Wilhelm Barthlott

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Wilhelm Barthlott

Wilhelm Barthlott (* 1946 in Forst (Baden)) ist ein deutscher Botaniker, Bioniker und Materialwissenschaftler. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Barthlott“.

Arbeitsgebiete sind die Systematik, Biodiversitätsforschung und Bionik. Seine systematischen Arbeiten an Pflanzen und tropischen Ökosystemen sowie makrookölogischen Analysen führten zu den ersten präzischen Karten der geographischen Verteilung globaler Biodiversität. Er ist auch einer der weltweit bedeutendsten Pioniere der biologischen und biomimetischen technischen Grenzflächenforschung. Aus seinen Arbeiten zur Raster-Elektronenmikroskopie pflanzlicher Oberflächen entwickelte er 1985–2009 selbstreinigende (Lotus-Effekt) und 2002–2021 permanent unter Wasser lufthaltende (Salvinia-Effekt) technische Oberflächen. Sie führten zu einem Paradigmenwechsel in weiten Bereichen der Materialwissenschaften und ermöglichten ihm die Entwicklung superhydrophober biomimetischer Oberflächen. Unter dem Markennamen Lotus-Effekt® wurden sie ein wirtschaftlicher Erfolg. Barthlott wurde mit zahlreichen Preisen (u. a. Deutscher Umweltpreis) und Mitgliedschaften (u. a. Deutsche Nationalakademie Leopoldina) ausgezeichnet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Barthlott entstammt einer Familie französischer Hugenotten, die mit Jacques Barthelot 1698 in die Markgrafschaft Baden-Durlach kamen. Mütterlicherseits sind die Bauernhöfe der Familie schon vor 1520 in Zaisenhausen zum Kloster Maulbronn gehörig nachweisbar. Wilhelm Barthlott studierte Biologie mit den Nebenfächern Physik, Chemie und Geographie an der Universität Heidelberg und promovierte 1973 über Systematik und Biogeographie bei dem Tropenbotaniker und Systematiker Werner Rauh, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit und Forschungsreisen verbanden. Nach der Habilitation folgte er einem Ruf an die Freie Universität Berlin und war dort von 1982 bis 1985 am Institut für Systematische Botanik und Pflanzengeographie tätig. 1985 nahm er einen Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens an, einen weiteren Ruf lehnte er 1990 ab. Er war Mitglied in zahlreichen Gremien der universitären Selbstverwaltung (u. a. Senat 2002–2004) und in internationalen und nationalen Komitees (u. a. 1998–2001 Nationalkomitee MAB „Mensch und Biosphäre“). Er gründete 1989 den heute über 1000 Mitglieder umfassenden Freundeskreis Botanischer Gärten Bonn und schließlich 1992 zusammen mit Gustav Schoser, Volker Melzheimer und Wolfram Lobin den Verband Botanischer Gärten, ein Dachverband, indem heute beinahe alle Gärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen sind. Bei der Durchsetzung vieler Vorhaben stand die mit Barthlott über Jahrzehnte eng befreundete Loki Schmidt zur Seite. Bis zu seiner Emeritierung 2011 war er Geschäftsführender Direktor des von ihm 2003 gegründeten Nees-Institutes für Biodiversität der Pflanzen und gleichzeitig Direktor der Botanischen Gärten der Universität Bonn. Sowohl Garten als auch Institut wurden von ihm nachhaltig umstrukturiert und erweitert.

Barthlott ist seit 2011 emeritiert,[1] leitete aber bis 2014 das Langzeitvorhaben Biodiversität im Wandel der Akademie der Wissenschaft und Literatur Mainz. 2011 gründete er mit Walter Erdelen (UNESCO) das Biodiversity Network Bonn BION, das seit 2013 mit seinem Nachfolger Maximilian Weigend implementiert wurde. Er leitet weiterhin die Arbeiten zur Umsetzung des von ihm entdeckten Lotus-Effekts und Salvinia-Effektes im Rahmen von laufenden Forschungsvorhaben.

Barthlott hatte mit seinen innovativen und sehr interdisziplinären Forschungsgebieten eine große Zahl von Schülern, unter anderen Nico Blüthgen, Thomas Borsch, Eberhard Fischer, Pierre Ibisch, Kerstin Koch, Holger Kreft, Jens Mutke, Christoph Neinhuis, Stefan Porembski und Daud Rafiqpoor.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biodiversitätskartierung, Tropenökologie und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umfangreiche Forschungsarbeiten vor allem im andinen Südamerika mit zahlreichen Arbeiten zur Taxonomie und Morphologie neotropischer Kakteen, Orchideen und Bromelien, u. a. anhand von Analysen ihrer Oberflächenstrukturen mit Hilfe des Rasterelektronenmikroskops, zur Struktur und Status der Vegetation in Madagaskar und im tropischen Westafrika sowie zur Aufklärung von Mechanismen zur Steuerung und Verteilung von Biodiversität in den Tropen. Studien tropischer Modellökosysteme wie z. B. tropischer Inselberge und epiphytischer Pflanzen im Kronenbereich der tropischen Regenwälder. Die Arbeiten konzentrieren sich vor allem auf die globale Kartierung von Biodiversität und deren makroökologische kausale Abhängigkeiten. Seine Weltkarte der Biodiversität ist inzwischen in zahlreiche biologische und geographische Lehrbücher eingegangen. Im Rahmen des von ihm geleiteten BMBF-BIOTA AFRIKA-Projektes[2] wurden die Biodiversitätsmuster in Afrika als Modellkontinent analysiert und die möglichen Folgen des Klimawandels untersucht. Barthlott gründete 1997 das nationale deutsche Sekretariat DIVERSITAS des Biodiversiätsprogrammes von UNESCO und IUBS und war dessen Chairman bis 2001 (vgl. Barthlott & Gutmann 1998), von 1998 bis 2001 war er Mitglied des Deutschen Nationalkomitees „Mensch und Biosphäre“ der UNESCO und des BMU.[3] Er hat früh vor den Folgen der Globalisierung und des Klimawandels (vgl. Barthlott & Rafiqoor 2016) gewarnt. In den letzten Jahren beschäftigt er sich u. a. mit der Rolle von Religionen beim Erhalt der Umwelt (Barthlott et al. 2016, Barthlott 2018).

Systematik und Evolution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Systematisch/taxonomische Arbeiten von Wilhelm Barthlott konzentrieren sich auf die Erforschung der Vielfalt bestimmter Gruppen der Bedecktsamer wie die Kakteen, Orchideen und andere tropische Epiphyten. Systematische und ökologische Interessen werden verknüpft in dem Arbeitsgebiet Fleischfressende Pflanzen. Dies führte unter anderem zur Entdeckung der ersten protozooenfangenden Pflanze, der Reusenfallen (Genlisea), die gleichzeitig die höchsten Evolutionsraten und darüber hinaus das kleinste bekannte Genom aller Blütenpflanzen hat. Die Benennung der Reusenfalle Genlisea barthlottii ehrt seine Verdienste in diesem Feld.

Der rotblühende Tropenstrauch Barthlottia madagascariensis, die Titanenwurz-Art Amorphophallus barthlottii sowie weitere Arten (u. a. Striga barthlottii, Tillandsia barthlottii) wurden nach ihm benannt. Zu seinen auffälligsten Entdeckungen gehören das Ananasgewächs Mezobromelia lyman-smithii und epiphytische Kakteen wie Rhipsalis juengeri, Pfeiffera miyagawae und Schlumbergera orssichiana. Eine komplette Liste der von ihm und nach ihm benannten Pflanzen findet sich bei IPNI.

Bionik und Grenzflächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Barthlott war der erste Botaniker, der die Raster-Elektronenmikroskopie systematisch seit 1970 zur Erforschung pflanzlicher Oberflächen einsetzte. Daraus resultierten zahlreiche Arbeiten und vor allem Mitte der 70er Jahre die Entdeckung des Selbstreinigungs-Effektes superhydrophober mikro- und nanostrukturierter Oberflächen[4], die unter dem Markennamen Lotus-Effekt® ab 1996 technisch umgesetzt wurden. Die daraus resultierenden Produkte werden heute weltweit vertrieben. Patente und Markennamen Lotus-Effekt liegen heute bei der Firma Sto-AG. Die grundlegenden Arbeiten zum Lotus-Effekt (Barthlott & Ehler 1977, Barthlott & Neinhuis 1997) führten zu Innovationen und einem Paradigmenwechsel in den Materialwissenschaften und zählen in den Pflanzen- und Materialwissenschaften zu den weltweit am höchsten zitierten Arbeiten[5], jährlich erschienen seit 2010 rund 2000 wissenschaftliche Publikationen basierend auf seiner Lotus-Effekt Entdeckung von 1977 bis 1997 („which can be considered the most famous inspiration from nature ….and has been widely applied…in our daily life and industrial productions“).[6] Die Physik der scheinbar einfachen[7] Selbstreinigung ist bis heute noch nicht vollständig verstanden[8]. Die lange Entdeckungsgeschichte des Lotus-Effektes wurde mehrfach dargestellt[9][10].

Die biologische Grenzflächenforschung und Bionik sind seit 1990 unverändert ein zentrales Arbeitsgebiet. Die Arbeiten ab 2002 basierend auf dem nach einem Schwimmfarn benannten Salvinia-Effect dem ein komplexes physikalisches Prinzip zugrunde liegt (Gandyra et al. 2020). Eine technische Umsetzung ist die "passive Air Lubrication" in der Schifffahrt: Durch eine Reduktion des Reibungswiderstandes könnten Schiffe etwa 30 % ihres Treibstoffverbrauches einsparen, eine Zahl von hoher ökonomischer und vor allem ökologischer Relevanz[11][12]. Andere Anwendungen finden sich in der Sensorik[13], sowie der Entfernung von Ölverunreinigungen auf Gewässern durch Adsorbtion und Transport an Salvinia-Effekt-Oberflächen. Barthlott verwies sehr früh darauf, dass oberfächenaktive Substanzen (z. B. Tenside) erhebliche Schäden anrichten können und dass zu Bionik untrennbar auch die Nachhaltigkeit bionischer Technologien[14] gehören.

Auszeichnungen, Mitgliedschaften und Benennungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Publikationsliste von Wilhelm Barthlott umfasst über 470 Arbeiten (darunter mehrere Bücher), vollständiges Verzeichnis unter Wilhelm Barthlott Google Scholar Citations

Ausgewählte Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gandyra, D. et al. (2020): Air retention under Water by the floating fern Salvinia: the crucial role of a trapped airt layer as a pneumatic spring. - Nano-Micro Small (Wiley-VCH) https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/smll.202003425
  • Barthlott, W. (2020): Plants and nature in Bible and Quran - how respect for nature connects us. - pp. 233-244 in Proceed. Conf. “Science and Actions for Species Protection: Noah´s Arks for the 21st Century”, May 2019, Eds. J.von Braun et al. – The Pontifical Academy of Sciences PAS, Vatican City
  • Barthlott W. et al. (2020): Adsorption and transport of oil on biological and biomimetic superhydrophobic surfaces – a novel technique for oil-water separation - 15 pp., Phil Trans. Roy. Soc. A. https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsta.2019.0447
  • Schulte, A.J. et al. (2019): Ultraviolet patterns of flowers revealed in polymer replica caused by surface architecture. – Beilstein J. Nanotechnology 10, 459-466, https://www.beilstein-journals.org/s/xaJQ37HqZR
  • Zeisler-Diehl, V. et al. (2018): Plant cuticular waxes: composition, function and interactions with microorganisms – Springer Handbook of Hydrocarbons and Lipid Microbiology Series. Hydrocarbons, Oils and Lipids: Diversity, Origin, Chemistry and Fate. – Doi:10.1007/978-3-319-54529-5_7-1
  • Da, S. S. et al. (2018) – Plant Biodiversity Patterns along a climatic gradient and across protected areas in West Africa – African Journal of Ecology, https://dx.doi.org/10.1111/aje.12517
  • Moosmann, M. et al. (2017): Air–water interface of submerged superhydrophobic surfaces imaged by atomic force microscopy – Beilstein J. Nanotechnology 8: 1671-1679, https://www.beilstein-journals.org/bjnano/articles/8/167.
  • Mail, M. et al. (2019): Air retaining grids – A novel technology to maintain stable air layers under water for drag reduction. – Phil. Trans. Roy.Soc. A - doi:10.1098/rsta.2019.0126
  • Mail, M. et al. (2019): A new bioinspired method for pressure and flow sensing based on the underwater air retaining surfaces of the backswimmer Notonecta – Beilstein J. Nanotechnology 9, 3039–3047, doi:10.3762/bjnano.9.282, PDF
  • Busch, J.M. et al. (2018): Bionics and Green Technology in Maritime Shipping: An Assessment of the Effect of Salvinia Air-Layer Hull Coatings for Drag and Fuel Reduction – Phil. Trans. Royal Soc. A, (Vol. 377: “Bioinspired Materials and Surfaces for Green Science and Technology”), London – doi:10.1098/rsta.2018.0263
  • Barthlott, W. (2018): Ökologie und Religion – Über die Potenziale einer mächtigen Partnerschaft. – pp. 103–117 in: Jahrbuch für Ökologie 2017/2018, Hirzel Publishers, Stuttgart – https://jahrbuch-oekologie.de/jahrbuch-oekologie-2017-2018-2/
  • Barthlott, W. et al. (2017): Plant Surfaces: Structures and Functions for Biomimetic Innovations. – Nano-Micro Letters, 9:23, doi:10.1007/s40820-016-0125-1
  • Barthlott, W., Rafiqpoor, M.D. & W.R. Erdelen, (2016) Bionics and Biodiversity – Bio-inspired Technical Innovation for a Sustainable Future. – in: “Biomimetic Research for Architecture: Biologically-Inspired Systems ”, pp. 11–55, (Eds.: J. Knippers et al.), Springer Publishers. doi:10.1007/978-3-319-46374-2
  • Barthlott, W. & Rafiqpoor, M.D. (2016): Biodiversität im Wandel – Globale Muster der Artenvielfalt. In: Lozán et al. (Edts): Warnsignal Klima: Die Biodiversität, pp. 44–50. In Wissenschaftliche Auswertungen/GEO PDF
  • Barthlott, W., Obholzer, J., Rafiqpoor, M.D., (2016) Pflanzen der Heiligen Bücher Bibel und Koran – النباتات في الكتب السماوية: الإنجيل و القرآن. BfN Skripten No. 448, 106 S., PDF
  • Barthlott, W., Mail, M. & C. Neinhuis, (2016) Superhydrophobic hierarchically structured surfaces in biology: evolution, structural principles and biomimetic applications.- Phil. Trans. R. Soc. A. doi:10.1098/rsta.2016.0191
  • Barthlott, W. et al. (2015): Biogeography and Biodiversity of Cacti. – Schumannia 7, pp. 1–205, ISSN 1437-2517 PDF
  • Barthlott, W. et al. (2014): Orchid seed diversity: A scanning electron microscopy survey. – Englera 32, pp. 1–244. PDF
  • Yan, Y. Y., Gao, N. & W. Barthlott (2011): Mimicking natural superhydrophobic surfaces and grasping the wetting process: A review on superhydrophobic surfaces. pp. 80–105. Adv.Colloid Interface Science, doi:10.1016/j.cis.2011.08.005
  • Cerman, Z., Barthlott, W. & J. Nieder (2011): Erfindungen der Natur: Bionik – Was wir von Pflanzen und Tieren lernen können. 3rd edn, ., 280 pp.., Rowohlt-Verlag
  • Sommer, J. H. et al. (2010): Projected impacts of climate change on regional capacities for global plant species richness. Proc. Royal Soc. doi:10.1098/rspb.2010.0120
  • Kier, G. et al. (2009): A global assessment of endemism and species richness across island and mainland regions. PNAS 106 (23): doi:10.1073/pnas.0810306106
  • Barthlott, W. et al. (2009): A torch in the rainforest: thermogenesis of the Titan arum (Amorphophallus titanum). Plant Biol. 11 (4): 499–505 doi:10.1111/j.1438-8677.2008.00147.x
  • Barthlott, W.et al. (2004): Karnivoren. Biologie und Kultur fleischfressender Pflanzen. Ulmer, Stuttgart. – Englische (2007): The curious world of carnivorous plants. Timber Press, USA, französisch (2008): Plantes Carnivores, Belin, Paris
  • Greilhuber, J. et al. (2006): Smallest angiosperm genomes found in Lentibulariaceae, with chromosomes of bacterial size. Plant Biol. 8: 770–777 doi:10.1055/s-2006-924101
  • Barthlott, W. et al. (2005): Global centres of vascular plant diversity. Nova Acta Leopoldina 92 (342): 61–83 https://www.researchgate.net/profile/Holger_Kreft/publication/215672852_Global_centers_of_vascular_plant_diversity/links/0fcfd50472816a625b000000/Global-centers-of-vascular-plant-diversity.pdf
  • Borsch, T. et al. (2003): Noncoding plastid trnT-trnF sequences reveal a well resolved phylogeny of basal angiosperms. J. Evol. Biol. 16: 1–19 doi:10.1046/j.1420-9101.2003.00577.x
  • Barthlott, W. & M. Winiger (eds.) (2001): Biodiversity. A challenge for development research and policy. 429 pp. ., Springer Publishers doi:10.1007/978-3-662-06071-1
  • Porembski, S. & W. Barthlott (eds.) (2000): Inselbergs: biotic diversity of isolated rock outcrops in tropical and temperate regions. 528 pp., Springer Publishers doi:10.1007/978-3-642-59773-2
  • Barthlott, W. & M. Gutmann (Hrsg.) (1998): Biodiversitätsforschung in Deutschland. Potentiale und Perspektiven. Europäische Akademie
  • Barthlott, W. et al. (1998): First protozoa-trapping plant found. Nature 392: 447 doi:10.1038/33037
  • Barthlott, W. & C. Neinhuis (1997): Purity of the sacred lotus, or escape from contamination in biological surfaces. Planta 202: 1–8 doi:10.1007/s004250050096
  • Barthlott, W., Lauer, W. & A. Placke (1996): Global distribution of species diversity in vascular plants: towards a world map of phytodiversity. Erdkunde 50: 317‑327 doi:10.3112/erdkunde.1996.04.03
  • Wagner, T., Neinhuis, C. & W. Barthlott (1996): Wettability and contaminability of insect wings as a function of their surface sculptures. Acta Zoologica 77 (3): 213–225 doi:10.1111/j.1463-6395.1996.tb01265.x
  • Burr, B., Rosen, D. & W. Barthlott (1995): Untersuchungen zur Ultraviolettreflexion von Angiospermenblüten. III. Dilleniidae und Asteridae. 186 pp, Akad. Wiss. Lit. Mainz. F. Steiner Verlag, Stuttgart. PDF
  • Noga, G. et al. (1991): Quantitative evaluation of epicuticular wax alterations as induced by surfactant treatment. Angew. Bot. 65: 239–252
  • Barthlott, W. & E. Wollenweber (1981): Zur Feinstruktur, Chemie und taxonomischen Signifikanz epicuticularer Wachse und ähnlicher Sekrete. 67 S., Akad. Wiss. Lit. Mainz. F. Steiner Verlag, Stuttgart, PDF
  • Barthlott, W. (1977): Kakteen, 212 pp., Belser Verlag (English; Cacti, Stanley Thornes Publishers, London 1979; auch französische und holländische Ausgaben)
  • Barthlott, W. & N. Ehler (1977): Raster-Elektronenmikroskopie der Epidermis-Oberflächen von Spermatophyten. 105 pp ., Akad. Wiss. Lit. Mainz. F. Steiner Verlag, Stuttgart, PDF

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage der Uni Bonn, abgerufen am 3. September 2014
  2. Eintrag auf der Seite des BMBF-BIOTA AFRIKA-Projektes
  3. Das UNESCO-Progamm "Der Mensch und die Biosphäre" in Deutschland. unesco.de. Abgerufen am 23. Mai 2021.
  4. Barthlott, Wilhelm. Ehler, Nesta.: Raster-Elektronenmikroskopie der Epidermis-Oberflächen von Spermatophyten. Steiner, 1977, ISBN 3-515-02620-7.
  5. Citation Classics in Plant Sciences since 1992. Abgerufen am 2. April 2019.
  6. Yu, Sasic, Liu et al. (2020): Nature-Inspired self-cleaning surfaces: mechanism, modelling, and manufacturing. - Chemical Engineering Research and Design (Elsevier), Vol. 115 p. 48-65. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0263876219305702
  7. Baeyer, H, C, von, (2000); The Lotus Effect. - The Sciences: J. New York Academy of Sciences 12-15, January 2000
  8. Geyer, F. et al (2020): When and how self-cleaning of superhydrophobic surfaces works. - ScienceAdvances 6, 3, https://advances.sciencemag.org/content/6/3/eaaw9727?intcmp=trendmd-ad
  9. Forbes, P. (2006) The Gecko´s Foot. – Fourth Estate, HarperCollins, New York, 272 pp.
  10. Cerman, Z., Barthlott, W. & J. Nieder (2011): Erfindungen der Natur: Bionik – Was wir von Pflanzen und Tieren lernen können. 3. Aufl., 280 S., Rowohlt-Verlag
  11. Busch J., Barthlott W., Brede M., Terlau W., Mail M.: Bionics and green technology in maritime shipping: an assessment of the effect of Salvinia air-layer hull coatings for drag and fuel reduction. In: Philosophical Transactions of the Royal Society A: Mathematical, Physical and Engineering Sciences. Band 377, Nr. 2138, 11. Februar 2019, S. 20180263, doi:10.1098/rsta.2018.0263.
  12. Mail M., Moosmann M., Häger P., Barthlott W.: Air retaining grids—a novel technology to maintain stable air layers under water for drag reduction. In: Philosophical Transactions of the Royal Society A: Mathematical, Physical and Engineering Sciences. Band 377, Nr. 2150, 10. Juni 2019, S. 20190126, doi:10.1098/rsta.2019.0126.
  13. Matthias Mail, Adrian Klein, Horst Bleckmann, Anke Schmitz, Torsten Scherer: A new bioinspired method for pressure and flow sensing based on the underwater air-retaining surface of the backswimmer Notonecta. In: Beilstein Journal of Nanotechnology. Band 9, 14. Dezember 2018, ISSN 2190-4286, S. 3039–3047, doi:10.3762/bjnano.9.282, PMID 30591851, PMC 6296424 (freier Volltext).
  14. Biomimetic Research for Architecture and Building Construction: Biological Design and Integrative Structures (= Biologically-Inspired Systems). Springer International Publishing, 2016, ISBN 978-3-319-46372-8.
  15. Mitgliedseintrag von Wilhelm Barthlott bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, abgerufen am 11.10.17
  16. Mitgliedseintrag von Wilhelm Barthlott (mit Bild und CV) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 29. Juni 2016.
  17. Eintrag im Preisträger-Archiv der DBU (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dbu.de
  18. Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 doi:10.3372/epolist2018.
  19. Auf Barthlotts Pfad durch den Botanischen Garten. In: General-Anzeiger (Bonn) vom 25. Juni 2021, S. 17 (mit Abbildung)