ZFC Meuselwitz

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ZFC Meuselwitz
Logo
Voller Name Zipsendorfer Fußballclub
Meuselwitz e.V.
Ort Meuselwitz
Gegründet 1990
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion bluechip-Arena
Plätze 5.260
Präsident Hubert Wolf
Trainer Heiko Weber
Homepage www.zfc.de
Liga Regionalliga Nordost
Landesklasse Thüringen Ost (II.)
2015/16 14. Platz
2. Platz (II.)
Heim
Auswärts

Der ZFC Meuselwitz e. V. ist ein Fußballverein aus Meuselwitz im deutschen Landkreis Altenburger Land. Er ist im Ortsteil Zipsendorf beheimatet. Die Vereinsfarben sind Weiß und Rot. Innerhalb des ZFC existieren neben dem Fußball auch eine Cheerleading- und eine Kegel-Abteilung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge des ZFC Meuselwitz gehen auf den 1900 gegründeten Verein Sportlust Zipsendorf zurück, der jedoch bis 1945 überregional nicht in Erscheinung trat. Als nach Ende des Zweiten Weltkrieges in der sowjetischen Besatzungszone alle Sportvereine endgültig zerschlagen wurden, setzte nach Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften (BSG) Ende der 1940er Jahre die BSG Aktivist Zipsendorf als Betriebssportgemeinschaft des Zipsendorfer Braunkohlewerkes den Sportbetrieb fort. Die Sektion Fußball konnte in den 1950er Jahren erste Erfolge verbuchen, 1954, 1955 und 1956 wurde die Altenburger Kreismeisterschaft gewonnen, letztere war verbunden mit dem Aufstieg in die fünftklassige Bezirksklasse Leipzig. Dort konnte sich die BSG Aktivist bis 1959 halten, ein 6. Platz in der Saison 1959 bedeutete den Abstieg in die Kreisklasse, da die Bezirksklasse aufgelöst wurde. Es war das Ende der Präsenz auf Bezirksebene. 1976 wurde die BSG aufgrund der Eingemeindung von Zipsendorf nach Meuselwitz in Aktivist Meuselwitz umbenannt.

Infolge der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen durch die Wende von 1989 formierte sich die Betriebssportgemeinschaft 1990 in den eingetragenen Verein „Bergbausportverein“ um. Kurz darauf gliederte sich die Fußballabteilung aus und gründete den Fußballverein (FV) Zipsendorf. Nachdem der Verein lange Zeit auf Kreisebene gespielt hatte, brachten die neunziger Jahre zunächst unter dem DDR-Auswahlspieler Konrad Schaller als Trainer den mehrfachen Aufstieg: 1994, 1995, 1996 und 1997 stieg der Verein, der sich ab 1994 „Zipsendorfer Fußballclub (ZFC) Meuselwitz“ nannte, in die jeweils nächsthöhere Spielklasse auf. Ab der Saison 1997/98 spielte der ZFC in der Thüringenliga und erreichte am Ende der Spielzeit immer einen einstelligen Tabellenplatz. Im Frühjahr 2002 wurde der ehemalige DDR-Nationalspieler Damian Halata Trainer des ZFC und blieb es bis 2006. 2003 erreichte der Verein das Halbfinale des Thüringer Landespokals. 2004 stieg der ZFC Meuselwitz in die Oberliga Nordost auf. Innerhalb dieser Liga konnte sich der ZFC gut behaupten, was die Plätze 6 im Jahr 2005 sowie 5 in den Jahren 2006 und 2007 zum Ausdruck bringen. Von Dezember 2007 bis zu seiner Beurlaubung am 2. Mai 2011 war Halata erneut Trainer des ZFC.

Am 31. Mai 2009 erreichte der ZFC Meuselwitz am vorletzten Spieltag der Saison den vorzeitigen Aufstieg in die Regionalliga. In der Nordstaffel dieser Spielklasse belegten die Meuselwitzer in ihrer ersten Saison den 10. Tabellenplatz. Am 16. Mai 2010 gewann der ZFC nach einem 2:0-Sieg über den Oberligisten VfB Pößneck den Thüringer Landespokal. Damit qualifizierte sich der Verein für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2010/11, in der er mit 0:2 gegen den 1. FC Köln verlor. In der Regionalligasaison 2010/11 belegten die Meuselwitzer in der Abschlusstabelle den 11. Platz. Mit einem 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen über den Verbandsligisten 1. SC 1911 Heiligenstadt konnte der ZFC den TFV-Pokal erfolgreich verteidigen und somit in der Saison 2011/12 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals antreten. Dem ZFC wurde dabei der Aufsteiger Hertha BSC zugelost. Es wurden für dieses Spiel über 8.000 Zuschauer erwartet. Da die Kapazität der bluechip-Arena nicht ausreichte, wurden extra für dieses Spiel Zusatztribünen errichtet. Das Spiel ging vor 8000 Zuschauern mit 0:4 verloren.

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader 2014/15[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum beim ZFC seit
Torhüter
1 Chris Flader DeutschlandDeutschland 2. Juli 1992 2012
30 Andreas Naumann DeutschlandDeutschland 17. Januar 1993 2014
33 Norman Teichmann DeutschlandDeutschland 12. April 1983 2011
Abwehr
2 Francesco Lubsch DeutschlandDeutschland 29. Dezember 1993 2014
6 Frank Müller DeutschlandDeutschland 24. Oktober 1986 2008
7 Mirko Kotowski DeutschlandDeutschland 2. August 1980 2002
18 Florian Kuhlmey DeutschlandDeutschland 15. April 1994 2014
20 Gelicio-Aurelio Banze MosambikMosambik DeutschlandDeutschland 15. Juni 1994 2014
22 Robert Böhme DeutschlandDeutschland 10. Oktober 1981 2010
Mittelfeld
5 Carsten Sträßer DeutschlandDeutschland 5. Juli 1980 2014
8 René Weinert DeutschlandDeutschland 22. September 1985 2005
14 Raik Hildebrandt DeutschlandDeutschland 9. März 1986 2014
15 Otavio Zardo da Rosa BrasilienBrasilien 30. November 1994 2014
16 Manuel Starke DeutschlandDeutschland 8. November 1985 2010
17 Daniel Kornagel DeutschlandDeutschland 3. Juni 1993 2014
19 Sebastian Albert DeutschlandDeutschland 26. Februar 1987 2012
23 Michael Rudolph DeutschlandDeutschland 5. März 1986 2008
24 Andreas Luck DeutschlandDeutschland 8. Dezember 1985 2009
26 Benjamin Boltze DeutschlandDeutschland 24. Juni 1986 2013
Sturm
3 Alysson Andrei Vargas BrasilienBrasilien 28. Dezember 1994 2014
10 Sebastian Latowski DeutschlandDeutschland PolenPolen 31. März 1990 2011
11 Sebastian Weiske DeutschlandDeutschland 23. April 1994 2013

Stand: 8. August 2014

Trainer- und Betreuerstab 2014/15[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Funktion
Dietmar Demuth Cheftrainer
Karsten Oswald Co-Trainer
René Hermann Physiotherapeut
Steffen Herrmann med. Betreuer
Bernd Wirth Mannschaftsleiter
Dieter Wild Mannschaftsleiter

Ligazugehörigkeit ab 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]