Velleron

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Velleron
Wappen von Velleron
Velleron (Frankreich)
Velleron
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Carpentras
Kanton Pernes-les-Fontaines
Gemeindeverband Grand Avignon.
Koordinaten 43° 57′ N, 5° 2′ O43.9583333333335.0302777777778Koordinaten: 43° 57′ N, 5° 2′ O
Höhe 40–246 m
Fläche 16,39 km²
Einwohner 2.908 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 177 Einw./km²
Postleitzahl 84740
INSEE-Code
Website velleron.fr
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Velleron ist eine französische Gemeinde mit 2908 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Vaucluse und in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Lage[Bearbeiten]

Velleron liegt zwischen Pernes-les-Fontaines und L’Isle-sur-la-Sorgue im Zentrum der landwirtschaftlich genutzten Ebene des Comtat Venaissin.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 1111 1134 1402 2054 2509 2829 3060

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Weiheinschrift für die Lokalgottheit Buxenus
  • Mittelalterliches Schloss Crillon (zur Zeit als Rathaus verwendet)
  • Springbrunnen
  • Alte Mühle
  • Überreste eines Thermalbades
  • Zwei Borien, die seit dem 28. August 1974 als Monument historique gelten

1174 gehörte die Kirche Saint-Michel dem Mensalgut der Abtei Saint-Eusèbe de Saignon an und existierte unter dem Namen Notre-Dame de Nazareth. Im dreizehnten Jahrhundert wurde sie von Astouaud, dem Herrscher es Ortes, zur Festungskirche ausgebaut. Durch Heirat ging sie an die Familie Crillon, die sich dort bestatten ließ, dann an die Familie Cambis, die eine Kapelle errichtete. Das Kirchenschiff bekam im vierzehnten Jahrhundert ein geripptes Kreuzgratgewölbe. Die heutige Fassade stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert.[1][2] Seit dem 11. März 2004 gilt die Kirche als Monument historique.

Die Kapelle der Grauen Büßer oder auch chapelle de la Croix wird ins Jahr 1681 datiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Bailly: Dictionnaire des communes du Vaucluse, Avignon, 1986, ISBN 2903044279
  • Jules Courtet: Dictionnaire géographique, géologique, historique, archéologique et biographique du département du Vaucluse, Nîmes, 1997, ISBN 284406051X

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Bailly, Dictionnaire des communes du Vaucluse, S. 450
  2. Jules Courtet, Dictionnaire géographique, S. 359