Aillant-sur-Milleron

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Aillant-sur-Milleron
Aillant-sur-Milleron (Frankreich)
Aillant-sur-Milleron
Region Centre
Département Loiret
Arrondissement Montargis
Kanton Châtillon-Coligny
Gemeindeverband Châtillon-Coligny.
Koordinaten 47° 48′ N, 2° 56′ O47.7927777777782.9297222222222Koordinaten: 47° 48′ N, 2° 56′ O
Höhe 138–196 m
Fläche 26,93 km²
Einwohner 386 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 45230
INSEE-Code
.

Aillant-sur-Milleron ist eine französische Gemeinde mit 386 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Loiret in der Region Centre.

Geografie[Bearbeiten]

Aillant-sur-Milleron liegt in Zentralfrankreich in der Landschaft Gâtinais am Ostrand des Départements Loiret am Flüsschen Milleron,[1] einem Nebenfluss des Loing, etwa 48 Kilometer östlich von Auxerre, etwa 28 Kilometer südöstlich von Montargis, dem Sitz der Unterpräfektur des Arrondissements, und 7,1 Kilometer südöstlich von Châtillon-Coligny, dem Hauptort des Kantons und des Kommunalverbands[2] auf einer mittleren Höhe von 167 Metern über dem Meeresspiegel. Die Mairie steht auf einer Höhe von 165 Metern. Nachbargemeinden von Aillant-sur-Milleron sind Saint-Maurice-sur-Aveyron im Norden, Le Charme im Osten, Champcevrais im Süden und Dammarie-sur-Loing im Westen. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 2693 Hektar.

Die Gemeinde ist einer Klimazone des Typs Cfb (nach Köppen und Geiger) zugeordnet: Warmgemäßigtes Regenklima (C), vollfeucht (f), wärmster Monat unter 22 °C, mindestens vier Monate über 10 °C (b). Es herrscht Seeklima mit gemäßigtem Sommer.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aillant-sur-Milleron gehört zur römisch-katholischen Pfarrei Châtillon-Coligny im Dekanat Gâtinais Sud des Bistums Orléans.[4]

Die Kirche Saint-Martin wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Sie ist Martin von Tours geweiht. Das Kirchenschiff wurde um 1680 neu erbaut. In den Jahren zwischen 1877 und 1891 wurde die Westfassade erneuert, das Gewölbe des Kirchenschiffs und die Einfassung der Fenster wurde überarbeitet, und an der Südmauer des Kirchturms wurde eine Sakristei gebaut.[5] In der Kirche steht ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert. Ein Hochrelief aus dem 16. Jahrhundert wurde bei der Erneuerung des Kirchenschiffs in die Mauer integriert. Es stellt Martin von Tours dar, der seinen Mantel teilt. Weitere Skulpturen sind ein Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert und eine Jungfrau mit dem Kinde aus dem 18. Jahrhundert.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Jahr 2009 waren 23,6 Prozent der Erwerbstätigen in der Gemeinde beschäftigt, die anderen waren Pendler. 12,4 Prozent der Arbeitnehmer waren arbeitslos.[7]

In Aillant-sur-Milleron gibt es eine Bäckerei.[2]

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Nogent-sur-Vernisson und ist 15,8 Kilometer entfernt. Der nächste internationale Verkehrsflughafen für Linienflüge ist der 112,1 Kilometer entfernt liegende Flughafen Paris-Orly.

Auf dem Gemeindegebiet gelten geschützte geographische Angaben (IGP) für Geflügel (Volailles de l’Orléanais) und Weine mit der Bezeichnung Val de Loire.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aillant-sur-Milleron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Milleron auf sandre.eaufrance.fr (französisch)
  2. a b Aillant sur Milleron. In: comcomchatilloncoligny.fr. Communauté de communes de Châtillon-Coligny, abgerufen am 3. Juni 2013 (französisch).
  3. a b Le village d’Aillant-sur-Milleron. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 3. Juni 2013 (französisch).
  4. Groupement paroissial de Châtillon-Coligny. Diocèse d’Orléans, abgerufen am 3. Juni 2013 (französisch).
  5. Eintrag Nr. 45002 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  6. Eintrag Nr. 45002 in der Palissy-Datenbank des französischen Kulturministeriums (französisch)
  7. Commune : Aillant-sur-Milleron (45002). Thème : Tous les thèmes. In: Insee.fr. Institut national de la statistique et des études économiques, abgerufen am 3. Juni 2013 (französisch).