Gramzow
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Uckermark | |
| Amt: | Gramzow | |
| Höhe: | 65 m ü. NN | |
| Fläche: | 65,67 km² | |
| Einwohner: |
1952 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 30 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17291 | |
| Vorwahl: | 039861 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UM | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 73 225 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Poststraße 25 17291 Gramzow |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Heimann | |
| Lage der Gemeinde Gramzow im Landkreis Uckermark | ||
Die Gemeinde Gramzow gehört zum Landkreis Uckermark im Norden Brandenburgs und liegt etwa 13 km von der Kreisstadt Prenzlau entfernt. In Gramzow befindet sich der Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes, dem weitere fünf Gemeinden angehören.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile [Bearbeiten]
Zu Gramzow gehören die Ortsteile Gramzow, Lützlow, Meichow und Polßen sowie die Wohnplätze Ausbau, Forsthaus, Karlshof, Koboltenhof, Neumeichow, Randowhöhe und Zehnebeck.
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
(zum 31.12. des angegebenen Jahres)
- 2007 - 2081
- 2008 - 2057 [2]
Geschichte [Bearbeiten]
Erstmals wird Gramzow im Jahr 1168 als villa Gramsowe (Dorf) urkundlich erwähnt und ist damit "ältester urkundlich überlieferter Ort der Uckermark" (Lieselott Enders). Im Jahr 1177/78 wurde das Prämonstratenkloster gegründet.[3] 1714 brannte die Klosterkirche nieder. Bis heute ist nur noch ein Teil der Westwand erhalten geblieben. Die Klosterruine ist ein Wahrzeichen Gramzows. Im Jahr 1288 wird Gramzow erstmals als Stadt erwähnt, seit 1586 nur noch als Flecken. Stadtherr war das Kloster, ab 1542/43 der Landesherr (Kurfürst).
Im Jahr 1906 wurde die Kreisbahn Schönermark–Damme eingeweiht. Bis 1979 fuhren Züge in Richtung Schönermark und bis 1995 in Richtung Damme und Prenzlau. Auf dem Streckenteil zwischen Gramzow und Damme und zwischen Damme und Eickstedt betreibt das Eisenbahnmuseum Gramzow heute eine eigene Strecke wobei der Ausgangspunkt das Museum in Gramzow ist.
Am 31. Dezember 2001 wurden Lützlow, Meichow und Polßen eingemeindet.[4]
Politik [Bearbeiten]
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen wurde am 26. Januar 2000 genehmigt.
Blasonierung: „In einer silbern gefugten roten Ziegelmauer ein spitzbogiges, silbern gerahmtes blaues Fenster, oben beseitet von zwei silbernen Dreipässen, darin ein stehender, widersehender rot-bewehrter Storch in natürlichen Farben.“[5]
Infrastruktur [Bearbeiten]
- Bundesautobahn 11 - Anschlussstelle Nummer 6
- Bundesstraße 198
- Bundesautobahn 20
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Liste der Baudenkmale in Gramzow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
- Eisenbahnmuseum mit der Gramzower Museumseisenbahn (Brandenburgisches Museum für Klein- und Privatbahnen am ehemaligen Bahnhof)
Seen [Bearbeiten]
Das Dorf Gramzow liegt an den Seen Klostersee (auch Haussee) und Kantorsee. Im Ort befindet sich der Schulzensee.
In südlicher Richtung (an der B 198 nach Angermünde) liegt der Glambecksee.
Süd-westlich von Gramzow (in Richtung Melzow/Warnitz) befinden sich die Kuhseen (Großer und - Kleiner Kuhsee). Die Badestelle zum Großen Kuhsee erreicht man von Karlshof aus.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Bernhard Kohlreif (1605–1646), Rektor des Gymnasiums zum Grauen Kloster in Berlin
- Franz Theremin (1780–1846), evangelischer Theologe und Dichter
- Bernhard von Schkopp (1817-1904), General der Infanterie
- Anna Karbe (1852–1875), märkische Lieder- und Heimatdichterin
- Hermann Remané (1864–1932), Erfinder, Elektrotechniker und Ehrendoktor
- Paul Hellmann (1889-1964), Kapitän des Blockadebrechers Osorno, einziger Ritterkreuzträger der deutschen Handelsmarine im Zweiten Weltkrieg
- Herbert Brumm (Pseudonym Harry Bär) (1909-1985), Schriftsteller und Fotograf
- Walter Bredendiek (1926–1984), evangelischer Theologe und Heimatforscher
- Annegret Hahn (* 1951), Dramaturgin, Regisseurin und Theaterintendantin
Literatur [Bearbeiten]
- Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Otab/2009/OT_A01-04-00_124_200812_BB.pdf
- ↑ Franz Winter: Die Prämonstratenser des 12. Jahrhunderts und ihre Bedeutung für das nordöstliche Deutschland. Berlin 1865, S. 210-212.
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
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