Briefkastenbank

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Briefkastenbank ist eine Bank, die im Land, in dem sie ihren Sitz hat und zugelassen ist, physisch nicht präsent ist, keinen Geschäftsbetrieb hat und keinem regulierenden Finanzkonzern angegliedert ist. Die eigentlichen Büros sind in anderen Ländern angesiedelt, eingehende Post wird nach dort an sogenannte Repräsentationsbüros weitergeleitet, die gegenüber den Behörden keinerlei Bankgeschäfte tätigen, sondern lediglich beraten.

Briefkastenbanken entziehen sich einer wirksamen Bankenaufsicht und sind oft an illegalen oder verdächtigen Finanzgeschäften (Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung ...) beteiligt gewesen. Die FATF fordert, Briefkastenbanken nicht zuzulassen und nicht mit Banken zusammenzuarbeiten, die mit Briefkastenbanken in Beziehung stehen.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Recommendation 18, page 8 (PDF; 421 kB)