Zaunrüben

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Zaunrüben
Bryonia dioica, Zeichnung aus Deutschlands Flora in Abbildungen von Johann Georg Sturm

Bryonia dioica, Zeichnung aus Deutschlands Flora in Abbildungen von Johann Georg Sturm

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Kürbisartige (Cucurbitales)
Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Gattung: Zaunrüben
Wissenschaftlicher Name
Bryonia
L.

Die Zaunrüben (Bryonia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Bryonia dioica, Blüte in Großaufnahme
Kanarische Zaunrübe (Bryonia verrucosa) fruchtend
Habitus einer Zaunrübe an einer Eibe
Wurzel einer Zaunrübe (unten gebrochen)
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Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zaunrüben-Arten sind krautige Pflanzen. Die Sprossachsen dieser kräftigen, rasch rankenden, Kletterpflanzen werden bis zu 4 Meter lang. Die Ranken sterben im Herbst ab. Die Wurzeln sind rübenförmig. Die Laubblätter sind lappig und rau.

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blütezeit reicht vom Juni bis September. Die nur wenige Millimeter kleinen, unscheinbaren hellen Blüten Die Blüten sind eingeschlechtig. Die weiblichen in kleinen Büscheln, die männlichen in langstieligen traubigen Blütenständen angeordnet. Die Rotbeerige Zaunrübe (Bryonia dioica) ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), das heißt, es gibt weibliche und männliche Individuen. Bei der Weißen Zaunrübe (Bryonia alba) dagegen finden sich Blüten beiderlei Geschlechts an einer Pflanze, sie sind also einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Kreuzungen zwischen diesen beiden Arten durch Carl Correns, einem der drei Wiederentdecker der Mendelschen Regeln, führten 1903 zur Entdeckung der genetischen Verankerung des Geschlechtssystems bei Pflanzen.

Die bei Reife roten oder schwarzen Beeren der Rotbeerigen und der Weißen Zaunrübe sind sehr giftig: Bereits 15 von ihnen können tödlich für ein Kind sein. Auch alle anderen Bestandteile der Pflanze, Wurzeln, Ranken und Blätter, sind giftig. Das Zerreiben der Beeren auf der Haut führt zu Hautreizung und Blasenbildung.

Ökologische Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beeren von Bryonia dioica werden im Herbst gern von der Sumpfmeise verspeist. Die Zaunrüben-Sandbiene (Andrena florea Fabricius 1793) ist auf Zaunrübenblüten spezialisiert. Die Blätter dienen als Nahrung für die Larven und Käfer des Zaunrüben-Marienkäfers.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Arten und ihre Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt etwa 12 Arten, die in Eurasien und Nordafrika vorkommen (Auswahl):

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Bryonia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 16. Januar 2017.Vorlage:GRIN/Wartung/Keine ID angegeben

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zaunrüben (Bryonia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien