Therese Borssén

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Therese Borssén Ski Alpin
Therese Borssén
Therese Borssén im Dezember 2006
Nation SchwedenSchweden Schweden
Geburtstag 12. Dezember 1984 (33 Jahre)
Geburtsort Rättvik, Schweden
Größe 173 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein Rättviks Slalomklubb
Status zurückgetreten
Karriereende März 2013
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 28. November 2003
 Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 18. (2006/07)
 Riesenslalomweltcup 37. (2006/07)
 Slalomweltcup 4. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slalom 1 1 4
 

Therese Borssén (* 12. Dezember 1984 in Rättvik) ist eine ehemalige schwedische Skirennläuferin. Sie war vor allem in der Disziplin Slalom erfolgreich, vereinzelt auch im Riesenslalom. In ihrer Karriere gewann sie ein Weltcuprennen.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borssén wurde als Zweijährige erstmals von ihrem Vater mit auf die Skipiste genommen, ihr erstes Rennen bestritt sie mit sieben Jahren. Mit 15 Jahren wechselte sie auf die Skiakademie in Järpen und begann sich weitgehend auf das Skifahren zu konzentrieren. Noch im gleichen Jahr schaffte sie den Sprung in die schwedische Juniorennationalmannschaft. Ab Januar 2000 nahm sie an FIS-Rennen teil, wobei sie im Dezember desselben Jahres den ersten Sieg auf dieser Stufe feiern konnte. Einsätze im Europacup folgten ab Februar 2001. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2003 in Montgenèvre verpasste sie als Vierte des Slaloms knapp eine Medaille, ebenso ein Jahr später in Maribor.

Nach einigen Erfolgen gab Borssén am 28. November 2003 beim Riesenslalom von Park City ihr Debüt im Weltcup. Am darauf folgenden Tag gewann sie mit Platz 13 im Slalom ihre ersten Weltcuppunkte. Dreimal konnte sie sich in der Saison 2003/04 unter den besten zehn klassieren (jeweils als Neunte), zweimal in der Saison 2004/05. Am 8. Januar 2006 erzielte Borssén als Dritte des Slaloms von Maribor erstmals eine Podestplatzierung. Nach weiteren zwei dritten Plätzen zu Beginn der Saison 2006/07 feierte sie am 29. Dezember 2006 beim Nachtslalom am Semmering den ersten und einzigen Weltcupsieg. Der vierte Platz in der Slalom-Disziplinenwertung der Saison 2006/07 war der beste ihrer Karriere.

Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft im Februar 2005 war Borssén überraschend Fünfte des Slaloms geworden. Ein Jahr später erzielte sie bei ihrer Olympiapremiere in Turin den achten Platz im Slalom. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre wurde sie Siebente in dieser Disziplin, bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver kam sie jedoch nur auf Platz 21. Jeweils einen Ausfall im ersten Slalomdurchgang hatte sie bei den Weltmeisterschaften 2009 in Val-d’Isère und 2011 in Garmisch-Partenkirchen zu verzeichnen.

Borssén schaffte im Januar 2008 und im März 2009 je einen weiteren Weltcup-Podestplatz. Sie konnte danach zwar nicht mehr ganz ihr früheres Leistungsniveau erreichen, gehörte aber stets zu den 15 besten Slalomläuferinnen der Weltrangliste und erzielte regelmäßig Top-10-Ergebnisse. Aufgrund starker teaminterner Konkurrenz erhielt sie keine Startgelegenheit für die Weltmeisterschaft 2013. Im Januar 2013 gab Borssén bekannt, dass sie Ende der Saison zurücktreten werde.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
29. Dezember 2006 Semmering Österreich Slalom
  • 36 weitere Platzierungen unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2011/12: 10. Gesamtwertung, 2. Slalomwertung
  • 13 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
11. Dezember 2010 Gressoney Italien Slalom
27. Januar 2012 Melchsee-Frutt Schweiz Slalom
20. Januar 2013 Schruns Österreich Slalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schwedin Therese Borssen beendet ihre Ski-Karriere. skiweltcup.tv, 30. Januar 2013, abgerufen am 12. März 2013.