U-Bahnhof Miquel-/Adickesallee

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U-Bahn.svg Miquel-/Adickesallee
Polizeipräsidium
VGF Logo.svg U-Bahnhof in Frankfurt Wappen Frankfurt am Main.svg
Frankfurt am Main- U-Bahnhof Miquel-, Adickesallee- auf Bahnsteig Richtung Ginnheim, Gonzenheim, Hohemark 28.3.2010.jpg
Basisdaten
Stadtteil: Nordend
Abkürzung: MA
Eröffnung: 4. Oktober 1968
C-Ebene
Strecke: A
Linien: U1 U2 U3 U8
Gleise: 2 (Außenbahnsteige)
Bahnsteighöhe: 800 mm ü. SO
Bahnsteiglänge: 100 m
Umstiegsmöglichkeiten
Omnibus Omnibus: 32, 64
Null.png Sonstige: n3 (Nachtbus)

Miquel-/Adickesallee ist ein U-Bahnhof auf der A-Strecke in Frankfurt am Main. Der Bahnhof liegt im Stadtteil Nordend unter den gleichnamigen Straßen Miquel- und Adickesallee. Die Station wurde am 4. Oktober 1968 als einer der ersten Abschnitte der U-Bahn eröffnet.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station liegt unter der Eschersheimer Landstraße an der Kreuzung mit der Miquel- bzw. der Adickesallee und wird von den U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U8 angefahren.

Nahe der Station liegt das Polizeipräsidium Frankfurt am Main.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U5-Triebwagen im U-Bahnhof Miquel-/Adickesallee auf der Linie U 3 auf dem Weg nach Frankfurt-Heddernheim

Am 4. Oktober 1968 wurde die Station mit Inbetriebnahme des ersten Teilabschnittes der A-Strecke von der Hauptwache zur Nordweststadt eröffnet. Der U-Bahnhof selbst ist entsprechend im schlichten Stil der 1960er Jahre gehalten, gerade Linien und rechte Winkel bestimmen die Gestaltung. Er besitzt – wie sämtliche Bahnhöfe der ersten Bauphase der Frankfurter U-Bahn – zwei Seitenbahnsteige mittlerer Breite, die über jeweils zwei feste und eine Fahrtreppe an die Verteilerebene („B-Ebene“) angeschlossen sind. Der Bahnhof ist mit vier Ausgängen versehen.

Beim Bau dieses Bahnhofs wurde als Bauvorleistung ein Teilstück eines geplanten Autobahntunnels im Rahmen der heutigen A 66 („Alleentunnel“) inklusive unterirdischer Bushaltestelle mit errichtet. Diese Planung wurde später aufgegeben, das bereits gebaute Stück dient seitdem als Fußgängertunnel.

Die Station weist eine Besonderheit auf, die darauf zurückzuführen ist, dass sie als erste Station errichtet wurde. Die Bahnsteiglänge ist auf die Länge eines Zuges aus vier Triebwagen des Stadtbahn-Prototyps der Baureihe U1, der wesentlich kürzer als die nachfolgenden Baureihen ist, bemessen worden. Dies wird im heutigen Betriebsablauf deutlich, da dies ab der Baureihe U3 dazu führt, dass die letzte Tür des Zuges im Tunnel zum Stehen kommt. Auf eine Verlängerung des Bahnsteiges hat man aus Kostengründen verzichtet. Stattdessen wird die betroffene Tür elektronisch verriegelt, wenn ein solcher Zug die Station anfährt.

U-Bahn Frankfurt
Vorherige Station Linie Nächste Station
Dornbusch
← Ginnheim
U1 Holzhausenstraße
Südbahnhof →
Dornbusch
← Bad Homburg-Gonzenheim
U2 Holzhausenstraße
Südbahnhof →
Dornbusch
← Oberursel-Hohemark
U3 Holzhausenstraße
Südbahnhof →
Dornbusch
← Riedberg
U8 Holzhausenstraße
Südbahnhof →

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jens Krakies, Frank Nagel: Stadtbahn Frankfurt am Main: Eine Dokumentation. 2. Auflage. Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-923907-03-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Miquel-/Adickesallee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 50° 7′ 54,1″ N, 8° 40′ 19,9″ O