Pelé

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Pelé
Pelé Mar del Plata 1965.PNG
Pelé im Trikot des FC Santos (1970)
Personalia
Name Edson Arantes do Nascimento[1]
Geburtstag 23. Oktober 1940[1]
Geburtsort Três CoraçõesBrasilien
Größe 173 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1952–1956 Bauru AC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1956–1974 FC Santos 638 (619)
1975–1977 New York Cosmos 64 0(37)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
1957–1971 Brasilien 92 0(77)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Karriereende

2 Stand: Karriereende

Pelé, bürgerlich Edson Arantes do Nascimento, in seiner Geburtsurkunde als Edison Arantes do Nascimento vermerkt[1][2] (KBE) – (* 23. Oktober 1940[1] in Três Corações, Minas Gerais) ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballprofi und Politiker.

Von Experten wird Pelé gemeinhin als „bester Fußballspieler aller Zeiten“ bezeichnet und erhielt zur Anerkennung seiner Sonderstellung von der FIFA im Jahr 1999 die Auszeichnung als Weltfußballer des 20. Jahrhunderts. Im gleichen Jahr wurde er durch das Internationale Olympische Komitee zum Sportler des Jahrhunderts ernannt. Seine Popularität begründete Pelé nicht zuletzt durch den dreifachen Gewinn der Weltmeisterschaft (1958, 1962, 1970) sowie der belegten Marke von 1281 Toren in 1363 Spielen (Quote: 0,94). Mit 77 Treffern in 92 Länderspielen ist der ehemalige Stürmer u. a. Rekordtorschütze der brasilianischen Nationalmannschaft. Als Spieler seines langjährigen Vereins, dem FC Santos, gewann er in 17 Jahren insgesamt 26 nationale und internationale Titel.

Nach Beendigung der aktiven Karriere war Pelé ein weltweit gefragter Werbeträger und gründete eine Sport-Marketing-Agentur. Von 1995 bis 1998 bekleidete er das Amt des Sportministers in der sozialdemokratischen Regierung des brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique Cardoso.

In seinem Heimatland wird er auch als Pérola Negra (Schwarze Perle), O Rei do Futebol (König des Fußballs), O Rei Pelé (König Pelé) oder einfach als O Rei (Der König) bezeichnet.

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelés Vater Dondinho im Trikot von Atlético Mineiro (ca. 1944)
Waldemar de Brito, Pelés Entdecker

Pelé wurde am 23. Oktober 1940 in Três Corações, einer Kleinstadt im Süden des brasilianischen Bundesstaates Minas Gerais, geboren und war das älteste Kind aus der Ehe von João Ramos do Nascimento („Dondinho“) mit Maria Celeste Arantes. In Anlehnung an den weltberühmten Erfinder Thomas Alva Edison gaben seine Eltern ihm den Vornamen Edson („Édson“ ohne „i“, häufig auch „Edson“ ohne Akzent geschrieben, war bereits vor seiner Geburt ein in Brasilien gebräuchlicher Vorname), der allerdings in der Geburtsurkunde fälschlich als Edison vermerkt ist.[1][2] Im Laufe seines Lebens erklärte Pelé mehrfach, dass er auf die Verwendung des Namens Edson bestehe.

Pelés Vater Dondinho war ein talentierter Fußballer, der kurz davor stand, eine Profikarriere bei Atlético Mineiro zu beginnen. Nachdem er sich im ersten professionellen Spiel eine komplizierte Knieverletzung zuzog, die eine weitere Belastung auf diesem Niveau nicht mehr zuließ, war er fortan gezwungen, sich bei unterklassigen Vereinen anzubieten. 1944 wurde er vom Bauru Atlético Clube (BAC) unter Vertrag genommen und erhielt gleichzeitig eine Anstellung als Reinigungskraft im örtlichen Krankenhaus. Dondinho zog deshalb mit seiner Familie in die Stadt Bauru (Bundesstaat São Paulo). Die erhoffte Verbesserung der wirtschaftlichen Situation stellte sich durch den Ortswechsel jedoch nicht ein, auch in Bauru lebte die Familie weiterhin in ärmlichen Verhältnissen. Das Gehalt des Vaters reichte nicht aus, um die inzwischen fünf Familienmitglieder zu ernähren – der kleine Edson hatte mit Jair („Zoca“) und Maria Lúcia zwei Geschwister bekommen – auch die Mutter Dona Celeste verdiente als Wäscherin Geld dazu. Um selbst zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, verdingte sich Edson, den alle liebevoll „Dico“ nannten, als Schuhputzer am Bahnhof und den wohlhabenden Stadtvierteln oder erledigte Botengänge für seine Mutter. In seiner Freizeit spielte Edson am liebsten Fußball und schon in jungen Jahren war ihm klar, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten und Profispieler werden wollte. Diese Leidenschaft ging so weit, dass er dem Unterricht an der Grundschule Ernesto Monte häufig fern blieb und stattdessen in der Straßenmannschaft Sete de Setembro Fußball spielte. Die Mannschaft war auch unter dem Namen die „Schuhlosen“ bekannt, denn kein Kind konnte sich ordentliche Schuhe leisten und man spielte daher Barfuß. Die Bälle bestanden lediglich aus zusammengebundenen Socken oder einer Grapefruit.

Während dieser Zeit entstand sein Spitzname „Pelé“, dessen genaue Herkunft ungeklärt bleibt. In seiner Autobiografie behauptet er, als Kind für „Bilé“, den Torhüter von Vasco São Lourenço, geschwärmt zu haben. Durch seine ungenaue Aussprache entwickelte sich daraus „Pilé“, was letztendlich zu „Pelé“ wurde. Somit hat der Name des wohl berühmtesten Fußballers der Welt keine besondere Bedeutung und wurde von seinem Träger anfangs nicht einmal sonderlich gemocht.

Im Jahr 1952 gründete der BAC die Jugendmannschaft „Baquinho“ und engagierte den ehemaligen brasilianischen Nationalspieler Waldemar de Brito als Trainer. Dieser sichtete einige Talente der Stadt, zu denen auch Pelé gehörte, und holte sie in die Mannschaft. Dort erfuhr der mittlerweile Elfjährige eine professionelle Förderung und spielte erstmals in Fußballschuhen auf einem ordentlichen Spielfeld. Unter der Anleitung de Britos zählte Baquinho zu den besten Jugendmannschaften des Bundesstaates São Paulo und gewann zweimal die regionale Jugendmeisterschaft.[3] Auch Dondinho förderte das Talent seines Sohnes und gab ihm zusätzliches Einzeltraining.

Vereinskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FC Santos (1956 bis 1974)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé auf dem Titelbild des El Gráfico (1958)
Pelé im Trikot des FC Santos (1963)
Sondermarke der brasilianischen Post anlässlich des O Milésimo

Trainer De Brito erkannte das enorme fußballerische Potential Pelés und arrangierte im Frühjahr 1956 ein Probetraining beim FC Santos, dem amtierenden Staatsmeister São Paulos. Den Verantwortlichen stellte er seinen Schützling mit den Worten vor, dieser habe das Talent einmal „der größte Fußballer der Welt zu werden.“[4] Pelé überzeugte im Training den Cheftrainer Lula, der ihn daraufhin sofort verpflichten wollte. Der Verein bot dem 15-Jährigen einen Amateurvertrag an, der neben einem Monatsgehalt von 6000 Cruzeiros auch eine Unterkunft in der Hafenstadt Santos und die Garantie, fortan mit dem Profikader trainieren zu dürfen, beinhaltete. Pelé nahm das Angebot an, beendete die Schule ohne Abschluss und verließ das Armenviertel seiner Heimatstadt. Wenige Monate später, am 7. September 1956, bestritt er im Freundschaftsspiel gegen Corinthians Santo André seine erste Partie für die Senioren. Pelé wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt und erzielte bei dem 7:1-Sieg einen Treffer.

Zu Beginn des Jahres 1957 rückte Pelé dauerhaft in den Profikader des FC Santos auf und war nach wenigen Spielen Stammspieler im Sturm. Mit 16 Jahren wurde er in seiner ersten vollen Saison Torschützenkönig der Campeonato Paulista (36 Tore in 29 Spielen) und wurde von der Presse als Pérola Negra (Schwarze Perle) gefeiert. Im Juli 1957 wurde Pelé in den Kader der Nationalmannschaft berufen und gewann mit ihr bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden den Titel. Pelé kehrte als Weltstar in sein Heimatland zurück und wurde ehrfurchtsvoll O Rei (der König) genannt. Durch seine starken Auftritte während des WM-Turniers in Schweden wurde Pelé von finanzstarken europäischen Vereinen wie Real Madrid, Juventus Turin, Inter Mailand und AC Mailand umworben. Diese boten hohe Ablösesummen und Gehälter, doch die brasilianische Staatsführung erklärte den Ausnahmefußballer zum „nationalen Gut“ und verbot einen Transfer nach Europa. Pelé unterschrieb daraufhin seinen ersten Profivertrag bei Santos, der ihm ein monatliches Grundgehalt von umgerechnet 3579 Euro garantierte, womit dieses höher war als das Gehalt des brasilianischen Staatspräsidenten.

Neben dem Erfolg mit der Nationalmannschaft stellten sich 1958 auch auf Vereinsebene die ersten Titel ein: Santos wurde Meister der Campeonato Paulista und Pelé mit 58 Treffern (bei 38 Spielen) erneut Torschützenkönig. Siege im Taça Brasil, dem Vorläufer einer nationalen Meisterschaft sowie im prestigeträchtigen Torneio Rio-São Paulo folgten. Dies war der Beginn von „Super Santos“, das innerhalb weniger Jahre zur besten Vereinsmannschaft Südamerikas aufstieg.

Das Spiel der Mannschaft zeichnete sich durch geradliniges Kurzpassspiel, eleganten Kombinationen sowie nie vorherzusehenden technischen Finten und Finessen aus, viele Gegner wurden regelrecht deklassiert, Kantersiege waren keine Seltenheit. Teilweise überforderte Gegenspieler wussten sich häufig nur mit rüder, überharter Spielweise oder verbalen Angriffen zu wehren. Zu Beginn der 1960er Jahre gewann die Mannschaft rund 85 Prozent ihrer Spiele, was ihr den Namen „ballet blanco“ (weißes Ballett) einbrachte. Den Zenit dieser Mannschaft markierten die Jahre 1962 und 1963. 1962 war mit fünf Titeln das bisher erfolgreichste Jahr der Klubgeschichte: Nach Siegen über Peñarol Montevideo (2:1, 2:3, 3:0) gewann Santos erstmals die Copa Libertadores, das südamerikanische Gegenstück zum Europapokal der Landesmeister und den Weltpokal gegen Benfica Lissabon (3:2, 5:2). Im Folgejahr gelang sowohl in der Copa Libertadores (3:2 und 2:1 gegen die Boca Juniors) als auch im Weltpokal (2:4, 4:2 und 1:0 gegen den AC Mailand) die viel umjubelte Titelverteidigung. Unbestrittener Star der Mannschaft war Pelé, und obwohl er mit regelmäßig 40 bis 50 Saisontoren die mit Abstand meisten Treffer erzielte, war Santos keineswegs eine „One-Man-Show“. Seine Mitspieler stellten den Kern der brasilianischen Nationalmannschaft, darunter Torwart Gilmar, die Abwehrspieler Mauro Ramos, Carlos Alberto und Calvet, Spielmacher Zito, Linksaußen Pepe sowie Pelés Sturmpartner Coutinho.

Während der 1960er Jahre war der FC Santos eine regelrechte „Fußballmaschine“, die zahlreiche finanziell lukrative Freundschaftsspiele in aller Welt absolvierte (22 Partien in sechs Wochen waren keine Seltenheit). In der Zeit vor der Informationsgesellschaft war dies die einzige Möglichkeit, dem weltweiten Publikum Superstar Pelé zu präsentieren und ihn spielen sehen zu können. Der dunkelhäutige Pelé war aufgrund seiner Hautfarbe insbesondere für die Menschen in Afrika eine positive Symbolfigur und Hoffnungsträger, weshalb die Konfliktparteien des Biafra-Krieges die Kampfhandlungen 1967 unterbrachen, um dem FC Santos ein Freundschaftsspiel in Lagos zu ermöglichen. Nicht zuletzt standen auch kommerzielle Interessen der Vereinsführung hinter diesen Partien, die notwendig waren, um die hohen Spielergehälter zahlen zu können.

Am 19. November 1969 schoss Pelé in der Partie gegen CR Vasco da Gama (2:1) sein 1000. Tor, das als „O Milésimo“ gefeiert wurde. Als der Angreifer, schon damals ein Nationalheld, in der 34. Minute den Treffer per Foulelfmeter erzielte, stürmten jubelnde Fans, Fotografen und Journalisten den Rasen des Estádio do Maracanã, weshalb das Spiel für 20 Minuten unterbrochen werden musste. In weiten Teilen Brasiliens läuteten Kirchenglocken.[5] und auch die Militärjunta wusste das Ereignis medienwirksam für sich zu nutzen, indem Präsident Emílio Médici Pelé öffentlich gratulierte und ihm einen goldenen Ball überreichte. Die brasilianische Post gab eigens aus diesem Anlass eine Briefmarke heraus.

Anfang der 1970er Jahre neigte sich die erfolgreiche Ära des FC Santos ihrem Ende entgegen. Man war nicht mehr die dominierende Mannschaft des Landes und hatte den spielerischen Glanz vergangener Jahre verloren, auch bei Pelé wurden Anzeichen von körperlichem Verschleiß erkennbar. Alljährlich 80 bis 90 Partien, nicht selten verbunden mit anstrengenden Auslandsreisen, dazu unzählige Fouls gegen ihn waren an ihm nicht spurlos vorübergegangen und hatten ihren Tribut gefordert. Auf dem Spielfeld wirkte Pelé häufig nicht austrainiert, müde und abwesend. Nach 17 Jahren im Trikot des FC Santos verkündete Pelé 1974 seinen Rücktritt vom aktiven Profisport. Sein letztes Spiel bestritt er am 2. Oktober 1974 gegen AA Ponte Preta (2:0).

New York Cosmos (1975 bis 1977)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titelbild der El Gráfico zu Pelés Abschied 1977

Aufgrund anhaltender finanzieller Probleme sah sich Pelé gezwungen, seine bereits beendete Karriere wiederaufzunehmen. Unseriöse Geschäftspartner hatten nahezu sein gesamtes Vermögen in einem riskanten Immobiliengeschäft veruntreut und die Gläubiger forderten rund zwei Millionen US-Dollar von ihm. Pelé kündigte seinen Rücktritt auf und unterschrieb 1975 einen Vertrag bei New York Cosmos aus der nordamerikanischen Profiliga NASL, der ihm rund sechs Millionen Dollar einbrachte.[6] Ziel der Ligaverantwortlichen war es, dem Fußball in den USA mehr Popularität zu verschaffen, und da bot es sich an, den „König des Fußballs“ zu verpflichten. Pelé brachte einen nie geahnten Glanz in den bisher tristen US-Fußball und weitere Altstars wie George Best, Giorgio Chinaglia, Johan Cruyff oder Franz Beckenbauer wechselten ebenfalls in die Vereinigten Staaten und sorgten für einen kurzlebigen „Fußball-Boom.“

Im Juni 1975 stieg Pelé in den Spielbetrieb ein und sein erster Auftritt in der Partie gegen die Dallas Tornado (15. Juni 1975) wurde live durch den Fernsehsender CBS übertragen.[7] Weitere Spitzenspieler wie Franz Beckenbauer und Carlos Alberto wechselten ebenfalls zu Cosmos, das 1977 durch einen 2:1-Sieg über die Seattle Sounders die US-Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Am 1. Oktober 1977 beendete Pelé endgültig seine Karriere und zu diesem Anlass veranstaltete man ein Abschiedsspiel zwischen Cosmos und dem FC Santos (2:1). Das US-Fernsehen übertrug das Sportereignis live und bettete das Spiel in einen glamourösen Show-Akt ein, bei dem neben Pelés Vater Dondinho und Bruder Zoca weitere Sportgrößen wie Muhammad Ali oder Bobby Moore eingeladen waren. Während Pelé in der ersten Halbzeit für New York Cosmos auflief, beendete er die zweite Hälfte im Trikot des FC Santos.[8][9]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur sieben Monate nach seinem Pflichtspieldebüt für den FC Santos wurde der 16-jährige Pelé in den Kader der brasilianischen Nationalmannschaft berufen und absolvierte am 7. Juli 1957 gegen Argentinien (1:2) sein erstes Länderspiel. Dabei gelang ihm das einzige Tor für seine Mannschaft und ist dadurch der bis heute jüngste Torschütze der Seleção.

WM 1958 in Schweden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé nach dem Gewinn des WM-Titels 1958
Brasilien 1958: Vicente Feola (Trainer), Djalma Santos, Zito, Bellini, Nilton Santos, Orlando, Gilmar – Garrincha, Didi, Pelé, Vava, Zagallo.

1958 gehörte Pelé zum brasilianischen WM-Kader und war mit 17 Jahren der jüngste Spieler der Endrunde in Schweden. Verletzungsbedingt wurde er in den ersten beiden Vorrundenspielen (3:0 gegen Österreich, 0:0 gegen England) nicht berücksichtigt, doch als die Mannschaft nach dem mäßigen Start von Nationaltrainer Vicente Feola Veränderungen forderte, stellte dieser mit Garrincha, Zito und eben Pelé drei neue Offensivspieler für die dritte Partie gegen die Sowjetunion auf. Mit ihrer revolutionären 4-2-4-Formation um die Offensivreihe Garrincha, Vavá, Pelé und Mário Zagallo begeisterten die spielfreudigen Brasilianer die Zuschauer und ließen der Sowjetunion beim 2:0-Sieg keine Chance. Nach dieser überzeugenden Leistung trafen sie im Viertelfinale auf Wales und rannten zunächst vergeblich gegen das walisische Abwehrbollwerk an. Schließlich war es Pelé, der Brasilien mit seinem entscheidenden Tor zum 1:0 ins Halbfinale vorstoßen ließ. Das Spiel gegen die starken Franzosen wurde sogar als vorweggenommenes Endspiel bezeichnet. Der überragende Pelé beförderte die Seleção mit einem Hattrick binnen 22 Minuten (53., 64., 75.) fast im Alleingang ins Finale (Endstand 5:2) und die Fußballwelt staunte über den leichtfüßigen schwarzen Jungen aus dem brasilianischen Hinterland, der die gestandenen europäischen Verteidiger scheinbar spielend leicht umdribbelte. Pelés Ballgefühl war unerreicht, seine spielerische Leichtigkeit und Frechheit beinahe „dreist.“ Als eindeutiger Favorit ging Brasilien ins Endspiel gegen Gastgeber Schweden, die gegen den südamerikanischen Fußball vom anderen Stern absolut chancenlos waren und deutlich mit 5:2 unterlagen. Wiederum war Pelé der alles überragende Spieler. Von niemandem auszuschalten, krönte er seine Leistung mit zwei sehenswerten Toren. Brasilien war erstmals Fußballweltmeister und hatte sich vom „Fluch des Maracanaço befreit. Die ergreifenden Bilder des weinenden Pelé, der sich an Gilmars Schulter anlehnte, gingen um die Welt. Innerhalb weniger Tage war er zu einem Weltstar aufgestiegen und das Gesicht „des Königs“ (O Rei) prangte auf zahllosen Titelbildern.

Mit sechs Treffern in vier Spielen war Pelé zweitbester Torschütze des Turniers und wurde nachträglich zum besten jungen Spieler der WM gewählt. Daneben hatte er zahlreiche Rekorde aufgestellt: Jüngster Spieler, jüngster Torschütze und jüngster Endspielteilnehmer einer WM, sowie jüngster Weltmeister.

WM 1962 in Chile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé 1963

Mit einem Großteil der Weltmeisterelf von 1958 reisten die Brasilianer vier Jahre später nach Chile, lediglich der erkrankte Nationaltrainer Feola wurde durch Aymoré Moreira vertreten. Mit Spannung erwartete die Fußballwelt den Auftritt des Titelverteidigers und insbesondere Pelés, der beim 2:0 über Mexiko mit einem Tor sowie einer Vorlage die Erwartungen erfüllen konnte. Doch schon im zweiten Gruppenspiel gegen die CSSR (0:0) war das WM-Turnier für ihn beendet: Bei einem Schussversuch zog sich Pelé eine Oberschenkelverletzung zu und musste für den Rest der Partie auf dem Flügel „geparkt“ werden, da zu dieser Zeit Spielerwechsel noch nicht erlaubt waren. Den weiteren Turnierverlauf verfolgte er als Zuschauer auf der Tribüne. Zwar kamen immer wieder Gerüchte auf, Pelé werde wieder gesund und könne zumindest im Endspiel auflaufen, doch die Welt hoffte vergeblich auf die Fähigkeiten des Masseurs und „Wunderheilers“ Mário Américo. Brasilien konnte den Verlust seines Superstars kompensieren und verteidigte den Titel souverän mit 3:1 im Finale gegen die CSSR.

WM 1966 in England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorfeld der Weltmeisterschaft in England wurden die Brasilianer als großer Favorit gehandelt und strebten selbstbewusst die erneute Titelverteidigung an. Allerdings verlief die Vorbereitung auf die Endrunde eher problematisch: Trainer Feola gelang es nicht, eine funktionierende Stammformation zu finden, da sich geltungsbedürftige Verbandsfunktionäre immer wieder einmischten. Brasilien startete zwar mit einem 2:0 über Bulgarien (ein Freistoßtor von Pelé) ordentlich ins Turnier, doch Pelé wurde von den Gegenspielern extrem hart angegangen und beschwerte sich vergeblich bei der FIFA über dieses Vorgehen. Daher wurde er im folgenden Spiel geschont, doch das überhebliche Auftreten der Mannschaft führte zur sensationellen Niederlage gegen Ungarn (1:3). Zum Eklat kam es in der entscheidenden dritten Partie, als Pelé von den portugiesischen Verteidigern wie Freiwild regelrecht gejagt und zusammengetreten wurde. Verletzungsbedingt musste er das Spiel auf der Außenbahn beenden und konnte die 1:3-Niederlage nicht verhindern, die zum sensationellen Ausscheiden Brasiliens nach der Vorrunde führte. Pelé reagierte verärgert über die Tatenlosigkeit der FIFA und erklärte, nicht mehr an einer Weltmeisterschaft teilnehmen zu wollen.

WM 1970 in Mexiko[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brasilien 1970, Zweiter unten rechts ist Pelé

Unter dem neuen Nationaltrainer João Saldanha fand Pelé zunächst keine Berücksichtigung mehr für die Seleção und bestritt fast zwei Jahre lang kein Länderspiel. Saldanha demontierte den Nationalhelden sogar öffentlich, indem er behauptete, Pelé sei alt und übergewichtig geworden und leide zudem unter einer Sehschwäche. Erst unter massivem Druck der brasilianischen Regierung im Vorfeld der WM 1970 kehrte er in die Nationalmannschaft zurück. Der eigensinnige Saldanha war mit dieser Einmischung der Politik in seine Arbeit nicht einverstanden und trat von seinem Amt zurück. Nachfolger wurde Pelés ehemaliger Mitspieler Mário Zagallo, der ihn gleich wieder zum Stammspieler machte. Hochmotiviert ging Pelé in die Turniervorbereitung und nach harter, gewissenhafter Trainingsarbeit reiste er in Topform nach Mexiko.

Dort wurde Brasilien vor Titelverteidiger England Sieger der Gruppe C (drei Pelé-Treffer) und wurde als absoluter Turnierfavorit bezeichnet. Zagallo war es gelungen, die hochbegabten Individualisten zu einer homogenen und funktionierenden Einheit zu formen. Die mit Ausnahmekönnern wie Pelé, Jairzinho, Tostão, Gérson und Roberto Rivelino besetzte Offensivreihe war von den Gegnern nicht zu kontrollieren. Durch ständige Positionswechsel waren sie kaum auszurechnen und angetrieben von Pelé, der wie zu besten Zeiten spielte und die Mannschaft auf dem Feld führte, zeichneten sie sich durch unbedingten Siegeswillen aus. Innerhalb der Mannschaft herrschte eine gute Atmosphäre und die Elf von 1970 wird noch heute als „beste brasilianische Nationalmannschaft überhaupt“ bezeichnet. In der K.O.-Phase setzten sie sich ungefährdet gegen Peru (4:2) und Uruguay (3:1) durch und trafen im Finale auf Italien. Die überforderte „Squadra Azzurra“ wurde von den wie entfesselt aufspielenden Brasilianern mit 4:1 regelrecht überrollt, wobei Pelé mit einem sehenswerten Kopfballtor das wichtige 1:0 gelungen war. Nach dem Schlusspfiff nahm er ausgelassen den Coupe Jules Rimet entgegen.

Am 18. Juli 1971 streifte sich Pelé gegen Jugoslawien (2:2) letztmals das gelbe Nationaltrikot über und wurde von 180.000 Zuschauern im Maracanã-Stadion enthusiastisch verabschiedet. Mit 77 Treffern bei insgesamt 92 Spielen ist er bis heute Rekordtorschütze Brasiliens.

Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé (1960)

Pelés Ausnahmestellung im Fußball wird unter anderem damit begründet, dass er eine hervorragende Technik, Schnelligkeit und Beweglichkeit aufwies. Er war mit beiden Füßen gleichermaßen technisch begabt und traf auch mit dem Kopf. Vor allem habe er sofort und intuitiv erkennen können, wie und in welche Richtung sich der Gegenspieler bewegen würde.[6] Damit habe er ein Körpergefühl entwickelt wie nur noch wenige andere Sportler.

Titel und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé im WM-Finale 1958
FC Santos Spiele Tore Torquote
Campeonato Paulista 412 470 1,14
Torneio Rio-São Paulo 53 49 0,92
Torneio Roberto Gomes Pedrosa 56 36 0,64
Taça Brasil 33 30 0,91
Campeonato Brasileiro 84 34 0,40
Copa Libertadores 15 17 1,13
Weltpokal 3 7 2,33
Andere 10 3 0,33
Pflichtspiele Gesamt 666 646 0,97
Freundschaftsspiele 459 445 0,97
Gesamt 1125 1091 0,97
New York Cosmos
NASL 64 37 0,58
Freundschaftsspiele 43 27 0,63
Gesamt 107 64 0,60
Brasilien 92 77 0,84
Andere 39 49 1,26
Gesamte Karriere 1363 1281 0,94

Weiteres Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé in Davos (2006)

Seit seinem Karriereende ist Pelé als „Staatsmann des Fußballs“ unterwegs und betreut in seiner Eigenschaft als UN-Sonderbotschafter weltweit zahlreiche Entwicklungsprojekte. Weiterhin gründete er eine Sport-Marketing-Agentur, die rund 20 Millionen US-Dollar jährlich umsetzt, und ist aufgrund seiner enormen Popularität ein gefragter Werbestar (u. a. American Express, Pepsi, Viagra).

Pelé wandte sich sogar der Politik zu und Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso machte ihn von 1995 bis 1998 zum außerordentlichen Sportminister (Ministério do Esporte). Sein Einsatz für eine offenere Vermarktung von Fußballrechten rief Kritik hervor. Man warf ihm vor, nicht im Interesse des Fußballs, sondern in eigenem Interesse gehandelt zu haben, da eine von ihm erlassene Verordnung Sportmarketing-Firmen begünstige.

Am 10. Juni 2010 präsentierte er in Johannesburg (Südafrika) die Marke „Pelé Sports“, deren erste Kollektion aus Fußballschuhen mit den Modellnamen „1958“, „1962“ und „1970“ sowie Sport- und Lifestyletextilien besteht.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé heiratete am 21. Februar 1966 Rosemeri dos Reis Cholby.[13] Aus dieser Verbindung gingen zwei Töchter sowie ein Sohn hervor. Diese Ehe wurde 1982 geschieden. Einer seiner Söhne, Edson Cholbi Nascimento, wurde ebenfalls Fußballspieler. Als Torwart war er u. a. beim FC Santos aktiv. Im Februar 2017 wurde er wegen Beteiligung an Geldwäsche im Zusammenhang mit Drogengeschäften zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. In erster Instanz war er 2014 bereits zu 33 Jahren Gefängnis verurteilt worden.[14]

In den 1990er Jahren erkannte Pelé die Vaterschaft für zwei uneheliche Töchter an. Seit April 1994 war er (bis 2008) mit der Psychologin und Gospelsängerin Assíria Lemos Seixas verheiratet, die am 28. September 1996 Zwillinge[15] gebar.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pelé mit Staatspräsident Lula 2008
Pelé mit Staatspräsidentin Dilma Rousseff 2011

Sonstiges & Kurioses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Er hat zum 100-jährigen Bestehen der FIFA am 4. März 2004 die Auswahl für die FIFA 100, eine Liste mit den 125 besten lebenden Fußballspielern, aufgestellt.
  • Aufgrund seines legendären Status’ in der Fußballwelt wurde sein Name häufig als Synonym für einen überragenden Fußballer verwendet: So wurde Zico als weißer Pelé und Neymar als neuer Pelé bezeichnet. Die Fußballer Abédi Pelé und Claus-Dieter Wollitz trugen den Spitznamen Pelé.[18][19][20][21]
  • Am 17. Juli 1967 trat Pelé mit dem FC Santos in einem Saisonvorbereitungsspiel im Stadion El Campín von Bogotá gegen eine kolumbianische Jugendauswahl an. Das Spiel endete 4:2 für Santos. Als es nach der Anerkennung eines Tors der Auswahl durch Referee Guillermo Velásquez zu einem Spielerauflauf der Santosianer kam, unter ihnen Gilmar, Lima und Pepe, wurde Pelé des Feldes verwiesen. Die Zuschauer forderten jedoch nachdrücklich Pelé zu sehen. Der Schiedsrichter übergab die Pfeife an einen seiner Assistenten und Pelé kehrte aus der Kabine aufs Feld zurück. Velásquez erklärte später, er habe nur schwarze Spieler um sich gesehen und geglaubt, Pelé habe ihn gestoßen. 42 Jahre später kam es 2010 am selben Ort anlässlich eines Matchs der Millonarios gegen Santa Fe in Anwesenheit Pelés zu einer ehrenden Erinnerung daran.[22]

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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keines der (angeblichen) Zitate hat eine Quellenangabe --Stepro (Diskussion) 18:40, 15. Nov. 2017 (CET)
  • „Der beste Spieler der Geschichte war Alfredo Di Stefano. Ich weigere mich, Pelé als Spieler zu klassifizieren. Er war darüber.“ – Ferenc Puskás
  • „Ich denke, er ist Fußball. Ihr habt den wirklichen „Special One“ – Mr. Pelé.“ – José Mourinho
  • „Nach dem fünften Tor wollte sogar ich applaudieren.“ – Sigvard Parling nach dem WM-Finale 1958
  • „Als ich Pelé spielen sah, wollte ich meine Fußballschuhe nur noch an den Nagel hängen.“ – Just Fontaine, WM-Torschützenkönig 1958
  • „Für mich war Pelé einfach der komplette Spieler, er hatte keine Schwächen.“ – Bobby Moore
  • „Ich erinnere mich, wie Saldanha von einem brasilianischen Journalisten gefragt wurde, wer der beste Torwart in seinem Kader sei. Er antwortete „Pelé“. Der Mann konnte auf allen Positionen spielen.“ – Bobby Moore
  • „Vor dem Endspiel sagte ich zu mir: Pelé ist aus Fleisch und Knochen, so wie ich. Danach erkannte ich, dass ich Unrecht hatte.“ – Tarcisio Burgnich nach dem WM-Finale 1970
  • „Der beste Spieler aller Zeiten? Pelé. Messi und Cristiano Ronaldo sind beides großartige Spieler mit außerordentlichen Fähigkeiten, aber Pelé war besser.“ – Alfredo Di Stéfano
  • „Ich hatte noch nie Idole. Aber da ich Brasilianer bin, bin ich wie alle anderen in diesem Land. Da wir gute Brasilianer sind, ist Pelé unser Gott, zumindest ist er meiner. Das Spiel dürfte eigentlich nicht Fußball heißen, sondern Pelé.“ – Romário
  • „Ein schweigender Pelé ist ein Poet.“ – Romário
  • „Es wird nur einen Pelé geben, wie es auch nur einen Frank Sinatra oder nur einen Michelangelo gegeben hat. Ich war der Beste.“ – Pelé
  • „Arm, reich, hässlich oder schön, für Gott sind alle Menschen gleich. Warum er ausgerechnet mir diese Gabe geschenkt hat, weiß ich nicht. Ich hätte in meinem Leben nur Fußball spielen können. Michelangelo hat gemalt, Beethoven Klavier gespielt und ich Fußball.“ – Pelé

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pelé spielte zusammen mit vielen anderen ehemaligen Profifußballspielern in dem Film Flucht oder Sieg (1981) mit. Er nahm die Rolle eines amerikanischen Kriegsgefangenen ein und zeigte auch sein fußballerisches Können: Per Fallrückzieher erzielte er den entscheidenden Treffer. Außerdem war er an der Erstellung der Choreographie für die Fußballszenen in dem Film beteiligt.
  • Pelé und Garrincha – Brasilianische Fußballkönige. (OT: Pelé, Garrincha, Dieux du Brésil.) Frankreich, 2002, 81 Min., Regie: Jean-Christophe Rose[23]
  • Pelé Eterno, Dokumentation, 125 min., von Anibal Massaini Neto, Brasilien, 2004[24]
  • Legenden: Pelé, Dokumentation, 45 Min., Buch und Regie: Christian Weisenborn, Produktion: ARD, Erstausstrahlung: 29. Mai 2006[6]
  • Pelé: Birth of a Legend, Biopic, welches die Anfangszeit der Karriere des Fußballers und die Beziehung zu seinem Vater in der Zeit behandelt. Der Film wurde erstmals im April 2016 auf dem Tribeca Film Festival in New York vorgeführt und im Mai 2016 veröffentlicht.[25]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edson Arantes do Nascimento (mit Orlando Duarte und Alex Bellos): Pelé – Mein Leben. Scherz, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-502-18000-5[26]
  • Martin Klein: Pelé und ich. Carlsen, Hamburg 2006, ISBN 3-551-55415-3 (Kinderbuch)
  • Harry Harris: Pelé. His life and times. Welcome Rain Publishers, New York 2002, ISBN 1-56649-223-8
  • Gerhard Hess: Pele. König auf dem grünen Rasen. Copress-Verlag, München 1991, ISBN 3-7679-0361-X.
  • Hack, Fritz: Schwarze Perle Pelé. Der beste Fußballspieler der Welt. Der Mann der 1000 Tore. Moewig, München 1969
  • Mauricio de Sousa: Pelezinho. Susanna Rieder Verlag, München 2013, ISBN 978-3-943919-21-9.
  • Pelé und Brian Winter: Pelé – Warum Fußball?. Hannibal Verlag, Höfen 2014, ISBN 978-3-85445-452-6 (Originalausgabe: Why Soccer Matters)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Geburtsurkunde n.º 7095, folie 123, buch 21-A – Standesamt auf Três Corações: „CERTIDÃO DE NASCIMENTO — CERTIFICO que sob o n° 7.095 às fls. 123 do livro n° 21-A de Registro de Nascimento consta o assento de Edison Arantes do Nascimento, nascido aos vinte e um (21) outubro de mil novecentos e quarenta (1940) às 03 horas e --- minutos em esta Cidade de Três Corações, sexo masculino, filho de João Ramos do Nascimento e de Celeste Arantes.“
  2. a b Sein Name ist „Edison“ gemäß Pelé EternoUniversal Studios
  3. Frank Northen Magill. Dictionary of World Biography: The 20th century (1999), O-Z. Routledge. S. 4175. ISBN 1579580483.
  4. Louis Massarela "Exclusive interview: Pele on his Santos years". FourFourTwo. (Juli 2017)
  5. Pelé: Der beste Fußballer aller Zeiten. Abgerufen am 25. Oktober 2016.
  6. a b c „Legenden: Pelé“, ARD, 29. Mai 2006 (Zugriff am 7. April 2014)
  7. http://www.kenn.com/the_blog/?page_id=553
  8. Times Daily – 1. September 1977 (englisch), abgerufen am 25. August 2016
  9. Pele's Farewell Game, And That's Not All Folks – New York Times – 25. September 1977 (englisch), abgerufen am 25. August 2016
  10. Recopa Sudamericana 1968, spanisch (Zugriff am 7. April 2014)
  11. Recopa Intercontinental, spanisch (Zugriff am 7. April 2014)
  12. fifa.com: „Pelé mit Ehrenpreis ausgezeichnet“
  13. (Bildunterschrift:) Seit der Heirat nur noch mit halbem Herzen beim Fußball: König Pele mit seiner Frau auf Hochzeitsreise bei einem Wiener Heurigen. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Dezember 1966, S. 13 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  14. Sohn Edson muss ins Gefängnis, Bericht auf spiegel.de vom 25. Februar 2017, abgerufen am 2. Juli 2018
  15. Pelé – Último Capítulo, terra.com.br, portugiesisch (Zugriff 2. November 2015)
  16. Spalte 4, ganz unten: «Ehrenbürger von Santos». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 19. August 1965, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  17. The Independent vom 4. December 1997 00:02 GMT
  18. Artikel über Neymar (Memento vom 6. August 2011 im Internet Archive)
  19. Artikel über Zico
  20. Artikel über Wollitz
  21. Artikel über Abedi Pele
  22. Pelé será homenageado no estádio em que „expulsou“ o árbitro, esportes.r7, 13. Januar 2010 (Zugriff am 1. November 2015)
  23. Pelé und Garrincha: Inhaltsangabe (Memento vom 17. November 2009 im Internet Archive) von arte
  24. Pelé Eterno. Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juni 2015 (englisch).
  25. Pelé. Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juni 2015 (englisch).
  26. Leseprobe: Mein Leben (PDF; 5,7 MB) von Pelé
VorgängerAmtNachfolger
Bester Junger Spieler der WM
1958
(nachträgliche Internetwahl)
Flórián Albert