Amt Gramzow
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Uckermark | |
| Fläche: | 327,24 km² | |
| Einwohner: |
7260 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 22 Einwohner je km² | |
| Amtsschlüssel: | 12 0 73 5306 | |
| Amtsgliederung: | 6 Gemeinden | |
| Adresse der Amtsverwaltung: |
Poststraße 25 17291 Gramzow |
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| Webpräsenz: | ||
| Amtsdirektor: | Reiner Schulz | |
| Lage des Amtes Gramzow im Landkreis Uckermark | ||
Das Amt Gramzow ist ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem sich zunächst 14 Gemeinden des damaligen Kreises Prenzlau (heute Landkreis Uckermark) zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Sitz der Amtsverwaltung ist in der Gemeinde Gramzow. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Wechsel von Gemeinden zu anderen Ämter hat sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf sechs reduziert.
Inhaltsverzeichnis |
Geographische Lage [Bearbeiten]
Das Amt Gramzow liegt in der Mitte des Landkreises Uckermark in Brandenburg (Deutschland) und grenzt im Westen an die Stadt Prenzlau, im Norden an das Amt Brüssow (Uckermark), im Osten an das Amt Gartz (Oder) sowie im Süden an die Stadt Angermünde.
Der Verwaltungssitz des Amtes befindet sich in der Poststraße 25 in 17291 Gramzow, Amtsdirektor ist Reiner Schulz. Im Amtsbereich leben 7748 Einwohner auf einer Fläche von 327,24 km² (Stand: 31. Dezember 2006).
Mitgliedsgemeinden [Bearbeiten]
Die Gemeinden mit ihren Ortsteilen[2]:
- Gramzow mit den Ortsteilen Karlshof, Lützlow, Meichow, Polßen und Zehnebeck sowie den Wohnplätzen Ausbau, Forsthaus, Karlshof, Koboltenhof, Neumeichow, Randowhöhe und Zehnebeck
- Grünow mit den Ortsteilen Damme, Dreesch, Drense und Mönchehof (2001 vom Amt Prenzlau-Land[3]) sowie den Wohnplätzen Ausbau Weidendamm, Heises Hof und Mönchehof
- Oberuckersee mit den Ortsteilen Blankenburg, Potzlow, Seehausen und Warnitz sowie den Wohnplätzen Berghausen, Brandmühle, Dreiecksee, Forsthaus Warnitz, Grünheide, Heidehof, Hügelhof, Melzow, Neuhof, Potzlow Abbau, Potzlow Ausbau, Quast, Strehlow, Strehlow Vorwerk, Trumpf und Turnersruh
- Randowtal mit den Ortsteilen Eickstedt, Schmölln und Ziemkendorf sowie den Wohnplätzen Albrechtshof, Eickstedt Ausbau, Grenz, Schwaneberg und Wollin
- Uckerfelde mit den Ortsteilen Bertikow, Bietikow, Falkenwalde Hohengüstow sowie den Wohnplätzen Kleinow, Mattheshöh, Neu-Kleinow und Weselitz
- Zichow mit den Ortsteilen Fredersdorf und Golm und Zichow sowie den Wohnplätzen Zichow-Lindenwegsiedlung
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
Geschichte [Bearbeiten]
Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Treuenbrietzen am 18. Juni 1992 seine Zustimmung[4]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 23. Juni 1992 festgelegt. Zum Sitz des Amtes wurde die Gemeinde Gramzow bestimmt. Das Amt Gramzow bestand zunächst aus 14 Gemeinden im damaligen Kreises Prenzlau:
- Bertikow
- Bietikow
- Blankenburg
- Eickstedt
- Falkenwalde
- Gramzow
- Hohengüstow
- Lützlow
- Meichow
- Potzlow
- Schmölln
- Seehausen
- Warnitz
- Ziemkendorf
Am 5. Oktober 2001 gab der Minister des Innern des Landes Brandenburg bekannt, dass die Gemeinde Grünow des Amtes Prenzlau-Land mit Wirkung zum 1. November 2001 in das Amt Gramzow wechselt[5]. Damit bestand das Amt Gramzow ab dem 1. November 2001 aus folgenden Gemeinden: Bertikow, Grünow, Seehausen, Bietikow, Hohengüstow, Warnitz, Blankenburg, Lützlow, Ziemkendorf, Eickstedt, Meichow, Gramzow und Falkenwalde, Potzlow und Schmölln[5].
Am 7. Dezember 2001 gab der Minister des Innern des Landes Brandenburg bekannt, dass der Zusammenschluss der Gemeinden Blankenburg, Potzlow, Seehausen und Warnitz zur neuen Gemeinde Oberuckersee[6], der Zusammenschluss der Gemeinden Bertikow, Bietikow, Falkenwalde und Hohengüstow zur neuen Gemeinde Uckerfelde [7], der Zusammenschluss der Gemeinden Eickstedt, Schmölln und Ziemkendorf zur neuen Gemeinde Randowtal[8] und auch der Zusammenschluss der Gemeinden Gramzow, Lützlow und Meichow des Amtes Gramzow und der Gemeinde Polßen (Amt Angermünde-Land) zur neuen Gemeinde Gramzow zum 31. Dezember 2001 genehmigt wurde[9]. Damit bestand das Amt Gramzow ab dem 31. Dezember 2001 aus den Gemeinden Gramzow, Grünow, Oberuckersee, Randowtal und Uckerfelde.[10]
Zum 28. Februar 2002 wechselte die Gemeinde Zichow vom Amt Oder-Welse zum Amt Gramzow[11]. Damit hatte das Amt sechs amtsangehörige Gemeinden.
Politik [Bearbeiten]
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen wurde am 17. November 1999 genehmigt.
Blasonierung: „In einem durch eine flache, gestürzte Spitze blau-silbern geteilten Schild auf einer silbern gefugten roten Mauer ein rot-bewehrter, widersehender flugbereiter Storch in verwechselten Farben.“[12]
Belege [Bearbeiten]
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
- ↑ Dienstleistungsportal der Landesverwaltung - Amt Gramzow
- ↑ Änderung des Amtes Gramzow Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 5. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 43, Potsdam, den 24. Oktober 2001, S.672 PDF
- ↑ Bildung des Amtes Gramzow. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 18. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 47, 10. Juli 1992, S.892/3.
- ↑ a b Änderung des Amtes Gramzow. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 5. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 43, Potsdam, den 24. Oktober 2001, S.671 PDF
- ↑ Bildung der neuen Gemeinde Oberuckersee. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.892 PDF
- ↑ Bildung der neuen Gemeinde Uckerfelde. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.893 PDF
- ↑ Bildung der neuen Gemeinde Randowtal. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.893 PDF
- ↑ Bildung der neuen Gemeinde Gramzow. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.893 PDF
- ↑ Berichtigung der Bekanntmachung des Ministeriums des Innern über die Änderung des Amtes Gramzow. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 5, 30. Januar 2002, S.48 PDF
- ↑ Änderung des Amtes Gramzow. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 18. Februar 2002. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 9, 27. Februar 2002, S.229 PDF
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
Brüssow (Uckermark) | Gartz (Oder) | Gerswalde | Gramzow | Oder-Welse
