Albrecht Altdorfer
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Albrecht Altdorfer (* um 1480 wahrscheinlich in Altdorf bei Landshut; † 12. Februar 1538 in Regensburg) war ein deutscher Maler, Kupferstecher und Baumeister der Renaissance. Er gilt als Hauptmeister der sogenannten Donauschule (deren Mitglieder auch als „wilde Maler von der Donau“ bekannt sind) und neben Albrecht Dürer als Begründer der Nürnberger Kleinmeister.[1]
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[Bearbeiten] Leben und Werk
Altdorfer erhielt am 13. März 1505 das Regensburger Bürgerrecht[1] und wurde 1526 Ratsmitglied und Stadtbaumeister von Regensburg. In dieser Funktion überarbeitete er die Befestigungsanlagen der Stadt. Altdorfer hat in der europäischen Malerei erstmals die Landschaft zum eigentlichen und selbständigen Bildthema gemacht. Selbst in seinen religiösen Gemälden und Altarbildern waren Menschen nur noch Beiwerk zur Landschaftsmalerei.
Ab 1506 sind die ersten Zeichnungen und Gemälde datiert, die ihn rasch bekannt machten.[1] Als sein bedeutendstes und umfangreichstes Werk gilt der von 1509 bis 1518 entstandene Sebastiansaltar von Stift St. Florian bei Linz mit seinen dramatisch-manieristischen Szenebildern. Seine Donaulandschaft ist das erste reine Landschaftsgemälde, das uns aus der Zeit des ausgehenden Mittelalters überliefert ist.
Von seinen 55 Tafelbildern befinden sich einige im Kunsthistorischen Museum in Wien. 124 Zeichnungen und Entwürfe (Triumphzug von Kaiser Maximilian I.) sind erhalten geblieben. Die Alexanderschlacht (entstanden von 1528 bis 1529) gilt als sein berühmtestes großes Gemälde. Der Auftraggeber war Herzog Wilhelm IV. von Bayern und es zeigt auf einer Größe von 158 x 120 cm den Kampf Alexanders des Großen gegen den Perserkönig Darius.
[Bearbeiten] Werke (Auswahl)
| Bild | Titel | Jahr | Größe / Material | Ausstellung/Sammlung/Besitzer |
|---|---|---|---|---|
| Sebastiansaltar | 112 × 95 cm Öl auf Holz |
Stift St. Florian bei Linz | ||
| Sebastiansaltar (rechter Außenflügel, Szene oben: Martyrium des Heiligen Sebastian) | um 1509-1516 | 128,5 × 94,3 cm Öl auf Holz |
Augustiner Chorherrenstift St. Florian bei Linz | |
| Die Alexanderschlacht | 1529 | 158 × 120 cm Öl auf Holz |
München: Alte Pinakothek | |
| St. Hieronymus steinigt sich selbst vor Reue | Öl auf Holz |
|||
| Die Stigmatisierung des St. Franziskus | Öl auf Holz |
|||
| Gebirgszug | 1530 | Öl auf Holz |
Hachioji: Tokio Fuji Art Museum | |
| Kreuzigung | 1515-1516 | Öl auf Holz |
Kassel: Gemäldegalerie | |
| Donaulandschaft mit Schloss Wörth | um 1522 | 12,4 x 17,4 cm Öl auf Holz |
München: Alte Pinakothek | |
| Laubwald mit dem Heiligen Georg | um 1510 | 28,2 x 22,5 cm Pergament auf Lindenholz |
München: Alte Pinakothek |
[Bearbeiten] Weitere Werke (Auswahl)
- Um 1510: Ruhe auf der Flucht, Gemäldegalerie Berlin
- etwa 1526: Susanna im Bade, Alte Pinakothek, München [2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c Walther Killy (Hrsg.) Das große biographische Lexikon der Deutschen, Gütersloh: Rheda Wiedenbrück 1999. Lizenz von: Verlag Saur, München. Seite 9 ; Albrecht Altdorfer Biographie von Günter Meißner d-nb.info
- ↑ Alte Pinakotek München (Online-Rundgang) Abgerufen am 22. Januar 2008
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Albrecht Altdorfer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von Albrecht Altdorfer bei Zeno.org
- ibiblio.org (m. vielen Abb.)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Altdorfer, Albrecht |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler, Kupferstecher und Baumeister des Renaissancezeitalters |
| GEBURTSDATUM | um 1480 |
| GEBURTSORT | Regensburg |
| STERBEDATUM | 12. Februar 1538 |
| STERBEORT | Regensburg |

