Wehrer Mühle

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Wehrer Mühle
Wehrer Mühle in Selfkant-Wehr

Wehrer Mühle in Selfkant-Wehr

Lage und Geschichte
Wehrer Mühle (Nordrhein-Westfalen)
Wehrer Mühle
Koordinaten 50° 59′ 57,3″ N, 5° 55′ 7,7″ OKoordinaten: 50° 59′ 57,3″ N, 5° 55′ 7,7″ O
Standort Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Kreis Heinsberg
Gemeinde Selfkant
Gewässer Rodebach
Erbaut 14. Jahrhundert
Stillgelegt 20. Jahrhundert
Technik
Nutzung Getreidemühle
Mahlwerk 2 Mahlgänge
Antrieb Wassermühle und Turbine
Wasserrad unterschlächtig

Die Wehrer Mühle ist eine ehemals am Rodebach gelegene Wassermühle mit einem unterschlächtigen Wasserrad in Selfkant, einer ländlichen Gemeinde im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wehrer Mühle hat ihren Standort auf der linken Bachseite in der Mühlenstraße 5 im Ortsteil Wehr in der Gemeinde Selfkant. Das Gelände, auf dem das Hof- und Mühlengebäude steht, hat eine Höhe von ca. 45 m über NN. Nachbarmühlen sind oberhalb die Istrater Mühle, sowie unterhalb die Vollmühle Tüddern in Tüddern.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rodebach versorgte bis in das letzte Jahrhundert vierzehn Mühlen mit Wasser. Der Bach beginnt an einem Rückhaltebecken in der Nähe von Siepenbusch in der Stadt Übach-Palenberg in einer Höhe von 105 m über NN. Bis zur Mündung in die Geleenbeek bei Oud-Roosteren in den Niederlanden hat der Rodebach eine Länge von 28,9 km. Die Mündungshöhe beträgt 29 m über NN. Die Pflege und Unterhaltung des Rodebachs und seiner Nebenbäche unterliegt den jeweiligen, anliegenden Städten und Gemeinden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wehrer Mühle steht an der linken Uferseite des Rodebachs sowie die Engelsmühle und die Roermolen. Erste Kunde über die Mühle gibt es aus dem 14. Jahrhundert. Die Geschichtsschreiber haben sonst nicht viel über die Mühle geschrieben. Bekannt ist, dass es sich um eine Mahlmühle mit zwei Mahlgängen gehandelt hat. Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde dann eine Turbine zum Antrieb benutzt. Das Mühlengebäude ist in seiner Schönheit noch voll erhalten und zeigt im rückwärtigen Bereich noch einen gut erhaltenen und sehr selten anzutreffenden Steinkran.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, S. 250–251.
  • Wilhelm Pieper: Das letzte Mühlenrad auf dem Rodebach Heimatkalender 1995 Kreis Heinsberg S. 158–164
  • Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen Topographische Karte 1:50 000 L 5102 Geilenkirchen und L 5000 Selfkant, ISBN 3-89439-417-X

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wehrer Mühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien