Broager

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Dänemark Broager
(dt: Broacker)
Wappen fehlt
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Broager (Dänemark)
Broager
Broager
Basisdaten
Staat: Dänemark
Verwaltungsbezirk: Syddanmark
Landschaftsregion: Nordschleswig
Kommune (seit 2007): Sønderborg
Koordinaten: 54° 53′ N, 9° 40′ O54.8891666666679.6661111111111Koordinaten: 54° 53′ N, 9° 40′ O
Einwohner: (2011[1]) 3.376
Postleitzahl: 6310
Kirche von Broager
Kirche von Broager

Broager [ˈbʀoaːʔəʀ] (dt. Broacker [ˈbroːˌakɐ]) ist eine Stadt am nördlichen Ufer der Flensburger Förde mit 3376 Einwohnern[1] (Stand 1. Januar 2011). Die Stadt liegt im Süden Dänemarks und gehört seit der Verwaltungsreform am 1. Januar 2007 zur Großkommune Sønderborg in der Region Syddanmark. Zuvor war Broager der Sitz der Verwaltung der gleichnamigen Broager Kommune, die mit den Kommunen Augustenborg, Sønderborg, Gråsten, Nordborg, Sundeved und Sydals zur neuen Großkommune Sønderborg zusammengelegt wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wirtschaft und Verkehr

Broager liegt an der Fernstraße 8, die die Gemeinde mit Sønderborg (dt. Sonderburg), Flensburg und der Autobahn E 45 verbindet. Der nächste Bahnhof liegt heute in Gråsten (dt. Gravenstein), nachdem die Broackerbahn von Sottrup (dt. Satrup) über Nybøl und Broager nach Skelde (dt. Schelde) bereits 1936 eingestellt wurde.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die romanische Kirche mit ihrem markanten gotischen Doppelturm – dem einzigen im alten Herzogtum Schleswig – ist nicht nur Wahrzeichen der Gemeinde, sondern aufgrund ihrer hohen Lage und der weiten Sichtbarkeit das markanteste Bauwerk an der Flensburger Förde überhaupt. Von der wertvollen Ausstattung ist die Figur des Sankt Jürgen als Drachentöter besonders bemerkenswert. Der im Grundriss 7 mal 7 m große hölzerne Glockenturm (Glockenstapel) auf dem Kirchhof südöstlich der Kirche ist der größte seiner Art in ganz Nord- und Südschleswig und der größte freistehende Glockenturm Dänemarks. Auf dem dazugehörigen Friedhof befinden sich Grabmale und Erinnerungssteine der preußischen Gefallenen aus dem 1864er Krieg. Dazu kommt ein eindrucksvolles Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg auf deutscher Seite gefallenen Soldaten aus der Gegend, da dieser Teil Schleswigs erst 1920 durch Volksabstimmung zu Dänemark kam.

Südwestlich des Hauptortes Broager liegt das Ziegeleimuseum Cathrinesminde an der Flensburger Förde.

An der Küste von Broager verläuft der Gendarmstien, ein ehemaliger Kontrollweg, an dem dänische Gendarme von 1920 bis 1958 an der deutsch-dänischen Grenze patrouillierten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF44: Folketal pr. 1. januar fordelt på byer (dänisch)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Broager – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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