Subbiano

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Subbiano
Wappen
Subbiano (Italien)
Subbiano
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Arezzo (AR)
Koordinaten 43° 35′ N, 11° 52′ OKoordinaten: 43° 34′ 48″ N, 11° 52′ 20″ O
Höhe 266 m s.l.m.
Fläche 78,22 km²
Einwohner 6.331 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 81 Einw./km²
Postleitzahl 52010
Vorwahl 0575
ISTAT-Nummer 051037
Volksbezeichnung Subbianesi
Schutzpatron Visitazione della Beata Vergine Maria (31. Mai)
Website Gemeinde Subbiano
Panorama von Subbiano
Panorama von Subbiano

Subbiano ist eine Gemeinde mit 6331 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Arezzo in der Region Toskana in Italien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Subbiano in der Provinz Arezzo

Die Gemeinde erstreckt sich über rund 78 km². Sie liegt etwa 14 km nördlich der Provinzhauptstadt Arezzo und etwa 80 km südöstlich der Regionalhauptstadt Florenz im Tal des Casentino am linken Ufer des Arno (7 km im Gemeindegebiet). Weitere wichtige Gewässer im Gemeindegebiet sind die Torrenti Gravena (alle 5 km im Gemeindegebiet), La Chiassa (8 von 14 km im Gemeindegebiet), Lendra (alle 5 km im Gemeindegebiet) und Sovara (4 von 20 km im Gemeindegebiet).[2]

Der Ort liegt an einem südöstlichen Ausläufer des Berges Pratomagno (1592 m) in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D,2 041 GR/G [3] Die Kirchen von Subbiano liegen im Bistum Arezzo-Cortona-Sansepolcro.

Zu den Ortsteilen zählen Calbenzano (290 m), Castelnuovo (265 m), Chiaveretto (305 m), Falciano (510 m), Poggio d’Acona (493 m), Ponte Caliano (266 m), Santa Mama (298 m) und Vogognano (520 m).[4]

Die Nachbargemeinden sind Anghiari, Arezzo, Capolona, Caprese Michelangelo, Castel Focognano, Chitignano und Chiusi della Verna.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde der Ort am 12. Februar 1009.[5] Der Name stammt wahrscheinlich vom lateinischen Sub Janum condita.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Santa Maria della Visitazione
Castello di Subbiano
  • Chiesa di Santa Maria della Visitazione, Kirche im Ortskern, die 1304 erwähnt wurde. Wurde ab dem Ende des 17. Jahrhunderts vergrößert und 1947 restauriert und umgestaltet. Enthält das im 17. Jahrhundert entstandene Leinwandgemälde Gesù Bambino che appare a San Giuseppe, das Pietro Castellucci zugeschrieben wird.[7]
  • Castello di Subbiano, Burg im Ortskern.
  • Castelnuovo di Subbiano, Ortsteil mit Burg, die erstmals 1022 erwähnt wurde.[8]
  • Chiesa di Santa Maria, Kirche in Valenzano.[7]
  • Chiesa di San Mamante, Kirche in Santa Mama.
  • Chiesa di Santa Maria della Neve, Kirche in Vogognano.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort hat den Haltepunkt Subbiano, der an der Bahnstrecke der Ferrovia Casentinese liegt. Die Strecke führt von Arezzo nach Stia. Der Haltepunkt liegt rechtsseitig des Arno im Gemeindegebiet von Capolona.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emanuele Repetti: CAPOLONA nel Val d’Arno aretino. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846). Onlineausgabe der Universität Siena (pdf, italienisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Subbiano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Offizielle Website des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Subbiano, abgerufen am 16. Juli 2017 (italienisch)
  3. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 15. Juli (italienisch) (PDF; 330 kB)
  4. Offizielle Website des ISTAT (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Ortsteilen 2001 in der Provinz Arezzo, abgerufen am 15. Juli 2017 (italienisch)
  5. http://www.comune.subbiano.ar.it/web_subbiano/Mille.htm comune.subbiano.ar.it: Offizielle Website der Gemeinde Subbiano, abgerufen am 6. Januar 2010 (nicht mehr abrufbar), Link im wayback.archive.org vom 7. Juni 2006, abgerufen am 15. Juli 2017
  6. http://www.comune.subbiano.ar.it/newsite/index.php?option=com_content&task=view&id=2408&Itemid=173 comune.subbiano.ar.it: Offizielle Website der Gemeinde Subbiano, abgerufen am 6. Januar 2010 (nicht mehr abrufbar)
  7. a b I Luoghi della Fede.
  8. Castelli Toscani zur Burg Castelnuovo di Subbiano, abgerufen am 5. September 2015 (italienisch)