Stříbřec

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Stříbřec
Wappen von ????
Stříbřec (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Jindřichův Hradec
Fläche: 1896 ha
Geographische Lage: 49° 1′ N, 14° 53′ OKoordinaten: 49° 1′ 29″ N, 14° 52′ 34″ O
Höhe: 442 m n.m.
Einwohner: 439 (1. Jan. 2017)[1]
Postleitzahl: 378 18
Verkehr
Straße: Stráž nad Nežárkou - Chlum u Třeboně
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Jan Zimmel (Stand: 2007)
Adresse: Stříbřec 149
379 01 Stříbřec
Gemeindenummer: 547247
Website: www.stribrec.cz

Stříbřec (deutsch Silberlos) ist eine Gemeinde im Okres Jindřichův Hradec in Tschechien. Sie befindet sich 15 Kilometer südwestlich von Jindřichův Hradec.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stříbřec befindet sich in einer Teichlandschaft an den westlichen Ausläufern der Javořická vrchovina am Übergang ins Wittingauer Becken. Westlich des Ortes verläuft die Nová řeka.

Nachbarorte sind Pístina im Norden, Příbraz im Nordosten, Mníšek im Osten, Žíteč im Südosten, Stará Hlína im Westen sowie Mláka im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle in Stříbřec

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Stříbřec im Jahre 1415. Besitzer war zu dieser Zeit Čeněk Divuoček de Střiebrce. Am Übergang des 15. zum 16. Jahrhundert gehörte Stříbřec, dessen Name sich von mittelalterlichen Silberbau herleitet, den Rosenbergern. 1508 tauschte Peter IV. von Rosenberg die Orte Stříbřec, Lutová und Chlum u Třeboně bei Konrad Kraiger von Kraigk gegen Wälder und das Dorf Cep ein. In der Folgezeit kam Stříbřec zur Herrschaft Chlum u Třeboně und wegen der durch die Nová řeka verursachten Schäden im Dorf gab es wiederholt Differenzen mit der Herrschaft Třeboň. Nach Erschöpfung der Silberlagerstätte wurde Eisenerz gefördert und an die Hämmer in Chlum geliefert.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Stříbřec besteht aus den Ortsteilen Libořezy (Liborsches), Mníšek (Mischek) und Stříbřec (Silberlos).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle des Hl. Johannes von Nepomuk, erbaut 1860

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stříbřec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)