Uengsterode

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Uengsterode
Koordinaten: 51° 15′ 3″ N, 9° 49′ 42″ O
Höhe: 291 (284–305) m ü. NHN
Fläche: 3,43 km²[1]
Einwohner: 383 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 37247
Vorwahl: 05604

Uengsterode ist ein Stadtteil der Stadt Großalmerode im hessischen Werra-Meißner-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uengsterode liegt im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land (Werratal.Meißner.Kaufunger Wald) etwa 3 km ostsüdöstlich der Kernstadt von Großalmerode – zwischen den Großalmeroder Ortsteilen Laudenbach im Südsüdwesten und Trubenhausen im Nordnordosten. Es befindet sich zwischen dem Hohen Meißner (753,6 m) im Südsüdosten, dem Heiligenberg (583,4 m) im Südosten, dem Hohekopf (539,4 m) im Westsüdwesten und dem Langenberg (565 m) im Nordnordwesten. Die Ortschaft wird vom Gelster-Zufluss Laudenbach durchflossen.

Durch Uengsterode verläuft die Landesstraße 3238. Der nächste Bahnhof liegt in Witzenhausen. Der Haltepunkt Uengsterode lag im Abschnitt Großalmerode–Trubenhausen der (stillgelegten) Gelstertalbahn; diese Bahnstrecke führte durch den ortsnahen Albslieder Tunnel. Der nächste Flughafen ist Kassel-Calden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird erstmals im Jahre 1322 urkundlich erwähnt. Im Dorf existieren noch zwei Zeugnisse aus vergangener Zeit, nämlich ein Taufstein von 1687 und ein ehemaliger Gerichtsplatz mit runder Quadermauer sowie ein Sühnekreuz. Der Ort gehörte bis 1821 zum hessischen Amt Ludwigstein/Witzenhausen und danach zum Landkreis Witzenhausen. Während der französischen Besetzung gehörte der Ort zum Kanton Sooden im Königreich Westphalen (1807–1813).

Am 1. Januar 1974 wurde Uengsterode in die Stadt Großalmerode eingegliedert.[2]

Als die wohl bekannteste Tochter des Dorfs darf die Großmutter Erich Honeckers gelten; sie stammte aus Uengsterode.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Küther, Historisches Ortslexikon des Kreises Witzenhausen, S. 132.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uengsterode, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 9. Februar 2016)
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 410.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]