FC Viktoria 1889 Berlin

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FC Viktoria 1889 Berlin
Logo des FC Viktoria 1889 Berlin
Verein
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Name FC Viktoria 1889 Berlin
Lichterfelde-Tempelhof e. V.[1]
Sitz Berlin-Lichterfelde
Gründung 1. Juli 2013
Farben Hellblau-Weiß
Mitglieder 1600 (2021)[2]
Präsident Ullrich Brüggemann
Fußballunternehmen
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Name FC Viktoria 1889 Berlin Fußball GmbH
Gesellschafter mind. 51 %: Viktoria 1889 Berlin
Shareholder GmbH
Tomislav Karajica
Zeljko Karajica

max. 49 %: Viktoria Berlin e. V.
(Stimmenmehrheit beim e. V.)
Geschäftsführer Peer Jaekel
Website viktoria-berlin.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Benedetto Muzzicato
Spielstätte Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Plätze 10.000
Liga 3. Liga
2020/21 1. Platz   (Regionalliga Nordost)
Heim
Auswärts

Der FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V., kurz FC Viktoria 1889 Berlin oder einfach Viktoria Berlin, ist ein Sportverein aus dem Berliner Ortsteil Lichterfelde im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Er entstand 2013 durch die Verschmelzung des Traditionsvereins BFC Viktoria 1889 und des LFC Berlin.

Viktoria stellte 2015 Deutschlands größte aktive Fußball­abteilung mit mehr als 1600 Mitgliedern in rund 65 verschiedenen Mannschaften.[2] Die erste Fußballmannschaft der Männer ist zur Saison 2021/22 in die 3. Fußball-Liga aufgestiegen.[3] Die erste Frauenmannschaft tritt seit der Saison 2014/15 in der Regionalliga Nordost an. Die U19 und die U17 spielen in der Saison 2020/21 in der A-Junioren-Bundesliga beziehungsweise in der B-Junioren-Bundesliga.

Die Mannschaften von Viktoria Berlin werden in Anlehnung an die Vereinsfarben auch die „Himmelblauen“ genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stammvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BFC Viktoria 1889[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des BFC Viktoria 1889

Der Verein wurde am 6. Juni 1889 als Berliner TuFC Viktoria 89 gegründet und änderte am 19. August 1933 seinen Namen in Berliner FC Viktoria 89 Berlin. Am 10. März 1937 erfolgte eine weitere Umbenennung in Berliner FC Viktoria 89. Ab 1944 bildete der Verein mit der Lufthansa SG Berlin die Kriegsspielgemeinschaft KSG Lufthansa/Viktoria Berlin, die ein Jahr später aufgelöst wurde. Nach Kriegsende entstand die Sportgruppe Tempelhof, aus der am 12. Juli 1947 der BFC Viktoria 1889 neu gegründet wurde.

Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte die Viktoria zu den Spitzenvereinen des deutschen Fußballs. In den Jahren 1908 und 1911 gewann sie die deutsche Meisterschaft und stand 1907 und 1909 jeweils im Endspiel. Nach Kriegsende verlor die Viktoria zunächst den Anschluss, ehe die Mannschaft 1934 noch einmal das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft erreichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichte sie 1955 und 1956 nochmals die Endrunde um die deutsche Meisterschaft, ehe eine sportliche Talfahrt einsetzte, die 1983 im Abstieg in die Bezirksliga gipfelte.

Erst nach der Jahrtausendwende erlebte der Verein einen neuen sportlichen Aufschwung. Im Jahre 2007 sorgte er bundesweit für Schlagzeilen, als ein für das Jahr 1894 geplantes Endspiel um die deutsche Meisterschaft gegen den FC Hanau 93 nachgeholt und dieser inoffizielle Titel gewonnen wurde.[4] 2011 gelang der Aufstieg in die Oberliga Nordost, dem zwei Jahre später der Aufstieg in die Regionalliga folgte.

Insgesamt stellte die Viktoria elf deutsche Nationalspieler. Neben Fußball war der Verein auch im Cricket erfolgreich. Während die Männer 21 deutsche Meisterschaften erringen konnten, haben die Damen bislang erst eine Meisterschaft gewonnen.

LFC Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des LFC Berlin

Der LFC geht auf dem am 20. März 1892 gegründeten FV Brandenburg 1892 zurück, der am 4. Juni 1972 mit dem am 18. Juni 1912 gegründeten FC Lichterfelde 12 zum FV Brandenburg-Lichterfelde, kurz BraLi fusionierte. Zwischenzeitlich hatte sich im Jahre 1951 die Lichterfelder SU gegründet. Am 2. Juni 1988 fusionierten der FV Brandenburg-Lichterfelde und die Lichterfelder SU zum VfB Lichterfelde. Am 7. Juni 2004 wurde der Verein in LFC Berlin umbenannt.[5]

Die Stammvereine des LFC spielten in unterschiedlichen Epochen in der Spitze des Berliner Amateurfußballs mit. Der FC Lichterfelde 12 gehörte von 1952 bis 1961 der Amateurliga Berlin an. Der FV Brandenburg-Lichterfelde gehörte von 1978 bis 1980 sowie in der Saison 1986/87 der Oberliga Berlin an. Die Lichterfelder SU spielte von 1965 bis 1967 gar in der zweitklassigen Regionalliga Berlin und wurde 1980 Berliner Vizemeister. Der VfB Lichterfelde wiederum spielte von 1991 bis 2004 und seit 2006 in der Oberliga Nordost und wurde dort 1995 und 1996 jeweils Vizemeister.

Die Fußballerinnen des LFC stiegen im Jahre 2005 in die drittklassige Regionalliga Nordost auf und sicherten sich im Jahre 2013 die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der LFC und seine Vorgänger stellten zwar keine Nationalspieler, brachten aber mit Ariane Hingst und Michél Mazingu-Dinzey spätere Nationalspieler hervor.

FC Viktoria 1889 Berlin (seit 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem eine Fusion im Jahre 2002 noch gescheitert war, nahmen beide Vereine im März 2013 erfolgreich einen neuen Anlauf. Ende Mai 2013 stimmten die Mitglieder beider Vereine der Fusion zum 1. Juli 2013 zu.[6] Der Verein übernahm die hellblaue Trikotfarbe des BFC Viktoria 1889. Auch das Wappen wurde größtenteils übernommen, allerdings wurde noch dem blau-weißen Viktoria-Logo das Rot des LFC hinzugefügt.[7]

Der FC Viktoria 1889 Berlin spielte fortan in der Regionalliga Nordost, in die der BFC Viktoria 1889 im Vorjahr aufgestiegen war. In der ersten Saison 2013/14 erreichte das fusionierte Team den achten Platz. Auch das Finale des Berliner Landespokals wurde erreicht. In diesem setzte sich Viktoria im Jahn-Sportpark mit 2:1 gegen den Berlin-Ligisten Tasmania Berlin durch und qualifizierte sich somit für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals in der folgenden Saison. Diese begann eher durchwachsen. Zwar konnte der Verein im DFB-Pokal ein akzeptables 0:2 gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt erzielen, in der Liga allerdings wurde Berlin den Erwartungen alles andere als gerecht, so dass der Cheftrainer Thomas Herbst am 6. November 2014, auf Platz 15 stehend, freigestellt wurde. Ihm folgte Mario Block, der Ende März bereits wieder entlassen wurde, nachdem auch er nicht für den nötigen Umschwung in der Mannschaft sorgen konnte. Bis zum Ende der Saison verweilte das Team auf dem 15. Platz, stieg aber nicht ab, da der VFC Plauen zwangsabsteigen musste und der 1. FC Union Berlin seine 2. Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückzog.

Auch in der folgenden Saison konnte sich zunächst keine Konstanz auf der Trainerposition einstellen. Der zu Saisonbeginn verpflichtete Robert Jaspert löste seinen Vertrag nach einem Start mit nur 6 Punkten aus 10 Spielen auf eigenen Wunsch hin auf.[8] Sein Nachfolger wurde Ersan Parlatan, der zuvor im Trainerstab der TSG Neustrelitz gearbeitet und von 2010 bis 2011 bereits den Vorgängerverein BFC Viktoria 1889 trainiert hatte. Unter seiner Leitung wurde das drittbeste Team der Rückrunde am Saisonende Zwölfter. Der positive Trend konnte auch in der Saison 2016/17 beibehalten werden, die Viktoria komplett in der oberen Saisonhälfte verbrachte. Am Ende stand mit dem vierten Platz die beste Saison seit der Fusion. Im Landespokal-Finale unterlag man aber dem BFC Dynamo mit 1:3 in der Verlängerung.

Weniger erfolgreich verlief die Folgesaison, was vor allem an einer eher durchwachsenen Rückrunde lag. Im Mai 2018 gab der Klub die Zusammenarbeit mit der Advantage Sports Union (ASU) aus Hongkong des chinesischen Investors Alex Zheng bekannt, die auch am französischen Erstligisten OGC Nizza und dem US-amerikanischen Zweitligisten Phoenix Rising beteiligt ist.[9] Mit dem Investor kam allerdings Unruhe in den Verein. Zwar gelang eine sportlich solide Hinrunde, die man auf Platz 6 beendete, allerdings musste der Verein Anfang Dezember 2018 vor dem Amtsgericht Charlottenburg einen Antrag auf Insolvenz stellen. Als Grund dafür wurden „ausbleibende Zahlungen des chinesischen Investors“ genannt.[10] Wegen des gestellten Insolvenzantrages wurden dem Verein neun Punkte abgezogen.[11] Weil der Insolvenzverwalter gemeinsam mit dem Vorstand Ende Januar 2019 eine Zwischenfinanzierung für den Fortbestand des Spielbetriebs sicherstellen konnte, wurde Schlimmeres verhindert. Dafür waren allerdings auch zahlreiche Abgänge nötig, um die Kosten des Kaders zu senken.[12] Am 30. April, drei Spiele vor Saisonende auf dem 9. Tabellenplatz der Regionalliga Nordost liegend, trennte sich Viktoria von seinem Trainer Jörg Goslar, dessen zum Saisonende auslaufender Vertrag ohnehin nicht verlängert worden war. Für die letzten Ligaspiele und das Finale des Berliner Landespokals übernahm interimsweise der bisherige Co-Trainer Alex Arsovic die Leitung.[13] Durch ein 1:0 gegen Tennis Borussia Berlin gewann der Verein den Berliner Landespokal 2018/19.[14] Zudem stieg die SEH Sports & Entertainment Holding GmbH von Tomislav Karajica bei Viktoria ein, mit der Zielstellung, die Viktoria zur „dritten Kraft in Berlin“ zu machen.[15]

Aufstieg in die 3. Liga (seit 2021)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuer Cheftrainer wurde zum 1. Juli 2019 Benedetto Muzzicato. In der ersten Runde des DFB-Pokals verlor Viktoria nur knapp mit 0:1 gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld. In der Liga spielte man mit einem neuformierten Team meist im Mittelfeld. Nach 21 Spielen, die Viktoria lag auf Platz acht, wurde die Saison aufgrund der COVID-19-Pandemie zunächst unter- und schließlich abgebrochen.

In der Saison 2020/21 erfolgte der Angriff auf die Spitze. Während die Drittliga-Absteiger Jena und Chemnitz und der Vorjahres-Meister Lokomotive Leipzig mit Problemen zu kämpfen hatten, setzte sich Viktoria am 4. Spieltag verlustpunktfrei an die Spitze. Man konnte sogar die ersten elf Spiele gewinnen und führte die Tabelle souverän an, als die anhaltende Pandemie einen neuerlichen Saisonabbruch forcierte. Im Frühjahr wurde die Meisterschaft von Viktoria Berlin bestätigt. Aufgrund des Rotationsprinzips bedeutete dies den direkten Aufstieg in die 3. Liga.[16]

Fußball GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. Juni 2018 stimmten 121 anwesende stimmberechtigte Mitglieder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 97,5 Prozent für eine Ausgliederung des Spielbetriebs der 1. Herrenmannschaft sowie des damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs in eine Kapitalgesellschaft.[17] Fast eineinhalb Jahre später, am 12. November 2019, wurde die FC Viktoria 1889 Berlin Fußball GmbH beim Amtsgericht Charlottenburg in das Handelsregister eingetragen.[18] Dadurch konnte das Insolvenzverfahren gegen den e. V. am 10. Dezember 2019 beendet werden. Im Zuge dessen wurden auch die U19, die U17 sowie die erste Frauenmannschaft in die GmbH ausgegliedert.[19] Als Mehrheitsgesellschafter stieg neben dem e. V. die Viktoria 1889 Berlin Shareholder GmbH ein.[20] Diese ist eine Tochtergesellschaft der SEH Sports & Entertainment Holding von Tomislav Karajica und dessen Bruder Zeljko Karajica.[21] Gemäß der 50+1-Regel behält allerdings stets der e. V. die Stimmenmehrheit auf der Gesellschafterversammlung.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweite Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als BFC Viktoria 1889[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regionale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als LFC Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berliner Fußballmeister (1): 2005/06

Stadion und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viktoria Berlin im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, 2021

Die erste Mannschaft trug bis 2021 ihre Heimspiele im Stadion Lichterfelde aus, welches über 4300 Plätze verfügt und vorher dem LFC Berlin als Heimstätte diente. Auf dem Gelände rund um das Stadion befinden sich außerdem zwei Kunstrasenplätze, die wie der Hauptplatz mit Flutlicht ausgestattet sind. Außerdem hat der Verein hier seine Geschäftsstelle, die ebenfalls vom Vorgängerverein übernommen wurde.

Als Ausweichmöglichkeit für Spiele der ersten Herren wurde in der Vergangenheit bereits der größere Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin-Prenzlauer Berg genutzt, so z. B. für das DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt, welches von über 10.000 Zuschauern besucht wurde.

Die A-Junioren tragen ihre Heimspiele im Tempelhofer Friedrich-Ebert-Stadion aus, der alten Heimat des BFC Viktoria 1889. Hier befinden sich auch zwei weitere Kunstrasenplätze, die dem Verein mit seinen zahlreichen Mannschaften zur Verfügung stehen. Weitere Trainingsplätze für diverse Jugendmannschaften befinden sich an der Osdorfer Straße sowie an der Lippstädter Straße in Berlin-Lichterfelde.

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2021/22[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 15. August 2021[22]

Nr. Nat. Spieler Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis letzter Verein
Tor
01 DeutschlandDeutschland Philip Sprint 27. Juni 1993 2018 2022 Hertha 03 Zehlendorf
13 DeutschlandDeutschland Julian Krahl 22. Januar 2000 2021 2023 1. FC Köln
Abwehr
04 DeutschlandDeutschland Jakob Lewald 26. Februar 1999 2020 2022 BSV Rehden
16 DeutschlandDeutschland Patrick Kapp 20. Juli 1997 2018 2022 FC Sochaux
19 DeutschlandDeutschland Tobias Gunte 11. April 1997 2006 2023 Lichtenrader BC 25 (Jugend)
26 DeutschlandDeutschland Deji Beyreuther 6. September 1999 2021 TSG 1899 Hoffenheim II
29 DeutschlandDeutschland Lukas Pinckert 22. Januar 2000 2021 2023 Hamburger SV II
DeutschlandDeutschland Alexander Hahn 20. Januar 1993 2021 2023 Rot-Weiss Essen
Mittelfeld
06 DeutschlandDeutschland Bernd Nehrig 28. September 1986 2020 2022 Eintracht Braunschweig
07 DeutschlandDeutschland Erhan Yılmaz 16. August 1994 2020 2022 Sportfreunde Lotte
08 DeutschlandDeutschland Christopher Theisen 13. Juni 1993 2020 2022 FC 08 Homburg
10 DeutschlandDeutschland Enes Küc 28. November 1996 2020 2022 Berliner AK 07
14 TurkeiTürkei Tolcay Ciğerci 24. Januar 1995 2021 2023 VSG Altglienicke
15 DeutschlandDeutschland Yazid Heimur 18. November 2002 2020 2022 Tennis Borussia Berlin (Jugend)
20 TurkeiTürkei Fırat Suçsuz 27. Juni 1996 2020 2022 Somaspor
22 DeutschlandDeutschland Yannis Becker 12. Januar 1991 2019 2022 BSV Rehden
25 DeutschlandDeutschland Björn Jopek 24. August 1993 2021 2022 Hallescher FC
27 JapanJapan Shinji Yamada 24. Februar 1994 2019 2022 BSV Rehden
30 DeutschlandDeutschland Christoph Menz (C)Kapitän der Mannschaft 22. Dezember 1988 2019 2022 Eintracht Braunschweig
31 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bryang Kayo 27. Juli 2002 2021 2022 VfL Wolfsburg
Angriff
09 DeutschlandDeutschland Soufian Benyamina 2. März 1990 2021 2023 VfB Lübeck
11 BrasilienBrasilien Lucas Falcão 21. Oktober 1999 2019 2022 CD Estepona FS
17 DeutschlandDeutschland Pasqual Verkamp 13. Oktober 1997 2021 2023 FC Carl Zeiss Jena
18 DeutschlandDeutschland Till Muschkowski 6. Mai 2001 2019 2023 1. FC Union Berlin (Jugend)
21 DeutschlandDeutschland Matteo Gumaneh 5. September 2002 2020 2022 FC Erzgebirge Aue (Jugend)
23 DeutschlandDeutschland Moritz Seiffert 4. November 2000 2020 2022 SSV Jeddeloh
28 GeorgienGeorgien Schalwa Ogbaidse 1. August 2002 2020 1. FC Magdeburg (Jugend)
34 FinnlandFinnland Kimmo Hovi 31. Mai 1994 2020 2022 FSV Union Fürstenwalde

Wechsel zur Saison 2021/22[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 16. August 2021

Zugänge
Spieler abgebender Verein
Sommer 2021
Deji Beyreuther TSG 1899 Hoffenheim II
Tolcay Ciğerci VSG Altglienicke
Alexander Hahn Rot-Weiss Essen
Julian Krahl 1. FC Köln
Lukas Pinckert Hamburger SV II
Pasqual Verkamp FC Carl Zeiss Jena
nach Saisonbeginn
Soufian Benyamina vereinslos
Bryang Kayo VfL Wolfsburg (Leihe)
Abgänge
Spieler aufnehmender Verein
Sommer 2021
Elian Clasen FSV Union Fürstenwalde (Leihe)
Mattis Daube VfB Lübeck
Emre Ertürkler Ziel unbekannt
Pardis Fardjad-Azad Ziel unbekannt
Philipp Müller Eintracht Norderstedt
Cimo Röcker Hertha BSC II
Melvin Williams SV Lichtenberg 47

Trainer- und Betreuerstab der Saison 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 14. April 2021)[22][23]

Nat. Name Funktion seit
Trainerstab
DeutschlandDeutschland Benedetto Muzzicato Cheftrainer Juli 2019
DeutschlandDeutschland David Pietrzyk Co-Trainer Juli 2020
DeutschlandDeutschland Marco Sejna Torwarttrainer Juli 2018
DeutschlandDeutschland Roman Steinweg Athletiktrainer November 2018
Medizinische Abteilung
DeutschlandDeutschland Björn Stumpenhausen Mannschaftsarzt Juli 2016
SpanienSpanien Javier Cordero Physiotherapeut Januar 2019
Betreuer
DeutschlandDeutschland Gerd König Betreuer Juli 2013
DeutschlandDeutschland Monika König Betreuerin Juli 2015
Sportliche Leitung
DeutschlandDeutschland Rocco Teichmann Sportdirektor Januar 2016

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugendmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Saison nach der Fusion spielten die A-Junioren des FC Viktoria Berlin in der U-19-Regionalliga Nordost und erreichten den 4. Platz. In der folgenden Spielzeit 2014/15 wurde mit dem 2. Platz hinter Energie Cottbus der Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga fixiert. In dieser startete man mit 3 Siegen aus den ersten 5 Spielen, u. a. gegen die U-19 des Hamburger SV, holte danach aber kaum noch Punkte und stieg zu Saisonende als 13. von 14 Mannschaften ab und spielt seitdem wieder in der U-19-Regionalliga Nordost.

Der FC Viktoria Berlin stellt die größte Jugendabteilung aller deutschen Fußballvereine, was auf den Vorgängerverein LFC Berlin zurückgeht, der vor der Fusion bereits über die meisten Jugendspieler und Mannschaften innerhalb des DFB verfügte. Seit dem Zusammenschluss der beiden Vereine ist die Anzahl sogar noch gestiegen.

Blindenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blindenfußballmannschaft des FC Viktoria spielt seit Gründung der Blindenfußball-Bundesliga im Jahr 2008 in der Liga mit. Zunächst einmal als SG Würzburg/Berlin, ab der Saison 2010 zwei Jahre lang eigenständig als LFC Berlin und von der Saison 2012 bis 2015 als Spielgemeinschaft mit Eintracht Braunschweig. 2016 spielte der Verein wieder eigenständig als FC Viktoria 1889 Berlin. Zur Saison 2017 schloss man eine Spielgemeinschaft mit dem TSV 1860 München.

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Frauenmannschaft des Vereins spielte dank der vom LFC Berlin errungenen Meisterschaft in der Regionalliga Nordost in der Saison 2013/14 in der 2. Bundesliga Nord. Als Tabellenletzter folgte der sofortige Wiederabstieg. Seit der Saison 2014/15 tritt die Mannschaft in der drittklassigen Regionalliga Nordost an. Im Jahre 2018 gewann die Viktoria den Berliner Pokal durch einen 4:1-Finalsieg über Blau-Weiß 90 Berlin. Ein Jahr später wurde die Viktoria Vizemeister hinter dem 1. FC Union Berlin. Die Saison 2019/20 brachte eine erneute Vizemeisterschaft, dieses Mal hinter RB Leipzig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) VR 4152
  2. a b FC Viktoria 1889 Berlin: Beschreibung. In: sponsoo.de. Abgerufen am 3. Juni 2021.
  3. Himmelblauer Traum ist wahr! FC Viktoria 1889 steigt als Meister in die 3. Liga auf. In: viktoria.berlin. 16. April 2021, abgerufen am 28. Mai 2021.
  4. Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 64.
  5. Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON-Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 298–299.
  6. Karla Rabe: Mitglieder stimmen auf Versammlungen für Fusion. In: berliner-woche.de. 3. Juni 2013, abgerufen am 3. Juni 2021.
  7. Axel Gustke: Letztes Duell vor der Fusion: Viktoria und Lichterfelde: Lieber die Lachnummer. In: Tagesspiegel.de. 1. Juni 2013, abgerufen am 3. Juni 2021.
  8. Robert Jaspert nicht mehr Trainer des FC Viktoria 1889. In: viktoria-berlin.de. 15. Oktober 2015, archiviert vom Original am 8. Dezember 2015; abgerufen am 3. Juni 2021.
  9. FC Viktoria 1889 Berlin einigt sich auf Zusammenarbeit mit der Advantage Sports Union. In: viktoria-berlin.de. 28. Mai 2018, archiviert vom Original am 29. Mai 2018; abgerufen am 3. Juni 2021.
  10. Andreas Krühler: Zahlungen des chinesischen Investors blieben aus: Viktoria Berlin meldet Insolvenz an. In: kicker.de. 13. Dezember 2018, abgerufen am 3. Juni 2021.
  11. Nach Insolvenzantrag des Regionalligisten: Neun Punkte Abzug für den FC Viktoria Berlin. In: rbb24.de. 30. Januar 2019, archiviert vom Original am 1. Februar 2019; abgerufen am 3. Juni 2021.
  12. Andreas Holzmann: Viktoria Berlin: Spielbetrieb ist gesichert. In: kicker.de. 25. Januar 2019, abgerufen am 3. Juni 2021.
  13. Der FC Viktoria 1889 Berlin trennt sich von Trainer Jörg Goslar. In: viktoria-berlin.de. 30. April 2019, abgerufen am 3. Juni 2021.
  14. Landespokal Berlin Spieltag 2018/19 Finale. In: kicker.de. 25. Mai 2019, abgerufen am 25. Mai 2019.
  15. Dieser Millionär sorgt für die Rettung von Viktoria. Abgerufen am 20. August 2021.
  16. Himmelblauer Traum ist wahr! FC Viktoria 1889 steigt als Meister in die 3. Liga auf. In: FC Viktoria 1889 Berlin. 16. April 2021, abgerufen am 20. August 2021 (deutsch).
  17. Ausgliederung beschlossen. In: viktoria-berlin.de. 27. Juni 2018, abgerufen am 25. Mai 2020.
  18. FC Viktoria 1889 Berlin Fußball GmbH, Berlin. In: northdata.de. 25. Mai 2020, abgerufen am 3. Juni 2021.
  19. Julia Henys: Insolvenzverfahren gegen Viktoria Berlin offiziell beendet. In: viktoria-berlin.de. 11. Dezember 2019, abgerufen am 25. Mai 2020.
  20. Viktoria 1889 Berlin Shareholder GmbH. In: northdata.de. Abgerufen am 25. Mai 2020.
  21. Starkes Signal für den FC Viktoria 1889: Zeljko Karajica steigt beim Investor ein. In: viktoria-berlin.de. 9. Mai 2020, abgerufen am 25. Mai 2020.
  22. a b Erste Männer. In: viktoria.berlin. Abgerufen am 14. April 2021.
  23. FC Viktoria 1889 Berlin-Mitarbeiter. transfermarkt.de, abgerufen am 14. April 2021.