Crossroads (1986)

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Filmdaten
Deutscher Titel: Crossroads
Originaltitel: Crossroads
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1986
Länge: 96 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Walter Hill
Drehbuch: John Fusco
Produktion: Mark Carliner
Musik: Ry Cooder
Kamera: John Bailey
Schnitt: Freeman A. Davis
Besetzung

Crossroadblues – Pakt mit dem Teufel ist ein US-amerikanischer Film von Walter Hill aus dem Jahr 1986. In den Hauptrollen sind Ralph Macchio als Eugene Martone und Joe Seneca als Willie Brown zu sehen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Der junge weiße Eugene studiert klassische Gitarre, aber sein Herz gehört dem Blues der 30er und 40er Jahre. Durch Recherchen findet er einen alten Bluesmusiker dieser Zeit, den schwarzen Bluesharp-Spieler Willie Brown, der sich in einem Altenheim für Strafgefangene befindet. Eugene nimmt einen Job als Reinigungskraft an, um Kontakt zu Willie zu bekommen. Er möchte von ihm Hilfe bei der Suche nach einem verschollenen Song von Blueslegende Robert Johnson. Willie willigt unter der Bedingung ein, dass Eugene ihn aus dem Heim holt und mit ihm nach Mississippi fährt. Er möchte zurück zu der Wegeskreuzung, an der er als Jugendlicher seine Seele an den Teufel verkauft hat, um von ihm den Blues zu lernen. Diese Fahrt, teils mit dem Zug, teils als Anhalter und teils zu Fuß wird für die beiden eine Reise zurück zu den Wurzeln des Blues. Eugene kauft sich seine erste elektrische Gitarre mit kleinem Verstärker und gibt zusammen mit Willie kleine Straßenkonzerte und auch einen gemeinsamen Auftritt in einem Bluespub, in der nur Afroamerikaner verkehren. Eugene gelingt es mit seinem exzellenten Spiel das Publikum mitzureißen. Sie treffen auf ihrem Weg die junge Ausreißerin Frances (Jami Gertz), die sie ein Stück des Weges begleitet und eine Beziehung mit Eugene beginnt. Nachdem sie sich ohne Abschied von den beiden trennt, erlebt Eugene zum ersten Mal den Blues und beginnt seine Gefühle mit seiner Gitarre zum Ausdruck zu bringen. Eugene und Willie gelangen schließlich zu der Wegeskreuzung, wo sie auf einen Mann Namens Legba treffen (ein Name eines Gottes aus der Voodoo-Mythologie). Willie verlangt von Legba, dass er den Vertrag rückgängig macht, damit er seine Seele retten kann. Dieser bietet ihm einen Wettstreit an: Eugene soll sich mit einem anderen Gitarristen (Steve Vai) duellieren. Sollte er gewinnen, erlischt der Vertrag mit Willie. Sollte er verlieren, muss auch er seine Seele dem Teufel versprechen. In einem faszinierenden Duell besiegt Eugene den anderen Gitarristen mit der Interpretation eines klassischen Stückes (Moto Perpetuo von Niccolò Paganini). Legba zerreist den Vertrag und somit hat Eugene Willies Seele gerettet. Beide beschließen noch eine Zeit zusammen zu bleiben um danach eigene Wege zu gehen.

[Bearbeiten] Musik

Der Gitarrist Steve Vai spielte für den Soundtrack beide Gitarrenparts des Duells ein, nur der Slidegitarrenpart wurde von Ry Cooder aufgenommen. Der Schauspieler Macchio war zwar auch Gitarrist und spielte während der Filmaufnahmen die zuvor aufgenommenen Stücke nach, seine Aufnahmen wurden jedoch nicht verwendet.

Das Stück, mit dem Eugene am Ende das Duell gegen den Gitarristen des Teufels gewinnt ist als Eugenes Trick Bag berühmt geworden. Bekannt ist vor allem das Bending in die Tonlage eines imaginären 29. Bundes einer Gitarre.[1]

[Bearbeiten] Kritik

Roger Ebert vergab 3½ Sterne und schrieb

„"Crossroads" erinnert an und bedient sich bei so vielen anderen Filmen, dass man am Ende überrascht davon ist wie effektiv und eigenständig der Film trotzdem ist.[2]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • 1986 Georges Delerue Prize für die beste Musik

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. IMBd Trivia
  2. Eberts Kritik zu Crossroads (englisch)

[Bearbeiten] Weblinks

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