Wolfgang Sühnholz

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Wolfgang Sühnholz
Personalia
Geburtstag 14. September 1946
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 185 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
Hertha Zehlendorf
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1965–1970 FC Hertha 03 Zehlendorf 122 (38)
1970–1971 Rot-Weiß Oberhausen 32 0(6)
1971–1973 FC Bayern München 25 0(4)
1973–1974 Grasshopper Club Zürich 6 0(0)
1974–1975 Tennis Borussia Berlin 8 0(1)
1975–1976 Boston Minutemen 23 0(8)
1976 Toronto Metros-Croatia 4 0(0)
1976 Vancouver Whitecaps 2 0(0)
1977 Las Vegas Quicksilvers 20 0(4)
1978 Los Angeles Aztecs 14 0(5)
1978–1980 California Surf 31 0(3)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1999–2001 USA U-20
2007–2010 Austin Aztex U23
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Wolfgang Sühnholz (* 14. September 1946 in Berlin) ist ein ehemaliger deutschamerikanischer Fußballspieler und -trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang "Sprotte" Sühnholz spielte 15 Jahre lang Fußball in Europa und den Vereinigten Staaten. Vom Berliner Amateurverein FC Hertha 03 Zehlendorf wechselte er zur Saison 1970/71 zum Bundesligisten Rot-Weiß Oberhausen, für den er 32 Ligaspiele bestritt und sechs Tore erzielte. Sein Debüt gab er am 15. August 1970 (1. Spieltag) beim 2:2-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen den MSV Duisburg; sein erstes Bundesligator erzielte er am 26. September 1970 (8. Spieltag) beim 8:1-Sieg im Heimspiel gegen den Hamburger SV mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 in der 16. Minute.

Zur Saison 1971/72 wechselte er zum Ligakonkurrenten FC Bayern München, mit dem er in zwei Spielzeiten zweimal die Meisterschaft gewann. In seiner ersten Saison avancierte er zum Stammspieler der Bayern.

Im Viertelfinalrückspiel des DFB-Pokals am 12. April 1972, bei der 1:5-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln, das wegen seiner Härte als „Schlacht von Köln“ in die Pokalhistorie einging, erlitt Sühnholz nach einem Foul von Jupp Kapellmann einen derart komplizierten Beinbruch, dass er daraufhin ein Jahr lang nicht spielen konnte. Da diesbezüglich sein Vertrag nicht weiter verlängert wurde, verließ er im Sommer 1973 den Verein.

Zur Saison 1974/75 schloss er sich dem Meister der Regionalliga Berlin und Bundesligaaufsteiger Tennis Borussia Berlin an, für den er allerdings nur acht Ligaspiele bestritt und ein Tor – ausgerechnet in seinem letzten Spiel am 19. Oktober 1974 (10. Spieltag), bei der 2:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf, – erzielte. Er hatte sich von den Folgen der schweren Verletzung nie wieder ganz erholt.

1975 wanderte er in die Vereinigten Staaten aus und war in der nordamerikanischen Profiliga NASL als Spieler und Assistenztrainer aktiv. 1976 wurde er zum besten Spieler des Finales der NASL erklärt, als er mit Toronto Metros-Croatia den Titel gewann. Zuvor spielte er bei Boston Minutemen, anschließend bei verschiedenen Vereinen in der NASL. Seine Karriere beendete er 1980 in Anaheim bei California Surf.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Sühnholz war von 1996 bis 2001 Trainer bei der USSF, dem US-amerikanischen Fußballverband. Von 1996 bis 1999 war er Co-Trainer der U-16- und U-20-Nationalmannschaft, anschließend zwei Jahre lang Cheftrainer der U-20-Nationalmannschaft. Nach seiner Zeit als Trainer im Jugendbereich des Verbandes danach, war Sühnholz Trainer der Austin Aztex U23 in der USL Premier Development League von Ende 2007 bis zu deren Auflösung und Übergang in die Franchise Orlando City im Oktober 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]