Domestizierung

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Domestizierung oder Domestikation ist ein innerartlicher Veränderungsprozess von Wild­tieren oder Wildpflanzen, bei dem diese durch den Menschen über Generationen hinweg von der Wildform genetisch isoliert werden. Damit wird ein Zusammenleben mit dem Menschen oder eine Nutzung durch diesen, anschaulich „in dessen Haus“ (lateinisch domus), ermöglicht.

Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch benutzt, um die Entschärfung oder auch Verfälschung einer ursprünglichen Idee zu bezeichnen, etwa eines politischen Konzepts oder einer wissenschaftlichen Theorie.

Der folgende Text behandelt die Domestikation von Tieren.

Domestizierung[Bearbeiten]

Die Domestizierung von Wildtieren ergibt sich durch die menschliche Auslese und Isolation solcher Individuen zur Züchtung der Art, die den gewünschten Eigenschaften am meisten entsprechen, zum Beispiel eine geringere Aggressivität gegenüber Artgenossen und Menschen. Zweck der Domestizierung ist die Verwendung als Nutz- oder Heimtier. Die Domestikation sollte nicht mit der Zähmung eines einzelnen Wildtiers verwechselt werden.

Durch das Einsetzen der Domestizierung einer Tierart werden die Voraussetzungen für die Entwicklung der Art entscheidend verändert. Die natürliche evolutionäre Entwicklung wird durch Auswahlkriterien des Menschen nach Zuchtzielen ersetzt. Die genetischen Eigenschaften der Tiere ändern sich daher im Rahmen der Domestikation.[1]

Wichtige domestizierte Tierarten[Bearbeiten]

Hauskatze

Raubtiere[Bearbeiten]

Wölfe als Hunde waren die ersten Haustiere und wurden vermutlich zunächst als Jagd­helfer und später als Hütehunde abgerichtet. Coppinger und Zimen haben eine andere Theorie: Der Wolf (als Welpe) schloss sich dem Menschen an. Dieses frühe Stadium der (Selbst-)Domestikation ist heute noch auf Pemba in Ostafrika und Namibia zu beobachten. Sie betrachten den „Haushund“ als in der juvenilen Phase verharrenden Wolf. Dies wird durch Zimens Beobachtung gestützt, dass juvenile Wölfe sich genauso ausbilden lassen wie Hunde; mit der Pubertät verlieren sie allerdings alle Zahmheit und wechseln in reines Wolfsverhalten (z. B. erhöhte Fluchtdistanz).

Der früheste Nachweis, ein Pfotenabdruck, ist etwa 23.000 Jahre alt. Eine genetische Berechnung zeigt, dass sich Hund und Wolf vor mindestens 135.000 Jahren getrennt haben,[2] was demzufolge bedeutet, dass Hund bzw. Wolf sehr viel länger schon Haustier waren; Weiteres bei: Haushund.

Hauskatzen sind eine vor etwa 9000 Jahren domestizierte Raubtierart, die zuerst auf Zypern nachgewiesen wurde.[3] In Mitteleuropa verdrängten sie erst einige Zeit nach Beginn unserer Zeitrechnung das vorher domestizierte Frettchen, das vom Iltis abstammt.

Pflanzenfresser[Bearbeiten]

Ägyptische Zeichnung von domestizierten Rindern

Pflanzenfresser dienten zunächst der Fleischversorgung; ihr Einsatz als Nutztier (Zugtier) erfolgte erst Jahrtausende später. Menschen begannen bereits vor 13.000 Jahren (11.000 v. Chr.) erste Tiere vermutlich im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes zu domestizieren, zuerst Schafe, später Rinder und Ziegen. Bereits vor 10.300 Jahren waren solche Haustiere auf Zypern angekommen. Vor etwa 11.000 Jahren wurde wahrscheinlich das Schwein in Asien domestiziert.

Das erste Zugtier war der kastrierte Stier vor 7500 Jahren. Esel und Pferd (in der kasachischen Steppe) kamen später als Lasttiere, dann als Zugtiere und letztlich als Reittiere hinzu. Zeitgleich kam mit dem Dromedar die erste Kamelart in Nutzung. Ursprüngliche Merkmale des Pferdes erhielten sich im Kaspischen Pony. Linguistische Sprachforschungen fanden typische Reiterbegriffe bereits in den ältesten indogermanischen Sprachfamilien. Untersuchungen an der mitochondrialen DNA der Tiere ließen jedoch keinen gemeinsamen Zuchtstamm erkennen. Das Pferd war nach der Eiszeit in isolierten Gebieten als „Restpopulation" zurückgeblieben (z. B. iberische Pferde). Eine Einkreuzung solcher wildlebenden Restpopulationen wird angenommen, um dieses Bild zu erklären. Dies stellt eine Form der Nachdomestikation dar, die ab 3500 v. Chr. im nordöstlichen Europa und ab 1500 v. Ch. auch in Westeuropa (Shetland-Pony) nachzuweisen ist.

In der jüngeren Vorgeschichte wurden zur Fleischgewinnung schließlich Lama und Meerschweinchen auf dem amerikanischen Kontinent und Ren­tiere in Russland domestiziert. In die jüngste Zeit fiel die Domestikation verschiedener Labor- und Heimtiere wie Goldhamster und Farbmaus.

Vermutete Chronologie und Quellen[Bearbeiten]

Die chronologische Einordnung vieler Domestikationsergebnisse ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. Manche Domestikationen ereigneten sich mehrmals (multizentrisch), daher werden oft mehrere Zeitpunkte oder mehrere Gebiete angegeben:

Tier Wild-Tier vor … Jahren Ort Quellen
Hund
(Canis lupus familiaris)
Wolf 30000 wahrscheinlich multizentrisch:
Europa, Afrika, Asien

Nach traditioneller Ansicht in der letzten Eiszeit, vor min. 14.000 Jahren[4]; sehr wahrscheinlich aber schon vor mehr als 30.000 Jahren domestiziert[5][6][7]

Schaf
(Ovis orientalis aries)
Mufflon 11000 Westasien: Nordwestiran und Anatolien

[8]

Schwein
(Sus scrofa domestica)
Wildschwein 11000 multizentrisch: Vorderasien, China

[9][10]

Ziege
(Capra aegagrus hircus)
Wildziege (Bezoarziege) 11000 Westasien: Iran [11][8]
Rind
(Bos primigenius taurus)
Auerochse 10000 Vorderasien, Indien, Nordafrika [12][13]
Katze
(Felis silvestris catus)
Falbkatze 9000 Levante, Zypern [14][15][16], vor 3500 Jahren in Ägypten
Zebu
(Bos indicus)
Asiatischer Auerochse (Bos primigenius namadicus) 8000 Pakistan [17]
Huhn
(Gallus gallus domesticus)
Bankivahuhn 8000 Indien, Südostasien [18]
Meerschweinchen
(Cavia porcellus)
Echte Meerschweinchen 7000 Peru [19]
Esel
(Equus asinus asinus)
Afrikanischer Esel 7000 Nordostafrika [20][21][22]
Wasserbüffel
(Bubalus bubalis)
Wasserbüffel (Bubalus arnee) 6300 Westen Indiens [23] Sumpfbüffel vermutl. unabhängig in Südchina/Nordthailand vor ca. 3600 Jahren[24]
Alpaka
(Vicugna pacos)
Vicugna 6000 Peru [25].
Pferd
(Equus ferus caballus)
Wildpferd 5000–6000 Kasachische/Ukrainische Steppe [26][27]
Balirind
Banteng (Bos javanicus) 5500 Indonesien [28] In die meisten Rassen wurde Zebu eingekreuzt (Hybride)[29]
Lama
(Lama glama)
Guanako 5000 Nordchile/Nordwestargentinien [25]
Gans
(Anser anser domesticus)
Graugans 5000 Ägypten [30] Die meisten chinesischen Rassen stammen von der Schwanengans Anser cygnoides ab[31]
Seidenspinner
(Bombyx mori)
Bombyx mandarina 5000 China [32]. Vor ca. 400 Jahren in China eine 2. Seidenspinnerart (Chinesischer Eichenseidenspinner) domestiziert[33]
Ren­tier
(Rangifer tarandus)
Rentier 5000 Russland [34] in Skandinavien durch die Sami unabhängig[35]
Trampeltier
(Camelus bactrianus)
Wildkamel 5000 Mongolei oder Nordchina [36]
Yak (Bos grunniens) Yak 5000 Tibet/Qinghai [37]. Nach Genomanalysen sind auch 10.000 Jahre möglich[38]
Haustaube
(Columba livia forma domestica)
Felsentaube 4500 Vorderer Orient [39]. Möglicherweise bereits viel früher[40], aber definitive Nachweise fehlen.
Zuchtkarpfen inkl. Koi Karpfen 4000 China [41]. Europa möglicherweise unabhängig vor 2000 Jahren[42]. Koi ca. 1200 Jahre, China[43].
Ente
(Anas platyrhynchos domesticus)
Stockente 3000 China [44][45]. In Europa: hohes/spätes Mittelalter[46], vermutlich unabhängig
Dromedar
(Camelus dromedarius)
Wilddromedar (ausgestorben) 3000 Südarabien [47][48]
Frettchen
(Mustela putorius furo)
Iltisse 2500 Ägypten [49]
Truthahn
(Meleagris gallopavo)
Truthahn 2200 Mexiko [50][51]. Etwas jüngeres, zweites Domestikationszentrum im Südwesten der USA
Goldfisch
(Carassius auratus auratus)
Giebel/Karausche 1000 China [52]
Kaninchen
(Oryctolagus cuniculus)
Wildkaninchen 500 Frankreich [53]

Merkmalsänderungen durch Domestizierung[Bearbeiten]

Mit der Domestizierung sind meist eine Reihe von typischen Merkmalsänderungen gegenüber der Wildform festzustellen (vgl. das Fuchsexperiment von Trut et al. sowie die Arbeiten von Hermann von Nathusius, siehe Literatur). Zu diesen Domestikationseffekten gehören:

  • Anatomische Veränderungen
    • Ausbildung von Rassen mit zum Teil gravierenden Unterschieden im Erscheinungsbild (zum Beispiel die beiden vom Wolf abstammenden Hunderassen Chihuahua und Bernhardiner)
    • Reduzierung des Gebisses[54] und von Hörnern
    • Reduzierung des Fells (zum Beispiel beim Hausschwein)
    • Farbänderung von Tarnfarben hin zu vielfältigeren, auffälligen Farbvarianten (zum Beispiel Goldfisch oder Koi)
    • Auftreten von Hängeohren
    • Steilere Stirn
    • Abnahme der Gehirnmasse um bis zu 34 Prozent, Rückgang der Furchung, insbesondere in den für die Verarbeitung der Sinneseindrücke bedeutsamen Gehirnarealen[55]
    • Reduzierungen im Verdauungstrakt
    • Verstärkung für den Menschen nützlicher Eigenschaften (zum Beispiel Milchleistung beim Rind)
  • Änderung der Ausprägung einiger Verhaltensweisen
    • Reduzierte Aggressivität
    • Weniger gut entwickeltes Flucht- und Verteidigungsverhalten
    • Gesteigerte Fortpflanzungsrate, teilweise bis zur vollständigen Aufgabe der Saisonalität der Fortpflanzung
    • Weniger stark ausgeprägtes Brutpflegeverhalten

Da derartige Effekte teilweise auch beim Menschen zu beobachten sind (z. B. im Vergleich zum Neandertaler), sprechen manche Biologen (u. a. Konrad Lorenz) auch von der „Verhaustierung“ des Menschen im Zuge seiner Entwicklung. Viele dieser Merkmale sind beibehaltene Jugendeigenschaften. Man spricht hier auch von Neotenie.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Helmut Hemmer: Neumühle-Riswicker Hirsche. Erste planmäßige Zucht einer neuen Nutztierform. In: Klaus Rehfeld (Hrsg.): Naturwissenschaftliche Rundschau. 58. Jahrgang, Nr. 5, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, ISSN 0028-1050, S. 255–261 (Die klassischen Haustiere wie Schaf, Rind und Ziege wurden in jahrhundertelanger Zucht aus ihrer Wildform gezüchtet. Mit der Methode der Neudomestikation ist es dem Autor gelungen, aus dem Damwild in nur wenigen Generationen eine Nutztierform zu züchten, die alle Merkmale der Domestikation zeigt. Ein entscheidendes Selektionskriterium war dabei die Hirngröße. Begünstigend wirkte, dass Verhaltensmerkmale mit leicht fassbaren Fellmerkmalen gekoppelt sind.).

Zu den Merkmalsveränderungen von Haustieren im Vergleich zu ihren Wildformen:

  •  Lyudmila N. Trut: Early Canid Domestication: The Farm-Fox Experiment. In: Sigma Xi, The Scientific Research Society (Hrsg.): American Scientist. 87, Nr. 2, März-April 1999, S. 160 (At an experimental farm in Novosibirsk, Siberia, geneticists have been working for four decades to turn foxes into dogs. They are not trying to create the next pet craze. Instead, author Trut and her predecessors hope to explain why domesticated animals such as pigs, cattle and dogs are so different from their wild ancestors. Selective breeding alone cannot explain all the differences. Trut's mentor, the eminent Russian geneticist Dmitri Belyaev, thought that the answers lay in the process of domestication itself, which might have dramatically changed wolves' appearance and behavior even in the absence of selective breeding. To test his hypothesis, Belyaev and his successors at the Institute have been breeding another canine species, silver foxes, for a single trait: friendliness toward people. Although no one would mistake them for dogs, the Siberian foxes appear to be on the same overall evolutionary path—a route that other domesticated animals also may have followed while coming in from the wild., hum.utah.edu (PDF; 234 kB), abgerufen am 28. März 2010).
  •  Hermann von Nathusius: Vorstudien für Geschichte und Zucht der hausthiere Zunaechst am Schweineschaedel. Wiegandt und Hempel, Berlin 1864 (books.google.de, abgerufen am 28. März 2010).

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Domestikation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  •  Desmond Morris: Wie der Wolf ins Haus kam. Die Domestizierung von Hund und Katz. In: NZZ Folio Die Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung. Nr. 11, Verlag NZZ Folio, Zürich 1997 (nzzfolio.ch, abgerufen am 28. März 2010).
  •  Michael Stang: Beschleunigte Evolution, Teil 1. Wie die Domestikation die Tierwelt nachhaltig verändert. In: Wissenschaft im Brennpunkt. Deutschlandradio Körperschaft des öffentlichen Rechts, Köln 12. April 2009 (Auerochsen müssen beeindruckende Tiere gewesen sein. Riesige wilde Bullen, die sich kaum bändigen ließen. Wie kamen unsere Vorfahren aber zu Beginn der Jungsteinzeit auf die Idee, diese Tiere zu zähmen, zu züchten und schließlich zu domestizieren?, dradio.de, abgerufen am 28. März 2010).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeder, Melinda A.:Pathways to Animal Domestication. Biodiversity in Agriculture: Domestication, Evolution, and Sustainability, 2012.
  2. Christian Natanaelsson, Mattias CR Oskarsson, Helen Angleby, Joakim Lundeberg, Ewen Kirkness, Peter Savolainen: Dog Y chromosomal DNA sequence: identification, sequencing and SNP discovery. In: BioMed Central Ltd. Website. Natanaelsson et al; licensee BioMed Central Ltd., 6. Oktober 2006, abgerufen am 27. März 2010 (englisch).
  3. Woher die Hauskatzen kommen, Bild der Wissenschaft vom 29. Juni 2007
  4. Juliet Clutton-Brock: Origins of the dog: domestication and early history. In: James Serpell (editor): The Domestic Dog: Its Evolution, Behaviour and Interactions with People. Cambridge University Press, 2009
  5. Germonpré, M., Sablin, M.V., Stevens, R.E., Hedges, R.E.M., Hofreiter, M., Després, V. (2009): Fossil dogs and wolves from Palaeolithic sites in Belgium, the Ukraine and Russia: osteometry, ancient DNA and stable isotopes. Journal of Archaeological Science 36: 473-490
  6. Nikolai D. Ovodov, Susan J. Crockford, Yaroslav V. Kuzmin, Thomas F. G. Higham, Gregory W. L. Hodgins, Johannes van der Plicht (2011): A 33,000-Year-Old Incipient Dog from the Altai Mountains of Siberia: Evidence of the Earliest Domestication Disrupted by the Last Glacial Maximum. PLoS ONE 6(7): e22821. doi:10.1371/journal.pone.0022821 (open accesss)
  7. Druzhkova AS, Thalmann O, Trifonov VA, Leonard JA, Vorobieva NV, et al. (2013) Ancient DNA Analysis Affirms the Canid from Altai as a Primitive Dog. PLoS ONE 8(3): e57754. doi:10.1371/journal.pone.0057754
  8. a b Melinda A. Zeder (2008): Domestication and early agriculture in the Mediterranean Basin: Origins, diffusion, and impact. Proceedings of the National Academy of Sciences USA vol. 105 no. 33: 11597-11604. doi:10.1073/pnas.0801317105
  9. E Giuffra, J. M. Kijas, V. Amarger, O. Carlborg, J. T. Jeon, L. Andersson: The origin of the domestic pig: independent domestication and subsequent introgression. In: Genetics. 154, Nr. 4, April 2000, S. 1785–1791. PMID 10747069. PMC: 1461048 (freier Volltext).
  10. G. Larson, K. Dobney, U. Albarella, M. Fang, E. Matisso-Smith, J. Robins, S. Lowden, H. Finlayson, T. Brand, E. Willerslev, P. Rowley-Conwy, L. Andersson, A. Cooper: Worldwide phylogeography of wild boar reveals multiple centers of pig domestication. In: Science. 307, Nr. 5715, März 2005, S. 1618–21. doi:10.1126/science.1106927. PMID 15761152.
  11. Goat busters track domestication Melinda A. Zeder, April 2000, Untersuchungen in Ganj Dareh
  12. Late Neolithic megalithic structures at Nabta Playa (Sahara), southwestern Egypt.
  13. Laboratoire de Préhistoire et Protohistoire de l'Ouest de la France
  14. Hazel Muir: Ancient remains could be oldest pet cat. In: New Scientist. 8. April 2004. Abgerufen am 23. November 2007.
  15. Marsha Walton: Ancient burial looks like human and pet cat. In: CNN. 9. April 2004. Abgerufen am 23. November 2007.
  16. [1], domestication of the cat on Cyprus, National Geographic.
  17. Shanyuan Chen, Bang-Zhong Lin, Mumtaz Baig, Bikash Mitra, Ricardo J. Lopes, António M. Santos, David A. Magee, Marisa Azevedo, Pedro Tarroso, Shinji Sasazaki, Stephane Ostrowski, Osman Mahgoub, Tapas K. Chaudhuri, Ya-ping Zhang, Vânia Costa, Luis J. Royo, Félix Goyache, Gordon Luikart, Nicole Boivin, Dorian Q. Fuller, Hideyuki Mannen, Daniel G. Bradley, Albano Beja-Pereira (2010): Zebu Cattle Are an Exclusive Legacy of the South Asia Neolithic. Molecular Biology and Evolution 27 (1): 1-6. doi:10.1093/molbev/msp213
  18. West B, Zhou B-X.: Did chickens go north? New evidence for domestication. (PDF) In: World's Poultry Science Journal. 45, Nr. 3, 1989, S. 205–218. doi:10.1079/WPS19890012.
  19. History of the Guinea Pig (Cavia porcellus) in South America, a summary of the current state of knowledge
  20. Luise Dirscherl: Der Pharao und seine Esel - Altägyptische Funde liefern Hinweise zur Domestikationsgeschichte. In: Informationsdienst Wissenschaft e. V. Ludwig-Maximilians-Universität München, Referat Kommunikation und Presse, 19. März 2008, abgerufen am 28. März 2010.
  21. A. Beja-Pereira, et al.: African origins of the domestic donkey. In: Science. 304, Nr. 5678, Juni 2004, S. 1781. doi:10.1126/science.1096008. PMID 15205528.
  22. oger Blench: The history and spread of donkeys in Africa (PDF; 235 kB)
  23. Satish Kumar, Muniyandi Nagarajan, Jasmeet S Sandhu, Niraj Kumar, Vandana Behl (2007): Phylogeography and domestication of Indian river buffalo. BMC Evolutionary Biology 7:186 doi:10.1186/1471-2148-7-186
  24. Y. Zhang, D. Vankan, Y. Zhang, J.S.F. Barker (2011): Genetic differentiation of water buffalo (Bubalus bubalis) populations in China, Nepal and south-east Asia: inferences on the region of domestication of the swamp buffalo. Animal Genetics 42: 366–377. doi:10.1111/j.1365-2052.2010.02166.x
  25. a b Jane C. Wheeler (2012): South American camelids - past, present and future. Journal of Camelid Science 5: 1-24.
  26. Hélène Martin und Dominique Armand: Das Pferd: Domestikation. In: Steppenkrieger. Reiternomaden des 7.–14.  Jahrhunderts aus der Mongole. Primus Verlag, LVR-Landesmuseum Bonn, 2012, S. 88 f. Auszug:
    • „Die Fundorte, die als Wiege der Pferdehaltung vorgeschlagen wurden, liegen in Gegenden wie Ukraine und Kasachstan und sind zwischen 5000 und 6000 Jahre alt. Als Beispiel sei etwa die Siedlung Botai in Kasachstan genannt, die auf etwa 3700-3100 v. Chr. datiert wird und in der die ältesten Belege für die Domestikation des Pferdes gefunden wurden.“
  27. The Domestication of the Horse
  28. J.A. Lenstra & D.G. Bradley: Systematics and phylogeny of cattle. In R. Fries & A. Ruvinsky (editors): The genetics of cattle. CABI, 1999. ISBN 0851992587
  29. Nijman IJ, Otsen M, Verkaar EL, de Ruijter C, Hanekamp E, Ochieng JW, Shamshad S, Rege JE, Hanotte O, Barwegen MW, Sulawati T, Lenstra JA. (2003): Hybridization of banteng (Bos javanicus) and zebu (Bos indicus) revealed by mitochondrial DNA, satellite DNA, AFLP and microsatellites. Heredity 90 (1): 10-16. doi:10.1038/sj.hdy.6800174
  30. Geese
  31. Wenqi Zhu , Kuanwei Chen , Huifang Li , Weitao Song , Wenjuan Xu , Jingting Shu, Wei Han (2010): Two Maternal Origins of the Chinese Domestic Grey Goose. Journal of Animal and Veterinary Advances Volume: 9, Issue: 21: 2674-2678. doi:10.3923/javaa.2010.2674.2678
  32. Marian R. Goldsmith, Toru Shimada, Hiroaki Abe (2005): The geneticsand genomics of the silkworm Bombyx mori. Annual Review of Entomology Vol. 50: 71-100. doi:10.1146/annurev.ento.50.071803.130456
  33. Yanqun Liu, Yuping Li, Xisheng Li, Li Qin The origin and dispersal of the domesticated Chinese oak silkworm, Antheraea pernyi, in China: A reconstruction based on ancient texts. Journal of Insect Science 10: 180. online
  34. Bryan Gordon (2001): Rangifer and man: An ancient relationship. Rangifer Special Issue No.14 (The Ninth North American Caribou Workshop): 15-28.
  35. Knut H. Røed, Øystein Flagstad, Mauri Nieminen, Øystein Holand, Mark J. Dwyer, Nils Røv,Carles Vila (2008): Genetic analyses reveal independent domestication origins of Eurasian reindeer. Proceedings of the Royal Socociety Series B275: 1849–1855. doi:10.1098/rspb.2008.0332
  36. Ji, R., Cui, P., Ding, F., Geng, J., Gao, H., Zhang, H., Yu, J., Hu, S. and Meng, H. (2009): Monophyletic origin of domestic bactrian camel (Camelus bactrianus) and its evolutionary relationship with the extant wild camel (Camelus bactrianus ferus). Animal Genetics 40: 377–382. doi:10.1111/j.1365-2052.2008.01848.x (open access)
  37. David Rhode, David B. Madsen, P. Jeffrey Brantingham, Tsultrim Dargye (2007): Yaks, yak Dung, and prehistoric human habitation of the Tibetan Plateau. Developments in Quaternary Sciences Vol. 9: 205-224. doi:10.1016/S1571-0866(07)09013-6
  38. Simon Y.W Ho, Greger Larson, Ceiridwen J Edwards, Tim H Heupink, Kay E Lakin, Peter W.H Correlating Bayesian date estimates with climatic events and domestication using a bovine case study. biology letters 4: 370-374. doi:10.1098/rsbl.2008.0073
  39. Daniel Haag-Waxckernagel: Die Taube. Schwabe-Verlag, Basel 1998 ISBN 3-7965-1016-7 p.26
  40. Carlos A. Driscoll, David W. Macdonald, and Stephen J. O’Brien (2009): From wild animals to domestic pets, an evolutionary view of domestication. Proceedings of the National Academy of Sciences USA vol. 106 Supplement 1 9971-9978. doi:10.1073/pnas.0901586106
  41. B.T. Thai, C.P. Burridge, T.A. Pham, C.M. Austin (2004): Using mitochondrial nucleotide sequences to investigate diversity and genealogical relationships within common carp (Cyprinus carpio L.). Animal Genetics 36(1): 23-28. doi:10.1111/j.1365-2052.2004.01215.x
  42. Eugene K. Balon (1995): Origin and domestication of the wild carp, Cyprinus carpio: from Roman gourmets to the swimming flowers. Aquaculture 129: 3–48.
  43. C.H. Wang & S.F. Li (2004): Phylogenetic relationships of ornamental (Koi) carp, Oujiang Color carp and Long-fin carp revealed by mitochondrial DNA COII gene sequences and RAPD analysis. Aquaculture 231: 83–91.
  44. P. Cherry & T.R.Morris: History and biology of the domestic duck. In: Domestic duck production, science and practice. CABI
  45. Beate D. Scherf (editor): World watch list for domestic animal diversity. 3rd edition. FAO 2000 ISBN 92-5-104511-9
  46. Umberto Albarella (2005): Alternate fortunes? The role of domestic ducks and geese from Roman to Medieval times in Britain. Documenta Archaeobiologiae III. Feathers, Grit and Symbolism (ed. by G.Grupe & J.Peters): 249-258.
  47. Mark Beech, Marjan Mashkour, Matthias Huels and Antoine Zazzo (2008): Prehistoric camels in south-eastern Arabia: the discovery of a new site in Abu Dhabi's Western Region, United Arab Emirates. Proceedings of the Seminar for Arabian Studies Vol. 39, Papers from the forty-second meeting of the Seminar for Arabian Studies held in London, 24-26 July 2008 (2009), pp. 17-30.
  48. Ilse U. Köhler-Roleffson (1991): Camelus dromedarius. Mammalian Species No. 375: 1-8.
  49. Fox, J. G., R. C. Pearson, J. A. Bell: Taxonomy, history and use of ferrets. In Biology and diseases of the ferret. 2. Ausgabe, Fox J. G. Editor, William & Wilkins, Baltimore, 1996, S. 3-170.
  50. Camilla F. Speller, Brian M. Kempb, Scott D. Wyatt, Cara Monroec, William D. Lipe, Ursula M. Arndt, Dongya Y. Yang (2010): Ancient mitochondrial DNA analysis reveals complexity of indigenous North American turkey domestication. Proceedings of the National Academy of Sciences USA vol. 107 no. 7: 2807-2812. doi:10.1073/pnas.0909724107
  51. Erin Kennedy Thornton, Kitty F. Emery, David W. Steadman, Camilla Speller, Ray Matheny, Dongya Yang (2012): Earliest Mexican Turkeys (Meleagris gallopavo) in the Maya Region: Implications for Pre-Hispanic Animal Trade and the Timing of Turkey Domestication. PLoS ONE 7(8): e42630. doi:10.1371/journal.pone.0042630
  52.  Rudolf Piechocki: Der Goldfisch und seine Varietäten. 6. Auflage. Westarp Wissenschaften, 1990, ISBN 978-3894323981 (Erste Berichte über Goldfische unter Gouverneur Ting Yen-tsan aus der Zeit 968–975).
  53. M. Monnerot, J.D. Vigne, C. Biju-Duval, D. Casane, C. Callou, C. Hardy, F. Mougel, R. Soriguer, N. Dennebouy, J.C. Mounolou (1994): Rabbit and man: genetic and historic approach. Genetics Selection Evolution 26 Supplement 1: 167s-182s.
  54. Zeder, Melinda A.:Pathways to Animal Domestication. Biodiversity in Agriculture: Domestication, Evolution, and Sustainability, 2012, S. 233.
  55. Zeder, Melinda A.:Pathways to Animal Domestication. Biodiversity in Agriculture: Domestication, Evolution, and Sustainability, 2012, S. 233–236 (mit 3 Abbildungen).