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ZFC Meuselwitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ZFC Meuselwitz
Logo
Basisdaten
Name Zipsendorfer Fußballclub
Meuselwitz (ZFC Meuselwitz) e. V.[1]
Sitz Meuselwitz-Zipsendorf, Thüringen
Gründung 4. Oktober 1948
Farben Rot-Weiß
Mitglieder 470 (Stand: 2021)
Präsident Hubert Wolf
Website zfc.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Georg-Martin Leopold
Spielstätte bluechip-Arena
Plätze 5260
Liga Regionalliga Nordost
2024/25 11. Platz
Heim
Auswärts

Der Zipsendorfer Fußballclub Meuselwitz e. V., kurz ZFC Meuselwitz, ist ein Fußballverein aus Meuselwitz im Landkreis Altenburger Land, beheimatet im Ortsteil Zipsendorf. Die Vereinsfarben sind Weiß und Rot. Innerhalb des ZFC existieren neben dem Fußball auch eine Cheerleading- und eine Kegel-Abteilung.

Die Ursprünge des ZFC Meuselwitz gehen auf den 1900 gegründeten Verein Sportlust Zipsendorf zurück, der jedoch bis 1945 überregional nicht in Erscheinung trat. Als nach Ende des Zweiten Weltkriegs in den deutschen Besatzungszonen alle Sportvereine zerschlagen wurden, setzte nach Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften (BSG) Ende der 1940er Jahre die BSG Aktivist Zipsendorf als Betriebssportgemeinschaft des Zipsendorfer Braunkohlewerkes den Sportbetrieb fort. Die Sektion Fußball konnte in den 1950er Jahren erste Erfolge verbuchen, 1954, 1955 und 1956 wurde die Altenburger Kreismeisterschaft gewonnen, letztere war verbunden mit dem Aufstieg in die fünftklassige Bezirksklasse Leipzig. Dort konnte sich die BSG Aktivist bis 1959 halten, ein 6. Platz in der Saison 1959 bedeutete den Abstieg in die Kreisklasse, da die Bezirksklasse aufgelöst wurde. 1976 wurde die BSG aufgrund der Eingemeindung von Zipsendorf nach Meuselwitz in Aktivist Meuselwitz umbenannt.

Infolge der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen durch die Wende von 1989 formierte sich die Betriebssportgemeinschaft 1990 in den eingetragenen Verein Bergbausportverein Meuselwitz[2] um. Kurz darauf gliederte sich die Fußballabteilung aus und gründete 1991 den Zipsendorfer Fußballverein (ZFV). Nachdem der Verein lange Zeit auf Kreisebene gespielt hatte, brachten die neunziger Jahre zunächst unter dem DDR-Auswahlspieler Konrad Schaller als Trainer den mehrfachen Aufstieg: 1994, 1995, 1996 und 1997 stieg der Verein, der sich ab 1994 „Zipsendorfer Fußballclub (ZFC) Meuselwitz“ nannte, in die jeweils nächsthöhere Spielklasse auf. Ab der Saison 1997/98 spielte der ZFC in der Thüringenliga und erreichte am Ende der Spielzeit immer einen einstelligen Tabellenplatz. Im Frühjahr 2002 wurde der ehemalige DDR-Nationalspieler Damian Halata Trainer des ZFC und blieb es bis 2006. 2003 erreichte der Verein das Halbfinale des Thüringer Landespokals. 2004 stieg der ZFC Meuselwitz in die Oberliga Nordost auf. In dieser Liga konnte sich der ZFC gut behaupten, was die Plätze 6 (im Jahr 2005) sowie 5 (2006 und 2007) zum Ausdruck bringen. Von Dezember 2007 bis zu seiner Beurlaubung am 2. Mai 2011 war Halata erneut Trainer des ZFC.

Am 31. Mai 2009 erreichte der ZFC Meuselwitz am vorletzten Spieltag der Saison den vorzeitigen Aufstieg in die Regionalliga. In der Nordstaffel dieser Spielklasse belegten die Meuselwitzer in ihrer ersten Saison den 10. Tabellenplatz. Am 16. Mai 2010 gewann der ZFC durch einen 2:0-Sieg über den Oberligisten VfB Pößneck den Thüringer Landespokal. Damit qualifizierte sich der Verein für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2010/11, in der er mit 0:2 gegen den 1. FC Köln verlor. In der Regionalligasaison 2010/11 belegten die Meuselwitzer in der Abschlusstabelle Platz 11. Mit einem 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen über den Verbandsligisten 1. SC 1911 Heiligenstadt konnte der ZFC den TFV-Pokal erfolgreich verteidigen und somit in der Saison 2011/12 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals antreten. Dem ZFC wurde der Aufsteiger Hertha BSC zugelost; für das Spiel wurden über 8.000 Zuschauer erwartet. Da die Kapazität der bluechip-Arena nicht ausreichte, wurden extra für dieses Spiel Zusatztribünen errichtet. Das Spiel ging vor 8.000 Zuschauern mit 0:4 verloren.

Ligazugehörigkeit ab 1993

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Kader der Saison 2025/26

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(Stand: 13. April 2026)[3]

Nr.Nat.SpielerGeborenIm Verein seit
Tor
1DeutschlandJustin Fietz10. Aug. 20022021
32DeutschlandChris Kroner2. Juli 19922025
36DeutschlandLukas Sedlak9. Sep. 19992023
Abwehr
3DeutschlandFelix Rehder11. Juli 20022022
13DeutschlandDavid Pfeil26. Juni 20012024
16DeutschlandBen Nitschke27. Juli 20022023
17DeutschlandHendrik Wurr15. Sep. 19952024
20DeutschlandFabian Raithel8. Dez. 19952022
38DeutschlandNiklas Jeck18. Sep. 20012026
Mittelfeld
5DeutschlandEric Stiller11. März 20022025
6DeutschlandLuca Bürger25. Juli 19962017
10DeutschlandCemal Kaymaz7. Dez. 19972025
11DeutschlandElias Ndukwe Oke29. Okt. 20042025
14DeutschlandNick Seidemann11. Mai 20062025
18DeutschlandTheo Teßmer11. Mai 20062025
27DeutschlandBastian Burghold8. Juli 20062025
30DeutschlandRené Eckardt22. Feb. 19902021
33DeutschlandLeon Schmökel9. Juni 20022023
Sturm
9DeutschlandAndy Trübenbach12. Juli 19912025
19DeutschlandChristoph Pauling30. Juni 20002023
21Califo Baldé16. Jan. 20002025
22DeutschlandFlorian Hansch22. Aug. 19952021
23DeutschlandLuis Fischer6. Mai 20042025
29DeutschlandFelix Pilger10. Mai 20022026

Bekannte Spieler

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Einzelnachweise

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  1. Amtsgericht Altenburg, VR 200282.
  2. Amtsgericht Altenburg, VR 200104.
  3. Homepage ZFC Meuselwitz. Abgerufen am 12. April 2026.