Samtgemeinde Altes Amt Lemförde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde
Samtgemeinde Altes Amt Lemförde
Deutschlandkarte, Position der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde hervorgehoben
Koordinaten: 52° 28′ N, 8° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Fläche: 109,67 km2
Einwohner: 8292 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Verbandsschlüssel: 03 2 51 5401
Verbandsgliederung: 7 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hauptstraße 80
49448 Lemförde
Webpräsenz: www.lemfoerde.de
Samtgemeinde-
bürgermeister
:
Rüdiger Scheibe (parteilos)
Lage der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde im Landkreis Diepholz
Landkreis DiepholzNiedersachsenNordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenLandkreis OsnabrückLandkreis Nienburg/WeserBremenDelmenhorstLandkreis VerdenLandkreis VechtaLandkreis OldenburgLandkreis CloppenburgStemshornLemfördeQuernheimBrockumMarlQuernheimHüdeLembruchDümmerDiepholzDrebberBarnstorfWetschenDickelRehdenHemslohBarverFreistattWehrbleckBahrenborstelVarrelKirchdorfWagenfeldBarenburgBarenburgEydelstedtSulingenDrentwedeScholenEhrenburgNeuenkirchenMaasenBorstelSiedenburgMellinghausenStaffhorstSchwafördenAsendorfAffinghausenSudwaldeSchwarmeMartfeldBruchhausen-VilsenTwistringenBassumSykeWeyheStuhrKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Samtgemeinde Altes Amt Lemförde ist eine Samtgemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. In ihr haben sich sieben Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Der Name verweist auf das „Amt Lemförde“, das es bereits zur Zeit der Grafen von Diepholz und in der Zeit des Kurfürstentums sowie des Königreichs Hannover gab und das 1859 dem Amt Diepholz angegliedert wurde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Samtgemeinde Altes Amt Lemförde liegt im Südwesten Niedersachsens im Dreieck der Großstädte Bremen, Osnabrück und Oldenburg. Sie bildet den südlichsten Teil des Landkreises Diepholz. Die Samtgemeinde wird vom Ost- und Südufer des Dümmers sowie vom Westabschnitt des Kammes des Stemweder Berges begrenzt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind – von Norden aus im Uhrzeigersinn: Diepholz, Samtgemeinde Rehden, Wagenfeld, Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) (Nordrhein-Westfalen), Bohmte (Landkreis Osnabrück) und Damme (Landkreis Vechta).

Samtgemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brockum
  2. Hüde
  3. Lembruch
  4. Lemförde, Flecken
  5. Marl
  6. Quernheim
  7. Stemshorn

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samtgemeinderatswahl 2011
Wahlbeteiligung: 56,97 %
 %
50
40
30
20
10
0
41,84 %
40,72 %
17,43 %

Samtgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Samtgemeinderat der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 7.001 und 8.000 Einwohnern.[2] Die 20 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Rat der Samtgemeinde ist außerdem der hauptamtliche Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe (parteilos).

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:

Samtgemeindebürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. November 2014 ist der parteilose Rüdiger Scheibe hauptamtlicher Samtgemeindebürgermeister. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er ohne Gegenkandidaten mit 69,12 % der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,1 %.[3]

Bis 2006 gab es in der Samtgemeinde eine zweigleisige Samtgemeindespitze mit einem hauptamtlichen Samtgemeindedirektor und einem ehrenamtlichen Samtgemeindebürgermeister. Samtgemeindedirektor war Herbert Petering (19??-1995) und Ewald Spreen (1995–2001).

Bisherige Amtsinhaber der Samtgemeinde:

  • 2001–2014: Ewald Spreen (parteilos)
  • seit 2014: Rüdiger Scheibe (parteilos)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Gerke: 1000 Jahre Brockum. Der Ort und seine Bewohner in Geschichte und Gegenwart. Diepholz 1969.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. www.nds-voris.de (Niedersächsisches Vorschriften-Informationssystem): Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 10. November 2014.
  3. Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25. Mai 2014 in Niedersachsen, abgerufen am 8. November 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]