Rotfrüchtige Zaunrübe

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Rotfrüchtige Zaunrübe
Rotfrüchtige Zaunrübe Bryonia dioica, Zeichnung aus Deutschlands Flora in Abbildungen von Johann Georg Sturm

Rotfrüchtige Zaunrübe Bryonia dioica, Zeichnung aus Deutschlands Flora in Abbildungen von Johann Georg Sturm

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Kürbisartige (Cucurbitales)
Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Gattung: Zaunrüben (Bryonia)
Art: Rotfrüchtige Zaunrübe
Wissenschaftlicher Name
Bryonia dioica
Jacq.
Bryonia dioica

Die Rotfrüchtige Zaunrübe, Rot-Zaunrübe oder Zweihäusige Zaunrübe (Bryonia dioica Jacq., Syn. Bryonia cretica subsp. dioica (Jacq.) Tutin) ist eine auch in Mitteleuropa heimische Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Weitere Trivialnamen sind Rotbeerige Zaunrübe und Rote Zaunrübe. Die ganze Pflanze, besonders aber die reifen Früchte und die Wurzeln sind giftig.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rotfrüchtige Zaunrübe ist eine ausdauernde Pflanze mit einer verdickten, rübenartigen Wurzel. Die kletternden Stängel sind 2 bis 4 Meter lang und verzweigt. Der Stängel ist durch spitze Knötchen und kurze Borsten rau. Die Ranken sind einfach.

Die Blätter sind kurz gestielt, haben einen Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern und einen fünfeckigen Umriss. Sie sind beidseitig rau behaart und bis über die Mitte handförmig fünflappig. Die Lappen sind dreieckig bis elliptisch, der mittlere ist dabei nur wenig größer als die übrigen. Der Blattrand ist ganzrandig oder leicht stumpf gezähnt.

Die Art ist diözisch, es gibt also Einzelpflanzen mit entweder männlichen oder weiblichen Blüten. Die Blütenstiele sind drüsenhaarig. Die männlichen Blüten sind grün und 6 Millimeter lang, ihr Kelch ist halb so lang wie die Krone. Bei den weiblichen Blüten ist die Krone rund 10 Millimeter breit. Ihre Farbe ist grünlichweiß, ihre Narbe ist rauhaarig. Die Blüten produzieren Nektar. Die Blütezeit dauert von Juni bis September.

Die Beeren sind in unreifem Zustand grün und werden dann scharlachrot. Sie sind 6 bis 7 Millimeter groß im Durchmesser und kugelig.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.[1]

Verbreitung und Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rotfrüchtige Zaunrübe ist von Europa bis nach Westasien beheimatet, ihr Areal wird als meridional bis südlich-temperat charakterisiert.[2] In Mitteleuropa ist sie im Süden verbreitet, in Norddeutschland selten, teilweise, so auch in Dänemark, erst als Neophyt eingewandert. In Österreich ist sie im pannonischen Raum häufig, ansonsten zerstreut bis selten.[3]

Sie wächst in Hecken und Auwäldern auf frischen, nährstoffreichen, lockeren Lehmböden. Sie kommt bis in die colline, selten bis in die montane Höhenstufe vor. Sie ist eine Alliarion-Verbandscharakterart.[1]

Insektenpflanze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rotfrüchtige Zaunrübe und die Schwarzfrüchtige Zaunrübe sind die alleinigen Nahrungspflanzen für die Zaunrüben-Sandbiene (Wildbiene des Jahres 2015). Sie ernährt sich vom Nektar der Zaunrüben-Blüten und sammelt den Pollen für ihre Brut.[4]

Sowohl von den Blättern der Zaunrüben als auch von anderen Kürbisgewächsen ernährt sich der Zaunrüben-Marienkäfer.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pharmaziegeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

«Brionia» «Raselwortz» «Stickwurtz» - Bryonia dioica. Links: Herbarius Moguntinus 1484. Mitte: Gart der Gesundheit 1485. Rechts: Leonhart Fuchs 1543. Weitere historische Abbildungen: [5][6][7][8][9][10][11][12]

Antike – Spätantike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 1. Jh. berichteten Dioskurides und Plinius gleichlautend über eine «weiße Rebe» («vitis alba») mit gelben Früchten und über eine «schwarze Rebe» («vitis nigra») mit anfangs grünen, später schwarzen Früchten. Sie schrieben beiden Pflanzen die gleichen Wirkungen zu. Die «weiße Rebe» sollte jedoch stärker wirken als die «schwarze Rebe». Beide Pflanzen wurden später meist als Zaunrüben-Arten gedeutet.

Nach Dioskurides und Plinius sollten die jungen Triebe als Gemüse gekocht und gegessen die Harn- und Stuhlausscheidung anregen. Früchte, Wurzeln und Blätter sollten innerlich eingenommen gegen Epilepsie wirksam sein, nach Schlangenbiss indiziert sein, die Geburt und die Nachgeburt austreiben und die „Milz“ erweichen, wobei „Milz“ nicht als Begriff der Anatomie, sondern als Begriff der Säftelehre zu verstehen ist. Eingenommen sollte die Wurzel bei Geisteskrankheit hilfreich sein. Sie konnte aber auch selbst den Verstand angreifen. Auch in die Scheide eingeführt sollte die Wurzel Geburt und Nachgeburt herausziehen. Mit Honig eingenommen sollten Zubereitungen aus «vitis alba» und «vitis nigra» gegen Erstickung, Atemnot und Husten wirksam sein. Früchte, Wurzeln und Blätter wurden äußerlich gegen Hautflecken, gegen Geschwüre und zum Öffnen von Abszessen eingesetzt. Der Saft der Stängel sollte die Milchabsonderung anregen.[13][14]

Im 2. Jh. übernahm Galen diese Angaben.[15]

In der Spätantike führte der Pseudo-Apuleius (4.–6. Jh.) als Wirkung der «herba brionia» - «vitis alba» lediglich eine „Erweichung der verhärteten Milz“ an. Der (Pseudo-)Dioscorides de herbis feminis (6. Jh.) deutete die «vitis nigra» als weibliche, die «vitis alba» als männliche Pflanze.[16][17]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die arabischen Ärzte – so auch Avicenna – beriefen sich auf die Ausführungen Galens.[18][19][20]

Die „Spuria Macri“ aus dem 11. Jh., ein Anhang an das im Mittelalter weit verbreitete Lehrgedicht „Macer floridus“, enthält ein Kapitel über «bryonia», das sich aus den entsprechenden Angaben bei Dioskurides und Plinius speist.[21][22]

In den Hildegard von Bingen zugeschriebenen Physica-Manuskripten des 14. bis 15. Jh. wurde die Zaunrübe «Stichwurtz» genannt und als giftiges „Unkrut“ bezeichnet, das allerdings gut sei, andere Gifte zu neutralisieren und giftige Tiere fernzuhalten. Eine Abkochung der Wurzel sollte als Umschlag gegen Fußgeschwulst wirksam sein.[23]

In einer niederalemannischen Drogenkompilation des 15. Jh. aus Ravensburg wurde die weiße Rebe «lieri» und «liena» genannt.[24] Das Pulver vom Kraut in die Wunden gestreut, sollte diese zur Heilung bringen. Bei Schmerzen im Stirn- und Augenbereich sollte die oberste Rinde abgeschabt und verworfen werden. Die folgende Rinde sollte auf der Seite der Erkrankung unter das Kinn gebunden werden. Die dadurch entstehende Hautblase würde die Krankheit (das „gesücht“) ausräumen.[25]

In den frühesten Drucken der Kräuterbücher wurden die Beschreibungen der antiken Autoren über zwei Bryonia-Arten entweder in einem Kapitel zusammengefasst (Herbarius Moguntinus 1484[26] und Kleines Destillierbuch 1500[27]) oder auf zwei Kapitel: «brionia» und «viticella» verteilt (Gart der Gesundheit 1485[28] und Hortus sanitatis 1491[29]).

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein genaue botanische Beschreibung der Bryonia dioica JACQ. gab 1539 Hieronymus Bock in seinem New Kreütter Buch. Leonhart Fuchs deutete 1542/43 die «vitis alba» der Alten als Bryonia dioica JAQC. die «vitis nigra» der Alten als Clematis vitalba L.[30][31]

Bis ins 19. Jh. wurden Zubereitungen aus Zaunrübenwurzeln vorwiegend äußerlich zum Reinigen von Wunden, in geringerem Maß auch innerlich als sehr energisch wirkendes Abführ- und Wurmmittel eingesetzt.[32][33][34][35][36] In dem amtlichen Arzneibuch „Preußische Pharmakopoe“ wurde die Bryoniawurzel (Radix Bryonia) von der ersten Ausgabe (1799) bis zur fünften Ausgabe aufgeführt, ab der sechsten Ausgabe (1848) jedoch nicht mehr berücksichtigt.[37][38][39]

Chemische Analyse – Toxikologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Louis-Nicolas Vauquelin untersuchte zu Beginn des 19. Jh. die Zaunrübenwurzel und beschrieb einen darin enthaltenen Stoff, der später „Bryonin“ genannt wurde.[40] Dieses „Bryonin“ wurde 1858 von Georg Friedrich Walz genauer untersucht.[41]

Mathieu Orfila, der Begründer der Toxikologie des 19. Jh., widmete 1815 in seiner „Abhandlung über Gifte“ der Zaunrübenwurzel ein ganzes Kapitel mit der Auswertung von Tierversuchen und von Vergiftungen beim Menschen.[42] Weitere Beiträge zur Toxikologie der Zaunrübenwurzel lieferten Jonathan Pereira,[43] A. W. M. van Hasselt[44] und Louis Lewin.[45]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Wisskirchen, Henning Haeupler: Standardliste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Mit Chromosomenatlas. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz (= Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Band 1). Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1998, ISBN 3-8001-3360-1.
  • Ingrid Schönfelder, Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2004, ISBN 3-440-09387-5.
  • Karl Hiller, Matthias F. Melzig: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. 2. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8274-2053-4.
  • Siegmund Seybold (Hrsg.): Schmeil-Fitschen interaktiv. CD-ROM, Version 1.1. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2002, ISBN 3-494-01327-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 678.
  2. Rudolf Schubert, Klaus Werner, Hermann Meusel (Hrsg.): Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD. Begründet von Werner Rothmaler. 13. Auflage. Band 2: Gefäßpflanzen. Volk und Wissen, Berlin 1987, ISBN 3-06-012539-2, S. 197.
  3. Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9, S. 464.
  4. Zaunrüben-Sandbiene (Andrena florea)
  5. Wiener Dioskurides. 6. Jh. Weiße Bryonia: Wiener Dioskurides Weisse Rebe.jpg
  6. Wiener Dioskurides. 6. Jh. Schwarze Bryonia: Wiener Dioskurides Schwarze Rebe.jpg
  7. Pseudo-Apuleius Leiden 6. Jh. Herba brionia: Brionia Leiden.jpg
  8. Pseudo-Apuleius Wien 13. Jh. Herba brionia: Brionia Wien.jpg
  9. Dioscorides de herbis feminis 13. Jh. Melena: Ps. Dios. de herbis feminis.jpg
  10. Gart der Gesundheit 1485 Viticella – Wilder Zytwan – Stickwortz – Vitis alba: Gart 1485 Viticella.jpg
  11. Leonhart Fuchs. Kreuterbuch 1543 ..... Lynen: Fuchs Lynen.jpg
  12. Hieronymus Bock. Kreuterbuch 1546 Hundskürbs: Bock 1551.jpg
  13. Pedanios Dioskurides. (1. Jh.). De Medicinali Materia libri quinque. Buch IV (Nach: Julius Berendes. Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern. Enke, Stuttgart 1902, S. 469–471), Kapitel 181 : Weisser Ampelos (Digitalisat); Kapitel 182: schwarzer Ampelos (Digitalisat)
  14. Plinius der Ältere. (1. Jh.) Naturalis historia. Buch 23, § 21-28 (Nach Johann Daniel Denso. Ferdinand Rösen, Rostock und Greifswald. Band II 1765 (XVI-XVII) (Digitalisat))
  15. Galen (2. Jh.), De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus, lib. VI, Cap. I/34-35 (nach Kühn 1826, Band XI, S. 826–827.) 34: Vitis alba, bryonia, psilothrum (Digitalisat); 35: Vitis nigra (Digitalisat)
  16. Pseudo-Apuleius. (4. Jh.) Erstdruck Rom 1481, Kapitel 69: Herba Breone (Digitalisat) Edition Howald / Sigerist 1927, Kapitel 67: (Digitalisat)
  17. Pseudo-Dioscorides de herbis femininis. (6. Jh.) Edition: H. F. Kästner. Pseudo-Dioscorides de herbis femininis. In: Hermes. Band 31 (1896), S. 606–607: Melena (Digitalisat)
  18. Avicenna. (10.-11. Jh.) Kanon der Medizin. Buch II. Einfache Arzneimittel. Übersetzung und Bearbeitung durch Gerhard von Cremona und Arnaldus de Villanova. Überarbeitung durch Andrea Alpago (1450–1521). Venedig 1556, S. 234 (Digitalisat)
  19. Pseudo-Serapion. (13. Jh.) Druck. Venedig 1497, Kapitel XXXVII: Vitis alba; Kapitel XXXVIII Vitis nigra (Digitalisat)
  20. Abu Muhammad ibn al-Baitar. 13. Jh. Kitāb al-jāmiʿ li-mufradāt al-adwiya wa al-aghdhiya - Große Zusammenstellung über die Kräfte der bekannten einfachen Heil- und Nahrungsmittel. Übersetzung. Joseph Sontheimer unter dem Titel Große Zusammenstellung über die Kräfte der bekannten einfachen Heil- und Nahrungsmittel. Hallberger, Stuttgart Band II 1842, S. 242–243 (Digitalisat)
  21. Janus Cornarius. Macri De materia medica. Frankfurt 1540 (Digitalisat)
  22. Ulrike Jansen. Spuria Macri. Ein Anhang zu Macer Floridus, De viribus herbarum. Einleitung – Übersetzung – Kommentar. de Gruyter, Berlin & Boston 2013, ISBN 978-3-11-030849-5.
  23. Hildegard von Bingen. (12. Jh.), Physica I, Kapitel 43: Stichwurtz. Edition. Charles Victor Daremberg und Friedrich Anton Reuß (1810–1868). S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem. Migne, Paris 1855. Sp. 1146 nach der Handschrift Paris. Liber beate Hildegardis subtilitatum diversarum naturarum creaturarum et sic de aliis quam multis bonis. Paris. Bibliothèque Nationale. Codex 6952 f. 156-232. Vollständige Handschrift. 15. Jh. (1425-1450) (Digitalisat)
  24. Hermann Fischer. Mittelalterliche Pflanzenkunde. Verlag der Münchner Drucke, Mündhen 1929, S. 262: Bryonia ... liela, zitwurz (Gloss.). Heinrich Marzell. Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. S. Hirzel, Leipzig 1943, Band I, Sp. 1047: Clematis vitalba ... liela, liene, lienle ... Die Lemmata weisen zum Teil auf die Bryonia. Willem Frans Daems. Nomina simplicium medicinarum ex synonymariis medii aevi collecta. Semantische Untersuchungen zum Fachwortschatz hoch- und spätmittelalterlicher Drogenkunde. E. J. Brill, Leiden – NY – Köln 1993, S. 265 (No 475): Viticella liel … Bryonia. S. 280 (No 523): Brionia vitis alba idem wilt wingaert of leyl. S. 332 (No 754): Vitis alba brionia idem leyl
  25. Solothurn, cod, S. 386, niederalemannisch, 1463-1466, Blatt 52v-53r (Digitalisat): Bionia das ist dü lieri oder dü wiss reb vnd wachst in den heggen dar uff enmitten wachset ain same der ist räss der die wunden mit haillen wöl der puluer das crutt vnd tůge das dar in so enhailet sÿ nit da och würm in sint der nem die wurcz mit honig vnd trinck sy mit warmen wasser vnd giess sÿ an die sere sÿ sterbent alle. Blatt 68r-68v (Digitalisat): ... Dem das gesücht in der stirnnen als in den ougen we tügi der nem liena vnd schab die obrosten rind ab vnd werff die hin vnd schab den die vndren vnd bint sin vnder dem kinne bagen oder zů der sitten da im we sÿ so wirt ain blatter da vnd rümet das gesücht uss ...
  26. Herbarius Moguntinus, Mainz 1484, Kapitel 31 (Digitalisat)
  27. Hieronymus Brunschwig. Kleines Destillierbuch, Johann Grüninger, Straßburg 1500, Blatt 123r: Wild Zytwan (Digitalisat)
  28. Gart der Gesundheit, Mainz 1485, Kapitel 68: Brionia (Digitalisat); Kapitel 425: Viticella (Digitalisat)
  29. Hortus sanitatis. Jacobus Meydenbach, Mainz 1491. Kapitel 75: Brionia (Digitalisat); Kapitel 497: Viticella (Digitalisat)
  30. Hieronymus Bock. New Kreütter Bůch. Straßburg 1539, Teil II, Kapitel 93: Hundskürbs, Bryonia (Digitalisat)
  31. Leonhart Fuchs. De historia stirpium. Michael Isengrin, Basel 1542, S. 94–96: Ampelos leuce, S. 96–98 Ampelos melaena (Digitalisat). - New Kreütterbuch. Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 32: Stickwurtz; Kapitel 33: Lynen (Digitalisat)
  32. Albrecht von Haller (Hrsg.): Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollständig erkläret [...] Gaumische Handlung, Ulm/ Frankfurt am Main/ Leipzig 1755, S. 238–241 (Digitalisat)
  33. William Cullen. Lectures on the materia medica. 2. Auflage. Whitestone, Dublin 1781. Deutsch. J. P. Ebeling. Weygand, Leipzig 1781, S. 496 (Digitalisat)
  34. Encyclopädisches Wörterbuch der medicinischen Wissenschaften. Herausgegeben von den Professoren der medicinischen Facultät zu Berlin: Dietrich Wilhelm Heinrich Busch, Johann Friedrich Dieffenbach, Carl Ferdinand von Graefe, Justus Friedrich Karl Hecker (1795–1850), Christoph Wilhelm Hufeland, Ernst Horn, Johann Christian Jüngken, Heinrich Friedrich Link, Joseph Müller (1811–1845), Emil Osann, Karl Asmund Rudolphi, Elias von Siebold J. W. Boike, Berlin 1828–1849. 6. 1831, S. 423–426 (Digitalisat)
  35. Theodor Husemann. Handbuch der gesammten Arzneimittellehre. 2 Bände, Springer, 2. Aufl. Berlin 1883. Band II, S. 636 (Digitalisat)
  36. Hagers Handbuch der pharmaceutischen Praxis für Apotheker, Ärzte, Drogisten und Medicinalbeamte. Springer Berlin 1900, Band I, S. 509–510 Bryonia (Digitalisat)
  37. Pharmacopoea Borussica. G. Decker, Berlin 1799, S. 50: Radix Bryoniae (Digitalisat)
  38. Preussische Pharmakopöe : fünfte Ausgabe, Übersetzung der lateinischen Urschrift. C. F. Plan, Berlin 1829, S. 24–25: Radix Bryoniae (Digitalisat)
  39. Friedrich Mohr. Commentar zur Preussischen Pharmacopoe : nebst Übersetzung des Textes ; für Apotheker, Ärzte und Medicinal-Beamte. Vieweg, Braunschweig 1849, Band II, S. 483: Register (Digitalisat)
  40. Berlinisches Jahrbuch für Pharmacie und für die damit verbundenen Wissenschaften auf das Jahr 1807. F. Oehmicke der Ältere, Berlin 1808, S. 14–20: Von der Zaunrübenwurzel (Digitalisat)
  41. Georg Friedrich Walz. Beitrag zur chemischen Kenntnis der Cucurbitaceen (Cucumis Colocynthis L.) In. Neues Jahrbuch für Pharmacie. Speyer, Band 4, Heft 2 Februar 1858, S. 16-24 (Digitalisat). Weitere Mitteilung über Bryonia alba. In: Neues Jahrbuch für Pharmacie. Speyer, Band 4, Heft 2 Februar 1858, S. 217-225 (Digitalisat)
  42. Mathieu Orfila. Traité des poisons tirés des règnes mineral, végetal et animal, ou toxilogie générale, considérée sous les rapports de la physiologie, de la pathologie et de la médecine légale. Crochard, Paris 1815, Band 2, Teil 1, S. 13–15 : De la Bryone (Digitalisat). - Otto Bernhard Kühn (Übersetzer). Orfila's allgemeine Toxikologie oder Abhandlung von den Giften des Mineral-, Pflanzen- und Thierreichs : in physiologischer, pathologischer und gerichtlich-medizinischer Hinsicht. Lehnhold, Band I, Leipzig 1839, S. 553–556: Bryonia (Digitalisat)
  43. Rudolf Buchheim. Jonathan Pereira’s Handbuch der Heilmittellehre. Nach dem Standpunkte der deutschen Medicin bearbeitet. L. Voß, Leipzig 1848, Band II, S. 552: Bryonin (Digitalisat)
  44. Theodor Husemann (Übersetzer). Handbuch der Toxikologie : im Anschlusse an die zweite Auflage von A. W. M. van Hasselts Handleiding tot de vergiftleer. Reimer, Berlin 1862, S. 625–626: Bryonia (Digitalisat)
  45. Louis Lewin. Lehrbuch der Toxikologie, für Aerzte, Studirende und Apotheker. Urban & Schwarzenberg, Berlin 1885, S. 312–313 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rotfrüchtige Zaunrübe (Bryonia dioica) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien