The Great Wall

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Filmdaten
Deutscher TitelThe Great Wall
OriginaltitelThe Great Wall
The Great Wall Film logo.svg
ProduktionslandVolksrepublik China,
Vereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2016
Länge103 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
RegieZhang Yimou
DrehbuchCarlo Bernard,
Doug Miro,
Tony Gilroy
ProduktionJon Jashni,
Peter Loehr,
Charles Roven,
Thomas Tull
MusikRamin Djawadi
KameraStuart Dryburgh,
Zhao Xiaoding
SchnittMary Jo Markey,
Craig Wood
Besetzung

The Great Wall ist ein chinesisch-amerikanischer Action-Fantasyfilm von Zhang Yimou aus dem Jahr 2016 mit Matt Damon in der Hauptrolle. Er lief am 16. Dezember 2016 in den chinesischen Kinos an. Deutscher Kinostart war der 12. Januar 2017.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Zeit der Song-Dynastie reist der Europäer William Garin gemeinsam mit seinem Gefährten Pero Tovar und drei weiteren Söldnern ins Kaiserreich China. Die Gruppe ist auf der Suche nach dem zu dieser Zeit in Europa noch unbekannten Schwarzpulver. Während ihrer Reise finden sie einen magnetischen Stein. Die Männer werden später von einem Monster angegriffen, das drei der Söldner tötet. Garin und Tovar können ihm jedoch einen Lauf abtrennen.

Am nächsten Tag kommen die beiden auf der Flucht vor den Kitan an die Chinesische Mauer und werden von den Soldaten des Kaisers gefangengenommen. Es stellt sich heraus, dass dieser Lauf zu einem Taotie gehört. Diese Monster greifen alle sechzig Jahre das chinesische Reich an und können nur durch die große Mauer aufgehalten werden. Bei einem ersten Angriff unterstützen Garin und Tovar die chinesischen Soldaten und verdienen sich dadurch deren Respekt. Die Monster kommen von einem grünen Meteor der in die Gouwu Berge vor 2000 Jahren einschlug. Die Chinesen glauben, dass die Taoties von Gott gesandt wurden, um den Kaiser zu strafen, weil dieser mit seiner Autorität die Menschen im Mittleren Reich unterdrückt.

Kurz darauf lernen beide den Europäer Ballard kennen, der von den Chinesen vor langer Zeit gefangen genommen wurde und Garin und Tovar als Sprachlehrer dient. Er verrät ihnen mehr über das Schwarzpulver und darüber, es zu stehlen.

Tovar und Ballard nutzen einen Angriff der Taoties, um zu fliehen. Garin weigert sich, mitzukommen und wird von den beiden bewusstlos geschlagen. Ballard lässt Tovar jedoch im Stich und will alleine weiterziehen, wird jedoch von den Kitan gefangengenommen, die aus Unwissenheit das von Ballard mitgeführte Schwarzpulver entzünden. Durch die Explosion sterben Ballard und die Kitan.

An der Grenze stellt sich heraus, dass die Monster durch den gefundenen magnetischen Stein zahm werden. Um das auszuprobieren, wird ein Taotie gefangen. Währenddessen zeigt sich, dass die Monster die letzten Angriffe lediglich als Ablenkungsmanöver durchführten und sich unterdessen einen Tunnel durch die Große Mauer gruben. So gelangten sie hinter die Linien und nähern sich schließlich der Hauptstadt des Reichs. Garin schließt sich Lin bei der Verteidigung der Stadt an. Gemeinsam wollen sie die Taotie-Königin direkt angreifen, wobei der gefangene Taotie eingesetzt wird. Durch einen Sprengstoffanschlag kann die Königin getötet werden. Dadurch erstarren alle Taoties augenblicklich.

Lin wird zur Generalin befördert und Garin und Tovar dürfen nach Europa zurückkehren.

Veröffentlichung und Einspielergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film startete am 16. Dezember 2016 in den chinesischen Kinos. In den ersten zehn Tagen spielte der Film dort 120 Millionen US-Dollar ein.[3]

In Deutschland lief der Film am 12. Januar 2017 an, in den Vereinigten Staaten am 17. Februar 2017.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Rotten Tomatoes erhielt der Film gemischte Kritiken und erreichte eine Bewertung von 35 % anhand von 182 Filmkritiken, wobei die Durchschnittsbewertung bei 4,9/10 lag.[4] Auch auf Metacritic schnitt der Film mit einer Bewertung von 42 von 100, die auf 40 Filmkritiken basiert, nicht besonders gut ab.[5] In der Internet Movie Database hingegen hat der Film eine Bewertung von 6,2 bei 30.576 Stimmen.[6] Maggie Lee von der Variety lobte zwar die „kompetente“ Regie, kritisierte aber das sehr „mechanische“ Drehbuch und bemängelte vor allem das Fehlen einer Hintergrundstory für viele der interessanten Nebenfiguren.[7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2017 wurde von Titan Books eine von Mark Morris geschriebene Roman-Adaption mit dem Titel The Great Wall - The Official Movie Novelization veröffentlicht.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für The Great Wall. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für The Great Wall. Jugendmedien­kommission.
  3. Patrick Frater: China Box Office: ‚Tomorrow‘ and ‚Tigers‘ Climb Over ‚Great Wall‘. In: Variety vom 25. Dezember 2016 (engl.)
  4. The Great Wall (2017). Rotten Tomatoes. Abgerufen am 25. März 2017.
  5. The Great Wall reviews. Metacritic. Abgerufen am 25. März 2017.
  6. The Great Wall in der Internet Movie Database (englisch); abgerufen am 25. März 2017
  7. Maggie Lee: Film Review: Matt Damon in ‚The Great Wall‘. In: Variety. 15. Dezember 2016; abgerufen am 14. Januar 2017 (englisch).
  8. The Great Wall - The Official Movie Novelization In: titanbooks.com. Abgerufen am 31. März 2017.