Continental Micronesia

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Continental Micronesia
Das Logo der Continental Airlines
Eine Boeing 737-800 der Continental Micronesia
IATA-Code: CO (zuvor CS)
ICAO-Code: COA (zuvor CMI)
Rufzeichen: CONTINENTAL (zuvor AIR MIKE)
Gründung: 1968
Betrieb eingestellt: 2011
Sitz: Tamuning, GuamGuam Guam
Heimatflughafen: Flughafen Antonio B. Won Pat
Leitung: Marc Erwin (Präsident und CEO)
Mitarbeiterzahl: 1.500 (Januar 2008)
Allianz: Star Alliance, zuvor SkyTeam
Vielfliegerprogramm: OnePass
Flottenstärke: 13
Ziele: National und international
Continental Micronesia hat den Betrieb 2011 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Continental Micronesia war eine US-amerikanische Fluggesellschaft mit Sitz auf Guam und Basis auf dem Flughafen Antonio B. Won Pat. Sie war eine Tochtergesellschaft der Continental Airlines, unter deren Lizenz zuletzt auch der Flugbetrieb durchgeführt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 16. Mai 1968 wurde von Continental Airlines und dem ehemaligen U.S. Trust Territory die Tochtergesellschaft Air Micronesia gegründet, um die Präsenz von Continental Airlines im pazifischen und asiatischen Raum zu stärken. Bekannt wurde diese Tochtergesellschaft als AIR MIKE, woher auch das frühere internationale Rufzeichen der Airline herrührt. Die Flotte von Continental Micronesia bestand anfangs hauptsächlich aus Boeing 727 und Douglas DC-6.

In den 1990er Jahren entwickelte sich auf Guam ein wichtiges Luftfahrtdrehkreuz, sowohl für Continental Micronesia als auch für United Airlines und Northwest Airlines. In dieser Zeit bekam AIR MIKE den offiziellen Namen Continental Air Micronesia, der später in Continental Micronesia geändert wurde.

Zusammen mit der Muttergesellschaft wechselte Continental Micronesia zum 27. Oktober 2009 von SkyTeam zur Luftfahrtallianz Star Alliance.

Im Rahmen der Fusion von Continental Airlines mit United Airlines wurde im Herbst 2010 das Air Operator Certificate der Continental Micronesia aufgehoben. Seither wurde der Flugbetrieb formal durch Continental Airlines durchgeführt. Dieses Vorgehen sollte den als nächsten Schritt geplanten Zusammenschluss mit United unter einem gemeinsamen Luftverkehrsbetreiberzeugnis vereinfachen.[1] Seit dem endgültigen Zusammenschluss von United und Continental wird die Micronesia-Division nicht mehr genutzt, die Flüge werden von United mit Flugzeugen aus deren Flotte durchgeführt.

Ziele[Bearbeiten]

Vom Flughafen Antonio B. Won Pat bediente Continental Micronesia hauptsächlich den pazifischen, japanischen und südostasiatischen Raum und dient somit als Ergänzung für Continental Airlines, um diese Regionen in den Fokus US-amerikanischer Touristen zu rücken. Sie operierte von Guam aus hauptsächlich nach Japan (8 Ziele, u. a. nach Tokio, Sapporo und Fukuoka), nach Mikronesien (7 Ziele, z. B. nach Koror, Yap, Chuuk und Majuro), nach Australien (Cairns), nach Südostasien (2 Ziele, Manila und Denpasar), nach Hongkong und Taipeh und nach Hawaii, welches das wichtigste Ziel der Gesellschaft darstellt.

Weitere Ziele, wie beispielsweise Nouméa, Seoul, Sydney, Cebu und Port Moresby, wurden aufgrund von zu geringer Auslastung gestrichen.

Flotte[Bearbeiten]

Mit Stand September 2011 bestand die Flotte der Continental Micronesia aus 15 Flugzeugen[2]:

Die Maschinen trugen teilweise bereits den Schriftzug der neuen, fusionierten United Airlines.

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Continental Micronesia verzeichnet in ihrer Geschichte einen Flugzeugverlust:

  • Am 21. November 1980 verunglückte Flug CS614 der damaligen Continental Air Micronesia aus Guam kommende bei der Landung in Yap. Alle Menschen an Bord überlebten den Unfall, die Maschine wurde jedoch schwer beschädigt und anschließend ausgemustert.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. atwonline.com - United to transition to Continental operating certificate as part of merger (englisch) 6. September 2010
  2. ch-aviation.ch - Flotte der Continental Micronesia als Teil der Flotte der Continental Airlines (englisch) abgerufen am 18. September 2011
  3. aviation-safety.net - Accident description (englisch) abgerufen am 18. September 2011

Weblinks[Bearbeiten]