Flughafen Kassel-Calden

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Flughafen Kassel-Calden
Kassel Airport logo.svg
Regionalflughafen Kassel-Calden: Flughafenterminal
Kenndaten
ICAO-Code EDVK
IATA-Code KSF
Koordinaten
51° 25′ 10″ N, 9° 23′ 20″ O51.4194444444449.3888888888889250Koordinaten: 51° 25′ 10″ N, 9° 23′ 20″ O
250 m ü. MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 13,5 km nordwestlich von Kassel-Mitte[1] (Königsplatz),
1,1 km nordwestlich von Calden-Ortskern
(Dorfkirche)
Straße B 7
Nahverkehr Bus 100 ab Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe über Kassel Hbf;

Bus 46 bis Bahnhof Calden-Fürstenwald;
Bus 47 bis Bahnhof Vellmar-Nord;
Bus 130 bis Bahnhof Grebenstein;
Bus 130 bis Bahnhof Volkmarsen;


Zug bis Bahnhof Calden-Fürstenwald;
Zug bis Kassel Hbf;
Zug bis Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe;

Basisdaten
Eröffnung 11. Juli 1970 (Verkehrslandeplatz),
4. April 2013 (Verkehrsflughafen)
Betreiber Flughafen GmbH Kassel
Terminals 1
Passagiere 47.088 (2014)[2]
Luftfracht 23 t (2013)
Flug-
bewegungen
26.419 (2014)[2]
Kapazität
(PAX pro Jahr)
700.000[3]
Beschäftigte 142 (2013)[4]
Start- und Landebahn
09/27 2500 m × 45 m Asphalt[5]

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Logo des Flughafens Kassel-Calden bis März 2013
Alter Verkehrslandeplatz Kassel-Calden (1970 bis 2013)
In Bau befindlicher Regionalflughafen Kassel-Calden mit Verkehrslandeplatz im Vordergrund (Mai 2012)
Im Flughafenterminal (Mai 2013)
Blick vom Dach des Infopoints auf das Flughafengelände; vorne die Feuerwache, rechts dahinter das Flughafenterminal

Der Flughafen Kassel-Calden (Eigenbezeichnung seit Januar 2015: Kassel Airport)[6] ist ein am 4. April 2013[7] eröffneter Regionalflughafen im Gebiet der nordwestlich der Großstadt Kassel im nordhessischen Landkreis Kassel liegenden Gemeinde Calden. Er liegt in Nachbarschaft des von 1970 bis 2013 betriebenen Verkehrslandeplatzes Kassel-Calden und ist neben dem Flughafen Frankfurt am Main der einzige weitere Verkehrsflughafen Hessens.

Anfangs führte der Flughafen die Bezeichnung Flughafen Kassel-Calden. In der Sitzung des Aufsichtsrats der Flughafen GmbH Kassel am 13. Januar 2015 wurde die Änderung des Namens in Kassel Airport beschlossen. Der Flughafen wird von der Flughafen GmbH Kassel betrieben, Gesellschafter sind das Land Hessen (68 %) sowie die Stadt Kassel, der Landkreis Kassel (beide zu je 13 %) und die Gemeinde Calden (6 %).

Die asphaltierte Start- und Landebahn (09/27) des Flughafens ist 2500 m lang und 45 m breit.[5] In Hauptanflugrichtung 27 ist sie seit dem 3. April 2014 mit der ILS-Kategorie (Allwetterflugbetriebsstufe) CAT IIIb, und in Nebenrichtung 09 bereits seit dem 4. April 2013 mit CAT I ausgerüstet[5] und freigegeben.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Verkehrslandeplatz (1970 bis 2013)[Bearbeiten]

Das noch vorhandene Gelände des 1970 bis 2013 existierenden Verkehrslandeplatzes liegt etwa 13 km (Luftlinie) nordwestlich der Kasseler Innenstadt im Gemeindegebiet von Calden. Mit angrenzenden Gewerbeflächen befindet es sich westlich des Caldener Kernorts, nördlich von Fürstenwald, nordöstlich von Ehrsten und östlich von Meimbressen; die zwei zuletzt genannten Dörfer erstrecken sich im Tal der Nebelbeeke. Ein paar Kilometer nördlich liegt das zu Grebenstein gehörende Dorf Schachten. Der Flugplatz wurde auf der Langen- und Staufenbergplatte direkt östlich der sanft ansteigenden Kuppe des 278,3 m ü. NN[1] hohen Hollenbergs auf ehemaligen Ackergeländen auf 260 bis 277 m[1] Höhe errichtet; der Flugplatzbezugspunkt (engl. aerodrome reference point, ARP) lag bei rund 276 m Höhe. Die nun gesperrte Start- und Landebahn – mit der Bahnkennung 04/22 sowie 1500 m Länge und 30 m Breite[8] – ist in Nordost-Südwest-Richtung angelegt. Zudem gab es nordwestlich parallel zur Asphaltbahn eine etwa 700 m lange und 30 m breite[8] Grasbahn (04L/22R).

Nordnordwestlich des Flugplatzgeländes liegen die aneinander grenzenden Waldgebiete Hegeholz und Schenkelwald mit zusammen rund 120 Hektar Fläche auf maximal 278,6 m[9] Höhe. Südlich erstreckt sich jenseits vom Gut Klein Calden das Waldgebiet Tiergarten, das früher eingefriedetes Jagdgebiet war, auf maximal rund 322 m[1] Höhe. Nordöstlich verläuft die Bundesstraße 7 (siehe Abschnitt Verkehrsanbindung).

Regionalflughafen (seit 2013)[Bearbeiten]

Der 2013 eröffnete Regionalflughafen liegt etwa 13,5 km (Luftlinie) nordwestlich der Kasseler Innenstadt und 1,5 km nordöstlich des einstigen Verkehrslandeplatzes in den Gebieten von Calden und Grebenstein. Erbaut wurde er – auch auf der Langen- und Staufenbergplatte – zwischen dem Caldener Kernort sowie den nahen Grebensteiner Stadtteilen Schachten im Nordnordwesten und Burguffeln im Ostnordosten. Seine Start- und Landebahn – mit der Bahnkennung 09/27 sowie 2500 m Länge und 45 m Breite[5] – ist in West-Ost-Richtung angelegt.[10]

Somit liegt der Flughafen östlich der Waldgebiete Hegeholz und Schenkelwald auf ehemaligen Ackergeländen der Schachter Höhe – einer nach Osten zur Grebensteiner Höhe geneigten Anhöhe zwischen den Kuppen des Hollenbergs (278,3 m[1]) im Südwesten, Steinhügel (268,5 m[1]) im Nordwesten und Gradhöhe (247,7 m[1]) im Nordosten. Nach Osten fällt die Landschaft über den Suderbach und die Calde ins Tal der Esse ab. Die Maximalhöhe des Flughafens liegt auf etwa 264 m.[10] Der Flughafen wurde nordöstlich der vorgenannten B 7 errichtet, die während der Flughafen-Bauphase etwas nach Südwesten verlegt wurde. Es stehen über 750[11] kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Benachbarte Flughäfen[Bearbeiten]

Benachbarte, größere Flughäfen sind (Entfernungen je Luftlinie):[1]

Davon sind die Flughäfen Paderborn/Lippstadt, Erfurt-Weimar und Dortmund über Bundesstraßen und Autobahnen und die Flughäfen Hannover-Langenhagen und Frankfurt am Main zudem über die Schnellfahrstrecke Hannover–Kassel–Würzburg (ICE) zu erreichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Am 24. August 1924 wurde der Flugplatz Kassel-Waldau[12] eröffnet, der damals auf dem Gebiet der Gemeinde Lohfelden lag. Der Flugplatz wurde auf Kosten der Stadt unterhalten und der ab 1926 eingerichtete Linienflugverkehr der Lufthansa wurde direkt subventioniert, bis in der Weltwirtschaftskrise die Mittel dafür ausgingen.[13] Von 1930 bis 1945 diente er den Gerhard-Fieseler-Werken als Werksflugplatz und wurde zu Flugtagen genutzt.

In den 1950er Jahren war das Interesse, den Flugplatz auszubauen gering, zumal Kassel verkehrstechnisch gut angeschlossen ist. Man fürchtete zudem, dass ein Ausbau dem Image der Stadt als Kulturstadt schaden könne.[14] Auf Drängen der Kasseler Industrie und des Oberbürgermeisters Lauritz Lauritzen wurde nach Jahren der Vernachlässigung dann doch ein neuer Flughafen geplant.

Flugbetrieb als Verkehrslandeplatz (seit 1970)[Bearbeiten]

Tower und Abflughalle des Verkehrslandeplatzes

Am 11. Juli 1970 wurde der neue „Flughafen Kassel“ in Calden eröffnet. Er war 104 Hektar groß mit zuzüglichen 22 Hektar Gewerbefläche.[15] Wenngleich der alte Flugplatz durchaus wirtschaftlich erfolgreich war, gestand man offensichtlich der Stadt keinen Flugplatz mehr zu, beziehungsweise zweifelte den Sinn des Flugplatzes an. Der Spiegel titelte „Kassel baute für 22 Millionen einen Flugplatz – der nicht gebraucht wird“[14] und bezog sich unter anderem auf eine mangelhafte Infrastruktur. Abseits der Kritik konnte sich der 58 km[1] entfernte und 1971 eröffnete Flughafen Paderborn/Lippstadt entwickeln.

Im Frühjahr 1972 stationierte die Charterfluggesellschaft Aviaction ein Flugzeug vor Ort. Von 1972 bis 1975 flog die General Air von Kassel-Calden im Liniendienst nach München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf. Die Ostfriesische Lufttransport (OLT) flog im Liniendienst nach Düsseldorf und Köln. Ab 1992 flog die Berliner Spezialflug vorübergehend nach Berlin-Tempelhof. 1994 gab es erste Ferienflüge nach Mallorca und Tunesien. Im Jahr 2000 landete erstmals eine Boeing 737 der Hamburg International und flog dann weiter nach Mallorca. Später wurden die Flüge eingestellt. Seit Sommer 2005 fanden vom beziehungsweise zum Flugplatz Kassel-Calden, der über vier Nachtfluggenehmigungen verfügt, weder Linien- noch Charterflüge statt. Das beförderte Luftfrachtaufkommen betrug 2005 rund 650 Tonnen. 2008 gab es etwa 30.000 Flugbewegungen mit rund 25.000 Passagieren.[16] Luftsport- und Freizeitverkehr sowie Hubschrauberflüge stellen daran den größten Anteil. 2013 gab es 22.891 Flugbewegungen mit 46.557 Passagieren[17], 2014 waren es 26.419 Flugbewegungen mit 47.088 Passagieren.[2]

Hatte der Flugplatz schon 1971 mit dem Flughafen Paderborn-Lippstadt Konkurrenz bekommen, so folgte nach der Wiedervereinigung der Ausbau des 122 km[1] östlich liegenden Flughafens Erfurt-Weimar. Wenngleich deren Einzugsgebiete kleiner waren, waren die Ambitionen der dortigen Bundesländer größer. Als um 2000 ein Ausbau von Kassel-Calden wieder an Aktualität gewann, begann der Flughafen Paderborn-Lippstadt mit einem extensiven Ausbau. Dessen Geschäftsführer spottete „Wenn die Caldener mit dem Ausbau anfangen, dann sind wir längst fertig“, und spielte damit auf den Widerstand an, dem der Flughafenausbau in Kassel ausgesetzt war.[18]

Ausbau zum Regionalflughafen (2005 bis 2013)[Bearbeiten]

Planungen[Bearbeiten]

Bereits seit den 1970er Jahren wird über eine Flugplatzerweiterung diskutiert. Doch erst im Jahr 2000 begannen Planungen, die den Flugplatzausbau zu einem vollwertigen Regionalflughafen zum Ziel hatten. Aus der langen Vorphase aus Gutachten, Verfahren und Bürgerbeteiligungen wurde ein Neubau. Nach dieser Planung sollte dieser bis 2010 abgeschlossen sein, aber der Baubeginn verzögerte sich auch auf Grund einer ausstehenden Entscheidung der Europäischen Kommission.[19] Die Bedenken, dass das Kulturerbe der Stadt Kassel und der Bergpark Wilhelmshöhe abgewertet werden könne, sowie seitens der Betreiber bestehender Flughäfen in der Region (Erfurt, Paderborn), die die Auslastung und die nutzbare Leistungsfähigkeit in Frage stellten, flossen mit ein.

Das für diese Baumaßnahmen erforderliche Raumordnungsverfahren, zu dem 8000 Einsprüche davon 5000 aus Hann. Münden eingereicht wurden,[20] wurde im Dezember 2003 abgeschlossen. Von Januar 2006 bis 18. Juli 2007 lief dann das Planfeststellungsverfahren, das mit dem Planfeststellungsbeschluss abgeschlossen wurde. Eine für das Planfeststellungsverfahren erarbeitete Bedarfsprognose[21] weist, unter Annahme der Inbetriebnahme im Jahr 2009, für das 2. Betriebsjahr eine Passagierzahl von 324.000 und ein Frachtaufkommen von 1700 Tonnen für Kassel-Calden aus. Diese Passagierplanzahl ist im entsprechenden Jahr 2014 mit nur 14 % erfüllt worden.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel erklärte am 17. Juni 2008 in einem Urteil den Planfeststellungsbeschluss für rechtskräftig. Da kein Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt wurde, konnte mit dem Bau begonnen werden.[22]

Im März 2010 gab der damalige hessische Finanzminister Karlheinz Weimar in Kassel bekannt, dass der Flughafen-Neubau wesentlich teurer als geplant werde. 2003 waren 151 Millionen Euro geschätzt worden. Insbesondere aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen hat sich das erforderliche Budget auf 225 Millionen Euro erhöht.[23] Dennoch werde laut des Ministers Weimar die Landesregierung an den Ausbauplänen festhalten.

Am 26. August 2011 gab Hessens Finanzminister Thomas Schäfer bekannt, dass sich die Ausbaukosten um weitere 25 Millionen auf jetzt 248,7 Millionen Euro verteuern würden. Als Grund hierfür wurden zusätzliche Kosten bei den Erdarbeiten, Flugbetriebsflächen und der Planung genannt. Das Land Hessen habe außerdem für weitere Kostensteigerungen einen zusätzlichen Kostenpuffer in Höhe von 22,3 Millionen Euro in den Haushalt eingeplant und aufgebraucht. Die Gesamtkosten beliefen sich dadurch auf 271 Millionen Euro.[7] Das Land Hessen übernimmt den Großteil der Finanzierung, die Stadt Kassel und der Landkreis werden 15,5 Millionen Euro zahlen, die Gemeinde Calden rund sieben Millionen Euro.[24] Das Land wird den Betrieb über mehrere Jahre bezuschussen.[25] Die Gewinnschwelle soll 2020 erreicht werden.[26]

Im Rahmen der B 7 ist eine Ortsumfahrung von Calden seit Dezember 2012 planfestgestellt; wegen einer Klage konnte mit dem Bau noch nicht begonnen werden.[27]

Ziel des Aus- und Neubaus[Bearbeiten]

Angesichts der damaligen in Deutschland tendenziell wachsenden Passagierzahlen (2003: 146,7 Millionen, Prognose 2015: 255,6 Millionen)[28] verfolgten die Gesellschafter mit dem Flugplatzaus- bzw. -neubau das Ziel, Kassel und Nordhessen in das europäische Luftverkehrsnetz zu integrieren, um so die Verkehrsinfrastruktur der Region zu verbessern und die Standortqualität zu erhöhen. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Der Ausbau des Flugplatzes wurde im Flughafenkonzept der Bundesregierung vom August 2000 als „dringlich“ eingestuft. Der Verkehrslandeplatz ist ferner im „Leitschema Transeuropäische Netze – Horizont 2020 – Flughäfen“ der Europäischen Union (EU) in der Kategorie „Regionale Komponenten und Zugangskomponenten“ eingeordnet[29] und erfüllte damit die Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung durch die EU.

Visualisierung des Baus auf dem Bauschild am Infopoint
Neuer Tower, September 2012
Neue Start- und Landebahn mit Taxiway, September 2012

Baumaßnahmen[Bearbeiten]

Die Baumaßnahmen umfassten den Neubau eines komplett neuen Flughafens[30] mit einer Start- und Landebahn von 2500 m Länge und 45 m Breite[5] sowie der Flugsicherungstechnik und der Abfertigungsgebäude. Hinzu kamen Ausbau und Verlegung der Bundesstraße 7 und die Erweiterung der Kläranlage Calden.

Im Baustadium war der Flughafen Kassel-Calden auf eine Größe von 168 Hektar angelegt, mit zuzüglichen 22 Hektar Gewerbefläche;[15] hieraus wurden im Endausbau (2013) 220 ha Gesamtfläche und 9,8 ha[5] Gewerbeflächen. Seine Start- und Landebahn sollte auch größeren Flugzeugen Start und Landung ermöglichen.

Am 30. November 2009 begannen Rodungsarbeiten, um die B 7 vom zukünftigen Flughafengelände weg zu verlegen. Die Vorarbeiten für den Flughafen-Neubau begannen Ende 2010.[31] Zu Beginn des Ausbaus wurden mehrere Hektar Waldfläche auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Meimbressen entlang der B 7 nach Westuffeln abgeholzt.

Am 10. März 2011 begannen die Aus- und Neubauarbeiten mit einem symbolischen Spatenstich. Während die Befürworter den Beginn des Ausbaus begrüßten, sprachen Kritiker von einer Millionenverschwendung. Begleitet wurde der Auftakt von Protesten.

Weil die Schachter Höhe und Grebensteiner Höhe zwischen Calden und Burguffeln ein recht starkes Gefälle aufweist und daher für den Flughafenbau ungeeignet war, wurden dort etwa 4,3 Millionen Kubikmeter Erd- und Gesteinsmaterial bewegt. Dazu wurden zahlreiche Bagger, Planierraupen, LKW und von Traktoren gezogene Muldenkipper eingesetzt.[32]

Im Oktober 2011 unterzeichnete die Piper Deutschland AG Grundstückskaufverträge mit dem Flughafenbetreiber, um auf einer Fläche von mehr als einem Hektar ein Verwaltungsgebäude, einen Werftbetrieb, Hallenflächen und ein Lager für Flugzeugersatzteile zu betreiben. Die Piper AG war bereits vorher am Verkehrslandeplatz ansässig.

Am 8. Mai 2012 erhielt der Tower des Flughafens seine Kanzel.[33] Die Bauarbeiten an Landebahn, Rollwegen und Flugfeldern wurden Ende 2012 abgeschlossen.

Eröffnung[Bearbeiten]

Der Flugbetrieb wurde am 4. April 2013 aufgenommen.[34] Die Germania landete am Eröffnungstag als erste Fluggesellschaft ein Flugzeug auf dem neuen Regionalflughafen, da sie als erstes Unternehmen Flüge ab Kassel-Calden angekündigt hatte. Ein solches des Typs Airbus A319, das als Flug ST 2013 vom Flughafen Frankfurt am Main kam, setzte nach knapp 18-minütigem Flug um 11:11 Uhr auf dem Rollfeld auf.[34] Im Beisein von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) fanden sich in einem Festzelt rund 700 Eröffnungsgäste ein – darunter auch der Geschäftsführer des Flughafens, Jörg Ries, der sagte: „Wir haben fertig“.[34] Unter den Gästen wurden Rundflüge mit dem gelandeten Flugzeug über der Region Nordhessen verlost. Der erste Urlauberflug wurde am selben Tag (um 16:00 Uhr) als Zwischenlandung von Düsseldorf Airport kommend von Tailwind Airlines durchgeführt und hatte das türkische Antalya als Ziel.[35] Der Flug am Folgetag wurde jedoch abgesagt, da nur sechs Passagiere gebucht hatten. Die Fluggäste wurden im Taxi zum nächstgelegenen Flughafen Paderborn/Lippstadt gefahren.[34]

Flugbetrieb[Bearbeiten]

Der Flughafen wird überwiegend von der Allgemeinen Luftfahrt genutzt. Einen besonderen Stellenwert hat er für den Geschäftsflugverkehr. Er ist die Basis von Businesswings mit drei Flugzeugen.[36] Zudem hat die Star Wings Dortmund zwei Geschäftsreiseflugzeuge in Kassel stationiert.[37]

Fluggesellschaften und Flugziele:
Im Bereich der kommerziellen Luftfahrt werden regelmäßig folgende Ziele angeflogen.[38][39]

Fluggesellschaft Flugziele
Germania Antalya, Heraklion, Hurghada, Palma de Mallorca

Betriebszeiten:
Laut Planfeststellungsbeschluss wird der Flugbetrieb auf dem Verkehrsflughafen in der Nachtzeit beschränkt. Erlaubt sind:

  • 22:00 – 06:00 Uhr: vier Flugbewegungen, davon zwischen
  • 24:00 – 05:00 Uhr: nur Luftfrachtunternehmen, deren Flüge auf den „Nachtsprung“ angewiesen sind;
  • 22:00 – 24:00 Uhr: pro Monat zehn verspätete Starts oder Landungen.

Ausnahmen bestehen zum Beispiel für Flüge zur Hilfeleistung in Not- und Katastrophenfällen, zur medizinischen Versorgung und für Vermessungsflüge der Deutschen Flugsicherung.[10]

Betriebsergebnis[Bearbeiten]

Operativer Flugbetrieb[Bearbeiten]

Die mittelfristige Finanzplanung ging zunächst von einem positiven Betriebsergebnis im Jahr 2018 aus.[40] Im Geschäftsplan 2015–2024 wird damit nun im Jahr 2022 gerechnet.[41] Das Jahr 2013 schloss der Betreiber des Flughafens, die Flughafen GmbH Kassel, mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 6,73 Mio. Euro ab, obwohl die Gewinn- und Verlustrechnung neben „Umsatzerlösen“ von 0,87 Mio. Euro „Sonstige betriebliche Erträge“ von 12,0 Mio. Euro ausweist.[42] Statt eines Verlustausgleiches in Höhe von 2,7 Mio. Euro musste das Land 4,5 Mio. Euro aufbringen.[43] 2014 wird mit einem Verlust von 8,1 Mio. Euro gerechnet.[44]

Neue Feuerwache, September 2012

Gemeinwohlkosten[Bearbeiten]

Im Gesamtergebnis des Betreibers nicht enthalten sind die Kosten für Luftüberwachung, Sicherheit und Flughafenfeuerwehr, die bisher als hoheitliche Aufgaben komplett vom Land Hessen übernommen wurden. Im Jahr 2014 beliefen sich diese Kosten auf fast 5 Mio. Euro.[45] Das Land Hessen will diese Kosten zukünftig nicht mehr allein tragen, sondern als Gemeinwohlkosten auf alle Eigentümer übertragen.[46]

Abschreibung[Bearbeiten]

Das negative Jahresergebnis des Betreibers beinhaltet neben 5,9 Mio. Euro für Löhne inklusive Lohnnebenkosten und 6,9 Mio. Euro für „sonstige betriebliche Aufwendungen“ auch Abschreibungen in Höhe von 6,8 Mio. Euro auf ein Anlagevermögen von 245 Mio. Euro.[42]

Koalitionsvereinbarung[Bearbeiten]

Die Koalitionsvereinbarung der schwarz-grünen Landesregierung sieht vor, dass der vom Land zu tragende Verlustausgleich Jahr für Jahr um mindestens 10 Prozent sinken soll. Im Jahr 2017 soll die Gesamtentwicklung evaluiert werden. Nach Senkung der Fluggastprognose durch die Geschäftsführung haben die Koalitionspartner die Rückstufung des Regionalflughafen zu einem Verkehrslandeplatz nicht mehr ausgeschlossen.[47] Eine Rückstufung würde, so Finanzminister Schäfer, die Steuerzahler nicht wesentlich entlasten.[48]

Zahlen, Daten und Fakten[Bearbeiten]

Auswahl von Zahlen, Daten und Fakten des Betreibers, der Flughafen GmbH Kassel:

Jahr Flugplatz-
status
Flugbe-
wegungen

Motor-
Flugzeuge
Flugbe-
wegungen
Ultraleicht-
flugzeuge
Flugbe-
wegungen
gesamt
Passa-
giere
Luft-
fracht
Beschäf-
tigte
[49]
Gesamt-
ergebnis

(operative
Tätigkeit)
[50]
2006[51] Verkehrslandeplatz 19.130 13.870 33.000 22.748 0903 t 041 −1,51 Mio €
2007[52] Verkehrslandeplatz 19.089 10.430 29.519 28.736 0931 t 042 −1,73 Mio €
2008[53] Verkehrslandeplatz 19.603 11.790 31.393 19.820 0853 t 042 −1,79 Mio €
2009 [54] Verkehrslandeplatz 18.295 10.049 28.344 16.050 0417 t 048 −1,93 Mio €
2010[55] Verkehrslandeplatz 17.215 10.039 27.254 16.285 0374 t 050 −2,72 Mio €
2011[56] Verkehrslandeplatz 16.507 13.128 29.635 17.205 0354 t 053 −3,62 Mio €
2012[57] Verkehrslandeplatz 15.078 12.765 27.843 16.251 0261 t 079 −6,61 Mio €
2013[58][42] Flughafen 22.891 46.557 023 t 147 −6,73 Mio €
2014[58] Flughafen 26.419[2] 47.088[2]

Fluggastzahlen:
Im Oktober 2013 zog der Vorsitzende des Aufsichtsrats und Hessische Finanzminister Thomas Schäfer die Zwischenbilanz für die ersten drei Quartale 2013 und gab an, dass rund 30.000 Urlauber von Kassel-Calden aus Richtung Süden geflogen seien.[59] Am 4. November 2013 veröffentlichte der Hessische Rundfunk (HR) eine interne Statistik der Flughafengesellschaft, aus der hervorgeht, dass in diesem Zeitraum weit weniger Urlauber von Kassel-Calden aus gestartet seien.[60] Die Passagierzahlen seien „weit überhöht“ gewesen, so der Tenor des HR.[61] Der Jahresabschluss 2013 des Betreibers weist hingegen eine Beförderung von 31.640 Passagieren in Luftfahrzeugen des Linien- und Charterverkehrs aus.[42]

Alter Verkehrslandeplatz: Tower mit Aussichtsterrasse
Übung der Flughafenfeuerwehr im Juli 2013

Kritik[Bearbeiten]

Hauptkritikpunkte am Flughafen Kassel-Calden, die sich auch zum Raumordnungsverfahren in 8000 Einsprüchen wiederfinden,[20] sind einerseits eine mangelnde Auslastung, andererseits eine hohe Lärmbelastung. Auch heißt es, der Flughafen sei verkehrstechnisch schlecht angebunden. Andererseits verfüge die Stadt Kassel bereits über eine gute verkehrstechnische Anbindung, die einen Flughafen überflüssig mache. Zusätzlich würden Fluggäste von Flughäfen aus benachbarten Bundesländern abwandern, die mit hohen Subventionen gebaut wurden.

Eine Bürgerinitiative aus dem niedersächsischen Hann. Münden reichte – letztlich erfolglos – Beschwerde bei der Europäischen Kommission ein.[62] Der Ausbau wurde auch von der Lufthansa kritisiert, in einem Politikbrief heißt es: „Nur rund 70 Kilometer entfernt liegt der nordrhein-westfälische Flughafen Paderborn-Lippstadt, dessen Rentabilität damit weiter erschüttert wird“.[63]

Geschäftsführer[Bearbeiten]

Am 15. März 2014 wurde bekanntgegeben, dass der seit 2012 laufende Vertrag der Geschäftsführerin Maria Anna Muller, die zuvor den Flughafen Rostock-Laage leitete, mit sofortiger Wirkung aufgelöst wird.[64] Muller hatte einen Fünf-Jahres-Vertrag, war aber nur eineinhalb Jahre im Amt.[65] Als Nachfolger wurde Ralf Schustereder nominiert, der zuvor bei Fraport für den Flughafen Kairo[66] zuständig war und seinen Posten zum 1. April antrat.[67]

Gewerbe[Bearbeiten]

Im Jahr 2005 hatten 15 Unternehmen mit zusammen rund 600 Beschäftigen[68] ihren Standort am damaligen Verkehrslandesplatz mit seinem Gewerbepark. Mittlerweile sind im „Aviation Industry Park“ am neuen Flughafen und am ehemaligen Verkehrslandeplatz 20 Unternehmen mit rund 850 Arbeitsplätzen ansässig. Die Zahl von insgesamt 1000 Beschäftigten soll 2015 überschritten werden.[69] Bereits im Zuge der Neueröffnung des Flughafens gab der Aufsichtsratsvorsitzende Schäfer bekannt, dass die Flächen am neuen Flughafen und im Gewerbepark am alten Flugplatz eher knapp werden.[70] Bei der geplanten Entwicklung und Vermarktung des alten Flughafengeländes als Gewerbegebiet bot er den kommunalen Gesellschaftern die Unterstützung des Landes an. Die Opposition forderte die Regierung auf, ein Konzept für die Ansiedlung luftfahrtaffiner Unternehmen am Flughafen zu entwickeln. Diesbezüglich habe sie „nur wenig bis nichts“ unternommen.[71]

Größter Arbeitgeber am alten Flugplatz ist der Hersteller für Antriebs- und Steuerungskomponenten für Luftfahrzeuge ZF Luftfahrttechnik. Weitere Unternehmen sind beispielsweise Airbus-Helicopters (Wartung und Instandsetzung von Hubschraubern) und die neu angesiedelte JOST Achsen Systeme GmbH (Produktion von Trailerachsen).

Größtes Unternehmen am neuen Flughafen ist die auf Flugzeugverkauf, Wartung und Reparatur spezialisierte Piper Generalvertretung Deutschland AG. Piper hat eine weitere Konzentration seiner Geschäftsbereiche am Standort Calden und den Bau eines weiteren Gebäudes bekannt gegeben.[72] Des Weiteren plant der Hubschrauber-Dienstleister Helitec den Neubau von zwei Hallen und eine Ausweitung seines Geschäfts.[69] Am Flughafen ansässig ist auch das Competence Center Aerospace Kassel Calden (CCA), ein Netzwerk in den Bereichen Luftfahrt- und Airporttechnik; zusammengeschlossen haben sich 50 Unternehmen, Zulieferer aus der Region und Forschungsinstitute.[73]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

Südwestlich des Regionalflughafens verläuft die Bundesstraße 7. Sie führt südostwärts durch Calden, dann ab Espenau-Schäferberg gemeinsam mit der B 83 nach und durch Vellmar und direkt anschließend durch Kassel zur Anschlussstelle Kassel-Ost der Bundesautobahn 7; zur Anschlussstelle Kassel-Nord dieser Autobahn verläuft ein von der B 7 abzweigender Zubringer (Dresdner Straße). Die B 83 führt zur Anschlussstelle Kassel-Waldau der Bundesautobahn 49. In die entgegengesetzte Richtung verläuft die B 7 vom Flughafen nordwestwärts in Richtung Warburg zur ab Niederlistingen über die Landesstraßen 3080 (Niederlistingen–Oberlistingen–Breuna) und 3312 (Breuna–Niederelsungen) erreichbaren Anschlussstelle Breuna der Bundesautobahn 44.

Bus und Bahn[Bearbeiten]

Vom Flughafen gelangt man mit Buslinien des Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) ab der Bushaltestelle Flughafen Kassel-Terminal, Calden unter anderem zum Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.[74]

Sport[Bearbeiten]

Motorsport[Bearbeiten]

Von 1971 bis Juni 1987 wurden auf dem Flugplatz Kassel-Calden zahlreiche Autorennen veranstaltet, die als Flugplatzrennen weithin bekannt waren. Zum Beispiel siegten beim siebenten Lauf der Deutschen Rennsport-Meisterschaft 1978 in der Division I Bob Wollek (F; Porsche 935) und in der Division II Harald Ertl (D; BMW 320 Turbo), der sich in diesem Jahr die Meisterschaft sicherte; in diesen Meisterschaften starteten unter anderem auch Klaus Ludwig, Hans-Joachim Stuck und Manfred Winkelhock. Zudem fanden auch zwei Läufe zur Europäischen Formel-3-Meisterschaft statt, mit Fahrern wie Riccardo Patrese und Nelson Piquet. Bis 1988 gab es auch viele nationale und internationale Motorradrennen, unter anderem mit Toni Mang, Reinhold Roth und Martin Wimmer.[75]

Fallschirmspringen[Bearbeiten]

Die Aero Fallschirmsport GmbH hat ihren Sitz am Flugplatz. Es finden AFF-Ausbildungen (Accelerated Free-Fall) statt, Schnupperkurse und Tandemsprünge ergänzen das sportliche Programm rund um das Fallschirmspringen.

Flugsport und Flugschulen[Bearbeiten]

Am Flughafen ist die FlyNow GmbH Flugschule Kassel beheimatet. Neben der Vercharterung von einmotorigen Flugzeugen, Rundflügen und Schnupperflügen bietet die Flugschule auch die Ausbildung zum Privatluftfahrzeugführer nach EASA-FCL an.[76]

Außerdem hat die Flugschule light-wings am Flugplatz ihren Firmensitz. Sie bildet zum Luftsportgeräteführer aus. Zusätzlich zum Schulungsprogramm bietet sie Schnupperstunden, Schnupperkurse und Rundflüge mit Ultraleichtflugzeugen über Nordhessen an. Auch können Flugzeuge gechartert werden. In der Flugschule werden Flugzeuge des italienischen Herstellers Tecnam eingesetzt.[77]

Am neuen Flughafen hat sich die Flugschule Herkules neu angesiedelt.[78]

Blick über den Feuerwehrstützpunkt hinweg zur Besucherplattform auf dem Infopoint mit Baustellenschild (Juni 2013)

Tourismus[Bearbeiten]

Während Besucher am Tower des bisherigen Flugplatzes eine Aussichtsterrasse aufsuchen können, wurde am damals im Werden befindlichen Flughafen am 3. Juni 2011 ein Infopoint mit auf dessen Dach befindlicher Aussichtsplattform eingerichtet, wo man sich über Bauarbeiten und Flughafen informieren und anfangs über die einstige Baustelle und nun auf den Flughafen blicken kann.[79]

Galerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. a b c d e laut ehemals einsehbarer Tabelle Statistik 2014 (Flugbewegungen, Passagiere 2014), in: Zahlen, Daten & Fakten, abgerufen am 8. Januar 2015, auf flughafenkassel.de; siehe hierzu auch E-Mail-Auskunft des Einzelnachweises Tabelle Statistik 2013
  3. Kassel Calden Airport – KSF Airport, auf fraport.com (PDF; 2,77 MB; englisch)
  4. KSF-Report – Politikbrief des Flughafens Kassel-Calden (Mitarbeiter 2013 = 142), S. 10 (PDF; 336 kB), vom 19. September 2013, auf flughafenkassel.de,
    ehemals einsehbaren Infos hierzu:
    Der Flughafen Kassel-Calden (Beschäftigte 2013 = 750), in Zahlen, Daten & Fakten (Zahl „750“ steht eventuell für mögliche Arbeitsplätze von jeweils neuem Flughafen und Gewerbepark), abgerufen am 10. Januar 2014, auf flughafenkassel.de
  5. a b c d e f Zahlen, Daten & Fakten, abgerufen am 10. Januar 2014 und 6. April 2014, auf flughafenkassel.de
  6. Flughafen streicht Calden aus Namen, 18. Januar 2015, abgerufen am 18. Januar 2015, auf hr-online
  7. a b Flughafen Kassel-Calden eröffnet, vom 4. April 2013, abgerufen am 20. Juni 2016, auf airliners.de
  8. a b Flughäfen: Kassel-Calden, siehe Thema Landebahn, abgerufen am 18. März 2014, auf idealo.de
  9. Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)
  10. a b c Planfeststellungsbeschluss, vom 18. Juli 2007 mit Lageplänen der baulichen Maßnahmen, auf fluglaerm-eppstein.de
  11. Kostenfrei parken, auf kassel-airport.aero
  12. Historische Entwicklung von Waldau, Infos und Fotos u. a. zum Flugplatz Kassel-Waldau, auf kassel.de
  13. Richard Vahrenkamp: Die Zentrallage Kassels, Verkehrspolitik und Autobahnbau in Nordhessen 1920 bis 2000, S. 10 ff
  14. a b  Flughäfen – Hauch von Geld. Kassel baute für 22 Millionen einen Flugplatz -- der nicht gebraucht wird.. In: Der Spiegel. Nr. 34, 1973 (20. August 1973, online)., abgerufen am 5. April 2013
  15. a b Fläche laut Flughafen Kassel-Calden – Wirtschaftsförderung Region Kassel, auf wfg-kassel.de (PDF; 3,06 MB)
  16. laut ehemals einsehbarer Tabelle Statistik 2008 (Flugbewegungen, Passagiere 2008), in: Zahlen, Daten & Fakten, abgerufen am 4. April 2013, auf flughafenkassel.de
  17. laut ehemals einsehbarer Tabelle Statistik 2013 (Flugbewegungen, Passagiere 2013), in: Zahlen, Daten & Fakten, abgerufen am 10. Januar 2014, auf flughafenkassel.de.
    Nach E-Mail-Auskunft der Abteilung Flughafenbetrieb der Flughafen GmbH Kassel vom 29. April 2014 handelt es sich bei den Passagierzahlen auf der Flughafen-Calden-Website „um kumulierte Zahlen aus Verkehrs- und allgemeiner Luftfahrt, in die sowohl lokale als auch Transitpassagiere (diese einfach) und prinzipiell auch Umsteiger einbezogen“ sind.
  18.  Dominik Cziesche und Dietmar Pieper: Luftfahrt – Riskante Chefsache…. In: Der Spiegel. Nr. 18, 2000 (1. Mai 2000, online)., abgerufen am 5. April 2013
  19. Grünes Licht für den Flughafen Kassel-Calden. In: HNA. 22. Dezember 2010, abgerufen am 12. Januar 2015.
  20. a b  Chronik des Flughafens von 1969 bis 2004. In: HNA Kassel. Nr. 100, 29. April 2004, S. 5.
  21. Bedarfsprognose für den Flughafen Kassel-Calden, vom 18. April 2005, abgerufen am 8. Januar 2015, auf dfld.de (PDF; 3,36 MB)
  22. Pressemitteilung Weimar begrüßt VGH-Urteil als „entscheidenden Durchbruch für Flughafen-Ausbau“, Hessisches Finanzministerium, 17. Juni 2008, abgerufen am 5. April 2013, verwaltung.hessen.de
  23. Dieter Scholz: Flughafen Calden wird deutlich teurer. In: NW.de. 19. März 2010, archiviert vom Original am 18. März 2014, abgerufen am 12. Januar 2015.
  24. Finanzierung des Flughafens Kassel-Calden nun gesichert, vom 17. August 2012, abgerufen am 5. April 2013, auf hna.de, aus webarchive
  25. Steuerzahler müssen einspringen, vom 3. April 2013, abgerufen am 20. Juni 2015, auf sueddeutsche.de
  26. Kassel-Calden fehlen die Passagiere. In: Handelsblatt. 27. März 2013, abgerufen am 11. Januar 2015.
  27. Weiter warten auf Ortsumgehungen: Mit B7 und B83 geht es nicht voran. In: HNA. 29. September 2014, abgerufen am 19. Juni 2015.
  28. Gesamtdeutsche Verkehrsprognose auf der Grundlage des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP)
  29. laut ehemals einsehbarem Amtsblatt der EU, L 201/1, vom 7. Juni 2004, abgerufen am 8. Dezember 2007, eur-lex.europa.eu
  30. laut ehemals einsehbarem Plan Nr. 15098 OPB 000 4 B1 21 LP 003. Flughafen GmbH Kassel/Planungsgemeinschaft Airport Kassel, 18. April 2005, abgerufen am 9. August 2011 (PDF; 1,8 MB). auf fluglaerm-eppstein.de
  31. Erste Baumaßnahmen für Flughafenausbau Calden beginnen. In: HNA. 5. November 2010, abgerufen am 11. Januar 2015.
  32. Kassel-Airport: Bei Calden wird die Landschaft neu modelliert, vom 5. Dezember 2010, auf kassel-zeitung.de
  33. Flughafen Kassel-Calden: Eine Kanzel krönt nun den Tower. In: HNA. 21. Mai 2012, abgerufen am 12. Januar 2015.
  34. a b c d Viel Tamtam in der Provinz – Flughafen Kassel-Calden. In: Handelsblatt. 4. April 2013, abgerufen am 12. Januar 2015.
  35. Flughafen Calden: Beinahe Fehlstart wegen herrenloser Tasche. In: HNA. 5. April 2013, abgerufen am 28. November 2013.
  36. Businesswings, auf businesswings.de
  37. Bilanz nach einem Jahr Flughafen Calden: Es kann nur aufwärts gehen. In: HNA. 4. April 2014, abgerufen am 12. April 2015.
  38. FAQ Kassel Airport…, Stand 27. Januar 2015, S. 7, vom 27. Januar 2015, auf flughafenkassel.de (PDF; 160,2 kB)
  39. Flugplan Kassel-Airport, abgerufen am 17. April 2015, auf flughafenkassel.de
  40. Kleine Anfrage betreffend Entwicklung der Betriebskosten und des Verlustausgleiches am "Flughafen Kassel-Calden". In: Hessischer Landtag. 23. August 2013, abgerufen am 23. Juni 2015.
  41. Geschäftsführung der Flughafen GmbH Kassel legt Aufsichtsrat Geschäftsplan 2015 – 2024 vor. Abgerufen am 23. Juni 2015.auf kassel-airport.aero
  42. a b c d  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013. In: Bundesanzeiger. 27. Juni 2014.
  43. Ein Flughafen fast ohne Passagiere. In: Echo online.de. 20. August 2013, abgerufen am 12. Januar 2015.
  44. Flughafen Kassel-Calden: Mildes Wetter spart viel Geld. In: HNA. 17. Januar 2014, abgerufen am 23. Januar 2014.
  45. José Pinto: Flughafen Calden: Wie hoch sind die Mehrkosten wirklich? In: HNA. 2. Januar 2015, abgerufen am 20. Juni 2015.
  46. Gerd Henke: Zinsen, Investitionskosten, Verluste: Airport ist für Calden zu teuer: 1,13 Mio. Kosten. In: HNA. 25. November 2014, abgerufen am 12. Januar 2015.
  47. Schwarzer Freitag für Kassel-Calden. Hessischer Rundfunk, 12. Dezember 2014, abgerufen am 3. Januar 2015 (deutsch).
  48. Finanzminister Schäfer: „Geben Sie dem Kassel Airport Zeit“. In: WAZ. 23. Mai 2015, abgerufen am 27. Mai 2015.
  49. „umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte“ (Formulierung der Flughafen GmbH Kassel in den Jahresabschlussberichten)
  50. Im Gesamtergebnis aus operativer Tätigkeit (in Tabelle Zahlen, Daten und Fakten) sind die Kosten für hoheitlichen Aufgaben (Luftüberwachung, Sicherheit, Flughafenfeuerwehr) nicht enthalten (siehe Abschnitt Betriebsergebnis).
  51.  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006. In: Bundesanzeiger. 30. August 2007.
  52.  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007. In: Bundesanzeiger. 21. August 2008.
  53.  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008. In: Bundesanzeiger. 6. Mai 2009.
  54.  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009. In: Bundesanzeiger. 9. Juni 2010.
  55.  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010. In: Bundesanzeiger. 24. Juni 2011.
  56.  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011. In: Bundesanzeiger. 15. Juni 2012.
  57.  Flughafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kassel Calden: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012. In: Bundesanzeiger. 13. Juni 2013.
  58. a b Infos dieser Tabellenzeilen beziehen sich auf den: Regionalflughafen Kassel-Calden (seit 2013)
  59. laut ehemals einsehbarer Pressemitteilung Aufsichtsrat des Flughafen Kassel-Calden hat getagt: Halbjahres-Bilanz – Erfolgreiche Vermarktung der Bauflächen, vom 11. Oktober 2013, abgerufen am 6. November 2013, auf hr-online.de (PDF; 20 kB)
  60. laut ehemals einsehbarer Pressemitteilung Flughafengesellschaft Kassel-Calden: Monats-Statistik – 09/2013, Stand: 4. Oktober 2013, abgerufen am 6. November 2013, auf hr-online.de (PDF; 101 kB)
  61. laut ehemals einsehbarem Artikel Geheime Passagierbilanz – Zu hohe Calden-Zahlen vom Minister, vom 4. November 2013, abgerufen am 19. November 2013, auf hr-online.de
  62. Katja Schmidt: Brüssel fragt nach Kassel-Calden. In: Frankfurter Rundschau. 10. November 2010, abgerufen am 11. Januar 2015.
  63. Kassel-Calden: Noch ein unnötiger Kleinstflughafen, in: Politikbrief April 2011, auf lufthansagroup.com (PDF; 331,0 KB);
    (genannte „70 km“ Entfernung zum Flughafen Paderborn/Lippstadt sind (wohl) Straßenkilometer; vergleiche Luftlinien-Entfernung im Abschnitt Benachbarte Flughäfen)
  64. Flughafen Kassel-Calden: Muller muss sofort gehen. In: HNA. 15. März 2014, abgerufen am 12. Januar 2015.
  65. Neuer Flughafenchef einstimmig berufen – Gesellschafter erleichtert. In: HNA. 19. März 2014, abgerufen am 12. Januar 2015.
  66. Kassel-Calden: Fraport-Manager Ralf Schustereder wird Flughafen-Chef, vom 18. März 2014, abgerufen am 20. Juni 2015, auf hna.de
  67. Ex-Fraport-Manager Schustereder neuer Chef in Kassel-Calden. In: Mittelhessen.de. 19. März 2014, abgerufen am 12. Januar 2015.
  68. laut ehemals einsehbarer Tabelle Statistik 2005 in: Zahlen, Daten & Fakten (Beschäftigte 2005 = 600), in Der Flughafen Kassel-Calden (Zahl „600“ steht eventuell für mögliche Arbeitsplätze von jeweils altem Flughafen und Gewerbepark), abgerufen am 4. April 2013, auf flughafenkassel.de
  69. a b Flughafen Calden: Zwei neue Betriebe siedeln sich 2015 an. In: HNA. 11. Dezember 2014, abgerufen am 6. Januar 2014.
  70. Minister über Kassel-Calden: "Mittelfristig Linienverkehr etablieren". In: HR-online.de. 25. März 2013, abgerufen am 11. Januar 2015.
  71. Zukunft des Flughafens Calden: Ernüchterung macht sich breit. In: HNA. 13. Dezember 2014, abgerufen am 12. Januar 2015.
  72. Am Flughafen werden Millionen investiert: Drei Firmen bauen oder erweitern. In: HNA. 26. März 2015, abgerufen am 12. April 2015.
  73. Competence Center Aerospace Kassel Calden (CCA), auf cca-kassel.de
  74. Öffentliche Verkehrsmittel, in: An- / Abreise, auf kassel-airport.aero
  75. Infos zur KMC-Chronik und auch zum Motorsport auf dem Flugplatz Kassel-Calden, abgerufen am 5. April 2013, auf kmc-kassel.de
  76. FlyNow GmbH Flugschule Kassel, Homepage
  77. light-wings UL-Flugschule, Homepage
  78. Flugschule Herkules, Homepage
  79. laut ehemals einsehbarem Artikel Infopoint – Eröffnungsdatum und weitere Bilder, abgerufen am 5. April 2013, auf flughafenkassel.de