Aljustrel

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Aljustrel
Wappen Karte
Wappen von Aljustrel
Aljustrel (Portugal)
Aljustrel
Basisdaten
Region: Alentejo
Unterregion: Baixo Alentejo
Distrikt: Beja
Concelho: Aljustrel
Koordinaten: 37° 55′ N, 8° 10′ W37.916666666667-8.1666666666667Koordinaten: 37° 55′ N, 8° 10′ W
Einwohner: 5127 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 191,3 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner pro km²
Politik
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Aljustrel
Av. 1º de Maio
7600 – 010 Aljustrel
Webseite: www.mun-aljustrel.pt/freguesia/aljustrel.asp
Kreis Aljustrel
Flagge Karte
Flagge von Aljustrel Position des Kreises Aljustrel
Einwohner: 9234 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 458,29 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 5
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Aljustrel
Av. 1º Maio
7600-010 Aljustrel
Präsident der Câmara Municipal: Nelson Domingos Brito (PS)
Webpräsenz: www.mun-aljustrel.pt



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Aljustrel ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 5127 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Aljustrel / Alentejo

Geschichte[Bearbeiten]

Aljustrel ist ein historischer Ort im Alentejo. Er wurde in der Zeit der Römer Vipasca genannt und später Al-lustre unter den Mauren, wovon sich der heutige Name ableiten lässt. Aus dieser Zeit stammen die Ruinen der Burg, welche 1992 unter Denkmalschutz gestellt wurden. Im Jahre 1234 wurde Aljustrel unter dem König D. Sancho II, durch D. Paio Peres Correia und den Rittern des Orden von Santiago zurückerobert und so kommt es, dass Aljustrel schon 1252 erstmals in Schriften erwähnt wird und am 20. September 1510 das Stadtrecht erhielt.

restaurierte Windmühle im südlichen Alentejo

Die darauf folgenden Jahrhunderte waren durch den Minenabbau geprägt, der auch andere Orte dieser Region erfasste, da Aljustrel zum Pyritgürtel der südiberischen Halbinsel gehört. Es ist heute nicht mehr klar zu bestimmen, wann der Minenabbau in Aljustrel begann, aber es weist vieles darauf hin, dass dies bereits 3000 Jahre v. Chr. geschah. Unter den Römern wurde bis 400 n. Chr. hier hauptsächlich Kupfer abgebaut. Der industrielle Abbau begann im Jahre 1849 und noch heute sind im großen Umkreis Schächte, Gebäude und Konstruktionsreste dieser Zeit zu sehen.

Zum historischen Erbe des Ortes gehört die Hauptkirche von São Salvador, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde und bei der die 2 Meter dicken Mauern besonders auffallen. Im Innenraum befindet sich eine Kachelmalerei (Azulejos) aus dem 17. Jahrhundert die von Gabriel del Barco hergestellt wurde.

Im Landkreis befinden sich 15 Windmühlen, die nach und nach wiederhergestellt werden.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Seit 2004 ist die Lundin Mining Corporation Eigentümerin der Minas de Aljustrel. Als Reaktion auf den rasanten Fall der Zinkpreise auf dem Weltmarkt wurde im November 2008 die Produktion von Zink eingestellt, obwohl die Mine erst im Mai 2008 ihren Betrieb mit EU Subventionen wieder aufgenommen hatte. Das weitere Schicksal der Mine ist noch ungewiss. Für den Transport von Mineralien aus dieser Mine ab es einen eigene Eisenbahnanschluss, den Ramal de Aljustrel.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Aljustrel ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Beja. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Ferreira do Alentejo, Beja, Castro Verde, Ourique sowie Santiago do Cacém.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Aljustrel:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Aljustrel (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
1 878 4 278 8 214 15 276 18 181 12 870 11 990 10 567 9 234

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 13. Juni

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.anmp.pt, abgerufen am 2. Februar 2013