Arthur Hamilton-Gordon, 1. Baron Stanmore

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Arthur Charles Hamilton-Gordon, etwa zw. 1870 und 1880 entstanden

Arthur Charles Hamilton-Gordon, 1. Baron Stanmore GCMG (* 26. November 1829 in Argyll House, London, England; † 30. Januar 1912 in Chelsea, London) war ein britischer Kolonialbeamter.

Als jüngster Sohn des späteren britischen Premierministers George Hamilton-Gordon, 4. Earl of Aberdeen, besuchte er, nach dem Schulabschluss auf einem Internat, das Trinity College in Cambridge, wo er 1849 Vorsitzender der Cambridge Union Society wurde. Nach seiner Dissertation 1851 arbeitete er von 1852 bis 1855 als Privatsekretär seines Vaters, des Premierministers.

1861 ging er als Lieutenant-Gouverneur von New Brunswick nach Kanada. Von 1866 bis 1870 war er Gouverneur von Trinidad und Tobago, es folgte seine Dienstzeit als Gouverneur von Mauritius (1871 bis 1874). Des Weiteren war er Gouverneur von Fidschi (1875 bis 1880), Gouverneur von Neuseeland (1880 bis 1883) und schließlich Gouverneur von Ceylon (1883 bis 1890).

1893 wurde er zum Baron Stanmore, of Great Stanmore in the County of Middlesex, erhoben. Der Titel ging nach seinem Tod auf seinen ältesten Sohn George über.

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Vorgänger Amt Nachfolger
John Manners-Sutton, 3. Viscount Canterbury 'Gouverneur von Trinidad
1866–1870
James Robert Longden
'
Sir Henry Barkly Gouverneur von Mauritius
1871–1874
Arthur Purves Phayre
Hercules Robinson, 1. Baron Rosmead Gouverneur der Fidschi-Inseln
1877-1880 auch Hochkommissar der Westpazifik-Territorien

1875–1880
Sir William Des Vœux
Hercules Robinson, 1. Baron Rosmead Gouverneur von Neuseeland
1880–1883
William Jervois
James Robert Longden Gouverneur von Ceylon
1883–1890
Arthur Elibank Havelock