Taisen Deshimaru

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Taisen Deshimaru (Niederlande, 1967)

Mokudō Taisen Deshimaru Rōshi (jap. 弟子丸 泰仙, Deshimaru Taisen; * 29. November 1914 in der Präfektur Saga[1]; † 30. April 1982 ebenfalls in Japan) war ein japanischer Zen-Meister in der Sōtō-Linie und Schüler von Kodo Sawaki (1880–1965), einem der einflussreichsten japanischen Zen-Meister des 20. Jahrhunderts.

Deshimaru erhielt 1965 von Kodo Sawaki die Mönchsordination und begab sich im Jahre 1967 mit der transsibirischen Eisenbahn auf die Reise nach Europa. Er ließ sich in Paris nieder und versammelte in kurzer Zeit eine Schar Anhänger um sich, mit denen er sehr erfolgreich die Verbreitung des Zen-Buddhismus in Europa begann. Es entstanden zahlreiche neue Zen-Gruppen, die die Praxis des Zazen (Shikantaza: Einzig konzentriertes Sitzen) übten.

1970 gründete Taisen Deshimaru die Association Zen Internationale (AZI). In den 1970er Jahren erhielt er Shiho von Meister Yamada Reirin, dem damaligen Leiter des Eihei-ji Tempels in Japan, und wurde Kaikyosokan des Sōtō-Zen in Europa. 1979 gründete er den ersten Zen-Tempel in Europa „La Gendronnière“, wo heutzutage regelmäßig viele Menschen an Sesshin, dies sind mehrtägige intensive Meditationsübungen, teilnehmen.

Skulptur Deshimarus in Toulouse.

Am 30. April 1982 starb Deshimaru in Japan.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taisen Deshimaru (1914-1982) – Biografie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Taisen Deshimaru-Rōshi: Die Stimme des Tales. Hrsg.: Phillipe Coupey. 2. Auflage. Kristeitz, Heidelberg-Leimen 2013, ISBN 978-3-921508-18-3, S. 183.