Au am Leithaberge

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Au am Leithaberge
Wappen von Au am Leithaberge
Au am Leithaberge (Österreich)
Au am Leithaberge
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 16,71 km²
Koordinaten: 47° 55′ N, 16° 33′ OKoordinaten: 47° 55′ 0″ N, 16° 33′ 0″ O
Höhe: 211 m ü. A.
Einwohner: 945 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 57 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2451
Vorwahl: 0 21 68
Gemeindekennziffer: 3 07 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 10
2451 Au am Leithaberge
Website: www.au-leithaberge.gv.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Mihaly (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
8
7
Von 15 Sitzen entfallen auf:
  • ZUM : 8
  • ÖVP: 7
Lage der Marktgemeinde Au am Leithaberge im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am Leithaberge Bad Deutsch-Altenburg Berg Bruck an der Leitha Enzersdorf an der Fischa Göttlesbrunn-Arbesthal Götzendorf an der Leitha Hainburg an der Donau Haslau-Maria Ellend Hof am Leithaberge Höflein Hundsheim Mannersdorf am Leithagebirge Petronell-Carnuntum Prellenkirchen Rohrau Scharndorf Sommerein Trautmannsdorf an der Leitha Wolfsthal NiederösterreichLage der Gemeinde Au am Leithaberge im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Luftbild von Au (von Westen)
Luftbild von Au (von Westen)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Au am Leithaberge ist eine Marktgemeinde mit 945 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich (Österreich).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Au am Leithaberge liegt im niederösterreichischen Industrieviertel am Westrand des Leithagebirges. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 16,71 Quadratkilometer. 35,81 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seibersdorf, Leithaprodersdorf Hof am Leithaberge
Loretto Nachbargemeinden
Stotzing

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien.

Am Abhang des Leithagebirges wurden zwei keltische Gräberfelder freigelegt.

  • Das Gräberfeld „Kleine Hutweide“ liegt auf einem nordwestlichen Ausläufer des Gebirges. 28 latènezeitliche Bestattungen wurden zwischen 1926 und 1931 ergraben, darunter das Grab eines Schmiedes mit Funden von Amboss, Eisenmeißeln und einem Hammerkopf. Eine Pferdetrense, Schwerter, Lanzenspitzen und diverse Keramik waren ebenfalls in einigen Gräbern beigegeben.
  • Im Gräberfeld „Mühlbachäcker“ wurden 1933 bis 1937 und 1970 insgesamt 17 Grabstellen freigelegt, die ebenfalls in die La-Tène-Zeit einzuordnen sind. Wie im Gräberfeld „Kleine Hutweide“ sind auch hier die Gräber mit Trockensteinmauern umfasst und die Wege dazwischen teilweise mit Steinpflasterung versehen. Bei einigen Grabstellen sind Nach- oder Mehrfachbelegung feststellbar.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 909 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 888 Einwohner, 1981 812 und im Jahr 1971 952 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister
  • –2010 Josef Jandrinitsch (ÖVP)
  • seit 2010 Herbert Mihaly (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Au am Leithaberge (rechts oben) um 1872 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Au am Leithaberge

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 31, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 39. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 412. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,2 Prozent. Arbeitslose gab es am Ort im Jahresdurchschnitt 2003 1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Au am Leithaberge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Susanne Sievers/Otto Helmut Urban/Peter C. Ramsl: Lexikon zur Keltischen Archäologie. A–K und L–Z; Mitteilungen der prähistorischen Kommission, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S. 90 f.