FSV Zwickau

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FSV Zwickau
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Voller Name Fußball-Sportverein Zwickau e. V.
Ort Zwickau, Sachsen
Gegründet 1912/1990
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion Stadion Zwickau
Plätze 10.183
Trainer Torsten Ziegner
Homepage www.fsv-zwickau.de
Liga 3. Liga
2015/16 1. Platz (Regionalliga Nordost)
Heim
Auswärts

Der FSV Zwickau (ausgeschrieben: Fußball-Sportverein Zwickau e. V.) ist ein Fußballverein in der westsächsischen Stadt Zwickau. Er wurde 1912 gegründet und gehört gegenwärtig der 3. Liga an.

Strukturelle Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wurzeln des FSV liegen im Zwickauer Stadtteil Planitz. Dort spielte vor dem Zweiten Weltkrieg der Planitzer SC, der von 1933 bis 1944 in der Gauliga Sachsen vertreten war. Nach Kriegsende wurden in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) alle Sportvereine auf Dauer aufgelöst. Zur Weiterführung des Sportverkehrs wurden lose organisierte Sportgemeinschaften (SG) erlaubt, die anfangs nur auf lokaler Ebene Wettkämpfe austragen durften. Planitzer Sportler gründeten am 15. März 1946 die SG Planitz, die sich in der Folge zunächst im Kreis Zwickau, ab 1947 im Land Sachsen an den Fußballmeisterschaften beteiligte.

Um den Sportgemeinschaften in der SBZ eine gesicherte Finanzierung und Logistik zu gewährleisten, wurde der Sportbetrieb ab 1948 über Betriebssportgemeinschaften (BSG) organisiert. Dies nutzten mehrere Zwickauer Sportgemeinschaften, um mit Hilfe des Fahrzeugwerks Horch und unter Hinzuziehung von Fußballspielern der SG Planitz am 15. März 1949 die Zentrale Sportgemeinschaft (ZSG) Horch Zwickau zu gründen. Nachdem im Mai 1950 in der inzwischen gegründeten DDR die republikweit agierende Sportvereinigung Motor für den Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau ins Leben gerufen worden war, wurde am 14. Mai 1950 die ZSG in die BSG Motor Zwickau umgewandelt.

1968 wurde die BSG Motor zum Vorreiter der betriebsbezogenen Namensänderungen bei Betriebssportgemeinschaften. Als erste BSG in den höheren Fußball-Ligen legten die Zwickauer den Namen der Sportvereinigung ab und verwiesen ab 1. Februar 1968 mit der neuen Bezeichnung BSG Sachsenring deutlich auf ihren Trägerbetrieb VEB Sachsenring Automobilwerke (vormals Horch) hin. Am 31. März 1969 schloss sich die BSG Aktivist Karl Marx Zwickau der BSG Sachsenring an. Die in der zweitklassigen DDR-Liga spielende Fußballmannschaft trat künftig als BSG Sachsenring II an. Nach der politischen Wende von 1989/90 wurde das Verbot der Bildung von Vereinen hinfällig, und die politische Beeinflussung des Sports durch die DDR-Regierung wurde beendet. Beides nahmen Mitglieder der Sektion Fußball der BSG Sachsenring zum Anlass, am 1. Januar 1990 die Ausgliederung und Gründung des eingetragenen Vereins Fußball-Sport-Verein (FSV) Zwickau zu beschließen.

Zeitleiste
15. März 1946 SG Planitz
15. März 1949 ZSG Horch Zwickau
14. Mai 1950 BSG Motor Zwickau
1. Februar 1968 BSG Sachsenring Zwickau
1. Januar 1990 FSV Zwickau (lt. Satzung)
Historische Logos:

Entwicklung im Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebssportgemeinschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1948 hatte sich die SG Planitz für die Teilnahme an der 1. Fußball-Ostzonenmeisterschaft qualifiziert und besiegte im Endspiel die SG Freiimfelde Halle durch ein Tor von Horst Weiß mit 1:0. Als Vierter in der Finalrunde Sachsen 1949 verpasste die neu gebildete ZSG Horch Zwickau die Teilnahme an der Ostzonenmeisterschaft 1949, erreichte aber in den Qualifikationsspielen der Halbfinalverlierer im FDGB-Pokal gegen die SG Zeiss Jena (1:1 n.V., 2:2 n.V., 3:0) die Teilnahme an der Ostzonenliga (später DDR-Oberliga), die 1949/50 in ihre erste Saison ging. Dort wurde die ZSG mit 20 Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen erster Fußballmeister der DDR. Die Stammelf setzte sich aus folgenden Spielern zusammen:

Max Hofsommer (16 Spiele/Tore -) – Egon Jugel (19/-), Helmut Schubert (18/-) – Manfred Fuchs (22/-), Gottfried Lenk (21/14), Herbert Heinze (26/11) – Lothar Kunack (24/6), Siegfried Meier (26/6), Heinz Satrapa (23/20), Karl Dittes (16/3), Johannes Breitenstein (21/1)

Bis 1983 spielten die Zwickauer ohne Unterbrechung in der DDR-Oberliga. Als BSG Motor wurden sie 1963 und 1967 DDR-Pokalsieger, 1975 holten sie als BSG Sachsenring ihren dritten Pokalerfolg. Im Europapokal der Pokalsieger 1975/76 errang die BSG Sachsenring ihren größten internationalen Erfolg. Nach der Eliminierung von Panathinaikos Athen (0:0, 2:0), AC Florenz (0:1, 1:0/5:4 E) und Celtic Glasgow (1:1, 1:0) erreichten die Zwickauer das Halbfinale und unterlagen erst dort dem späteren Pokalsieger RSC Anderlecht mit 0:3 und 0:2. Nach Gründung der Sport- bzw. Fußballclubs war Zwickau mehrfach Abschluss der Saison die bestplatzierte BSG in der Oberliga. 1983 musste Sachsenring Zwickau erstmals aus der Oberliga absteigen. Die Folgejahre waren von mehreren Auf- und Abstiegen zwischen DDR-Liga und Oberliga geprägt. Die letzte Saison im DDR-Fußball-Spielbetrieb beendete die BSG Sachsenring 1989/90 auf Platz vier in der DDR-Liga.

Fußball-Sport-Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neue Verein FSV Zwickau spielte 1990/91 in der zweitklassigen Liga des Nordostdeutschen Fußballverbandes weiter. Als Sieger in der Staffel B qualifizierten sich die Zwickauer für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, wurden aber nur Dritter und mussten 1991/92 in der Fußball-Oberliga Nordost, der damals 3. Spielklasse im DFB-Ligensystem, antreten.

Von der Saison 1994/95 bis 1997/98 spielte der FSV Zwickau in der Zweiten Bundesliga. Während der vier Serien im Profifußball wurde 1995/96 sogar der Aufstieg in die 1. Liga knapp verpasst. Im Jahre 1998 stieg die Mannschaft wieder in das Amateurlager ab. Vorausgegangen war Ende 1996 die Entlassung des Erfolgstrainers Gerd Schädlich. In der Mitte der ersten Halbserie 1999/2000 spitzte sich dann die finanzielle Lage beim FSV zu, welche in der Zahlungsunfähigkeit des Vereins gipfelte. Das Insolvenzverfahren wurde nach längerer Zeit erfolgreich abgeschlossen. Seitdem heißen die Ziele beim FSV Zwickau Konsolidierung der Finanzen und sportlicher Neuanfang. 2005 stieg der Verein aus der Südstaffel der Oberliga Nordost (damals vierte Liga in Deutschland) in die Landesliga Sachsen ab, der direkte Wiederaufstieg gelang. Ab der Saison 2006/07 spielte der FSV Zwickau wieder in der NOFV-Oberliga Süd (fünfte Liga nach Gründung der 3. Liga in Deutschland). Nach nur einem Punkt aus vier Spielen wurde der Trainer Heinz Dietzsch im September 2007 entlassen und von Peter Keller abgelöst.

Nachdem bekannt wurde, dass der Verein Schulden in Höhe von ca. 700.000 € hat, musste der Verein am 8. März 2010 erneut Insolvenz anmelden. Nach erfolgreichem Abschluss des Insolvenzverfahrens 2010 spielte der FSV Zwickau weiter in der fünften Liga und stand 2012 bereits Wochen vor Saisonschluss als Aufsteiger in die Regionalliga Nordost fest. Dort beendete der Verein die Saison 2012/13 als Tabellendritter hinter RB Leipzig und dem FC Carl Zeiss Jena. In der Spielzeit 2014/15 verspielte der FSV Zwickau in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem 1. FC Magdeburg erst am vorletzten Spieltag die Meisterschaft der Regionalliga Nordost und damit die Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga.

Ein Jahr später erreichte der FSV Zwickau die Aufstiegsspiele: In der Saison 2015/16 belegten die Sachsen aufgrund des besseren Torverhältnisses den ersten Platz vor dem punktgleichen Berliner AK. In den Spielen um den Aufstieg in die 3. Liga traf das Team von Trainer Torsten Ziegner auf die SV Elversberg. Das Hinspiel im Saarland endete 1:1. Das Rückspiel im Plauener Vogtlandstadion ging mit 1:0 für den FSV aus, wodurch dieser in der Saison 2016/17 zum ersten Mal in der 3. Liga spielen wird.

Die zweite Mannschaft des Vereins beendete die Saison 2010/11 in der Bezirksklasse als Erster und stieg in die Bezirksliga auf. In der Spielzeit 2011/12 beendete die zweite Mannschaft die Saison auf Platz 1 und spielte ab 2012/13 in der Landesliga Sachsen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1948 Ostzonenmeister SG Planitz
1950 DDR-Meister BSG Motor
1963 FDGB-Pokalsieger
1967 FDGB-Pokalsieger
1975 FDGB-Pokalsieger BSG Sachsenring
1976 Halbfinale EC Pokalsieger
1985 Oberliga-Aufstieg
1988 Oberliga-Aufstieg
1994 Aufstieg 2. Bundesliga FSV Zwickau
2006 Aufstieg NOFV-Oberliga
2012 Aufstieg Regionalliga
2016 Aufstieg 3. Liga

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Ligenniveau Liga Platz
1949/50 1 DDR-Oberliga 1.
1950/51 1 DDR-Oberliga 3.
1951/52 4.
1952/53 3.
1953/54 11.
1954/55 5.
1955 4.
1956 11.
1957 10.
1958 8.
1959 8.
1960 4.
1961/62 5.
1962/63 7.
1963/64 12.
1964/65 8.
1965/66 10.
1966/67 3.
1967/68 7.
1968/69 5.
1969/70 5.
1970/71 6.
1971/72 7.
1972/73 8.
1973/74 8.
1974/75 7.
1975/76 9.
1976/77 8.
1977/78 10.
1978/79 12.
1979/80 8.
1980/81 11.
1981/82 12.
1982/83 1 DDR-Oberliga 14.
1983/84 2 DDR-Liga 1.
1984/85 2 DDR-Liga 1.
1985/86 1 DDR-Oberliga 14.
1986/87 2 DDR-Liga 2.
1987/88 2 DDR-Liga 1.
1988/89 1 DDR-Oberliga 13.
1989/90 2 DDR-Liga 4.
1990/91 1.
Saison Ligenniveau Liga Platz
1991/92 3 NOFV-Oberliga Staffel Süd 1.
1992/93 5.
1993/94 3 NOFV-Oberliga Staffel Süd 1.
1994/95 2 2. Bundesliga 16.
1995/96 5.
1996/97 14.
1997/98 2 2. Bundesliga 17.
1998/99 3 Regionalliga Nordost 4.
1999/00 3 Regionalliga Nordost 18.
2000/01 4 NOFV-Oberliga Staffel Süd 4.
2001/02 6.
2002/03 6.
2003/04 8.
2004/05 4 NOFV-Oberliga Staffel Süd 14.
2005/06 5 Landesliga Sachsen 1.
2006/07 4 NOFV-Oberliga Staffel Süd 9.
2007/08 14.
2008/09 5 7.
2009/10 9.
2010/11 9.
2011/12 5 NOFV-Oberliga Staffel Süd 1.
2012/13 4 Regionalliga Nordost 3.
2013/14 6.
2014/15 2.
2015/16 4 Regionalliga Nordost 1.
2016/17 3 3. Liga

In der ewigen Tabelle der DDR-Oberliga belegt Zwickau den 9. Platz.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wechsel vor der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgänge
  1. Sebastian Mai nach Preußen Münster[1]
  2. Patrick Grander nach VFC Plauen[1]
  3. Alexander Morosow nach VFC Plauen[1]
  4. Tom Neukam, ohne Verein[1]
Neuzugänge
  1. Marcel Bär, Mittelfeld, von FC Carl Zeiss Jena[2]
  2. Marcel Gebers, Abwehr, von Kickers Offenbach[3][4]
  3. Lukas Wilton, Abwehr, von Hannover 96[3][4]
  4. Felix Geisler, Mittelfeld, von Energie Cottbus[5]
  5. Nils Miatke, Abwehr, von Erzgebirge Aue[6]
  6. Johannes Brinkies, Torwart, von Hansa Rostock[1]
  7. Alexander Sorge, Abwehr, von RB Leipzig[1]
  8. Ronny König, Mittelstürmer, vom Chemnitzer FC[1]
  9. Mike Könnecke, Rechtsaußen, von Erzgebirge Aue[1]
  10. Maximilian Rosenkranz, Torwart, eigene U19[1]
Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum beim FSV seit

Tor

1 Johannes Brinkies DeutscherDeutscher 20.06.1993 2016
12 Maximilian Rosenkranz DeutscherDeutscher 23.01.1997 2016
21 Marian Unger DeutscherDeutscher 17.11.1983 2012

Abwehr

2 Patrick Wolf DeutscherDeutscher 12.02.1989 2015
4 Robert Paul DeutscherDeutscher 17.10.1984 2011
6 Christoph Göbel DeutscherDeutscher 23.03.1989 2012
16 Lukas Wilton DeutscherDeutscher EngländerEngländer 13.05.1995 2016
20 René Lange DeutscherDeutscher 22.11.1988 2015
22 Robert Berger DeutscherDeutscher KasacheKasache 07.11.1996 2016
28 Nils Miatke DeutscherDeutscher 30.01.1990 2016
30 Marcel Gebers DeutscherDeutscher 05.06.1986 2016
31 Patrick Göbel DeutscherDeutscher 08.07.1993 2014
33 Alexander Sorge DeutscherDeutscher 21.04.1993 2016

Mittelfeld

9 Marcel Bär DeutscherDeutscher 08.06.1992 2016
10 Michael Schlicht DeutscherDeutscher 13.11.1993 2014
14 Toni Wachsmuth DeutscherDeutscher 15.11.1986 2014
17 Morris Schröter DeutscherDeutscher 20.08.1995 2015
18 Felix Geisler DeutscherDeutscher 20.03.1997 2016
19 Davy Frick DeutscherDeutscher 05.04.1990 2011

Angriff

5 Aykut Öztürk DeutscherDeutscher TürkeTürke 07.11.1987 2015
7 Oliver Genausch DeutscherDeutscher 01.06.1991 2014
8 Jonas Nietfeld DeutscherDeutscher 15.01.1994 2015
11 Marc-Philipp Zimmermann DeutscherDeutscher 22.03.1990 2014
27 Kevin Bönisch DeutscherDeutscher 08.08.1994 2015

Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Funktion
Torsten Ziegner Trainer
Danny König Co-Trainer
Steffen Süßner 2. Co-Trainer und Torwarttrainer
Mario Kallisch Mannschaftsleiter
Volker Hendel Mannschaftsarzt
Reha-Zentrum Zwickau Physioteam

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westsachsenstadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingangsturm des Westsachsenstadions

Das traditionelle Heimstadion des FSV Zwickau war das bis 2010 genutzte Westsachsenstadion. Es sollte zu einer drittligatauglichen Spielstätte umgebaut werden; der Umbau wurde jedoch seitens der Stadt Zwickau wegen zu hoher Kosten gestoppt.

Sportforum „Sojus 31“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportforum „Sojus 31“

Ab der Saison 2011/12 trug der FSV Zwickau seine Heimspiele im Sportforum „Sojus 31“ in Zwickau-Eckersbach aus.[7] Das Sportforum erfüllt zumindest die Anforderungen an eine Regionalligaspielstätte, verschiedentlich wurde aber Kritik an den Stahlgerüsttribünen geäußert. Gegnerische Fans hatten in der Vergangenheit wiederholt Tribünen bzw. die Umzäunung demontieren können; das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg in der Saison 2014/15 musste wegen eines solchen Vorfalles längere Zeit unterbrochen werden.[8][9][10]

Neues Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadionbaustelle im Mai 2016

Am 26. April 2012 beschloss der Stadtrat von Zwickau in einer Grundsatzentscheidung den Neubau eines Fußballstadions im Stadtteil Eckersbach.[11] Am 26. September 2013 wurde ein entsprechender Bebauungsplan verabschiedet.[12] Die Kosten der Spielstätte mit etwa 10.000 Plätzen – Erweiterungsoption binnen 10 Jahren, je nach sportlichem Erfolg, bis 15.000 Plätze – wird sich etwa auf 21 Millionen Euro belaufen.[13] Die Umbaukosten für das Westsachsenstadion hätten demgegenüber etwa 25 bis 30 Millionen Euro betragen. Der symbolische erste Spatenstich erfolgte am 6. Februar 2015. Die Fertigstellung ist für August 2016 geplant.[14]

Das neue Stadion wird sowohl die Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die 3. Liga als auch Anforderungen der FIFA für mögliche internationale Spiele erfüllen. Die Stadionmiete für den FSV Zwickau bemisst sich an der Ligazugehörigkeit und beträgt 350.000 Euro für die 3. Liga. Im Falle des Nichtaufstiegs und Verbleib in der Fußball-Regionalliga hätte die Miete 250.000 Euro betragen.[15]

Da der Stadionneubau in Eckersbach nicht rechtzeitig zum Saisonbeginn fertig werden wird, werden die ersten Heimspiele der Saison 2016/17, im DDV-Stadion in Dresden stattfinden.[16]

Das erste Pflichtspiel im neuen Stadion soll das DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen den HSV am 22. August 2016 sein.[17]

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existiert eine Ultra-Gruppierung namens „RED KAOS“.[18] Daneben wird noch eine Fanfreundschaft zu Dynamo Dresden gepflegt.[19]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Baingo, Michael Horn: Die Geschichte der DDR-Oberliga. Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-428-6, S. 348.
  • Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 195.
  • Deutscher Sportclub für Fußballstatistiken e.V. (Hrsg.): DDR-Chronik – DDR-Fußball 1949–1991. Bände 1–8. Berlin 2011.
  • Norbert Peschke, Dieter Völkel, Frank Kruczynski (Fotos): Die Geschichte des FSV Zwickau. von Wespenstichen und Haldenbeben. Hrsg.: Fußball-Sport-Verein Zwickau e.V.. Zschiesche, Wilkau-Haßlau 2012, ISBN 978-3-9815145-0-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FSV Zwickau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i FSV Zwickau – Alle Transfers. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 28. Juni 2016.
  2. Zwickau verpflichtet Bär – Freie Presse. In: freiepresse.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  3. a b Perfekt: FSV Zwickau verpflichtet Marcel Gebers und Lukas Wilton. In: liga3-online.de. Abgerufen am 2. Juni 2016.
  4. a b Zwickau verstärkt sich mit Wilton und Gebers titelerg=. In: kicker.de. Abgerufen am 2. Juni 2016.
  5. FSV Zwickau verpflichtet Felix Geisler. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 7. Juni 2016.
  6. FSV Zwickau verpflichtet Nils Miatke. In: welt.de. Abgerufen am 14. Juni 2016.
  7. Zwickau stoppt Stadionbau vollständig. Abgerufen am 5. September 2011.
  8. Spielunterbrechung bei Fußballspiel FSV Zwickau gegen Magdeburg. In: welt.de. 12. Oktober 2014, abgerufen am 14. April 2015.
  9. Zwickau gewinnt gegen Magdeburg. Spielunterbrechung nach Randalen. In: freiepresse.de. Freie Presse, 11. Oktober 2014, abgerufen am 14. April 2015.
  10. Polizei prüft Sabotage-Verdacht. Wurde die Tribüne beim FSV Zwickau manipuliert? In: focus.de. 13. August 2012, abgerufen am 14. April 2015.
  11. radiozwickau.de: Frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch für den Bebauungsplan Nr.104, Zwickau- Eckersbach, südlich Sternenestraße,
  12. Beschlussniederschrift der Stadtratssitzung vom 26. September 2013. In: zwickau.de. Rat der Stadt Zwickau, 26. September 2013, abgerufen am 31. Mai 2016 (Pdf, 217 kB).
  13. News der Regionalliga Nordost – Neue Liga, neues Stadion, altes Personal. In: leipzig.sportbuzzer.de. Abgerufen am 31. Mai 2016.
  14. Symbolischer Spatenstich für das neue Stadion. In: zwickau.de. 6. Februar 2015, abgerufen am 31. Mai 2016.
  15. Termin für Spatenstich in Zwickau steht fest. In: stadionwelt.de. 9. Januar 2015, abgerufen am 31. Mai 2016.
  16. Hammer! Erstes FSV-Heimspiel gegen Magdeburg in Dresden In: mopo24.de. 5. Juli 2016.
  17. FSV Zwickau – Hamburger SV, DFB-Pokal. In: kicker.de. Abgerufen am 28. Juni 2016.
  18. redkaos.de (Memento vom 22. November 2015 im Internet Archive)
  19. Ultras Dynamo. In: ultras-dynamo.de. Abgerufen am 31. Mai 2016.