Vereinigung der Fußballer

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Die Vereinigung der Fußballer, kurz VdF, ist die Interessensvertretung aller in Österreich tätigen Amateur- und Profifußballer. Die VdF widmet sich unter anderem der Beratung ihrer Mitglieder in rechtlichen Dingen, und stellt, wenn nötig, kostenlos einen Rechtsanwalt bereit. Sie wurde im Mai des Jahres 1988 als Fachgruppe Fußball in der damaligen Gewerkschaft für Kunst, Medien und freie Berufe (KMfB) gegründet. Von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird die VdF vor allem auf Grund der Vergabe des Brunos, einem bedeutenden österreichischen Fußballpreis, der nach Bruno Pezzey benannt wurde. Seit der Fusion der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) und der KMSfB ist die VdF in der GdG-KMSfB beheimatet.

Gründungsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsmitglied Herbert Prohaska

Vorsitzende seit der Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mai 1988 bis Juli 1997: Rudolf Novotny
  • Juli 1997 bis November 2006: Gernot Zirngast
  • November 2006 bis März 2010: Oliver Prudlo
  • seit März 2010: Gernot Zirngast

Organisation der VdF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertreter des Nationalteams: Christian Fuchs

Camps für vertragslose Fußballer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2014 richtet die VdF Sommercamps für vertragslose Fußballspieler aus. Ziel der Camps ist es, den Spielern ein Trainingsangebot zu bieten, das diesen den jederzeitigen Wiedereinstieg in den Profibetrieb zu ermöglichen. Als Trainer fungieren dabei bekannte Fußballtrainer und Torwarttrainer. 2015 wurde zusätzlich zum Camp ein internationales Turnier gegen vertragslose Spieler anderer Nationen durchgeführt. Dabei scheiterte die österreichische Auswahl nach zwei Siegen am Finalisten Spanien. 2016 findet in Draßburg ein Vier-Nationen-Turnier mit Deutschland, der Schweiz und Ungarn statt.

Im Rahmen des Camps wird den Spielern weiters eine professionelle Laufbahnberatung für eine Berufskarriere nach dem Fußball geboten.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]