Stotzing

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Stotzing
Wappen Österreichkarte
Wappen von Stotzing
Stotzing (Österreich)
Stotzing
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Eisenstadt-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: EU
Fläche: 12,89 km²
Koordinaten: 47° 54′ N, 16° 33′ OKoordinaten: 47° 54′ 25″ N, 16° 32′ 38″ O
Höhe: 253 m ü. A.
Einwohner: 833 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 65 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2443
Gemeindekennziffer: 1 03 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Feldgasse 2
2443 Stotzing
Website: www.stotzing.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Kostenwein (ÖVP)
Gemeinderat: (2017)
(13 Mitglieder)
10
3
10 
Insgesamt 13 Sitze
Lage der Gemeinde Stotzing im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
Breitenbrunn am Neusiedler SeeDonnerskirchenGroßhöfleinHornsteinKlingenbachLeithaprodersdorfLorettoMörbisch am SeeMüllendorfNeufeld an der LeithaOggau am Neusiedler SeeOslipPurbach am Neusiedler SeeSankt Margarethen im BurgenlandSchützen am GebirgeSiegendorfSteinbrunnStotzingTrausdorf an der WulkaWimpassing an der LeithaWulkaprodersdorfZagersdorfZillingtalEisenstadtRustBurgenlandLage der Gemeinde Stotzing im Bezirk Eisenstadt-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Stotzing ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Österreich mit 833 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Lajtaszék.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild (von Westen)

Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland, nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt. Stotzing ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Stotzing dann in der Provinz Pannonia.

Stotzing (Mitte rechts) um 1872 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Ursprünglich (Im Jahre 1584 erfolgte von Kaiser Rudolf II. die Verleihung der Herrschaft) wurde der Ort vom Freiherr Ruprecht von Stotzingen (* um 1540; † 24. Mai 1600) gegründet und erbaut. Sein Familienwappen (1593) ist auch heute noch Gemeindewappen von Stotzing. Die ersten Siedler hatte Ruprecht von Stotzingen aus seiner württembergischen Heimat gebracht.

Der Ort gehörte, wie das gesamte Burgenland, von 1867 bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Stoczing bzw. seit 1899 Lajtaszék verwendet werden.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2017
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
76,80
(+7,02)
23,20
(-7,02)


Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Einwohnerzahl insgesamt 13 Mitglieder.

Ergebnisse der Gemeinderatswahlen seit 1997
Partei 2017[1] 2012[2] 2007[3] 2002[4] 1997[4]
Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M.
ÖVP 417 76,80 10 411 69,78 9 367 63,94 8 276 51,59 7 210 46,36 6
SPÖ 126 23,20 3 178 30,22 4 207 36,06 5 259 48,41 6 243 53,64 7
Wahlberechtigte 695 700 695 621 589
Wahlbeteiligung 83,74 % 93,00 % 91,94 % 93,88 % 91,00 %

Gemeindevorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Bürgermeister Wolfgang Kostenwein (ÖVP) und Vizebürgermeister Thomas Tiwald (ÖVP) gehört weiters Franz Karrer (ÖVP) dem Gemeindevorstand an.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Wolfgang Kostenwein (ÖVP), der nach der Wahl von 20002 die Nachfolge von Trinko (SPÖ) angetreten hat.[4] Bei der Bürgermeisterdirektwahl 2017 erreichte er 83,52 %. Die SPÖ verzichtete auf die Nominierung eines Kandidaten.[1]

In der Konstituierenden Sitzung des Gemeinderats wurde Thomas Tiwald (ÖVP) zum Vizebürgermeister gewählt.[5]

Amtsleiter ist Bernhard Unger.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stotzing
  • Katholische Pfarrkirche Stotzing hl. Johannes der Täufer
  • Das ehemals der Pfarrkirche angeschlossene Servitenkloster (Aufhebung 1787) ist heute Pfarrhof.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stotzing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Land Burgenland: Wahlergebnis Stotzing 2017 (abgerufen am 19. Dezember 2017)
  2. Land Burgenland: Wahlergebnis Stotzing 2012 (abgerufen am 19. Dezember 2017)
  3. Land Burgenland: Wahlergebnis Stotzing 2007 (abgerufen am 19. Dezember 2017)
  4. a b c Land Burgenland: Wahlergebnis Stotzing 2002 (abgerufen am 19. Dezember 2017)
  5. a b Gemeinde Stotzing: Gemeinderäte (abgerufen am 19. Dezember 2017)
  6. Gemeinde Stotzing: Verwaltung (abgerufen am 19. Dezember 2017)