ZFC Meuselwitz

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ZFC Meuselwitz
Logo
Basisdaten
Name Zipsendorfer Fußballclub
Meuselwitz e.V.
Sitz Meuselwitz, Thüringen
Gründung 1990
Farben Rot-Weiß
Präsident Hubert Wolf
Website www.zfc.de
Erste Mannschaft
Trainer Heiko Weber
Stadion bluechip-Arena
Plätze 5.260
Liga Regionalliga Nordost
Thüringenliga (II.)
2016/17 14. Platz
5. Platz (II.)
Heim
Auswärts

Der ZFC Meuselwitz e. V. ist ein Fußballverein aus Meuselwitz im Landkreis Altenburger Land, beheimatet im Ortsteil Zipsendorf. Die Vereinsfarben sind Weiß und Rot. Innerhalb des ZFC existieren neben dem Fußball auch eine Cheerleading- und eine Kegel-Abteilung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge des ZFC Meuselwitz gehen auf den 1900 gegründeten Verein Sportlust Zipsendorf zurück, der jedoch bis 1945 überregional nicht in Erscheinung trat. Als nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der sowjetischen Besatzungszone alle Sportvereine endgültig zerschlagen wurden, setzte nach Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften (BSG) Ende der 1940er Jahre die BSG Aktivist Zipsendorf als Betriebssportgemeinschaft des Zipsendorfer Braunkohlewerkes den Sportbetrieb fort. Die Sektion Fußball konnte in den 1950er Jahren erste Erfolge verbuchen, 1954, 1955 und 1956 wurde die Altenburger Kreismeisterschaft gewonnen, letztere war verbunden mit dem Aufstieg in die fünftklassige Bezirksklasse Leipzig. Dort konnte sich die BSG Aktivist bis 1959 halten, ein 6. Platz in der Saison 1959 bedeutete den Abstieg in die Kreisklasse, da die Bezirksklasse aufgelöst wurde. 1976 wurde die BSG aufgrund der Eingemeindung von Zipsendorf nach Meuselwitz in Aktivist Meuselwitz umbenannt.

Infolge der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen durch die Wende von 1989 formierte sich die Betriebssportgemeinschaft 1990 in den eingetragenen Verein „Bergbausportverein“ um. Kurz darauf gliederte sich die Fußballabteilung aus und gründete den Fußballverein (FV) Zipsendorf. Nachdem der Verein lange Zeit auf Kreisebene gespielt hatte, brachten die neunziger Jahre zunächst unter dem DDR-Auswahlspieler Konrad Schaller als Trainer den mehrfachen Aufstieg: 1994, 1995, 1996 und 1997 stieg der Verein, der sich ab 1994 „Zipsendorfer Fußballclub (ZFC) Meuselwitz“ nannte, in die jeweils nächsthöhere Spielklasse auf. Ab der Saison 1997/98 spielte der ZFC in der Thüringenliga und erreichte am Ende der Spielzeit immer einen einstelligen Tabellenplatz. Im Frühjahr 2002 wurde der ehemalige DDR-Nationalspieler Damian Halata Trainer des ZFC und blieb es bis 2006. 2003 erreichte der Verein das Halbfinale des Thüringer Landespokals. 2004 stieg der ZFC Meuselwitz in die Oberliga Nordost auf. In dieser Liga konnte sich der ZFC gut behaupten, was die Plätze 6 (im Jahr 2005) sowie 5 (2006 und 2007) zum Ausdruck bringen. Von Dezember 2007 bis zu seiner Beurlaubung am 2. Mai 2011 war Halata erneut Trainer des ZFC.

Am 31. Mai 2009 erreichte der ZFC Meuselwitz am vorletzten Spieltag der Saison den vorzeitigen Aufstieg in die Regionalliga. In der Nordstaffel dieser Spielklasse belegten die Meuselwitzer in ihrer ersten Saison den 10. Tabellenplatz. Am 16. Mai 2010 gewann der ZFC durch einen 2:0-Sieg über den Oberligisten VfB Pößneck den Thüringer Landespokal. Damit qualifizierte sich der Verein für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2010/11, in der er mit 0:2 gegen den 1. FC Köln verlor. In der Regionalligasaison 2010/11 belegten die Meuselwitzer in der Abschlusstabelle Platz 11. Mit einem 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen über den Verbandsligisten 1. SC 1911 Heiligenstadt konnte der ZFC den TFV-Pokal erfolgreich verteidigen und somit in der Saison 2011/12 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals antreten. Dem ZFC wurde der Aufsteiger Hertha BSC zugelost; für das Spiel wurden über 8.000 Zuschauer erwartet. Da die Kapazität der bluechip-Arena nicht ausreichte, wurden extra für dieses Spiel Zusatztribünen errichtet. Das Spiel ging vor 8.000 Zuschauern mit 0:4 verloren.

Ligazugehörigkeit ab 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 31. August 2017

Nr. Nation Name Geburtstag im Verein seit letzter Verein
Tor
31 DeutscherDeutscher Steven Braunsdorf 24. Jan. 1992 2016 TSG Neustrelitz
1 DeutscherDeutscher Tom Pachulski 15. Feb. 1997 2017 Werder Bremen II
Abwehr
2 DeutscherDeutscher Francesco Lubsch 29. Dezember 1993 2014 Dynamo Dresden II
3 TürkeTürke Arman Aydeniz 29. September 1996 2017 VfB Bühl
4 DeutscherDeutscher Felix Müller 4. Juni 1997 2015 Meuselwitz II
20 PolePole Gracjan Horoszkiewicz 18. März 1995 2017 Podbeskidzie Bielsko-Biala
21 DeutscherDeutscher Pierre le Beau 8. März 1986 2016 Kickers Offenbach II
5 DeutscherDeutscher David Urban 4. Juni 1992 2015 FSV Wacker Nordhausen
26 DeutscherDeutscher Denny Krahl 11. Mai 1991 2017 FC Oberlausitz Neugersdorf
Mittelfeld
6 DeutscherDeutscher Luca Bürger 25. Juli 1996 2017 FC Schalke 04 II
7 DeutscherDeutscher Janik Mäder 27. September 1996 2017 Budissa Bautzen
8 DeutscherDeutscher René Weinert 22. September 1985 2005 SV Schmölln 1913
19 DeutscherDeutscher Sebastian Albert 26. Februar 1987 2012 FC Grün-Weiß Piesteritz
22 DeutscherDeutscher Fabian Stenzel 7. Oktober 1986 2017 Chemnitzer FC
23 DeutscherDeutscher Michael Rudolph 5. März 1986 2008 SV Naunhof 1920
14 TürkeTürke Berkan Aydeniz 14. März 1999 2017 SV Sinzheim 29
27 DeutscherDeutscher Yves Brinkmann 10. Juli 1992 2016 TSG Neustrelitz
16 DeutscherDeutscher Fabian Raithel 8. Dezember 1995 2016 SSV Jahn Regensburg
Sturm
9 DeutscherDeutscher Andy Trübenbach 12. Juli 1991 2015 FC Eisenach
10 DeutscherDeutscher Yanick Haag 10. Juni 1995 2017 SC Hauenstein
11 DeutscherDeutscher Daniel Barth 30. Dezember 1993 2017 Budissa Bautzen
12 DeutscherDeutscher Jon Mogge 14. Januar 1997 2017 FSV Wacker Nordhausen

Trainer- und Funktionsteam (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 31. August 2017

Nat. Name Funktion
Trainerstab
DeutscherDeutscher Heiko Weber Cheftrainer
DeutscherDeutscher Thomas Köhler Co-Trainer
Sportliche Leitung und weiteres
DeutscherDeutscher Enrico Scheil Mannschaftsleiter

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]