Mauritius

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mauritius (Begriffsklärung) aufgeführt.
Republic of Mauritius (Englisch)

République de Maurice (Französisch)
Republik Mauritius

Flagge von Mauritius
Wappen von Mauritius
Flagge Wappen
Wahlspruch: Stella Clavisque Maris Indici
Latein, „Stern und Schlüssel des Indischen Ozeans“
Amtssprache de jure: keine
de facto: Englisch und Französisch im Parlament
Hauptstadt Port Louis
Staatsform Parlamentarische Republik
Regierungssystem Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Präsident
Kailash Purryag
Regierungschef Premierminister
Navin Ramgoolam
Fläche 2.040 km²
Einwohnerzahl 1 178 848[1]
Bevölkerungsdichte 651[1] Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
  • Nominal
2007[2]
  • 6.959 Mio. US$ (129.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 5.520 US$ (75.)
Human Development Index 0,737 (80.)[3]
Währung Mauritius-Rupie (MUR)
Unabhängigkeit 12. März 1968
(vom Vereinigten Königreich)
Nationalhymne Motherland
Zeitzone UTC+4
Kfz-Kennzeichen MS
ISO 3166 MU, MUS, 480
Internet-TLD .mu
Telefonvorwahl +230
Ägypten Tunesien Libyen Algerien Marokko Mauretanien Senegal Gambia Guinea-Bissau Guinea Sierra Leone Liberia Elfenbeinküste Ghana Togo Benin Nigeria Äquatorialguinea Kamerun Gabun Republik Kongo Angola Demokratische Republik Kongo Namibia Südafrika Lesotho Swasiland Mosambik Tansania Kenia Somalia Dschibuti Eritrea Sudan Ruanda Uganda Burundi Sambia Malawi Simbabwe Botswana Äthiopien Südsudan Zentralafrikanische Republik Tschad Niger Mali Burkina Faso Frankreich (Îles Éparses) Vereinigtes Königreich (Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln) Antarktika Südafrika (Prinz-Edward-Inseln) Vereinigtes Königreich (St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha) Australien (Heard und McDonaldinseln) Portugal (Madeira) Vereinigtes Königreich (Falklandinseln) Israel Syrien Libanon Jordanien Zypern Türkei Afghanistan Turkmenistan Pakistan Griechenland Italien Malta Frankreich Portugal Spanien Sri Lanka Indien Indonesien Bangladesch Volksrepublik China Nepal Bhutan Myanmar Mongolei Schweden Finnland Vereinigtes Königreich Niederlande Belgien Dänemark Schweiz Österreich Deutschland Slowenien Kroatien Tschechische Republik Slowakei Ungarn Polen Litauen Lettland Estland Weißrussland Moldawien Ukraine Mazedonien Albanien Montenegro Bosnien und Herzegowina Serbien Bulgarien Rumänien Georgien Aserbaidschan Armenien Kasachstan Usbekistan Tadschikistan Kirgistan Russland Malediven Singapur Australien Malaysia Thailand Vietnam Laos Kambodscha Indien Irland Island Norwegen Irak Iran Kuwait Oman Jemen Katar Bahrain Vereinigte Arabische Emirate Saudi-Arabien Kanaren Kap Verde Mauritius Réunion Mayotte Komoren Seychellen Madagaskar São Tomé und PríncipeMauritius on the globe (Zambia centered).svg
Über dieses Bild
Mauritius Island topographic map-de.svg
Rodrigues Strassenkarte de.png

Mauritius (dt.: [maʊ̯ˈriːtsi̯ʊs], engl.: [məˈɹɪʃəs]) ist ein Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans ungefähr 870 Kilometer östlich von Madagaskar. Das afrikanische Festland befindet sich etwa 1700 Kilometer, das französische Übersee-Département La Réunion etwa 200 km westlich von Mauritius.

Geographie[Bearbeiten]

Maskarenen[Bearbeiten]

Zusammen mit La Réunion zählen die Inseln Mauritius und Rodrigues zu den Maskarenen.

Lage[Bearbeiten]

Großräumige Lage[Bearbeiten]

Die Insel Mauritius liegt im Indischen Ozean. Bis zum afrikanischen Kontinent sind rund 1800 km zurückzulegen.

Nachbarstaaten[Bearbeiten]

Im Westen ist die Insel Madagaskar etwa 900 km entfernt (kürzeste Entfernung Mauritius — Madagaskar 866 km). Die Insel Réunion liegt etwa 200 km im Westen. Im Norden befinden sich in etwa 1750 Kilometer Entfernung die Seychellen. Der asiatische Staat Indien befindet sich nordöstlich in etwa 4000 Kilometer Entfernung.

Zugehörige Inseln[Bearbeiten]

Hauptinsel Mauritius[Bearbeiten]

Der Staat Mauritius besteht aus zwei großen und mehreren kleineren Inseln: Auf Mauritius selbst, der größten Insel des Staates, liegt die Hauptstadt Port Louis.

Kleine Inseln bei Mauritius[Bearbeiten]

Große Teile der Hauptinsel sind von einem Riff umgeben, aus dem sich einige weitere kleine Inseln wie Amber Island erheben.

In unmittelbarer Nähe zu Mauritius liegen ferner Gunner’s Coin (Coin de Mire) (8 km vor der Nordküste) und Round Island 22 km nordöstlich.

Rodrigues - zweitgrößte Insel[Bearbeiten]

Die zweite größere Insel heißt Rodrigues und zählt rund 40.000 Einwohner. Sie liegt rund 600 km östlich auf ungefähr der gleichen geografischen Breite.

Cardagos-Carajos-Inseln[Bearbeiten]

Die Cargados-Carajos-Inseln (auch St. Brandon) liegen etwa 500 km nordöstlich von Mauritius. Diese Inselgruppe hat eine Länge von ungefähr 100 km und erstreckt sich von Nord nach Süd.

Agalega-Inseln[Bearbeiten]

Die Agalega-Inseln sind mehr als 1000 km in nördlicher Richtung von Mauritius entfernt und befinden sich mit etwa 650 km Luftlinie deutlich näher an den Seychellen.

Klima[Bearbeiten]

Mauritius liegt auf der Südhalbkugel. So sind die Jahreszeiten denjenigen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt. Aufgrund der Lage in den sommerfeuchten Tropen beträgt die Durchschnittstemperatur an der Küste um 23,3 °C und auf den Höhen um 19,4 °C. Die relative Feuchte schwankt um 80 %. Dabei ist der Winter (Juni bis Oktober) die trockenste, der Sommer (Dezember bis April) die feuchteste Jahreszeit. Auffällig sind die Kontraste zwischen Ost- und Westküste: Während die Ostküste im direkten Einflussbereich der SO-Passatwinde liegt, ist die Westküste gut geschützt im Regenschatten (Lee) der Gebirge. Daher ist die Station Fuel an der Ostküste im Jahresverlauf etwa 2,5 Mal niederschlagsreicher (1962 mm Jahr) als die Station Medien an der Westküste (782 mm pro Jahr). Daneben ist die Westküste im Jahresmittel aufgrund des Lee-Effektes (Fön) geringfügig wärmer als die Ostseite.[4]

Über dem südwestlichen Indischen Ozean (SW-Indik), in dem Mauritius liegt, werden jährlich durchschnittlich ca. 15 tropische Stürme beobachtet.[5] Die Zyklonsaison dauert auf Mauritius vom 15. November bis 15. Mai. Nicht jeder Sturm erreicht das Zyklonstadium (Windgeschwindigkeiten > 118 km/h), nicht jeder Sturm zieht über die Insel hinweg. Häufiger streifen sie Ausläufer mit starker Bewölkung, zunehmendem Wind und hohem Wellengang an der Küste.

Geologie[Bearbeiten]

Mauritius ist vulkanischen Ursprungs. Dabei werden drei vulkanische Phasen unterschieden. Eine älteste Phase begann vor zehn Millionen Jahren und endete vor fünf Millionen Jahren. Eine mittlere vulkanische Phase begann vor 3,5 Millionen Jahren und ging vor 1,7 Millionen Jahren zu Ende. Eine jüngste bzw. gegenwärtige Serie begann vor 700.000 Jahren und reicht zumindest bis vor 20.000 Jahren. Der Vulkanismus förderte hauptsächlich basaltische Laven zu Tage. Die Insel Rodriguez besteht ebenfalls aus basaltischen Vulkaniten, bei denen eine radiometrische Altersbestimmung ein Alter von 1,54 Millionen Jahren ergab. An der Südwestseite von Rodriguez reicht Korallenschutt bis zu einer Höhe von 62 Metern empor.[6]

Berge[Bearbeiten]

Der höchste Berg auf Mauritius ist mit 828 m der Piton de la Petite Rivière Noire. Er befindet sich im Bezirk Black River in der Black-River-Bergkette. Gefolgt wird er von den beiden Gipfeln des Pieter Both (820 m) und des Le Pouce (811 m) der Moka-Port-Louis-Kette.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Fauna[Bearbeiten]

Wie häufig auf isolierten Inseln ist die Fauna von Mauritius nicht sehr artenreich, hat aber einen hohen Anteil endemischer Arten.

Vor Ankunft des Menschen gab es außer Fledertieren keine landbewohnenden Säugetiere. Zu diesen gehört der inzwischen ausgestorbene Rauchgraue Flughund, der Mauritianische Grabflatterer und der Maskarenen-Flughund. Bis heute sind jedoch andere Fledermaus- und Flughund-Arten auf der Insel heimisch.

Durch den Menschen wurden zahlreiche Tierarten eingeführt, darunter Ratten, Mäuse, Mangusten, der Mähnenhirsch und der Javaneraffe.

Auf Mauritius gibt es zudem über 100 Vogelarten, insbesondere die endemischen Arten sind durch Habitatveränderungen und die eingeführten Säugetiere teilweise stark bedroht oder bereits ausgestorben. Der bekannteste Vogel ist der auch im Wappen der Insel vertretende Dodo (Raphus cucullatus), der bereits um 1690 ausgerottet war. Andere endemische Arten sind der Maskarenen-Brillenvogel, der Mauritiusfalke, der Mauritiussittich und die Rosentaube. Bereits ausgestorben sind unter anderem der Mauritius-Grausittich, die Mauritius-Gans, der Mauritius-Nachtreiher, der Mauritius-Papagei, die Mauritius-Ralle und die Mauritiusente. Eingeführt wurden unter anderem der Hirtenmaina, der Rotohrbülbül und die Sperbertaube.

Wie auf vielen Inseln des westlichen Indischen Ozeans gab es auch auf Mauritius Riesenschildkröten (Gattung Cylindraspis), diese starben aber gegen 1800 aus. Zu den sonstigen Reptilien gehören vor allem Geckos und Skinke.

Flora[Bearbeiten]

Von den 670 Arten von Blütenpflanzen ist etwa die Hälfte endemisch. Große Teile der Insel waren ursprünglich von Regenwald bedeckt. Das endemische Malvengewächs Trochetia boutoniana gilt als Nationalblume.

Städte[Bearbeiten]

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005):

  1. Port Louis: 155.226 Einwohner
  2. Beau Bassin-Rose Hill: 110.822 Einwohner
  3. Vacoas-Phoenix: 106.761 Einwohner
  4. Curepipe: 84.200 Einwohner
  5. Quatre Bornes: 80.961 Einwohner

Siehe auch: Liste der Städte auf Mauritius

Bevölkerung[Bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten]

Etwa zwei Drittel der Einwohner stammen vom indischen Subkontinent. Ein großer Teil der übrigen Bevölkerung sind sogenannte Kreolen (ehemalige Sklaven aus Afrika und Madagaskar, mit anderen Gruppen, vor allem Europäern, vermischt). Gut zwei Prozent der Mauritier sind chinesischer Abstammung, die weiße Minderheit ist etwas kleiner. Ureinwohner gibt es nicht, da Mauritius vor der Kolonialisierung unbewohnt war und nur gelegentlich von arabischen Seefahrern besucht wurde.

Sprachen[Bearbeiten]

Morisyen, eine Kreolsprache, die auf dem Französischen basiert, wird von fast der gesamten Bevölkerung im Alltag verwendet und von über 80 % als Muttersprache gesprochen. Es gibt Bestrebungen, Morisyen einen offiziellen Status zu geben. Daneben wird auch ein Gemisch aus nordindischen Sprachen und Dialekten gesprochen, das dem Hindi ähnelt (12 %), sowie dravidische Sprachen aus Südindien, vor allem Tamil (3 %). Die Chinesen sprechen zum Teil noch verschiedene südchinesische Dialekte. Eine weitere verbreitete Sprache ist Englisch, während Französisch weiterhin die Muttersprache (4 %) der Oberschicht ist, obwohl die Franzosen das Land schon seit über 200 Jahren nicht mehr beherrschen. Das Französische beherrscht die Massenmedien und den öffentlichen Raum. Die Stellung des Französischen wird auch durch das verwandte Morisyen gestärkt, das die meisten Einwohner sprechen.

Auf Rodrigues spricht man Rodriguais, auf den Agalega-Inseln Agalega-Kreolisch.

Seit 2006 hält Mauritius auch einen Beobachterstatus in der Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder.

Religionen[Bearbeiten]

Die am weitesten verbreitete Religion ist der Hinduismus, dem 50 % der Bevölkerung angehören. Zum Christentum bekennen sich etwa 32,5 % der Bevölkerung, wobei 27 % katholisch und etwa 5,5 % Protestanten sind. Fast alle der etwa 17 % Muslime sind Sunniten, auch wenn es eine kleine Zahl von politisch und wirtschaftlich einflussreichen Schiiten gibt. Buddhisten stellen etwa 0,2 % der Bevölkerung. Die große Mehrheit der Hindus und Muslime wird von den indischen Arbeitern gebildet, die von den Briten nach Abschaffung der Sklaverei auf die Insel geholt und auf den Zuckerrohrplantagen eingesetzt wurden.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte von Mauritius

Die Insel war Arabern und Malaien wohl schon im 10. Jahrhundert bekannt.

Portugiesische Zeit (1505–1598)[Bearbeiten]

Entdeckt von Europäern wurde die Insel 1505 (andere Quellen nennen 1507 oder auch 1510) vom Portugiesen Pedro Mascarenhas. An ihn erinnert noch heute der Name der Inselgruppe der Maskarenen (bestehend aus Mauritius, Rodrigues und Réunion). Die Portugiesen nutzten die Insel jedoch nur als Stützpunkt und nicht als Kolonie.

Niederländische Zeit (1598–1710)[Bearbeiten]

Der Admiral van Warwick nahm die Insel 1598 für Holland in Besitz und benannte sie nach dem Prinzen Moritz von Oranien (ndl. Maurits, lat. Mauritius). Von 1598 bis 1710 war Mauritius in niederländischem Besitz. Besiedelt wurde sie erst 1638 von den Niederländern. Frankreich nahm im selben Jahr die benachbarten Inseln Rodrigues und Réunion in Besitz. Zahlreiche Gouverneure wurden als Oberhäupter der Insel eingesetzt, doch viele Belastungen und Nöte, wie Zyklone, Dürren, Schädlingsplagen, Nahrungsmangel und Krankheiten forderten ihren Tribut und 1710 wurde Mauritius von den Niederländern schließlich aufgegeben. In der Folgezeit setzten sich Seeräuber auf Mauritius fest. Sie operierten immer dreister im Indischen Ozean und fügten der Handelsschifffahrt erheblichen Schaden zu. Die Handelsmacht Frankreich griff ein und kämpfte gegen das gut organisierte Piratentum. Die Insel war fast vollständig abgeholzt und die Tierbestände (wie die der Dodos) ausgerottet oder stark dezimiert.

Französische Zeit (1715–1810)[Bearbeiten]

Rigobert Bonne: Isle de France (1791)

Im Jahr 1715 wurde die Insel von den Franzosen erobert, die die Insel in „Île de France“ umbenannten. Mahé de Labourdonnais war von 1734 bis 1746 Gouverneur von Mauritius und gründete 1735 Port Louis und errichtete dort den Gouverneurssitz. Eigentümerin des Eilands war bis zu ihrem Bankrott im Jahr 1767 die Französische Ostindienkompanie. Sie ließ Zuckerrohrplantagen von Sklaven aus Ostafrika und Madagaskar anlegen und bewirtschaften. Ab 1767 war die Insel französische Kronkolonie.

Britische Zeit (1810–1968)[Bearbeiten]

1810 besetzten die Briten unter Kommodore Josias Rowley nach einem erfolgreichen Feldzug – dem sogenannten Mauritiusfeldzug – gegen Frankreich die Insel und benannten sie wieder in Mauritius um. Auch Rodrigues fiel dauerhaft in britische Hände, während das ebenfalls eroberte Réunion nach dem Krieg an Frankreich zurückgegeben wurde. Ab 1814 war Mauritius britische Kronkolonie und gehörte zum Britischen Weltreich. Die britischen Besatzer nahmen nur wenig Einfluss auf Geschehen und Verhältnisse auf der Insel. Viele Einflüsse der Franzosen blieben daher erhalten, wie zum Beispiel der Code Civil Napoleons und die französische Sprache.

Im 19. Jahrhundert setzte eine Masseneinwanderung aus Indien ein, nachdem die britische Kolonialmacht ab 1835 die Sklaverei verboten hatte und die Mehrzahl der freigelassenen Sklaven nicht bereit waren, für die neuen Kolonialherren auf den Feldern zu arbeiten. Ab 1871 wurde für sogenannte „Kontraktarbeiter“ ein Einwanderungsstopp verhängt, weil auf den Plantagen tätige Inder inzwischen einen Bevölkerungsanteil von sechzig Prozent erreicht hatten. Wegen der Monokultur war die Wirtschaft auf der Insel von der Entwicklung des Zuckerrohr-Weltmarktpreises besonders abhängig.

Die Krise der Zuckerrohrindustrie auf Mauritius Ende des 19. Jahrhunderts führte zur Abwanderung eines großen Teils seiner Bevölkerung.

Die Bevölkerung blieb trotz einer mehr als 150 Jahre dauernden britischen Herrschaft durch die Abstammung der herrschenden Oberschicht bis heute französisch geprägt.

Das britische Colonial Office internierte jüdische Flüchtlinge vor der Schoa, die mit dem Mittelmeerschiff Atlantic angereist waren, von 1940 bis 1945 in einem ehemals napoleonischen Gefängnis im Beau Bassin, wenige Kilometer südlich von Port Louis.

Unabhängigkeit seit 12. März 1968[Bearbeiten]

Kapelle „Notre Dame Auxiliatrice“ am Cap Malheureux
Mauritius’ Ostküste
Blick vom Meer auf die Insel

Ab 1958 bereitete Großbritannien Mauritius zusammen mit Rodrigues auf seine Selbstständigkeit vor. Das allgemeine Wahlrecht und politische Autonomie wurden eingeräumt. Nach 150 Jahren britischer Herrschaft wurde Mauritius am 12. März 1968 unabhängig und trat dem Commonwealth bei. Erster Premierminister wurde der Führer der Arbeiterpartei, Sir Seewoosagur Ramgoolam, der Mauritius in den ersten 14 Jahren seiner Unabhängigkeit regierte. Seit Juli 2005 ist sein Sohn Navin Ramgoolam Premierminister.

Am 12. März 1992 wurde Mauritius nach Einführung einer neuen Verfassung eine Republik.

Politik[Bearbeiten]

Politisches System[Bearbeiten]

Repräsentative Demokratie[Bearbeiten]

Seit der Unabhängigkeit ist Mauritius eine der wenigen stabilen repräsentativen Demokratien in Afrika mit freien Wahlen und Garantien für Menschenrechte innerhalb des Staates.

Nationalversammlung[Bearbeiten]

Die Nationalversammlung von Mauritius besteht aus mindestens 62 und maximal 70 Mitgliedern. Diese werden alle fünf Jahre in den 21 Wahlbezirken (engl. constituencies) gewählt, jeder Bezirk stellt drei Abgeordnete, mit Ausnahme von Rodrigues, das zwei stellt. Die restlichen acht sind die „besten Verlierer“ aller Bezirke, die bestimmten im „normalen“ Wahlergebnis unterrepräsentierten Ethnien angehören müssen. Die Sinnhaftigkeit des Best Loser Systems, das auf einer Volkszählung der 1970er Jahre fußt, ist umstritten und könnte im Zuge einer diskutierten Wahlreform gestrichen werden.

Präsident[Bearbeiten]

Das Staatsoberhaupt ist der Präsident, der nach den Wahlen vom Parlament gewählt wird. Er wählt aus den Abgeordneten des Parlaments den Premierminister, der die Regierung leitet und Kandidaten für die einzelnen Ministerämter vorschlägt, die dann wiederum vom Präsidenten eingesetzt werden. Präsident ist seit Juli 2012 Kailash Purryag. Er ist Mitglied der Mauritius Labour Party.[7] Premierminister ist seit 2005 Navinchandra Ramgoolam.[8]

Parteien/Regierung[Bearbeiten]

Die Mauritian Labour Party (MLP) regierte in der Zeit von 1947 bis 1982 durchgehend entweder alleine oder in einer Koalition. Die Allianz von Mauritian Militant Movement und Mauritian Socialist Party (MMM/PSM) gewann die Wahlen von 1982 und bekam alle 60 Sitze zugesprochen. 1983 liefen Politiker von der MMM zur PSM über und vereinten sich zur Militant Socialist Movement (MSM) und bildeten eine Mehrheit in der Koalition mit der MLP.

Im Juli 1990 schloss sich die MSM mit der MMM zusammen und sie gewannen bei den Wahlen im September 1991 59 der 62 direkt gewählten Sitze im Parlament. Im Dezember 1995 gewann abermals die MLP, dieses Mal aber in Koalition mit der MMM. Nachdem der Premierminister Ramgoolam von der MLP 1997 den Koalitionspartner MMM von den Regierungsgeschäften ausschloss, regierte die MLP mit Hilfe von kleinen Parteien alleine weiter.

2000 gewann die Koalition aus MMM und MSM die Nationalwahlen. Trotz Auseinandersetzungen der beiden Parteien traten sie im Juli 2005 wieder gemeinsam bei den Wahlen gegen die von der MLP geführte Soziale Allianz an. Die Soziale Allianz konnte aber − mit 42 gewonnen Sitzen − einen überragenden Sieg einfahren.

Menschenrechte[Bearbeiten]

Die Menschenrechtslage ist im Rahmen der stabilen mauritischen Demokratie gut, allerdings stellt die nationale Menschenrechtskommission gelegentliche Verletzungen der Menschenrechte durch die Polizei fest. Die Strafjustiz arbeitet langsam. Presse- und Meinungsfreiheit sind gewährleistet.[9]

Laut US-amerikanischem Außenministerium achtet die Regierung von Mauritius im Allgemeinen die Menschenrechte ihrer Bürger. Einige Punkte in Sachen Menschenrechte wurden jedoch bemängelt: Sicherheitskräfte foltern und misshandeln Verdächtige und Gefangene, die Gefängnisse sind überbelegt, Journalisten werden belästigt und eingeschüchtert, Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen, Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern, Diskriminierung von Menschen mit HIV/AIDS und sexuelle Minderheiten, Beschränkungen von Arbeitnehmerrechten, gewerkschaftsfeindliche Diskriminierung, Zwangsarbeit, einschließlich von Kindern sowie Kinderarbeit generell. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiteten im Jahr 2002 etwa 1,4 % der Kinder zwischen 10 und 14 Jahren.[10][11]

Laut „Pressefreiheitsindex 2011–2012“ der Reporter ohne Grenzen, einer internationalen Nichtregierungsorganisation zur Wahrung der Pressefreiheit, liegt Mauritius gemeinsam mit Hongkong und Samoa derzeit auf Platz 54.[12]

Homosexuelle Handlungen sind auf Mauritius gesetzlich verboten. Der „Sittlichkeits-Artikel“ 250 sieht für gleichgeschlechtliche sexuelle Kontakte bis zu fünf Jahre Gefängnis vor. Allerdings findet das Gesetz bei einvernehmlichen Handlungen zwischen Erwachsenen nur selten Anwendung. Der Spartacus International Gay Guide warnt jedoch vor dem Risiko und empfiehlt grundsätzlich ein „unauffälliges Verhalten“.

Verwaltungsgliederung: 9 Bezirke[Bearbeiten]

Skyline von Port Louis
Savanne (Distrikt) Grand Port Black River (Mauritius) Port Louis Pamplemousses (Distrikt) Plaines Wilhelms Moka (Distrikt) Flacq Riviere du Rempart
Die neun Distrikte von Mauritius

Die Insel Mauritius ist in neun Bezirke gegliedert (in Klammern die jeweiligen Hauptstädte):

  1. Black River (Bambous)
  2. Flacq (Centre de Flacq)
  3. Grand Port (Mahébourg)
  4. Moka (Moka)
  5. Pamplemousses (Triolet)
  6. Plaines Wilhems (Beau Bassin-Rose Hill)
  7. Port Louis (Port Louis)
  8. Riviere du Rempart (Poudre d’Or)
  9. Savanne (Souillac)

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaft fehlen folgende wichtige Informationen: Infrastruktur

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Die Siebenfarbige Erde im Südwesten bei Chamarel

Allgemein[Bearbeiten]

Die stabile politische Lage auf der Insel nach der Unabhängigkeit zog in hohem Maße ausländische Investoren an, was Mauritius eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Afrikas einbrachte. In den letzten Jahren wurde das Wirtschaftswachstum durch Naturkatastrophen und fallende Zuckerpreise stark verlangsamt, was zu Protesten aufgrund des Lebensstandards der überwiegend kreolischen Bevölkerung führte. Der Rohrzucker, der auf fast 90 % der kultivierten Fläche angebaut wird, ist einer der Hauptarbeitgeber von Mauritius: Er macht aber nur 2.2 % des Bruttoinlandsproduktes aus. Ein mit der Europäischen Union geschlossenes Abkommen sicherte den Zuckerrohrbauern lange Zeit Preise, die zuletzt um 36 % über dem Weltmarktniveau lagen. Dieses Privileg wird zwischen 2006 und 2015 sukzessive abgebaut. Auch die Textilindustrie, ein wichtiger Wirtschaftszweig, ist aufgrund von limitierten Exportquoten unter Druck geraten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Tourismus, im Jahr 2008 kamen ca. 930.000 Besucher, davon etwa 62.500 aus Deutschland.[13] Mauritius gehört seit dem Erlangen der Unabhängigkeit im Jahre 1968 zu den etwa 25 Staaten ohne Militär. Der ehemalige Militärflugplatz im Südosten der Insel wurde daher zu einem zivilen internationalen Flughafen umgebaut und nach dem Generalgouverneur Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport benannt. Der Flughafen ist gleichzeitig Heimatflughafen der staatlichen Air Mauritius.

Im September 2013 wurde ein neues Passagierterminal in Betrieb genommen. Das Terminal verfügt über 5 Flugsteige und eine Passagierabfertigung auf 3 Ebenen. Die Kapazität des Flughafens wurde durch den Neubau verdoppelt, so dass zukünftig 4,5 Mio. Fluggäste jährlich abgefertigt werden können. Bis zu 14 Abflüge und Ankünfte sollen gleichzeitig möglich sein.

Mauritius ist Mitglied der Afrikanische Union sowie von COMESA und SADC. Mit Frankreich und den benachbarten Inselstaaten kooperiert Mauritius seit 1984 in der Kommission des Indischen Ozeans.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr

Als Überbleibsel der Englischen Kolonialzeit gilt auf Mauritius der Linksverkehr. Der größte Teil des Verkehrs auf Mauritius wird über das 1600 Kilometer lange Straßennetz abgewickelt, von dem der größte Teil asphaltiert ist. Viele Straßen sind jedoch eng und manche auch baufällig. [14] Von Nord nach Süd verläuft die Hauptverbindung, eine Art Autobahn, die M2, von dem kleinen Badeort Grand Baie über die Hauptstadt Port Louis zum internationalen Flughafen in Grant Port.

Der öffentliche Nahverkehr besteht aus einem engen Netz von Buslinien [15], die regelmäßig verkehren, aber durch die vielen Bus-Stopps sehr langsam vorankommen. Einige wenige Fernverbindungen kommen schneller voran. Der Sicherheitsstandard in Mauritius schreibt vor, dass im Bus nur so viele Menschen transportiert werden dürfen, wie es Sitzplätze gibt. Zu Stoßzeiten warten häufig Großraumtaxis an den Haltestellen, um Gäste gesammelt schneller und bequemer zu transportieren.

Taxis sind recht preiswert und werden gerne von Touristen und Touristinnen gebucht, um Tagesausflüge zu machen, da die Taxifahrer/innen die Sehenswürdigkeiten gut kennen[16].

Zur Insel Rodrigues gibt es tägliche Flugverbindungen.

Strukturwandel[Bearbeiten]

Vor der Unabhängigkeit war die Wirtschaft in Mauritius fast nur von Zuckerrohr abhängig. Doch das Land hat es geschafft, die Industrie-, Bank- und Tourismusbranche auszubauen und zu fördern, was zu dem relativ hohen Lebensstandard führte. Insbesondere die Edelsteinschleiferei hat sich zu einem wichtigen Industriezweig entwickelt. Die im Juli 2005 abgewählte Regierung wollte Mauritius zu einem Cyber Island und Ziel von Outsourcing machen.

Produktpiraterie[Bearbeiten]

Den Touristen wird wie in vielen Urlaubsländern vielerorts imitierte Markenkleidung angeboten. Oft beschränken sich die Geschäfte auf einfache T-Shirts und Polo-Shirts und das Bedrucken oder Besticken dieser mit bekannten Markennamen. Es gibt jedoch in allen Ballungsräumen auch große, offiziell wirkende Geschäfte, die gefälschte Markenartikel in großen Mengen und allen verfügbaren Größen und Farben vertreiben. Dies ist auf Mauritius erlaubt, solange die Rechteinhaber ihre Warenzeichen und Designs nicht lokal sowohl beim Intellectual Property Office als auch beim Zoll angemeldet haben.[17] Aufgrund der geringen Größe der Insel sind natürlich die wenigsten Firmen bereit, diesen bürokratischen Aufwand auf sich zu nehmen, so dass dem Verkauf von gefälschter Markenkleidung kaum Einhalt auf der Insel geboten wird.

Sozialsystem[Bearbeiten]

Staatshaushalt[Bearbeiten]

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 2,2 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 1,85 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 3,8 % des BIP.[18]
Die Staatsverschuldung betrug 2009 5,4 Mrd. US-Dollar oder 58,3 % des BIP.[18]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Kultur[Bearbeiten]

Die koloniale Vergangenheit spiegelt sich auch in der Kultur wider. In allen Bereichen herrscht eine Mischung der Einflüsse der beiden Kolonialmächte, sowie Afrikas und Asiens.

Küche[Bearbeiten]

So enthält die kulinarische Karte von Mauritius Elemente aus Frankreich, Indien und von den Kreolen.

Briefmarken[Bearbeiten]

Weiterhin ist Mauritius für seine Briefmarken berühmt, die Rote und Blaue Mauritius (im Englischen allerdings als der „Red Penny“ und der „Blue Penny“ bekannt). Sie wurden 1847 gedruckt, als Mauritius als fünftes Land der Erde begann, Briefmarken zu benutzen. Sie sind heute sehr selten und daher auch sehr wertvoll.

Musik[Bearbeiten]

Auf Mauritius ist der Tanzmusik-Stil Sega verbreitet.

Seit 2009 gibt es ein Opernfestival auf Mauritius. Produzent ist Paul Olsen und der Musikdirektor ist Martin Wettges.

2011 wurde der Verein: Friends of Opera gegründet[20]

Sport[Bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten]

Die Insel bietet ein reichhaltiges Sportangebot sowohl für Einheimische[21] als auch für Touristen. Die geografischen Gegebenheiten machen es zu einem Paradies zum Bergwandern, Tauchen, Schnorcheln, Fischen, Jagen, Segeln, Surfen und Kitesurfen.

Leichtathletik, Speedminton[Bearbeiten]

Mauritius war bereits zweimal Austragungsort der Leichtathletik-Afrikameisterschaften. In Port Louis finden zudem seit 2010 jährlich im November die Mauritius Speedminton Open statt.

Radsport, Fußball[Bearbeiten]

Im Radsport finden die Ergebnisse der Tour de Maurice internationale Beachtung. Siehe auch Mauritische Fußballnationalmannschaft.

Tauchen, Schnorcheln[Bearbeiten]

Die reichen Korallenriffe von Mauritius ziehen viele Taucher und Schnorchler an. Mauritius ist bekannt für seine Riesenmuränen und eine große Vielfalt an Muscheln und Wasserschnecken.

Kitesurfen[Bearbeiten]

Zudem zählt es weltweit zu den schönsten Kite-Spots. Von Juni bis August versprechen die Windstatistiken 85 % Gleitwind über 4 Beaufort, die mittlere Wasser- und Lufttemperatur liegt bei 25 °C. Der Spot bei Le Morne bietet durch das weit im Meer liegende Riff in der davon eingeschlossenen Lagune ein sehr großes Flachwasser und Steh-Revier.

Bekannte Söhne und Töchter des Landes[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b United Nations Statistical Yearbook 2010 (PDF; 45,3 MB) S. 24.
  2. International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  3. Human Development Index, abgerufen am 10. Oktober 2013
  4. (nach Daten des mauritischen Wetterdienstes Mauritius Meteorological Service, http://metservice.intnet.mu/?page_id=644)
  5. http://www.wetteran.de/wirbel/tropicalstorms
  6. Geological Atlas of Africa: Mauritius. PDF-File; abgerufen am 7. April 2010.
  7. Profile Career
  8. Prime Minister of the Republic of Mauritius
  9. Auswärtiges Amt, 2009
  10. US Department of State 2008 Human Rights Report: Mauritius
  11. Kinderarbeit auf Mauritius.
  12. Reporters without Borders Press Freedom Index 2011-2012.
  13. Auswärtiges Amt
  14. Wolfgang Därr, Reise-Handbuch Mauritius, DuMont, 2. Auflage, 2013
  15. Online route requiry, http://www.mauritius-buses.com/, Zugriff am 24. September 2014
  16. info.mauritius.com, http://www.info-mauritius.com/busse-taxis-mietwagen-benzin.html, Zugriff am 24. September 2014
  17. Anjana Khemraz: The Mauritius Chamber of Commerce and Industry. Workshop on Intellectual Property Rights, 27. September 2007.
  18. a b c d The World Factbook
  19. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten. Fischer, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-72910-4.
  20. Operamauritius and The Friends
  21. Website des Mauritius Sports Council.

Literatur[Bearbeiten]

Sonnenuntergang bei Grand Baie
  •  Ulrich Quack: Mauritius/La Réunion. Iwanowski, Dormagen 1998, ISBN 3-923975-20-1.
  •  Alain Proust, Alain Mountain: Mauritius. New Holland, 1995, ISBN 90-5390-658-4.
  •  Kay Maeritz: Mauritius mit Réunion. Bruckmann, München 1997, ISBN 3-7654-3044-7.
  •  Walter Schicho: Zentralafrika, Südliches Afrika und die Staaten im Indischen Ozean. In: Handbuch Afrika. Band 1, Brandes und Apsel, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-86099-120-5.
  •  Hermann Mückler: Ringen um Geschlossenheit und Identität − Kreolkultur in Mauritius. Anmerkungen zu Geschichte, Ethnizität und politischer Verortung einer ethnischen Minderheit. In: Werner Zips (Hrsg.): Afrikanische Diaspora: out of Africa. Reihe Afrika und ihre Diaspora. Band 1, LIT-Verlag, Hamburg 2003, S. 151–172.
  •  Malo Guderjahn: Mauritius (und Réunion). Goldstadtverlag, Pforzheim 1982, ISBN 3-87269-234-8.

Galerie[Bearbeiten]

Fussweg zu den Rochester Falls
Sonnenuntergang vom Trou au Cerf-Krater
Zuckerrohrfelder bei Centre de Flacq
Zuckerrohr an der Küste bei Roches Noir
Botanischer Garten in Pamplemousse

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mauritius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikimedia-Atlas: Mauritius – geographische und historische Karten
 Wiktionary: Mauritius – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Mauritius – Reiseführer

-20.28333333333357.55Koordinaten: 20° S, 58° O