Soziale Phobie

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Klassifikation nach ICD-10
F40.1 Soziale Phobien
ICD-10 online (WHO-Version 2016)

Soziale Phobien gehören innerhalb der Angststörungen zur Gruppe der Phobien. Das zentrale Merkmal sind ausgeprägte Ängste, in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten.

In letzter Zeit wird zunehmend die Bezeichnung soziale Angststörung benutzt, weil dadurch die Problematik (auch unter Ärzten) weniger bagatellisiert wird.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menschen mit sozialer Phobie meiden gesellschaftliche Zusammenkünfte, da sie fürchten, Erwartungen anderer nicht zu erfüllen und auf Ablehnung stoßen zu können. Sie fürchten, dass ihnen ihre Nervosität oder Angst angesehen werden könnte, was ihre Angst oftmals noch weiter verstärkt. Begleitet wird die Angst oft von körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Erröten (siehe auch „Angst vor dem Erröten“), Zittern, Herzrasen, Schwitzen, Atemnot, Verkrampfung, Sprechhemmung und häufigen Versprechern, Schwindelgefühlen, Harndrang, Beklemmungsgefühlen in der Brust, Kopf- und Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit (Würgereiz) oder Panik sowie von kognitiven Symptomen wie z. B. Gedankenkreisen, Derealisation und Depersonalisation.

Um all das zu vermeiden, gehen Menschen mit sozialen Ängsten Situationen, in denen sie der Bewertung durch andere ausgesetzt sind, oft von vornherein aus dem Weg. Dies kann ein berufliches und privates Weiterkommen sehr erschweren und mitunter zu vollkommener sozialer Isolation führen. Die Störung kann über einen langen Zeitraum anhalten, zudem erkranken viele Betroffene noch zusätzlich an einer Depression oder werden abhängig von Alkohol, Beruhigungsmitteln oder anderen Drogen oder Medikamenten, welche die Symptome überdecken oder verdrängen können.

Soziale Phobien beginnen meist in Kindheit und Pubertät. In bestimmtem Rahmen gelten Schüchternheit und soziale Gehemmtheit noch als normal. Die Diagnose sollte erst gestellt werden, wenn ungewöhnlich starke Ängste zu einem verhängnisvollen Vermeidungsverhalten in entsprechenden Situationen führen.[2]

Kulturelle Unterschiede

Auch der kulturelle Hintergrund spielt eine Rolle dabei, wie genau sich eine soziale Phobie äußert. In ostasiatischen Kulturen etwa wird häufiger eine altruistische Variante beobachtet, die begleitet wird von der Befürchtung, dass „das eigene Erscheinungsbild, der Gesichtsausdruck oder die natürlichen Bewegungsabläufe oder etwa auch der Körpergeruch, der Augenkontakt oder das Erröten eine andere Person unangenehm berühren“ (siehe Taijin Kyōfushō). In westlichen Ländern dagegen dominiert eher eine egozentrische Variante, begleitet von der Befürchtung, sich selbst zu blamieren oder beschämt zu werden.[3]

Häufigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Schätzungen leiden zwischen zwei bis zehn Prozent der Bevölkerung unter sozialen Ängsten. Exakte Angaben sind schwierig, da sich soziale Phobien in ihrem Schweregrad stark unterscheiden können und insbesondere der Übergang von Schüchternheit zur sozialen Phobie schwer zu bestimmen ist. Soziale Angst darf zudem nicht mit sozialen Defiziten verwechselt werden, obwohl die soziale Phobie aus sozialen Defiziten entstehen kann (oder auch erst zu diesen führen kann).

Eine Repräsentativstudie mit rund 4100 Teilnehmern aus der deutschen Allgemeinbevölkerung im Alter von 18 bis 65 Jahren ermittelte anhand eines standardisierten diagnostischen Interviews eine 12-Monats-Prävalenz von 2 %. Über die gesamte Lebenszeit waren laut US-amerikanischen Studien 7-12 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von einer sozialen Phobie betroffen; Frauen etwas häufiger als Männer.[4][5]

Eng umschriebene Sozialphobien, zum Beispiel nur Furcht vor öffentlichem Sprechen und Essen, sind eher selten. Am häufigsten ist die allgemeine Sozialphobie vor den meisten Aktivitäten im zwischenmenschlichen Bereich, wie an Partys oder Familienfesten teilzunehmen, anderen zu schreiben, neue Kontakte zu knüpfen (insbesondere zu Menschen des begehrten Geschlechts) oder eine Unterhaltung mit dem Chef, den Kollegen, den Nachbarn und selbst mit Nahestehenden zu führen.

Diagnose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzbeschreibung der sozialen Phobie nach ICD-10:[6]

„Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt. Umfassendere soziale Phobien sind in der Regel mit niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik verbunden. Sie können sich in Beschwerden wie Erröten, Händezittern, Übelkeit oder Drang zum Wasserlassen äußern. Dabei meint die betreffende Person manchmal, dass eine dieser sekundären Manifestationen der Angst das primäre Problem darstellt. Die Symptome können sich bis zu Panikattacken steigern.“

Sie zeichnet sich durch folgende Leitsymptome aus:[7]

  • Zentral ist die Furcht vor prüfender Betrachtung in überschaubaren Gruppen (siehe auch Spotlight-Effekt).
  • Die Angst kann sich auf bestimmte Situationen wie Essen oder Sprechen in der Öffentlichkeit oder Treffen mit Menschen eines begehrten Geschlechts beschränken; sie kann aber auch unbestimmt sein und in fast allen sozialen Situationen außerhalb der Familie auftreten.
  • Häufig bestehen niedriges Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik.
  • Als Begleitphänomene können Erröten, Vermeiden von Blickkontakt, Schwitzen, Zittern, Herzrasen, Durchfall, Übelkeit oder Harndrang auftreten.
  • Die Symptomatik kann sich bis zu Panikattacken verstärken.
  • Ausgeprägtes Vermeidungsverhalten kann zu vollständiger sozialer Isolation führen.

Weitere Merkmale:[7]

  • Diese Störungen zentrieren sich um die Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen in verhältnismäßig kleinen Gruppen (nicht dagegen in Menschenmengen).
  • Die Angst ist auf bestimmte soziale Situationen beschränkt oder überwiegt in solchen Situationen.
  • Die phobischen Situationen werden vermieden.
  • Der Beginn liegt häufig im Jugendalter.

Subtypen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die soziale Phobie wurde von Isaac Marks und Michael Gelder im Jahr 1966 zunächst als Angst vor sozialen Situationen beschrieben, in denen der Betroffene im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und spezielle Tätigkeiten ausführt (z. B. öffentliches Schreiben oder Ausstellen eines Schecks). Im DSM-III von 1980 bezog man sich zunächst auf diese Definition, also darauf, dass es sich um eine Angst vor sehr spezifischen Situationen handelt. Seit 1987 werden jedoch zwei Unterformen unterschieden: ein diskreter (nicht-generalisierter) Subtyp und ein generalisierter Subtyp. Die generalisierte Form wurde eingeführt, weil viele Patienten mehrere verschiedenartige Situationen fürchten. Obwohl eine Subtypisierung umstritten ist, findet sich im DSM-IV (1994) weiterhin diese Unterscheidung.[8][9] Im DSM-5 wurde diese Einteilung beibehalten, aber umgedreht.[1]

Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Hauptproblem bei der Differenzialdiagnostik der sozialen Phobie liegt in der erheblichen Kriterienüberlappung mit der ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung (ÄVPS). Sozialphobiker haben aber meist eng umschriebene Ängste (zum Beispiel vor Prüfungen, öffentliche Reden etc.), während die von ängstlich-vermeidenden Persönlichkeiten weit auf viele unterschiedliche Situationen ausgedehnt sind. Außerdem wird die ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung im höheren Maße als ich-synton erlebt: Das heißt, dass Betroffene ihre ängstlichen Denkmuster und ihr unsicheres Verhalten trotz Leidensdruck als integrativen Bestandteil ihrer Persönlichkeit betrachten. Sozialphobiker hingegen erleben ihre Symptome eindeutig und klar als Störung, die nicht Teil ihrer Persönlichkeit ist (Ich-Dystonie).

Menschen mit sozialen Phobien ängstigen auch eher die sozialen Begleitumstände, als die Intimität in engen Beziehungen, vor denen sich ängstlich-vermeidende Personen fürchten.[10] Wichtige Merkmale zur Unterscheidung sind schließlich bei Personen mit ängstlich-vermeidender Persönlichkeitsstörung das allgemeine Unbehagen in den meisten sozialen Situationen, die deutliche Angst vor Kritik und Zurückweisung und ausgeprägte Schüchternheit. Im Gegensatz zur Sozialphobie zeigen sich erste Anzeichen einer ÄVPS auch bereits in der frühen Kindheit und entwickeln sich dann lebenslang.[11]

Komorbidität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Angststörungen treten sowohl häufig untereinander, als auch zusammen mit anderen psychischen Erkrankungen auf. Mehr als die Hälfte der Menschen mit sozialer Phobie leidet zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens zusätzlich an einer anderen oder mehreren anderen Angststörungen. Auch die seltene und noch weitgehend unerforschte Kommunikationsstörung Mutismus kann in Begleitung der Sozialphobie auftreten. Häufig sind auch Depressionen in Verbindung mit Angsterkrankungen. Etwa ein Drittel missbraucht Alkohol. Sehr oft ist ebenfalls die Kombination von sozialer Phobie und ADHS zu beobachten (insbesondere bei SCT-Symptomatik).[7][12][13]

Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Psychologische Faktoren

Lerntheoretische Ansätze sehen soziale Ängste durch Vermeidungskonditionierung bedingt. Dabei wirkt das Vermeiden einer angstauslösenden Situation angstmindernd. Wird in sozialen Situationen Angst verspürt, wird diese Situation weitgehend vermieden. Auch Prozesse des Modelllernens können für die soziale Phobie verantwortlich sein. Beobachtungslernen, also das Beobachten von phobischen Reaktionen, kann selbst angstauslösend sein.

Vermeidung wird bei phobischen Störungen als Ursache für die Aufrechterhaltung der Störung gesehen, weil keine korrigierende Erfahrung gesammelt werden kann und damit keine Gewöhnung (Habituation) erfolgt. Da soziale Situationen aber nicht durchgängig vermieden werden können, gehen David M. Clark und Adrian Wells (1995)[14] in ihrem kognitiven Modell von drei Faktoren aus, die sie für die Aufrechterhaltung der sozialen Phobie verantwortlich machen:[15]

  • stärkere Selbstaufmerksamkeit
  • Sicherheitsverhalten[16]
  • andere Verarbeitungsprozesse vor, während und nach der sozialen Situation

Kognitionspsychologische Theorien fokussieren dabei vor allem auf die Rolle, welche Ängste Einfluss auf die Verarbeitung von Informationen haben. Dabei sehen sich Menschen mit sozialen Ängsten meist negativer und machen sich mehr Sorgen. Die Sozialkontakte werden so negativer wahrgenommen, als sie sind.

In diesem Zusammenhang wird allerdings auch immer eine physiologische Bereitschaft zur Entwicklung bestimmter Ängste angeführt. So ist es anscheinend möglich, dass Angst vor bestimmten Objekten und Situationen leichter erlernt wird. Hinzu kommt auch eine mögliche angeborene oder erworbene Disposition, Ängste zu entwickeln. Häufig sind sowohl negative Erfahrungen mit bestimmten Objekten und Situationen als auch eine genetische Disposition (s. u.) verantwortlich.[17]

Die Psychoanalyse geht davon aus, dass unterschiedliche Bedingungen die Entwicklung von Angst fördern. Sie sagt aus, dass Angst eine Reaktion des Ichs auf eine drohende Gefahr ist. Sowohl traumatische Erlebnisse als auch verdrängte psychische Inhalte können eine Angstreaktion des Ichs auslösen. Aber auch bindungstheoretische Gesichtspunkte werden in den zeitgemäßen Theorien einbezogen. Hier ist vor allem die Trennungsangst von entscheidender Bedeutung. Auch das Abwehr-Sicherheits-Modell wird als Erklärungsmodell herangezogen. In der Psychoanalyse wird zwischen unterschiedlichen Angstarten unterschieden. Je nach zu unterscheidender psychoanalytischer Theorie werden die Gründe für die Angst in unterschiedlichen Ursachen gesehen.

Eine besondere Bedeutung wird der Schamangst im Zusammenhang mit der sozialen Phobie zugeschrieben. Sie beschreibt eine drohende Gefahr, bloßgestellt zu werden oder vor Demütigung und Zurückweisung. Dabei dient sie gleichzeitig der Abwehr vor grandiosen und exhibitionistischen Wünschen, in den Augen von Anderen besonders gut dazustehen und sich als besonderer Mensch zeigen zu können. Diese Wünsche werden abgewehrt, indem eine tatsächliche Angst vor der sozialen Situation entsteht, und diese vermieden wird. Ein Defizit im Selbstkonzept führt dabei zu Überkompensationen. Der Schamaffekt ist aber auch im Zusammenhang mit überwältigenden traumatischen Erfahrungen von Hilflosigkeit und konkreten Beschämungen zu betrachten. Die Schamangst kann aber, in einem anderen Zusammenhang, als konkrete Signalangst verstanden werden, die vor Zurückweisung schützen soll.[18][19][20]

Biologische Faktoren

Zwillingstudien (Studien mit eineiigen Zwillingen, die getrennt voneinander aufwuchsen) lassen vermuten, dass eine genetische Disposition mit ursächlich ist. Erkrankt ein Zwilling an einer sozialen Phobie, erkrankt der andere mit 30–50-prozentiger Wahrscheinlichkeit ebenfalls daran.[5] Es hängt vermutlich von Umwelteinflüssen ab, ob die Veranlagung sich manifestiert. Seit 2013 erforschen Wissenschaftler der Universitätsklinik Bonn die (genetischen) Ursachen der sozialen Phobie.[21]

Behandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Psychotherapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Hilfe der Kognitiven Verhaltenstherapie können Betroffene lernen, durch Verhaltensexperimente ihre negativen Bewertungen zu überprüfen und durch angemessene Bewertungen zu ersetzen. Im Behandlungsmodell von Clark und Wells (1995) geht es dabei eher um eine Veränderung von antizipatorischer und nachträglicher Verarbeitung und die Veränderung negativer Grundüberzeugungen und weniger um eine Habituation.[16] Gleichzeitig lernen sie, ein Risiko einzugehen und mögliche Fehler und Ablehnung zu ertragen. Sie lernen, ihren Perfektionsanspruch aufzugeben, sich zu akzeptieren und sich unabhängiger von der Meinung anderer zu machen. Unterstützend zu einer Therapie gelten körperliche Aktivität sowie Entspannungsübungen (wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training) als angstlindernd. Die Wirksamkeit wurde sowohl in Kombination als auch ohne medikamentöse Therapie nachgewiesen.[22] Soziale Kompetenzen können zusätzlich in einem Training sozialer Kompetenzen verfestigt werden.

In der psychoanalytischen Behandlung wird versucht, zugrunde liegende psychische Konflikte zu bearbeiten, welche die Angst auslösen sollen. Auch eine eventuell auftretende Schwäche des Strukturniveaus kann Ziel einer Behandlung sein. Sven Olaf Hoffmann kritisierte, dass soziale Ängste bisher in der Psychoanalyse unterschätzt wurden, und dementsprechend kaum therapeutische Modelle vorliegen. Hoffmann entwickelte daher eine spezielle, manualisierte psychodynamische Therapie für soziale Phobien.[23][24]

Auch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen, die sich des Problems der sozialen Phobie angenommen haben, kann nützlich sein.

Medikamente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am häufigsten kommen Antidepressiva bei der Behandlung der sozialen Phobie zum Einsatz. In Deutschland sind die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Escitalopram, Paroxetin, Sertralin und das SNRI Venlafaxin zugelassen.[5] Dabei gelten die SSRI und Venlafaxin als erste Wahl. Wenn diese unwirksam sind oder nicht vertragen werden, kann laut Leitlinien Moclobemid eingesetzt werden.[2]

Auch Fluoxetin[25] und Mirtazapin[25] sind möglicherweise wirksam, beide gelten aber eher als Zweitlinientherapie. Der MAO-Hemmer Phenelzin hat sich ebenfalls als sehr wirksam erwiesen und zeigte eine der höchsten Effektstärken überhaupt, er wird wegen der Notwendigkeit einer tyraminarmen Diät aber nicht als erste Wahl empfohlen.[25]

Für besonders belastende Situationen haben sich angstlösende Medikamente aus der Benzodiazepin-Familie wie Alprazolam oder Lorazepam als wirksam erwiesen. Benzodiazepine bergen jedoch immer die Gefahr des Missbrauchs (siehe auch Missbrauch von Benzodiazepinen).[2] Die Behandlungsdauer mit Benzodiazepinen ist wegen der Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung so kurz wie möglich zu wählen. Im Fall einer Langzeittherapie sollte regelmäßig die Notwendigkeit einer Weiterführung der Behandlung abgeklärt werden.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hansruedi Ambühl, Barbara Meier, Ulrike Willutzki: Soziale Angst verstehen und behandeln. Ein kognitiv-verhaltenstherapeutischer Zugang. Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-89692-9.
  • Borwin Bandelow: Das Buch für Schüchterne – Wege aus der Selbstblockade. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 2007, ISBN 978-3-498-00650-1.
  • Andre Christophe, Patrick Legeron: Bammel, Panik, Gänsehaut – Die Angst vor den Anderen. Aufbau, Berlin 2001, ISBN 3-7466-1747-2.
  • Thomas Heidenreich, Ulrich Stangier: Soziale Phobie: Grundlagen und neue Entwicklungen kognitiver Verhaltenstherapie. Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis. Hogrefe, Göttingen 2003, 35 (3), S. 499–515, ISBN 978-3-8017-1463-5. (online – PDF; 139 kB).
  • Ulrich Stangier, David M. Clark, Anke Ehlers: Soziale Angststörung. (= Fortschritte der Psychotherapie. Band 28). Hogrefe, Göttingen 2016. ISBN 978-3-8444-2719-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Richard Heimberg, Stefan Hofmann (2014): Soxial Anxiety DIsorder in DSM-5. doi:10.1002/da.22231
  2. a b c d Borwin Bandelow (Hrsg.): S3-Leitlinie Behandlung von Angststörungen. 2015, ISBN 978-3-662-44136-7 (dgppn.de [PDF]).
  3. Wielant Machleidt: Transkulturelle Aspekte psychischer Erkrankungen. In: Hans-Jürgen Möller (Hrsg.): Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie. 4. Auflage. Band 2. Springer, 2011, ISBN 978-3-642-03636-1, S. 406 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Frank Jakobi u. a. (2004): Psychische Störungen in der deutschen Allgemeinbevölkerung (PDF). doi:10.1007/s00103-004-0885-5.
  5. a b c Jihong Lin, Iryna Struina, Ulrich Stangier: Soziale Angststörung. In: PSYCH up2date. 2014, doi:10.1055/s-0034-1369828.
  6. DIMDI ICD-10 – F40.1 Soziale Phobien. Abgerufen am 10. März 2017.
  7. a b c Deutscher Ärzte Verlag: Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter. 3. Auflage. 2007. ISBN 978-3-7691-0492-9, S. 277–289.
  8. Jürgen Margraf: Verhaltenstherapie: 2: Störungen des Erwachsenenalters. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-10774-4, S. 43 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  9. Ulrich Stangier, Thomas Fydrich: Soziale Phobie und Soziale Angststörung. Hogrefe, 2002, ISBN 978-3-8409-1463-8, S. 41 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  10. Ronald J. Comer: Klinische Psychologie. 6. Auflage. Spektrum, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-1905-7, Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung, S. 438.
  11. Peter Fiedler, Michael Marwitz (2016): Abgrenzung von sozialer Phobie gegenüber der ÄVPS
  12. Nina Müller: Die soziale Angststörung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. S. 46f, Waxmann 2002. ISBN 978-3-8309-6136-9.
  13. David B. Schatz (2006): ADHD With Comorbid Anxiety. A Review (PDF). doi:10.1177/1087054706286698.
  14. Richard G. Heimberg: Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment. Guilford Press, 1995, ISBN 978-1-57230-012-5, S. 69 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  15. Ulrich Stangier, David M. Clark, Anke Ehlers: Soziale Phobie (= Fortschritte der Psychotherapie. Band 28). Hogrefe, Göttingen 2006, ISBN 3-8017-1102-1, S. 15–20 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  16. a b Ulrich Stangier: Kognitive Verhaltenstherapie bei Sozialer Phobie. In: Psychotherapie. Band 8, Nr. 1. CIP-Medien, München 2003, S. 133–144 (PDF download 105 kB).
  17. G. C. Davison, J. M. Neale: Klinische Psychologie. 6. Auflage. Beltz PVU, Weinheim 2002.
  18. H. Hopf, E. Windaus (Hrsg.): Lehrbuch der Psychotherapie. Psychoanalytische und tiefenpsychologisch fundierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. CIP-Medien, München 2007.
  19. E. Heinemann, H. Hopf: Psychische Störungen in Kindheit und Jugend. Symptome – Psychodynamik – Fallbeispiele – psychoanalytische Theorie. Kohlhammer, Stuttgart 2004.
  20. Die Psychodynamik der Sozialen Phobien – Eine Übersicht mit einem ersten „Leitfaden“ zur psychoanalytisch orientierten Psychotherapie. In: Forum der Psychoanalyse. 18 (2002), S. 51–71.
  21. www.SocialPhobiaResearch.de
  22. Jonathan R. T. Davidson u. a.: Fluoxetine, Comprehensive Cognitive Behavioral Therapy, and Placebo in Generalized Social Phobia. In: Arch Gen Psychiatry. 2004; 61, S. 1005–1013. (pdf)
  23. Marion Sonnenmoser: Soziale Angststörungen: Von der Psychoanalyse unterschätzt. In: Deutsches Ärzteblatt. S. 2, März 2003, S. 131 (PDF).
  24. Sven Olaf Hoffmann: Psychodynamische Therapie von Angststörungen. S.71f. Schattauer 2008, ISBN 978-3-7945-2622-2.
  25. a b c Carlos Blanco et al.: The evidence-based pharmacotherapy of social anxiety disorder. 2012. doi:10.1017/S1461145712000119 (Review).
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