Meuselwitz

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Meuselwitz in Thüringen, für den gleichnamigen Ortsteil der Stadt Colditz in Sachsen siehe Meuselwitz (Colditz), für den gleichnamigen Ortsteil der Stadt Reichenbach/O.L. in Sachsen siehe dort.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Meuselwitz
Meuselwitz
Deutschlandkarte, Position der Stadt Meuselwitz hervorgehoben
Koordinaten: 51° 3′ N, 12° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger Land
Höhe: 170 m ü. NHN
Fläche: 53,47 km²
Einwohner: 10.233 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 191 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04610
Vorwahl: 03448
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 032
Stadtgliederung: Kernstadt und 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstr. 1
04610 Meuselwitz
Webpräsenz: www.meuselwitz.de
Bürgermeister: Udo Pick (BfM)
Lage der Stadt Meuselwitz im Landkreis Altenburger Land
Altenburg Nobitz Langenleuba-Niederhain Altkirchen Dobitschen Drogen Fockendorf Frohnsdorf Gerstenberg Göhren (bei Altenburg) Göllnitz Göpfersdorf Gößnitz Haselbach (bei Altenburg) Heukewalde Heyersdorf Jonaswalde Jückelberg Kriebitzsch Löbichau Lödla Lucka Lumpzig Mehna Meuselwitz Monstab Nöbdenitz Ponitz Posterstein Rositz Nobitz Schmölln Starkenberg Thonhausen Treben Vollmershain Wildenbörten Windischleuba Ziegelheim Thüringen Landkreis Greiz Sachsen-Anhalt SachsenKarte
Über dieses Bild
Meuselwitz und seine Hauptgebäude um 1800

Meuselwitz ist nach Altenburg und Schmölln die drittgrößte Stadt im thüringischen Landkreis Altenburger Land sowie die flächenmäßig zweitgrößte Kommune des Landkreises. Die Kleinstadt liegt im Dreiländereck mit Sachsen und Sachsen-Anhalt am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht zwischen Altenburg im Südosten und Zeitz im Nordwesten sowie Gera im Südwesten und Leipzig im Nordosten.

War der Ort seit dem 17. Jahrhundert zunächst durch das Wirken des Adelsgeschlechts von Seckendorff geprägt, wandelte sich Meuselwitz ab 1860 zur Industriestadt der Braunkohle. Aus beiden Zeiten sind verschiedene sehenswerte Gebäude erhalten, zur ersten gehören die Orangerie und der Park sowie die Stadtkirche im barocken Stil und zur letzteren das neugotische Rathaus von 1874. Seit jenem Jahr verfügt Meuselwitz auch über die Stadtrechte.

Durch Bombenangriffe 1944 und 1945 wurde ein großer Teil der Stadt zerstört und 250 Menschen verloren ihr Leben.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind im Uhrzeigersinn die Stadt Lucka, Haselbach, Treben, Gerstenberg, die Kreisstadt Altenburg, Rositz und Kriebitzsch im Landkreis Altenburger Land, außerdem im Norden Regis-Breitingen im sächsischen Landkreis Leipzig sowie im Westen Elsteraue und die Stadt Zeitz im sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Meuselwitz gehören neben der Kernstadt mit dem historischen Stadtteil Zipsendorf folgende Ortsteile im Uhrzeigersinn von Norden beginnend:

*Die Ortsteile Mumsdorf, Schnauderhainichen und Wintersdorf haben eigene Ortsbürgermeister.

Zum Ortsteil Wintersdorf gehören die drei mit dem Hauptort verschmolzenen Orte Heukendorf, Pflichtendorf und Gröba, sowie Waltersdorf mit Neubraunshain und das zwischen 1954 und 1957 fast völlig abgebaggerte Ruppersdorf mit dem vom Abriss verschont gebliebenen Bosengröba. Lehma mit dem Ortsteil Trebanz gehörten seit dem 1. Januar 1996 zu Wintersdorf, wurden aber zum 30. Dezember 2008 nach Treben umgegliedert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

12. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatenaufteilung des Altenburger Landes bis 1920
Rathaus
Bahnhofstraße mit der für das Stadtzentrum typischen Architektur

Das heutige Meuselwitz wurde als Rittergut „Muzelbuze“ im Jahre 1139 erstmals urkundlich erwähnt. Anfang des 15. Jahrhunderts befand sich das Gut im Besitz der Herren von Bünau, ab 1578 der niederländischen Emigrantenfamilie (Cramer) von Clauspruch.

Meuselwitz war 1648–1672 von Hexenverfolgung betroffen. Sechs Menschen gerieten in Hexenprozesse, vier wurden hingerichtet, zwei starben unter der Folter. Ihnen wurde der Vorwurf gemacht, sie hätten Hexerei betrieben und einen Drachen gehalten.[3]

Im Jahre 1676 wurde das Gut Meuselwitz von Veit Ludwig von Seckendorff erworben, der 1677 das Schloss Meuselwitz neu erbauen ließ. Der adlige Marktflecken Meuselwitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,[4][5] welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam Meuselwitz wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Zu dieser Zeit lag Meuselwitz im Nordwesten des Herzogtums. Die heutigen Ortsteile Zipsendorf, Brossen, Falkenhain und Rusendorf gehörten bis 1815 zum Gebiet des Hochstifts Naumburg-Zeitz, das unter kursächsischer Hoheit stand. Mit dem Wiener Kongress wurden sie an Preußen abgetreten, wodurch das sachsen-altenburgische Mumsdorf eine Exklave in preußischem Gebiet wurde. Die heutigen Ortsteile Ruppersdorf und Bosengröba gehörten zu dieser Zeit zum Königreich Sachsen (bis 1806 zum Kurfürstentum Sachsen).

Das erste Rathaus wurde 1861 erbaut, eine öffentliche Wasserversorgung folgte 1874. In diesem Jahr wurde Meuselwitz von Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg das Stadtrecht verliehen. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum Sachsen-Altenburg gehörte Meuselwitz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)[6] bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).[7] Gerichtlich unterstand die Stadt seit 1879 dem Amtsgericht Altenburg, bis 1906 mit dem Amtsgericht Meuselwitz ein eigener Gerichtsbezirk entstand.

Meuselwitz gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam die Stadt zum Landkreis Altenburg. Schnauderhainichen war in diesem Jahr der erste Ort, der nach Meuselwitz eingemeindet wurde.

Zeit des Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das jüdische Kaufhaus Fruchtmann wurde beim Novemberpogrom 1938 zerstört. Zahlreiche Juden wurden in die Vernichtungslager deportiert, andere emigrierten nach Palästina und in andere Länder. Während des Zweiten Weltkrieges bestanden die Zwangsarbeiterlager Meuselwitz I-III und V sowie der Gasthof Lindenhof, Firma Heymer & Pilz und Firma Karl Julius Görler, in denen eine Vielzahl von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern untergebracht waren, die in der Grube „Phönix“ von Mumsdorf und im HASAG-Werk Meuselwitz, das dem KZ Buchenwald als Außenkommando unterstand, Zwangsarbeit leisten mussten. Viele verloren durch die katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen ihr Leben, einige wurden bei einem Bombenangriff getötet. Die überlebenden jüdischen Frauen wurden von der SS auf einen Todesmarsch geschickt, die Männer wurden nach Theresienstadt getrieben. Auf dem Ehrenfriedhof von Mumsdorf, der unter Aufsicht der US Army angelegt wurde, wird an 290 Tote erinnert, die in Massengräbern gefunden wurden.[8]

Meuselwitz war im Zweiten Weltkrieg von schweren Luftangriffen betroffen, besonders am 30. November 1944 (US Air Force) und 19./20. Februar 1945 (British Bomber Command). Beim ersten Angriff wurden 54 Tonnen Bomben abgeworfen, beim zweiten 140 Tonnen, darunter sieben Luftminen und 550 Fünf-Zentner-Bomben. Bei diesen Angriffen starben 250 Menschen, davon 39 Häftlinge. 3000 Meuselwitzer waren nach dem zweiten Angriff „ausgebombt“. Danach machte Meuselwitz den Eindruck einer „Geisterstadt“. Bis zur Besetzung durch US-Truppen im April 1945 wurden im ganzen Stadtgebiet 85 Prozent der Gebäude durch Luftangriffe total zerstört bis leicht beschädigt. [9] Häufig wird fälschlicherweise angenommen, Meuselwitz wurde zu 85 % zerstört.[10]

Bei einem Bombardement am 20. Februar 1945 wurde das Schloss nur leicht beschädigt, aber nach dem Krieg und der Bodenreform gesprengt und abgerissen. Die Orangerie brannte aus, ihre Kuppel brach 1954 zusammen. (weiteres siehe Sehenswürdigkeiten) Das erhaltene barocke Schlosstor und die (bei dem Luftangriff beschädigten) historischen Wirtschaftsgebäude wurden ebenfalls beseitigt.[11]

Unter dem Vorwurf der Bildung einer „Widerstandsgruppe“ wurden 1950 zwei Lehrer und zwei Schüler der Oberschule Meuselwitz von einem sowjetischen Militärtribunal in Weimar zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. 1952 folgten erneute Verhaftungen einer „antisowjetischen Gruppe“ von ehemaligen Schülern. Zwei von ihnen (und ein weiterer Mann) wurden durch ein Militärtribunal in Potsdam zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. Mehrere weitere frühere Schüler erhielten langjährige Arbeitslager-Strafen in einem sowjetischen Gulag. 1995/96 erfolgte die offizielle Rehabilitierung der Verurteilten durch die Russische Föderation. An das Geschehen erinnert ein Gedenkstein vor dem Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium mit der Inschrift: „Zum Gedenken an die Opfer der kommunistischen Diktatur und an den Widerstand an unserer Schule“ (es folgen die Namen von drei der Getöteten)". Im Gymnasium gibt es zudem eine von den Schülern gestaltete Ausstellung.[12]

1950 bis zur Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der ersten Verwaltungsreform in der DDR wurde Meuselwitz im Jahr 1950 dem thüringischen Landkreis Altenburg zugeordnet. Zeitgleich wurde Bünauroda eingemeindet. Das bis dahin eine thüringische Exklave bildende Mumsdorf kam zum Landkreis Zeitz im Land Sachsen-Anhalt.

Mit der zweiten Gebietsreform in der DDR erfolgte 1952 die Zuordnung von Meuselwitz zum Kreis Altenburg im Bezirk Leipzig. Ruppersdorf mit Bosengröba wechselten dabei vom Kreis Borna in den Kreis Altenburg. Am 4. Dezember 1952 wechselten die Gemeinden Zipsendorf mit Brossen, Mumsdorf und Falkenhain mit der Flur von Rusendorf vom Kreis Zeitz im Bezirk Halle in den Kreis Altenburg, wodurch sich das Umland von Meuselwitz im Westen und Norden vergrößerte.[13] 1973 erfolgte die Eingemeindung von Zipsendorf mit Brossen und von Neupoderschau.

Mit der Neugründung des Freistaats Thüringen im Jahr 1990 wurde Meuselwitz dem thüringischen Landkreis Altenburg angegliedert. 1993 erfolgte die Eingemeindung von Mumsdorf und 1994 von Falkenhain mit der Flur von Rusendorf. Im gleichen Jahr kam Meuselwitz zum Landkreis Altenburger Land. Die Gemeinde Wintersdorf mit den Ortsteilen Heukendorf, Pflichtendorf, Gröba, der Flur von Ruppersdorf, Bosengröba, Waltersdorf, Neubraunshain, Trebanz und Lehma wurde 2007 eingemeindet. Trebanz und Lehma wurden jedoch im Jahr 2008 nach Treben umgegliedert.

Schloss Meuselwitz und Martinskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martinskirche

Als „Muzelbuze“ wurde das heutige Meuselwitz als Rittergut im Jahre 1139 erstmals urkundlich erwähnt. Anfang des 15. Jahrhunderts befand sich das Gut im Besitz der Herren von Bünau, ab 1578 der niederländischen Emigrantenfamilie (Cramer) von Clauspruch, die hier eine Zeugmanufaktur mit Wirkerhaus, Walkmühle und Färberei einrichteten.

1676 wurde das Gut von Veit Ludwig von Seckendorff erworben, der damals im Dienst des Herzogs Moritz von Sachsen-Zeitz stand. Er ließ 1677 das Schloss Meuselwitz neu erbauen, wurde ab 1681 in Meuselwitz sesshaft und wirkte im damaligen Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg als Landschafts- und Obersteuerdirektor. Zwischen 1724 und 1727 wurde das Schloss unter dem Reichsgrafen Friedrich Heinrich von Seckendorff grundlegend umgestaltet. Das bestehende Schloss wurde von dem Leipziger Baumeister David Schatz zu einer Vierflügelanlage umgebaut, mit ausgerückten Mittelrisaliten zur Stadt und zum Park hin. Das Schloss hatte einen bastionartigen Grundriss, der Festsaal zeichnete sich durch reiche gemalte und plastische Dekoration aus. Das Schlosstor zur Stadt hin war prächtig mit Trophäen ausgestattet. Rechts und links des Tores befanden sich zweigeschossige Wirtschaftsbauten im Stil der damaligen Zeit. Die Orangerie im 1709 angelegten Schlossgarten, die 1724 errichtet wurde, ist nach ihrer Zerstörung durch Bombardierung 1945 und folgende Abrisse des nur gering beschädigten Schlosses, der beschädigten Wirtschaftsgebäude und des intakten Schlosstores der einzige erhaltene Bau des Schlosskomplexes.

1740 wurde die Martinskirche von einem ungarischen Architekten im Stil seiner Heimat umgebaut.

Braunkohlebergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1670 wurde in der Nähe von Meuselwitz Braunkohle gefunden. Um 1780 wurde ein erster Versuch gemacht, Braunkohle unter Tage abzubauen. Nach 1860 wurden mehrere große Kohlevorkommen nördlich der Stadt erschlossen, die zunächst noch im Pfeilerabbau unter Tage ausgebeutet, später jedoch großflächig als Tagebaue aufgeschlossen wurden. Eine Folge davon war, dass sich die Einwohnerzahl zwischen 1842 und 1880 mehr als verdoppelte.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden um Meuselwitz, dem Zentrum des Meuselwitz-Altenburger Braunkohlereviers, weiterhin zahlreiche Brikettfabriken. Große Tagebaue existierten bis 1968 vor allem im Westen, Norden und Osten der Stadt mit den Tagebauen Zipsendorf-West und Süd, Ruppersdorf und mehreren Tagebauen mit dem Namen Phönix. Dadurch verschwanden auf dem heutigen Stadtgebiet die Orte Rusendorf und Ruppersdorf und ein Teil von Schnauderhainichen. In den 1980er Jahren war die Wiederaufnahme des Braunkohleabbaus geplant, welche aber nicht zur Ausführung kam. Dem geplanten „Tagebau Meuselwitz“ zwischen Meuselwitz und Rositz hätten mehrere Orte im Osten und Süden von Meuselwitz weichen müssen.[14] Nach der Renaturierung der Tagebaue entstanden im Umfeld von Meuselwitz u.a. der Rusendorfer See und der Hainbergsee.

Eingemeindungen und Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Meuselwitz wurden im Jahr 1922 Schnauderhainichen, 1950 Bünauroda, 1973 Zipsendorf (mit Brossen) und Neupoderschau[15], 1993 Mumsdorf[16], 1994 Falkenhain[17] und 2007 Wintersdorf seinen Ortseilen eingemeindet.[18] Ende 2008 wechselten Trebanz und Lehma nach Treben (Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue).[19]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Bosengröba Eingemeindung nach Ruppersdorf
Brossen 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Zipsendorf
Bünauroda 1. Juli 1950
Falkenhain 8. März 1994
Gröba 1923 Eingemeindung nach Wintersdorf
Heukendorf 1923 Eingemeindung nach Wintersdorf
Lehma 1. Januar 1996
30. Dezember 2008
Eingemeindung nach Wintersdorf,
Umgliederung nach Treben
Mumsdorf 16. Oktober 1993
Neubraunshain 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Waltersdorf
Neupoderschau 1. Januar 1957
1. Januar 1973
Zusammenschluss mit Altpoderschau zu Poderschau,
Umgliederung nach Meuselwitz
Pflichtendorf 1923 Eingemeindung nach Wintersdorf
Ruppersdorf 1. Januar 1957 Eingemeindung nach Wintersdorf
Schnauderhainichen 1. Oktober 1922
Trebanz 1. Juli 1950
30. Dezember 2008
Eingemeindung nach Lehma,
Umgliederung nach Treben
Waltersdorf 1. Januar 1973 Eingemeindung nach Wintersdorf
Wintersdorf 1. Dezember 2007
Zipsendorf 1. Januar 1973

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1583 bis 1842

  • 1583: 440
  • 1615: 650
  • 1644: 340
  • 1690: 712
  • 1817: 1.273
  • 1831: 1.448
  • 1842: 1.646

1880 bis 1994

  • 1880: 3.402
  • 1946: 10.6881
  • 1950: 10.5292
  • 1960: 10.501
  • 1981: 11.997
  • 1984: 11.545
  • 1994: 10.991

1995 bis 2001

  • 1995: 11.035
  • 1996: 10.911
  • 1997: 10.795
  • 1998: 10.643
  • 1999: 10.538
  • 2000: 10.365
  • 2001: 10.134

2002 bis 2008

  • 2002: 9.949
  • 2003: 9.787
  • 2004: 9.717
  • 2005: 9.547
  • 2006: 9.410
  • 2007: 12.1023
  • 2008: 11.594

2009 bis 2015

  • 2009: 11.385
  • 2010: 11.261
  • 2011: 10.858
  • 2012: 10.690
  • 2013: 10.521
  • 2014: 10.392
  • 2015: 10.233
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

129. Oktober
231. August
331. Dezember (nach Eingemeindungen)

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[20][21]
Wahlbeteiligung: 43,5 % (2009: 43,7 %)
 %
30
20
10
0
28,0 %
24,3 %
23,0 %
17,3 %
7,3 %
n. k.
BfM
UWW d
MWG
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-7,7 %p
+24,3 %p
-5,8 %p
-3,7 %p
-1,2 %p
-6,1 %p
BfM
UWW d
MWG
Anmerkungen:
d seit 2009 Fraktion mit Meuselwitzer Wählergemeinschaft
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

  • CDU: 7 Sitze (−2)
  • Bürger für Meuselwitz (BfM): 6 Sitze (+6)
  • DIE LINKE: 5 Sitze (−2)
  • Unabhängige Wählergemeinschaft Wintersdorf (UWW)*: 4 Sitze (−1)
  • SPD: 2 Sitze (±0)

*seit 2009 in einer Fraktion mit der Meuselwitzer Wählergemeinschaft (MWG), die ebenfalls einen Sitz hatte, somit verlor die UWW effektiv 2 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Geteilt durch eine silberne Leiste von Schwarz über Blau und zeigt oben einen silbernen Schlägel gekreuzt mit einem silbernen Hammer und unten einen goldenen Webschützen. Das Wappen ist bedeckt von einem silbernen, rot ausgeschlagenen, golden bekrönten Spangenhelm, darauf eine rote Lindenlaubschlinge mit je vier parallel stehenden roten Blättern, die Helmdecken sind goldschwarz.“

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt trägt mit der Verleihung des Stadtrechts 1874 die festgelegten Fahnenfarben schwarz – blau.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Lauffen am Neckar.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimatmuseum
Katholische Kirche
Gesamtansicht des Parks
Kirche in Zipsendorf
Orangerie
  • Das Heimatmuseum befindet sich in der Neugasse 1/3, in einem der ältesten Gebäude der Stadt. Das Gebäude ist ein ehemaliges Weberhaus aus der Zeit um das Jahr 1700. Im Oktober 1993 wurde es notgesichert. Im Dezember 1994 begann der Umbau zur Unterbringung der historischen Gegenstände. Zuvor waren sie bis 1984 in der alten Mühle ausgestellt und danach untergestellt. Ab 1993 konnte man sie in der Heinrich-Heine-Straße betrachten.
  • Das Rathaus wurde in den Jahren 1861 und 1862 im neogotischen Stil errichtet. Seit 1874 ist es Sitz des Bürgermeisters, nachdem Meuselwitz am 6. Juli 1874 zur Stadt ernannt wurde. Zunächst befand sich auch die Wohnung des Bürgermeisters im Rathaus. Später benötigte man die Räumlichkeiten durch die Erweiterung der Stadt als Arbeitsräume. Für einige Zeit war auch die Sparkasse und das Archiv im Rathaus untergebracht. Im Jahr 1989 wurde die Fassade zur 850-Jahr-Feier der Ersterwähnung des Ortes erneuert. In den Jahren 1993 und 1994 erfolgte eine Innensanierung des Rathauses. Das Stadthaus, das dem Gebäude gegenüberlag, wurde im gleichen Baustil errichtet. In dessen dem Markt zugewandten Teil befindet sich heute die Sparkasse.
Hainbergsee
Interieur der Orangerie
  • Am Ende des Schlossparks, dem Von-Seckendorff-Park, befindet sich die Orangerie. Sie ist der letzte heute noch erhaltene Teil des ehemaligen Schlosskomplexes, der relativ wenig durch Bombardierung, jedoch schwer durch folgende Abrisse auch intakter Gebäude (einschließlich des Schlosses selber) getroffen wurde. Die Schlossanlage gehörte der Familie von Seckendorff, die über 300 Jahre die Geschichte der Stadt geprägt hatte. Die Orangerie wurde in den Jahren 1724 bis 1727 im Rahmen der Erweiterung des Schlosses, die vermutlich von dem Ratsbaumeister Georg Hellbrunn ausging, erbaut. Die Entwürfe des spätbarocken Bauwerkes stammen von dem kursächsischen Landesbaumeister David Schatz. Vorbild kann der Dresdner Zwinger von Carl Friedrich Pöppelmann gewesen sein. Die Orangerie weist einen flachbogigen Grundriss auf, einen Torpavillon mit geschweifter Haube, Ovalnischen mit Büsten und schwere Scheitelsteinköpfe. Das Gebäude soll seinerseits als Vorlage für das 1745 erbaute Schloss Sanssouci gedient haben. Bei dem Bombenangriff auf das Schloss am 20. März 1945 brannte auch die Orangerie aus, ihre Kuppel stürzte 1954 ein. Danach begannen Sicherung und Wiederaufbau, 1963 auch der Ausbau der Innenräume. Beim Außenbau wurden die Metopenfüllungen nicht wiederhergestellt. Zwei Torhäuser aus dem 18. Jahrhundert wurden ebenfalls rekonstruiert. 1969 konnte man die Orangerie als Museum und Konzertsaal wieder eröffnen. Von 1991 bis 1998 wurde das gesamte Bauwerk wieder umfassend saniert und vor dem Verfall bewahrt. Seit dem Sommer 1998 befinden sich in der Orangerie ein Café und Restaurant sowie ein Festsaal. Die früheren Flächen des beseitigten Rittergutes werden heute als Parkplatz genutzt.
  • Der Hainbergsee entstand um 1900 aus der ehemaligen Grube Vereinsglück. Der See ist etwa 800 Meter lang, 300 Meter breit und besitzt eine Wasserfläche von rund 18 Hektar. Stellenweise ist er bis zu 40 Meter tief. Die gute Wasserqualität wird vermutlich durch eine unterirdische Quelle verursacht. Der See besitzt einen großen Fischbestand sowie unter anderem mit Reihern, Schwänen und Wildgänsen, zudem wird er zum Angeln und Freizeitsport genutzt. An den See grenzt der etwa 220 Meter hohe Hainberg, der zu den höchsten Erhebungen um Meuselwitz zählt.
  • Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Kulturbahnhof Meuselwitz im ehemaligen Lokschuppen. Dort ist eine Modellausstellung untergebracht, die das Wiederentstehen der Bahnstrecke Meuselwitz – Altenburg zeigt. Außerdem gibt es eine Freilichtausstellung mit technischen Anlagen und historischen Zügen. Dort soll die über 100-jährige Geschichte des Braunkohlenbergbaus veranschaulicht werden. Der Kulturbahnhof ist auch Startpunkt der Kohlebahn, einer 900-mm-Schmalspurbahn.

Weitere sehenswerte Bauwerke sind die Martinskirche, die Zipsendorfer Kirche, die Katholische Kirche und der Wasserturm. Einen Besuch wert sind auch der Mühlteich, dessen alte Stadtmühle jedoch abgerissen wurde, und der Grottenteich mit der Muschelgrotte.

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • von-Seckendorff-Denkmal im gleichnamigen Park.
  • Gedenkstein vor dem Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium zur Erinnerung an von sowjetischen Militärtribunalen 1950 und 1952 zum Tode verurteilte und hingerichtete Lehrer und Schüler der damaligen Oberschule.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Meuselwitz ist der Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz beheimatet. Ein weiterer Fußballverein ist der FSV Meuselwitz, dessen Herrenmannschaft in der Kreisliga spielt. Dieser Verein verfügt zudem über eine aktive Lauf- und Triathlon-Sektion. Seit 1922 gibt es in Meuselwitz eine Handballmannschaft. Die Herrenmannschaft des heutigen Handballvereins Meuselwitz, der aus der BSG Motor Meuselwitz hervorgegangen ist, trägt ihre Spiele in der Schnaudertalhalle aus. Daneben ist in der Stadt der traditionsreiche Schützenverein PSG Meuselwitz aktiv.

Bluechip
Sitz des Unternehmens Glass

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strukturbestimmende Unternehmen des Wirtschaftsstandortes Meuselwitz sind z. B:

  • bluechip Computer AG (Notebooks, PCs, Server)
  • Meuselwitz Guß Eisengießerei GmbH (Gussteile, speziell Groß- und Schwerguss)
  • Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH (Werkzeugmaschinen)
  • Gummiwerk Meuselwitz GmbH (Profile, Schläuche usw.)
  • MSB Meuselwitzer Stahlbau GmbH (Stahlbau, Anlagenbau, Sondermaschinenbau)
  • Hans Glass GmbH & Co. KG (Autoeinlegematten)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus II des Seckendorff-Gymnasiums
Bahnstrecken

Am 18. April 1872 erhielt Meuselwitz mit der Eröffnung der Bahnstrecke Altenburg-Zeitz einen Bahnanschluss, am 7. September 1874 wurde die Bahnstrecke nach Leipzig (Meuselwitz-Gaschwitz) und 1885 die Bahnstrecke Meuselwitz–Ronneburg eröffnet. Durch den Aufschluss der Tagebaue Zwenkau und Böhlen wurde die Strecke nach Leipzig in den 1970er Jahren zwischen Lucka und Groitzsch unterbrochen und abgetragen. Anfang 2004 wurde der Personenverkehr zwischen Altenburg und Zeitz eingestellt. Auf dem Teilstück Zeitz (Profen) und Meuselwitz verkehrten bis 2013 noch Kohlezüge zur Versorgung des Kraftwerkes in Mumsdorf[22] und vereinzelte Züge zur Schotterrecyclinganlage Kriebitzsch.

Somit sind alle diese Strecken stillgelegt. Die Kohlebahn Meuselwitz–Haselbach–Regis-Breitingen wird im Museumsbetrieb befahren.

Bus

Durch eine LandesBus-Linie besteht eine Verbindung von/nach Zeitz, wo Anschluss an die Züge der Erfurter Bahn und Burgenlandbahn bestehen, sowie durch eine PlusBus-Linie von/nach Altenburg, hier besteht wiederum Anschluss zu den Zügen der S-Bahn Mitteldeutschland und des Regionalexpresses der DB.

Straßen

Durch die Stadt verläuft die Bundesstraße 180 (Altenburg–Naumburg) sowie die Landesstraße 1361 (Schmölln–Lucka). Die Anschlussstelle 61 Schmölln der A 4 befindet sich ungefähr 24 km südlich von Meuselwitz. Die A 9-Anschlussstelle 21a Naumburg ist zirka 28 km westlich. Ungefähr genauso weit entfernt ist die nördlich liegende Anschlussstelle 31 Leipzig-Süd der A 38. Im Osten sind es zirka 24 km zur A 72-Anschlussstelle 4 Borna-Nord.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelschule

In Meuselwitz existieren eine Grundschule, eine Regelschule, das Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium (Europaschule) sowie die Schauspielschule der Medienakademie Thüringen, eine staatlich anerkannte Ergänzungsschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Seckendorf
  • Alfred von Seckendorff (1796–1876), Majoratsherr, Dichterjurist
  • Friedrich Bernhard von Seckendorff (1772–1852), Politiker
  • Gustav Anton von Seckendorff (* 26. November 1775; † 1823 in Alexandria (Louisiana)), Schriftsteller
  • Friedrich Karl Forberg (* 30. August 1770; † 1. Januar 1848 in Hildburghausen), Philosoph
  • Gustav Friedrich Held (* 29. Mai 1804; † 24. April 1857 in Dresden), Jurist und Politiker
  • Viktor von Ponickau (* 27. Juni 1808 in Falkenhain; † 7. April 1889 daselbst), Landrat des preußischen Kreises Zeitz und Vorsitzender der Kreisritterschaft
  • Julius Ferdinand Blüthner (* 11. März 1824 in Falkenhain; † 13. April 1910 in Leipzig), Klavierbauer und Gründer der Traditionsfirma Pianofortefabrik Blüthner
  • Curt Alfred Herbst (* 29. Mai 1866; † 9. Mai 1946 in Heidelberg), Zoologe
  • Rudolf Brazda, (* 26. Juni 1913 in Brossen (damals) Krs. Zeitz, heute Stadtteil von Meuselwitz; † 3. August 2011 in Bantzenheim, Oberelsass) vor seinem Tode letzter lebender schwuler KZ-Insasse
  • Karl Fruchtmann, (* 10. Dezember 1915; † 10. Juni 2003 in Bremen), Autor, Theater und Fernsehregisseur, Grimmepreisträger
  • Fritz Louis Kramer (* 4. Oktober 1919; † 13. November 2006 Meuselwitz), Heimatforscher, Gründungsmitglied des Meuselwitzer Heimat-, Umwelt- und Naturschutzvereins, sorgte für die Erhaltung der Orangerie
  • Hans Kramer, (* 24. Juli 1922; † 28. Dezember 1985 in Leipzig), Ökonom, Geograph, Afrikawissenschaftler
  • Gerhard Kettner (* 10. August 1928; † 14. Juni 1993 in Dresden), Grafiker
  • Helmut Wiesenthal (* 1938), deutscher Soziologe und Politikwissenschaftler
  • Wolfgang Hilbig (* 31. August 1941; † 2. Juni 2007 in Berlin), Schriftsteller[23]
  • Philipp Riese (* 12. November 1989), Fußballspieler

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Lange (* 2. Dezember 1585 in Naumburg; † 7. Mai 1657 in Leipzig), evangelischer Theologe, von 1614 bis 1618 Pfarrer von Meuselwitz
  • Johann Benedikt Carpzov I. (* 22. Juni 1607 in Rochlitz; † 22. Oktober 1657 in Leipzig), evangelischer Theologe, von 1632 bis 1637 Pfarrer von Meuselwitz
  • Veit Ludwig von Seckendorff (* 20. Dezember 1626 in Herzogenaurach; † 18. Dezember 1692 in Halle), Politiker und Gelehrter, lebte von 1681 bis 1691 auf seinem Gut in Meuselwitz
  • Friedrich Heinrich von Seckendorff (* 5. Juli 1673 in Königsberg (Unterfranken); † 23. November 1763 in Meuselwitz), kaiserlicher Generalfeldmarschall, verbrachte seine letzten Lebensjahre auf seinem Gut in Meuselwitz
  • Ernst Daube (* 9. Februar 1869 in Heukendorf; † 15. Juli 1956 in Meuselwitz), Schriftsteller und Mundart-Dichter

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Findeisen: Meuselwitz (Kreis Altenburg). In: Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg. Hrsg. Götz Eckardt. Henschelverlag, Berlin 1978. Band 2, S. 368
  • Heinrich Cornelius Hecker: Nachrichten von dem Rittersitze und Marktflecken Meuselwitz, zum Andencken der fröhlichen Wiederkunft Sr. Hochgebohrnen Excellenz, Herrn Friedrich Heinrichs, des H. R. R. Grafen von Seckendorf. Leipzig 1741 (Digitalisat)
  • Steffi Müller: Meuselwitz. In: Die Reihe. Archivbilder. (Bildband). Sutton Verlag, Erfurt 2003, ISBN 978-3-89702-475-5, S. 128.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Meuselwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Meuselwitz – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Günter Sagan: Ostthüringen im Bombenkrieg 1939–1945. Michael-Imhof-Verlag, Petersberg 2013. ISBN 978-3-86568-636-7
  3. Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum, Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 243 f.
  4. Das Amt Altenburg im Buch Geographie für alle Stände, ab S. 201
  5. Die Orte des Amts Altenburg ab S.83
  6. Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  7. Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  8. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 21 ff.
  9. Günter Sagan: Ostthüringen im Bombenkrieg 1939–1945. Michael-Imhof-Verlag, Petersberg 2013. S. 83–88, 101–105, 182. ISBN 978-3-86568-636-7
  10. Die Bombenangriffe und die Mär von der 85-prozentigen Zerstörung (Memento vom 30. April 2009 im Internet Archive)
  11. Schloss Meuselwitz [1] (2011)
  12. Anne Kaminsky (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR. Ch. Links-Verlag, Berlin 2007. S. 480–481. ISBN 978-3-86153-443-3
  13. Meuselwitz auf gov.genealogy.net
  14. Das Braunkohlerevier Altenburg/Meuselwitz, Publikation des LMBV
  15. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  16. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1993
  17. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994
  18. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007
  19. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008
  20. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2009&zeigeErg=GEM&wknr=077&gemnr=77032
  21. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2004&zeigeErg=GEM&wknr=077&gemnr=77032
  22. Das Kraftwerk Mumsdorf auf www.ostkohle.de
  23. Dieter Kalka Brache Nr. 9