Adolf von Heppe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Adolf Eduard Erich Ernst Franz Viktor von Heppe (* 24. Juli 1836 in Kassel; † 30. Juli 1899 in Arolsen) war ein preußischer Beamter und Politiker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Familie

Er entstammte einem hessischen Adelsgeschlecht und war der Sohn des kurfürstlich hessischen Regierungsdirektors Theodor von Heppe (1801-1856) und der Cäcilie Gissot (1802-1888). Sein Onkel war der Historiker und Philologe Christoph von Rommel (1781-1859). Heppe heiratete am 13. Mai 1866 in Marburg an der Lahn Wilhelmine Butterweck (* 9. März 1840 in Wetter (Hessen); † 18. September 1930 in Kassel), die Tochter des Kaufmanns Gustav Butterweck und der Maria Brennemann. Dieser Ehe entstammt Sohn Theodor von Heppe (1870-1954), Vizepräsident der preußischen Oberrechnungskammer.

[Bearbeiten] Leben

Im Jahr 1860 begann er seine Beamtenlaufbahn als kurhessischer Regierungsreferendar in Kassel. Sechs Jahre später (1866) wurde er Kreissekretär im Landkreis Schmalkalden und wurde in preußische Dienste übernommen. Im Jahr 1869 wurde er zum Regierungsassessor in Marienwerder befördert und wurde 1871 nach Königsberg versetzt.

1872 wurde er Landrat des Kreises Schleusingen sowie Mitglied des Provinziallandtags und des Provinzialausschusses. Im Jahr 1879 wurde er königlich preußischer Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat und stellvertretender Polizeipräsident in Berlin. 1883 wurde er zunächst Landdrost, danach ab 1885 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Aurich. Im Jahr 1887 kam er in gleicher Funktion nach Danzig. Schließlich war er von 1890 bis zu seinem Ausscheiden aus preußischem Dienst im Jahr 1899 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Trier.

Für die Deutschkonservative Partei (DkP) war Heppe von 1879 bis 1885 Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge