Cheryl Ladd

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Cheryl Ladd (2007)

Cheryl Ladd (* 12. Juli 1951 in Huron, South Dakota; eigentlich Cheryl Jean Stoppelmoor) ist eine amerikanische Schauspielerin und Sängerin.

Leben[Bearbeiten]

Karriere[Bearbeiten]

Als Schauspielerin[Bearbeiten]

Ihr Debüt in der Filmbranche gab Cheryl Ladd noch unter dem Künstlernamen Cherie Moor in der Fernsehzeichentrickserie Josie and the Pussycats als sie dem Charakter Melody Jones ihre Gesangsstimme lieh. Ihr Kinodebüt gab sie unter gleichem Namen im darauffolgenden Jahr in dem Actiondrama Chrome and Hot Leather. Daneben war sie in etlichen Werbespots zu sehen und spielte Nebenrollen in diversen Fernsehserien. In der Serie The Rookies (1972) und dem Fernsehfilm Satan's School for School Girls (1973) traf sie erstmals auf Kate Jackson, an deren Seite sie später in der Fernsehserie Drei Engel für Charlie spielen sollte. Am Set von Treasure of Jamaica Reef (1973) traf sie ihren späteren Ehemann David Ladd.[1]

Ihren Durchbruch feierte Ladd in den 70er Jahren mit der Serie Drei Engel für Charlie, in der sie von 1977 bis zum Ende 1981 in Nachfolge von Farrah Fawcett neben Kate Jackson und Jaclyn Smith die Rolle der Kris Munroe spielte. Es folgten vor allen Dingen Hauptrollen in TV-Filmen wie dem Drama When She Was Bad... (1979) an der Seite von Robert Urich, in dem sie eine Mutter spielt, die ihre Tochter schlägt. Daneben Grace Kelly (1983), Jekyll & Hyde (1990) oder die Danielle-Steel-Verfilmung Changes (1991). Selten war Ladd auch in Kinoproduktionen wie dem Kriegsepos Einmal Hölle und zurück (1984) oder dem Sci-Fi-Abenteuer Millennium (1989) zu sehen. Im Thriller Poison Ivy – Die tödliche Umarmung (1992) spielte sie neben Sara Gilbert, Drew Barrymore und Tom Skerritt. In den Jahren 1994 bis 1996 spielte sie die Hauptrolle in der Fernsehserie One West Waikiki, die nach zwei Staffeln eingestellt wurde. Zwischen 2003 und 2008 spielte sie einen Nebencharakter in der erfolgreichen Serie Las Vegas.

Als Sängerin[Bearbeiten]

Chery Ladd veröffentlichte bereits 1974 für Warner eine wenig erfolgreiche Single namens Mama Don't Be Blue. 1976 unterschrieb sie einen Vertrag bei Capitol und veröffentlichte die Single Country Love, ebenfalls kein Hit.[2] Auf dem Höhepunkt des Erfolges mit der Serie Drei Engel für Charlie veröffentlichte Ladd einige Singles und immerhin drei Studio-Alben. In den USA hatte sie nur einen Hit: Die Single Think it Over platzierte sich auf Platz 34 der Billboard-Hitliste. Die Alben Cheryl Ladd (1978, Platz 129) und Dance Forever (1979, Platz 179) konnten sich ebenfalls in den Hitlisten platzieren.[3] 1978 war sie außerdem zu Gast in der Muppet Show und sang dort unter anderem im Duett mit Miss Piggy I Enjoy Being a Girl.

Im Jahr darauf präsentierte Ladd erstmals ihre eigene Variété-Show The Chery Ladd Special im amerikanischen Fernsehen.[4] Als Gäste waren unter anderem Waylon Jennings und Melanie Griffith dabei. Die Show erhielt eine Emmy-Nominierung. Weitere Shows folgten 1980 (The Cheryl Ladd Special: Souvenirs) und 1982 (Cheryl Ladd: Scenes from a Special). Eine besondere Ehre wurde Ladd am 20. Januar 1980 zuteil: Sie durfte beim Super Bowl XIV die amerikanische Nationalhymne singen. Ihre Gesangskarriere setzte sie ansonsten mangels Erfolg in den USA vor allen Dingen in Japan fort. Ihre dritte LP Take a Chance (1981) wurde exklusiv nur hier veröffentlicht.[5][6] 1982 erschien mit Fascinated ein VHS-Kaufvideo, in dem Ladd eine Auswahl ihrer Songs präsentierte.

Auch am Broadway war Ladd aktiv: Sie spielte ab September 2000 die Hauptrolle in dem Musical Annie Get Your Gun. Sie übernahm die Rolle von Bernadette Peters und gab sie bereits im Januar 2001 an die Countrysängerin Reba McEntire ab.

Privatleben[Bearbeiten]

Ladd war in den Jahren 1974 bis 1980 mit dem Schauspieler David Ladd, dem Sohn von Alan Ladd, verheiratet. Dieser Ehe entstammt die Tochter Jordan Ladd, die ebenfalls als Schauspielerin arbeitet. Im Jahr 1981 heiratete Cheryl Ladd den Produzenten und Musiker Brian Russell, der in den 70er Jahren Teil des Duos Brian & Brenda gewesen war.

Ladd spielt in ihrer Freizeit gerne Golf und nahm in den USA auch an zahlreichen Prominententurnieren teil. 2005 veröffentlichte sie ein Buch zum Thema: Token Chick: A Woman's Guide to Golfing with the Boys. Dies war bereits ihr zweites Buch: 1996 veröffentlichte sie mit ihrem Ehemann Brian Russell das Kinderbuch The Adventures of Little Nettie Windship. Außerdem engagiert sie sich für missbrauchte Kinder, unter anderem als Botschafterin der Organisation Childhelp.[7]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1977–1981: Drei Engel für Charlie Staffeln 2-5 (Charlies Angels)
  • 1979: The Muppets Go Hollywood
  • 1983: Aufruhr unter Tage (Kentucky Woman)
  • 1983: Grace Kelly
  • 1984: Einmal Hölle und zurück (Purple Hearts)
  • 1985: A Death in California
  • 1987: Engel des Todes (Deadly Care)
  • 1989: Stimme des Todes (Lisa)
  • 1989: Millennium
  • 1990: Jeckyl und Hyde (mit Michael Caine)
  • 1991: Unter dem Regenbogen - Changes
  • 1992: Poison Ivy – Die tödliche Umarmung (Poison Ivy)
  • 1994: Tod im Rotlicht (Dancing with Danger)
  • 1994–1996: One West Waikiki (One West Waikiki)
  • 1996: Warnung aus dem Jenseits (The Haunting of Lisa)
  • 1996: Ehe aus Berechnung – Bis dass Dein Tod uns scheidet (Vows of Deception)
  • 1998: Auf den Spuren des Wahnsinns (Every Mother’s Worst Fear)
  • 1998: Permanent Midnight – Voll auf Droge (Permanent Midnight)
  • 1998: Teuflische Engel – Sie kriegen euch auch noch (Perfect Little Angels)
  • 1999: A Dog of Flanders
  • 2002: Her Best Friend's Husband
  • 2003: Charmed (Staffel 5, Folge 15) als Doris
  • 2003–2008: Las Vegas (Fernsehserie)
  • 2009: CSI Miami (Staffel 8, als Amanda Collins)
  • 2011: Navy CIS (Staffel 9, Folge 6 als Dr. Mary Courtney)

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1978: Cheryl Ladd
  • 1979: Dance Forever
  • 1981: Take a Chance (nur in Japan)
  • 1981: The Best of Cheryl Ladd (nur in Japan)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografie, Angelic Heaven
  2. Diskografie, Songogs.com
  3. Chartinfo, Billboard/Allmusic
  4. 1979 70s-TV-Special, 70s-tv.com
  5. Musik, offizielle Homepage
  6. Diskografie, hitparade.ch
  7. Biografie, offizielle Homepage

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cheryl Ladd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien