 57′ N, 4° 56′ OKoordinaten: 43° 57′ N, 4° 56′ O
Höhe 34–117 m
Fläche 6,25 km2
Einwohner 4.819 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 771 Einw./km2
Postleitzahl 84450
INSEE-Code
Website saintsaturnin.com

Rathaus

Saint-Saturnin-lès-Avignon ist eine französische Gemeinde mit 4819 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Le Pontet im Arrondissement Avignon.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt ungefähr zehn Kilometer östlich von Avignon, am Fuße des Hügels von Puy, der zweitgrößten Erhebung der Gemeinde. Das Gemeindegebiet wird von mehreren Armen der Sorgue bewässert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde zum ersten Mal 1008 erwähnt.[1] Er war das Lehnsgut der Familie Saint-Saturnin. Erster bekannter Grundherr war Guillaume de Saint-Saturnin, der 1125 mit anderen Grundherren einen Vertrag zur Aufteilung des Marquisats und von Avignon zwischen den Häusern von Toulouse und Barcelona unterschrieb.

Im 14. Jahrhundert wurde eine Dorfmauer mit drei Toren errichtet, von der nur noch einige in Häuserfassaden eingebaute Mauerstücke übrig geblieben sind.[2]

Während des 19. Jahrhunderts wurde auf den Schwemmebenen der Gemeinde Färberkrapp angebaut.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 1.511 1.828 2.223 2.664 2.941 3.835 5.042

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche aus dem 11. Jahrhundert
  • Oratorium
  • Lavoir von 1868
  • botanischer Pfad

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robert Bailly: Dictionnaire des communes du Vaucluse, Avignon, 1986, ISBN 2903044279
  • Jules Courtet: Dictionnaire géographique, géologique, historique, archéologique et biographique du département du Vaucluse, Nîmes, 1997, ISBN 284406051X

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Robert Bailly: Dictionnaire des communes du Vaucluse, S. 385
  2. Robert Bailly: Dictionnaire des communes du Vaucluse, S. 386
  3. Jules Courtet: Dictionnaire géographique, S. 291