„Domestizierung“ – Versionsunterschied

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Molekularbiologisch nahegelegte Trennung vom Wolf vor 135.000 Jahren;<ref name="Natanaelsson" /> für lange Zeit geglaubte älteste Knochenfunde vor 17.700 oder 14.000 Jahren; sehr wahrscheinlich aber schon vor 30.000 Jahren domestiziert<ref name=Dog domestication in the Aurignacian>[http://dienekes.blogspot.com/2008/10/dog-domestication-in-aurignacian-c.html Dienekes' Anthropology Blog : Dog domestication in the Aurignacian (c. 32kyBP)]</ref><ref name=World's first dog lived 31,700 years ago, ate big>[http://www.msnbc.msn.com/id/27240370/#.TtC9DVvQrnE MSNBC : World's first dog lived 31,700 years ago, ate big]</ref><ref>Druzhkova AS, Thalmann O, Trifonov VA, Leonard JA, Vorobieva NV, et al. (2013) Ancient DNA Analysis Affirms the Canid from Altai as a Primitive Dog. PLoS ONE 8(3): e57754. doi:10.1371/journal.pone.0057754</ref>
Nach traditioneller Ansicht in der letzten Eiszeit, vor min. 14.000 Jahren<ref>Juliet Clutton-Brock: Origins of the dog: domestication and early history. In: James Serpell (editor): The Domestic Dog: Its Evolution, Behaviour and Interactions with People. Cambridge University Press, 2009</ref>; sehr wahrscheinlich aber schon vor mehr als 30.000 Jahren domestiziert<ref>Germonpré, M., Sablin, M.V., Stevens, R.E., Hedges, R.E.M., Hofreiter, M., Després, V. (2009): Fossil dogs and wolves from Palaeolithic sites in Belgium, the Ukraine and Russia: osteometry, ancient DNA and stable isotopes. Journal of Archaeological Science 36: 473-490</ref><ref>Nikolai D. Ovodov, Susan J. Crockford, Yaroslav V. Kuzmin, Thomas F. G. Higham, Gregory W. L. Hodgins, Johannes van der Plicht (2011): A 33,000-Year-Old Incipient Dog from the Altai Mountains of Siberia: Evidence of the Earliest Domestication Disrupted by the Last Glacial Maximum. PLoS ONE 6(7): e22821. {{doi|10.1371/journal.pone.0022821}} (open accesss)</ref><ref>Druzhkova AS, Thalmann O, Trifonov VA, Leonard JA, Vorobieva NV, et al. (2013) Ancient DNA Analysis Affirms the Canid from Altai as a Primitive Dog. PLoS ONE 8(3): e57754. doi:10.1371/journal.pone.0057754</ref>
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Version vom 1. August 2013, 16:54 Uhr

Domestizierung oder Domestikation ist ein innerartlicher Veränderungsprozess von Wildtieren oder -pflanzen, bei dem diese durch den Menschen über Generationen hinweg von der Wildform genetisch isoliert werden. Damit wird ein Zusammenleben mit dem Menschen oder eine Nutzung durch diesen, anschaulich "in dessen Haus" (lateinisch domus), ermöglicht.

Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch benutzt, um die Entschärfung oder auch Verfälschung einer ursprünglichen Idee zu bezeichnen, etwa eines politischen Konzepts oder einer wissenschaftlichen Theorie.

Der folgende Text behandelt die Domestikation von Tieren.

Domestizierung

Die Domestizierung von Wildtieren ergibt sich durch die menschliche Auslese und Isolation solcher Individuen zur Züchtung der Art, die den gewünschten Eigenschaften am meisten entsprechen, zum Beispiel eine geringere Aggressivität gegenüber Artgenossen und Menschen. Zweck der Domestizierung ist die Verwendung als Nutz- oder Heimtier. Die Domestikation sollte nicht mit der Zähmung eines einzelnen Wildtiers verwechselt werden, wie das Beispiel der Honigbiene verdeutlicht, die bereits vor 7000 Jahren domestiziert wurde, sich als Einzeltier jedoch völlig reflexgesteuert der Zähmung entzieht.

Durch das Einsetzen der Domestizierung einer Tierart werden die Voraussetzungen für die Entwicklung der Art entscheidend verändert. Die natürliche evolutionäre Entwicklung wird durch künstliche Auswahl des Menschen nach Zuchtkriterien ersetzt. Die genetischen Eigenschaften der Tiere ändern sich daher im Rahmen der Domestikation.

Wichtige domestizierte Tierarten

Hauskatze

Raubtiere

Wölfe als Hunde waren die ersten Haustiere und wurden vermutlich zunächst als Jagdhelfer und später als Hütehunde abgerichtet. Coppinger und Zimen haben eine andere Theorie: Der Wolf (als Welpe) schloss sich dem Menschen an. Dieses frühe Stadium der (Selbst-)Domestikation ist heute noch auf Pemba in Ostafrika und Namibia zu beobachten. Sie betrachten den „Haushund“ als in der juvenilen Phase verharrenden Wolf. Dies wird durch Zimens Beobachtung gestützt, dass juvenile Wölfe sich genauso ausbilden lassen wie Hunde; mit der Pubertät verlieren sie allerdings alle Zahmheit und wechseln in reines Wolfsverhalten (z. B. erhöhte Fluchtdistanz).

Der früheste Nachweis (Pfotenabdruck) ist etwa 23.000 Jahre alt. Eine genetische Berechnung zeigt, dass sich Hund und Wolf vor mindestens 135.000 Jahren getrennt haben,[1] was demzufolge bedeutet, dass Hund bzw. Wolf sehr viel länger schon Haustier waren; Weiteres bei: Haushund.

Hauskatzen sind eine vor etwa 9000 Jahren domestizierte Raubtierart, die zuerst auf Zypern nachgewiesen wurde.[2] In Mitteleuropa verdrängten sie erst einige Zeit nach Beginn unserer Zeitrechnung das vorher domestizierte Frettchen, das vom Iltis abstammt.

Pflanzenfresser

Ägyptische Zeichnung von domestizierten Rindern

Pflanzenfresser dienten zunächst der Fleischversorgung; ihr Einsatz als Nutztier (Zugtier) erfolgte erst Jahrtausende später. Menschen begannen bereits vor 13.000 Jahren (11.000 v. Chr.) erste Tiere vermutlich im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes zu domestizieren, zuerst Schafe, später Rinder und Ziegen. Bereits vor 10.300 Jahren waren solche Haustiere auf Zypern angekommmen. Vor etwa 11.000 Jahren wurde wahrscheinlich das Schwein in Asien domestiziert.

Das erste Zugtier war der kastrierte Stier vor 7500 Jahren. Esel und Pferd (in der kasachischen Steppe) kamen später als Lasttiere, dann als Zugtiere und letztlich als Reittiere hinzu. Zeitgleich kam mit dem Dromedar die erste Kamelart in Nutzung. Ursprüngliche Merkmale des Pferdes erhielten sich im Kaspischen Pony. Linguistische Sprachforschungen fanden typische Reiterbegriffe bereits in den ältesten indogermanischen Sprachfamilien. Untersuchungen an der mitochondrialen DNA der Tiere ließen jedoch keinen gemeinsamen Zuchtstamm erkennen. Das Pferd war nach der Eiszeit in isolierten Gebieten als „Restpopulation" zurückgeblieben (z. B. iberische Pferde). Eine Einkreuzung solcher wildlebenden Restpopulationen wird angenommen, um dieses Bild zu erklären. Dies stellt eine Form der Nachdomestikation dar, die ab 3500 v. Chr. im nordöstlichen Europa und ab 1500 v. Ch. auch in Westeuropa (Shetland-Pony) nachzuweisen ist.

In der jüngeren Vorgeschichte wurden schließlich Lama, Meerschweinchen zur Fleischgewinnung auf dem amerikanischen Kontinent und Rentiere in Russland domestiziert.[3] In die jüngste Zeit fiel die Domestikation verschiedener Labor- und Heimtiere, wie Goldhamster und Farbmaus.

Vermutete Chronologie und Quellen

Die chronologische Einordnung vieler Domestikationsergebnisse ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. Manche Domestikationen ereigneten sich mehrmals (multizentrisch), daher werden oft mehrere Zeitpunkte oder mehrere Gebiete angegeben:

Tier Wild-Tier vor … Jahren Ort Quellen
Hund
(Canis lupus familiaris)
Wolf 30.000 wahrscheinlich multizentrisch:
Europa, Afrika, Asien

Nach traditioneller Ansicht in der letzten Eiszeit, vor min. 14.000 Jahren[4]; sehr wahrscheinlich aber schon vor mehr als 30.000 Jahren domestiziert[5][6][7]

Schaf
(Ovis orientalis aries)
Mufflon 13.000–11.000 Westasien

[8][9]

Schwein
(Sus scrofa domestica)
Wildschwein 11.000 multizentrisch: Vorderasien, China

[10][11]

Rind, Zebu
(Bos primigenius taurus, Bos primigenius indicus)
Auerochse 10.000 Vorderasien, Indien, Nordafrika [12][13]
Ziege
(Capra aegagrus hircus)
Wildziege 10.000 Westasien: Iran [14]
Katze
(Felis silvestris catus)
Falbkatze 9000 Levante, Zypern [15][16][17], vor 3500 Jahren in Ägypten
Huhn
(Gallus gallus domesticus)
Bankivahuhn 8000 Indien, Südostasien [18]
Meerschweinchen
(Cavia porcellus)
Echte Meerschweinchen 7000 Peru [19]
Esel
(Equus asinus asinus)
Afrikanischer Esel 7000 Nordostafrika [20][21][22]
Wasserbüffel
(Bubalus bubalis)
Wasserbüffel 6000 China
Ente
(Anas platyrhynchos domesticus)
Stockente 6000 China
Dromedar
Camelus dromedarius)
Camelus thomasi 6000 Südarabien
Pferd
(Equus ferus caballus)
Wildpferd 5000–6000 Kasachische/Ukrainische Steppe [23][24]
Lama
(Lama glama)
Wildlama 5500 Peru
Gans
(Anser anser domesticus)
Graugans 5000 Ägypten [25]
Seidenspinner
(Bombyx mori)
Seidenspinner 5000 China
Rentier
(Rangifer tarandus)
Rentier 5000 Russland [26]
Haustaube
(Columba livia)
Felsentaube 5000 Mittelmeergebiet
Trampeltier
(Camelus bactrianus)
Wildkamel 4500 Zentralasien
Yak (Bos grunniens) Jak 4500 Tibet
Alpaka
(Vicugna pacos)
Vicugna 3500 Peru
Frettchen
Mustela putorius furo)
Iltisse 3500 Europa
Truthahn
(Meleagris gallopavo)
Truthahn 2500 Mexiko
Koi Karpfen 2400 Ostasien
Kaninchen
(Oryctolagus cuniculus)
Wildkaninchen 1500 Frankreich
Goldfisch
(Carassius auratus auratus)
Giebel/Karausche 1000 China [27]

Merkmalsänderungen durch Domestizierung

Mit der Domestizierung sind meist eine Reihe von typischen Merkmalsänderungen gegenüber der Wildform festzustellen (vgl. das Fuchsexperiment von Trut et al. sowie die Arbeiten von Hermann von Nathusius, siehe Literatur). Zu diesen Domestikationseffekten gehören:

  • Anatomische Veränderungen
    • Ausbildung von Rassen mit zum Teil gravierenden Unterschieden im Erscheinungsbild (zum Beispiel die beiden vom Wolf abstammenden Hunderassen Chihuahua und Bernhardiner)
    • Reduzierung des Gebisses und von Hörnern
    • Reduzierung des Fells (zum Beispiel beim Hausschwein)
    • Farbänderung von Tarnfarben hin zu vielfältigeren, auffälligen Farbvarianten (zum Beispiel Goldfisch oder Koi)
    • Auftreten von Hängeohren
    • Steilere Stirn
    • Abnahme der Gehirnmasse um 20 bis 30 Prozent, Rückgang der Furchung, insbesondere in den für die Verarbeitung der Sinneseindrücke bedeutsamen Gehirnarealen
    • Reduzierungen im Verdauungstrakt
    • Verstärkung für den Menschen nützlicher Eigenschaften (zum Beispiel Milchleistung beim Rind)
  • Änderung der Ausprägung einiger Verhaltensweisen
    • Reduzierte Aggressivität
    • Weniger gut entwickeltes Flucht- und Verteidigungsverhalten
    • Gesteigerte Fortpflanzungsrate, teilweise bis zur vollständigen Aufgabe der Saisonalität der Fortpflanzung
    • Weniger stark ausgeprägtes Brutpflegeverhalten

Da derartige Effekte teilweise auch beim Menschen zu beobachten sind (z. B. im Vergleich zum Neandertaler), sprechen manche Biologen (u. a. Konrad Lorenz) auch von der „Verhaustierung“ des Menschen im Zuge seiner Entwicklung. Viele dieser Merkmale sind beibehaltene Jugendeigenschaften. Man spricht hier auch von Neotenie.

Literatur

  • Helmut Hemmer: Neumühle-Riswicker Hirsche. Erste planmäßige Zucht einer neuen Nutztierform. In: Klaus Rehfeld (Hrsg.): Naturwissenschaftliche Rundschau. 58. Jahrgang, Nr. 5. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, ISSN 0028-1050, S. 255–261 (Die klassischen Haustiere wie Schaf, Rind und Ziege wurden in jahrhundertelanger Zucht aus ihrer Wildform gezüchtet. Mit der Methode der Neudomestikation ist es dem Autor gelungen, aus dem Damwild in nur wenigen Generationen eine Nutztierform zu züchten, die alle Merkmale der Domestikation zeigt. Ein entscheidendes Selektionskriterium war dabei die Hirngröße. Begünstigend wirkte, dass Verhaltensmerkmale mit leicht fassbaren Fellmerkmalen gekoppelt sind.).

Zu den Merkmalsveränderungen von Haustieren im Vergleich zu ihren Wildformen:

  • Lyudmila N. Trut: Early Canid Domestication: The Farm-Fox Experiment. In: Sigma Xi, The Scientific Research Society (Hrsg.): American Scientist. Band 87, 2, März-April, 1999, S. 160 (hum.utah.edu (PDF; 234 kB) [abgerufen am 28. März 2010] At an experimental farm in Novosibirsk, Siberia, geneticists have been working for four decades to turn foxes into dogs. They are not trying to create the next pet craze. Instead, author Trut and her predecessors hope to explain why domesticated animals such as pigs, cattle and dogs are so different from their wild ancestors. Selective breeding alone cannot explain all the differences. Trut's mentor, the eminent Russian geneticist Dmitri Belyaev, thought that the answers lay in the process of domestication itself, which might have dramatically changed wolves' appearance and behavior even in the absence of selective breeding. To test his hypothesis, Belyaev and his successors at the Institute have been breeding another canine species, silver foxes, for a single trait: friendliness toward people. Although no one would mistake them for dogs, the Siberian foxes appear to be on the same overall evolutionary path—a route that other domesticated animals also may have followed while coming in from the wild.).
  • Hermann von Nathusius: Vorstudien für Geschichte und Zucht der hausthiere Zunaechst am Schweineschaedel. Wiegandt und Hempel, Berlin 1864 (books.google.de [abgerufen am 28. März 2010]).

Siehe auch

Wiktionary: Domestikation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Desmond Morris: Wie der Wolf ins Haus kam. Die Domestizierung von Hund und Katz. In: NZZ Folio Die Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung. Nr. 11. Verlag NZZ Folio, Zürich 1997 (nzzfolio.ch [abgerufen am 28. März 2010]).
  • Michael Stang: Beschleunigte Evolution, Teil 1. Wie die Domestikation die Tierwelt nachhaltig verändert. In: Wissenschaft im Brennpunkt. Deutschlandradio Körperschaft des öffentlichen Rechts, Köln 12. April 2009 (dradio.de [abgerufen am 28. März 2010] Auerochsen müssen beeindruckende Tiere gewesen sein. Riesige wilde Bullen, die sich kaum bändigen ließen. Wie kamen unsere Vorfahren aber zu Beginn der Jungsteinzeit auf die Idee, diese Tiere zu zähmen, zu züchten und schließlich zu domestizieren?).

Einzelnachweise

  1. Christian Natanaelsson, Mattias CR Oskarsson, Helen Angleby, Joakim Lundeberg, Ewen Kirkness, Peter Savolainen: Dog Y chromosomal DNA sequence: identification, sequencing and SNP discovery. In: BioMed Central Ltd. Website. Natanaelsson et al; licensee BioMed Central Ltd., 6. Oktober 2006, abgerufen am 27. März 2010 (englisch).
  2. Woher die Hauskatzen kommen, Bild der Wissenschaft vom 29. Juni 2007
  3. Dipl.-Biol. Gerd Bauschmann: Das Rote Höhenvieh - Zuchtgeschichte, aktuelle Situation und Einsatzmöglichkeit in der Landschaftspflege. In: Chionea - Zeitschrift für Naturkunde und Naturschutz im Vogelsberg. Nr. 16. Schotten 2001, S. 21–56 (PDF 1,6Mb [abgerufen am 27. März 2010]).
  4. Juliet Clutton-Brock: Origins of the dog: domestication and early history. In: James Serpell (editor): The Domestic Dog: Its Evolution, Behaviour and Interactions with People. Cambridge University Press, 2009
  5. Germonpré, M., Sablin, M.V., Stevens, R.E., Hedges, R.E.M., Hofreiter, M., Després, V. (2009): Fossil dogs and wolves from Palaeolithic sites in Belgium, the Ukraine and Russia: osteometry, ancient DNA and stable isotopes. Journal of Archaeological Science 36: 473-490
  6. Nikolai D. Ovodov, Susan J. Crockford, Yaroslav V. Kuzmin, Thomas F. G. Higham, Gregory W. L. Hodgins, Johannes van der Plicht (2011): A 33,000-Year-Old Incipient Dog from the Altai Mountains of Siberia: Evidence of the Earliest Domestication Disrupted by the Last Glacial Maximum. PLoS ONE 6(7): e22821. doi:10.1371/journal.pone.0022821 (open accesss)
  7. Druzhkova AS, Thalmann O, Trifonov VA, Leonard JA, Vorobieva NV, et al. (2013) Ancient DNA Analysis Affirms the Canid from Altai as a Primitive Dog. PLoS ONE 8(3): e57754. doi:10.1371/journal.pone.0057754
  8. Krebs, Robert E. & Carolyn A.: Groundbreaking Scientific Experiments, Inventions & Discoveries of the Ancient World. Greenwood Press, Westport, CT, USA 2003, ISBN 0-313-31342-3.
  9. Paula Simmons, Carol Ekarius: Storey's Guide to Raising Sheep. Storey Publishing LLC, North Adams, MA, USA 2001, ISBN 978-1-58017-262-2.
  10. E Giuffra, J. M. Kijas, V. Amarger, O. Carlborg, J. T. Jeon, L. Andersson: The origin of the domestic pig: independent domestication and subsequent introgression. In: Genetics. 154. Jahrgang, Nr. 4, April 2000, S. 1785–1791, PMID 10747069, PMC 1461048 (freier Volltext) – (genetics.org).
  11. G. Larson, K. Dobney, U. Albarella, M. Fang, E. Matisso-Smith, J. Robins, S. Lowden, H. Finlayson, T. Brand, E. Willerslev, P. Rowley-Conwy, L. Andersson, A. Cooper: Worldwide phylogeography of wild boar reveals multiple centers of pig domestication. In: Science. 307. Jahrgang, Nr. 5715, März 2005, S. 1618–21, doi:10.1126/science.1106927, PMID 15761152 (sciencemag.org [PDF]).
  12. Late Neolithic megalithic structures at Nabta Playa (Sahara), southwestern Egypt.
  13. Laboratoire de Préhistoire et Protohistoire de l'Ouest de la France
  14. Goat busters track domestication Melinda A. Zeder, April 2000, Untersuchungen in Ganj Dareh
  15. Hazel Muir: Ancient remains could be oldest pet cat. In: New Scientist. 8. April 2004 (englisch, newscientist.com [abgerufen am 23. November 2007]).
  16. Marsha Walton: Ancient burial looks like human and pet cat. In: CNN. 9. April 2004 (englisch, cnn.com [abgerufen am 23. November 2007]).
  17. [1], domestication of the cat on Cyprus, National Geographic.
  18. West B, Zhou B-X.: Did chickens go north? New evidence for domestication. In: World's Poultry Science Journal. 45. Jahrgang, Nr. 3, 1989, S. 205–218, doi:10.1079/WPS19890012 (edu.au [PDF]).
  19. History of the Guinea Pig (Cavia porcellus) in South America, a summary of the current state of knowledge
  20. Luise Dirscherl: Der Pharao und seine Esel - Altägyptische Funde liefern Hinweise zur Domestikationsgeschichte. In: Informationsdienst Wissenschaft e. V. Ludwig-Maximilians-Universität München, Referat Kommunikation und Presse, 19. März 2008, abgerufen am 28. März 2010.
  21. A. Beja-Pereira, et al.: African origins of the domestic donkey. In: Science. 304. Jahrgang, Nr. 5678, Juni 2004, S. 1781, doi:10.1126/science.1096008, PMID 15205528 (englisch, sciencemag.org).
  22. oger Blench: The history and spread of donkeys in Africa (PDF; 235 kB)
  23. Hélène Martin und Dominique Armand: Das Pferd: Domestikation. In: Steppenkrieger. Reiternomaden des 7.–14.  Jahrhunderts aus der Mongole. Primus Verlag, LVR-Landesmuseum Bonn, 2012, S. 88 f. Auszug:
    • „Die Fundorte, die als Wiege der Pferdehaltung vorgeschlagen wurden, liegen in Gegenden wie Ukraine und Kasachstan und sind zwischen 5000 und 6000 Jahre alt. Als Beispiel sei etwa die Siedlung Botai in Kasachstan genannt, die auf etwa 3700-3100 v. Chr. datiert wird und in der die ältesten Belege für die Domestikation des Pferdes gefunden wurden.“
  24. The Domestication of the Horse
  25. Geese
  26. Domestication of Reindeer
  27. Rudolf Piechocki: Der Goldfisch und seine Varietäten. 6. Auflage. Westarp Wissenschaften, 1990, ISBN 978-3-89432-398-1 (Erste Berichte über Goldfische unter Gouverneur Ting Yen-tsan aus der Zeit 968–975).

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