California Coastal National Monument

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California Coastal National Monument
Inseln und Felsen vor der kalifornischen Küste
Inseln und Felsen vor der kalifornischen Küste
California Coastal National Monument (USA)
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36.637777777778-121.93722222222Koordinaten: 36° 38′ 16″ N, 121° 56′ 14″ W
Lage: Kalifornien, Vereinigte Staaten
Besonderheit: Inseln, Riffs und andere Felsstrukturen der Pazifikküste
Nächste Stadt: Monterey
Fläche: 4 km²
Gründung: 11. Januar 2000
i3i6

Das California Coastal National Monument ist ein Naturschutzgebiet vom Typ eines National Monuments, das die gesamte 1350 km lange Pazifik-Küste des US-Bundesstaates Kalifornien umfasst. Zum Gebiet gehören alle Inseln, Felsen, Riffe und sonstigen Formationen oberhalb der Mittelwasserlinie in der Zwölf-Meilen-Zone vor der Küste, die nicht anderweitig ausgewiesen sind. Das Schutzgebiet wird vom Bureau of Land Management, einer Behörde des US-Innenministeriums verwaltet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Vor dem Bundesstaat Kalifornien liegen innerhalb der Küstengewässer rund 20.000 kleine und kleinste Inseln, Felsen und andere geologischen Formationen, die über die Wasserlinie hinausragen. Die durchschnittliche Größe beträgt nur 3 m². Sie sind ganzjährig Lebensraum für Seevögel, Meeressäugetiere und an die Bedingungen angepasste Pflanzenarten. Im Frühling und Herbst sind sie Teil der als Pacific Flyway bezeichneten Vogelzugroute entlang der Küste, auf der Millionen Vögel zu ihren Brut- oder Überwinterungsgebieten ziehen. Nicht zum Schutzgebiet gehören die Channel Islands, die anderweitig als Schutzgebiete ausgewiesen sind, und die Küstenanteile weiterer Schutzgebiete wie Redwood-Nationalpark oder Point Reyes National Seashore. Eine kleine Kette von zusammen nur 2 ha großen Inselchen südlich des Kap Mendocino in Nordkalifornien ist seit 2006 zusätzlich unter der Bezeichnung Rocks and Islands Wilderness als Wilderness Area ausgewiesen, der strengsten Klasse von Naturschutzgebieten in den Vereinigten Staaten. Sie ist damit das kleinste Wilderness Area in den USA.

Seltene und gefährdete Tierarten des Gebietes umfassen den Braunpelikan, den Guadalupe-Seebär, den Stellerschen Seelöwen und den Seeotter. Eine systematische Erfassung der Wirbellosen und der Pflanzenwelt des Gebietes beginnt erst langsam.

Nutzungen[Bearbeiten]

Aufgrund der geringen Größe der Inseln und der schweren Zugänglichkeit, gibt es keine touristische Nutzung. Auf und an einigen der Inseln werden Algen als Nahrungsmittel kommerziell geerntet. Außerdem wird in den Küstengewässern Rohöl gefördert.

Weblinks[Bearbeiten]