Avro Shackleton

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Avro 696 Shackleton
Eine Avro Shackleton MR Mk.3 der südafrikanischen Luftwaffe SAAF
Typ: Seeaufklärer
Entwurfsland: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Hersteller: A.V.Roe & Company
Erstflug: März 1941
Stückzahl: 185
Eine Avro Shackleton AEW Mk.2 im Museum of Science and Industry in Manchester

Die Avro 696 Shackleton, benannt nach dem britischen Polarforscher Ernest Shackleton, ist ein viermotoriger Seefernaufklärer (engl. Maritime Patrol Aircraft, MPA). Er basierte auf der Avro Lincoln und wurde von 1951 bis 1991 eingesetzt. Er wurde in Großbritannien durch die British Aerospace Nimrod abgelöst.

Einziger Exportkunde war Südafrika, welcher die Maschinen von 1957 bis 1984 einsetzte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Varianten

  • Type 696: drei Prototypen (u.a. mit Heckbewaffnung, die in der Serie entfiel)
  • MR Mk.1: Erste Serienversion, 29 Stück gebaut, Rolls-Royce Griffon 57 Triebwerke in den äußeren, Griffon 57A Triebwerke in den inneren Gondeln
  • MR Mk.1A: alle vier Gondeln mit Griffon 57A Triebwerken ausgestattet, 47 Stück gebaut
  • MR Mk.2: geänderter Bug (Radar nun hinter die Tragflächen im Rumpf eingebaut), verlängerter Heckkonus, 70 Stück gebaut
  • MR Mk.3: u.a. Bugradfahrwerk eingebaut, Tragflächenenden mit Zusatztanks versehen, 34 Stück gebaut
  • MR Mk.4: geplante Version mit Napier Nomad-Triebwerk wurde nicht realisiert
  • T Mk.2: Trainingsversion der Variante MR Mk.2, 10 Stück MR Mk.2 wurden hierzu umgerüstet
  • T Mk.4: Umrüstung von 17 Stück MR Mk.1A mit zusätzlichen Radaroperator-Positionen für die Ausbildung
  • AEW Mk.2: Umbau von 12 Stück MR Mk.2 zu Frühwarnflugzeugen

[Bearbeiten] Militärische Nutzer

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
SudafrikaSüdafrika Südafrika
Avro Shackleton.svg

[Bearbeiten] Technische Daten

Kenngröße Daten
Besatzung 10
Länge 26,61 m
Spannweite 36,58 m
Höhe 5,33 m
Flügelfläche 132 m²
Leergewicht 23.340 kg
Startgewicht 39.040 kg
Triebwerke vier 12-Zylinder-V-Motoren Rolls-Royce Griffon 57 zu je 1460 kW
Höchstgeschwindigkeit 480 km/h

[Bearbeiten] Literatur

Klassiker der Luftfahrt 1/09, Verlag Motor Presse Stuttgart GmbH

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch

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